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Ein Fluß,ein Land und seine Menschen ...das SAARLAND Saar Saarland Titel Ein Fluß,ein Land und seine Menschen ...das Saarland die Saarschleife Cloef Sie ist die bekannteste Flußbiegung des Saarlandes: die [[Saarschleife]] bei Orscholz. Und wie kaum ein anderer Landstrich symbolisiert sie zudem das "Rendezvous (im) Saarland". Ein Zusammentreffen -hier von Wasser und Land- ein kurzes Verweilen des Flusses vor dem Aussichtspunkt oben an der Cloef... Die Gäste des Saarlandes sind herzlich eingeladen zu einem Rendezvous. Herzlich Willkommen zu einem Rendezvous im Saarland - im "Herzen Europas". Willkommen in einem Land mit einer unverwechselbaren Eigenheit: wegen seiner Geschichte (und Geschichten), seiner Landschaft, seiner Sehenswürdigkeiten, seiner kulturellen Ereignisse und vor allem wegen der Menschen, die hier leben. Der Saarländer freut sich auf Besuch. Denn er ist vor allem ein liebenswerter Gastgeber. Seinen Gästen zeigt er gerne, wie er lebt und wie gut sich's hier leben läßt. Warum es sich hier so gut leben läßt, und warum viele Gäste immer wieder so gerne ins Saarland kommen, wollen wir Ihnen auf den nächsten Seiten zeigen. Wenn man im Saarland unterwegs ist - zu Fuß oder auf dem Fahrrad - und den Wald liebt, hat mans nicht weit. Fast ein Drittel des Landes ist bewaldet... Eingebettet zwischen [[Lothringen]], [[Luxemburg]] und Rheinland- Pfalz ist das Saarland mit seinen knapp 2.600 km2 das kleinste Bundesland. Doch so klein es flächenmäßig auch ist, so vielfältig ist es in seiner Landschaftsstruktur. Drei große Naturräume prägen die Region: der Hunsrück mit dem Schwarzwälder Hoch- und Idarwald, der einen Großteil des Naturparks Saar-Hunsrück ausmacht, das lothringisch- pfälzische Schichtstufenland mit den fruchtbaren Gaulandschaften an Saar, Mosel und Blies und das Saar-Nahe Bergland "dazwischen". Doch zurück zum Wald: auch dank ihm finden sich im Norden die Heilklimatischen Kurorte [[Weiskirchen]] und [[Nonnweiler]]. Unweit davon [[Merzig]]-Besseringen und [[Losheim am See]] mit staatlich anerkannten Erholungsorten, am Fuße des Schaumbergs [[Tholey]]-Theley, ebenso wie [[Mettlach]]-Orscholz an der [[Saarschleife]] und Neunkirchen/Nahe am [[Bostalsee]], Ortsteil von [[Nohfelden]], ein Luftkurort, und im [[Saarpfalz-Kreis]] der Kneippkurort [[Blieskastel]]. Das waldreiche Saarland - ein gesunder Lebensraum für Freizeit, Erholung und Kur. Das Saarland heißt "Saarland" schon seit 1935. Dennoch hat sich das "Saargebiet", so hieß es laut Versailler Vertrag von 1920, im Sprachgebrauch gehalten. Sprachliches Relikt einer wechselvollen Geschichte. Besonders in den letzten 200 Jahren, in denen das Land insgesamt achtmal seine Nationalität wechselte. Ein Volk in ständiger Bewegung.
Ein Fluß,ein Land und seine Menschen ...das SAARLAND Saar Saarland Titel Ein Fluß,ein Land und seine Menschen ...das Saarland Seite 2 Die geschichtlichen Zeugnisse im Land reichen jedoch weit über diese Zeit hinaus zurück. Spuren von ungewöhnlicher Dichte mit reizvollen Gegensätzen: Hier Reste einer gallo-römischen Stadt, ausgegraben in deutsch-französischer Kleinstarbeit im inzwischen zum Europäischen Kulturpark avancierten Grenzgebiet bei Reinheim-Bliesbruck. Dort das UNESCO-Weltkulturerbe "Alte Völklinger Hütte" mit Hüttenpark, Europäischer Handwerkstraße und Gebläsehaus. Einen Hütten- und Grubenweg gibt's in Neunkirchen rund um das ehemalige Eisenwerk. Nahebei in der alten Residenz Ottweiler fühlt sich der Besucher in der historischen Altstadt mit ihren Giebelhäusern und Freitreppen ins späte Mittelalter versetzt. Im Gegensatz dazu setzen in Saarlouis dicke Mauern und Wassergräben die Akzente im Stadtbild: Ludwig XIV. ließ hier eine Wasserfestung erbauen. Im Norden des Landes bei Otzenhausen erstreckt sich der "Hunnenring", ein keltischer Ringwall aus dem 5. Jahrhundert vor Christus und Schutz der Treverer gegen die Römer. 800 Jahre später entstand in Perl-Nennig eine römische Prunkvilla deren freigelegtes Fußbodenmosaik mit seiner 161 Quadratmeter großen, ornamental reich geschmückten Fläche zu den schönsten und größten seiner Art nördlich der Alpen gehört. In Perl-Borg stieß man auf einen römischen Gutshof. Im Mittelpunkt hier das rekonstruierte Badehaus. Was in Nennig die Villa, ist in Schwarzenacker bei Homburg das Römermuseum: ein freigelegter, 25 Hektar(!) großer Randbezirk eines Vicus mit zwei Ortsstraßen, Wohn- und Gewerbehäusern und einem Säulenkellerhaus. Einen Steinwurf weit entfernt bei Blieskastel steht ein wesentlich älterer "Zeitzeuge" des Landes mit ca. 4000 Jahren bewegter Geschichte "auf dem Buckel": der Gollenstein - ein Menhir aus der jüngeren Steinzeit, mit seinen 7 Metern der höchste in Mitteleuropa.
Ein Fluß,ein Land und seine Menschen ...das SAARLAND Saar Saarland Titel Ein Fluß,ein Land und seine Menschen ...das Saarland Seite 3Kultur ist überall Die Auswahl fällt schwer. Vor allem an den Wochenenden. Dann nämlich ist der saarländische Veranstaltungskalender prall gefüllt: Konzerte über Konzerte, ob Klassik, Jazz oder Rock, ob als Einzelveranstaltung oder als "Kammermusiktage" oder "Internationales Jazzfest". Gleichermaßen einfallsreich ist man bei der Wahl der Veranstaltungsorte: unter freiem Himmel im Sommer am Bostalsee und Losheimer See, am Saarbrücker Schloß, in der Alten Abtei bei Mettlach oder vor den monumentalen Schwungrädern und Zylindern des Gebläsehauses im UNESCO - Weltkulturerbe "Alte Völklinger Hütte". Theater gehört natürlich auch dazu, und hier hält man es wie bei der Musik: abwechslungsreich und vielseitig auf allen Bühnen des Landes. Im Staatstheater Saarbrücken das ganze Jahr, im Sommer in der Cristallerie Wadgassen, auf der Naturbühne Gräfinthal (vor allem für die Kleinen), im Mettlacher "Opernzelt" oder einfach auf Plätzen und in Fußgängerzonen, wie zum Beispiel während des französischen Theaterfestivals "Perspectives" im Mai in Saarbrücken. Wer lieber ins Kino geht, kommt gleichermaßen auf seine Kosten und sollte sich vor allem Ende Januar eine Woche für ein weiteres Festival freihalten: den Wettbewerb um den Max Ophüls Preis für junge Filmemacher aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Luxemburg. Ebenfalls eine Woche geben sich im September in St.Ingbert Kleinkünstler ein Stelldichein. Die "St. Ingberter Pfanne" - so der Name des alljährlich vergebenen Preises - gehört inzwischen zu den renommiertesten Kleinkunst - Trophäen Deutschlands. Masse (und Klasse!) auch bei den Museen des Landes: das Saarland-Museum mit Moderner Galerie, Alter Sammlung, Landesgalerie und graphischem Kabinett zeigt eine Vielfalt an Sammlungen und Ausstellungen, die für die weitere Region einmalig ist. Ein Muß für diejenigen, die mehr über die (jüngere) Geschichte des Saarlandes erfahren möchten, ist das Historische Museum Saar. Darüber hinaus als Empfehlung und Beweis für die große Vielfalt auch hier: das Museum für Vor- und Frühgeschichte, ebenfalls in Saarbrücken, mit dem Schmuck der Keltenfürstin von Reinheim, die Multimedia-Show "Keravision" und das Keramik-Museum Schloss Ziegelberg in Mettlach, die Saar- Hochwald- Museumseisenbahn bei Losheim am See, das Uhrenmuseum "Uhrmachershaus" in Püttlingen oder die beiden Museums-Straßen des Landes: Steine an der Grenze" im Saargau bei Merzig und die "Die Strasse der Skulpturen" im St.Wendeler Land. Vom Kunst-Bewundern zum Kunst-Gestalten: Vor allem in der Sommerzeit ist die Auswahl an "Kunst und Kultur zum Anfassen und Selbermachen" besonders groß: Man geht zum Aquarellmalen in die Sommerakademien Wadgassen oder Blieskastel, zum Bildhauern ins Kunstzentrum Bosener Mühle oder zum Ausgraben - auch das ist eine Kunst - in den Europäischen Kulturpark Reinheim- Bliesbruck. Kunst und Kultur im doppelten Sinn "ohne Grenzen" - im Saarland ists möglich.
Ein Fluß,ein Land und seine Menschen ...das SAARLAND Saar Saarland Titel Ein Fluß,ein Land und seine Menschen ...das Saarland Seite 4 Von Jahreszeiten unabhängig ist eine andere Aktivität, die typisch saarländisch ist und zur Lebensfreude einfach dazugehört: das Feste-Feiern. Besonders von Anfang April bis Ende August jagt ein Fest das andere. Das Webenheimer Bauernfest im Juli in Blieskastel ist das größte, das Kinderfest im Deutsch- Französischen Garten in Saarbrücken, ebenfalls im Juli, zumindest für die Kleinen das höchste. Nach einem etwas ruhigeren Herbst mit der "Grünen Woche" in Lebach im September oder auch dem Merziger Viezfest einen Monat später gehts im Dezember feierlicher weiter: Nikolaus-, Weihnachts und Christkindmärkte im ganzen Land. Für die Sinne und natürlich für den Magen. "Hauptsach gudd gess" ist eine saarländische Lebensweisheit. Und wer im Saarland wohnt oder eben zu Gast ist, lebt auch meist danach. Gelegenheiten dazu gibt es in Hülle und Fülle: ob deftige Hausmannskost wie "Hoorische", "Gefillde" oder "Dibbelabbes" in den zahlreichen traditionsbewußten Gasthäusern, große Küche mit Stern oder Gegrilltes (meist Schwenkbraten, saarländisch: "Schwenkbroode") im Bier- oder auch heimischen Garten. Dazu gibt es "frisch Gezapftes", regional auch einen Viez - so heißt der Apfelwein aus der saarländischen "Äppelkischd" rund um Merzig - oder einen saarländischen Wein: einen Auxerrois oder - die älteste deutsche Rebsorte - einen Elbling. Beide übrigens eben so als kulinarisches Mitbringsel geeignet wie der "Korb der saarländischen Bäuerinnen" mit Spezialitäten aus den jeweiligen Regionen.
Der Regionalverband Saarbrücken... Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Titel Der Stadtverband Saarbrücken umfaßt die Landeshauptstadt des Saarlands Saarbrücken, die Städte Friedrichsthal, Püttlingen, Sulzbach und Völklingen sowie die Gemeinden Großrosseln, Heusweiler, Kleinblittersdorf, Quierschied, Riegelsberg. ...umfaßt die Landeshauptstadt des Saarlands, eben Saarbrücken, die Städte Friedrichsthal, Püttlingen, Sulzbach und Völklingen (mit eigenem Kfz-Kennzeichen "VK") sowie die Gemeinden Großrosseln, Heusweiler, Kleinblittersdorf, Quierschied, Riegelsberg. Doch gibt es hier nicht nur Städte, sondern auch Landschaft, z. B. den weitläufigen Warndtwald mit Naturdenkmälern, Weihern und Wildgehegen und den Köllertaler Wald mit dem romantischen Netzbachtal. Den "Brennenden Berg", ein selbstentzündetes Kohleflöz im Staatsforst Fischbach, hat schon Goethe in "Dichtung und Wahrheit" beschrieben. Wirtschaftlich mausert sich die Gegend von einem ehemaligen Zentrum der Montanindustrie zu einem Dienstleistungszentrum für das Saarland, das benachbarte Lothringen und für Teile von Rheinland-Pfalz. Mit Universität, Theater, zahlreichen Museen und den verschiedensten Veranstaltungen ist Saarbrücken Mittelpunkt des kulturellen Lebens.
Die Landeshauptstadt Saarbrücken Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Saarbrücken Titel Saarbrücken hat viele Gesichter - Landeshauptstadt und Universitätsstadt, Wirtschaftszentrum und Messestadt. Saarbrücken liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Frankreich und mitten im europäischen Raum. Saarbrücken ist Großraum zum Leben und Arbeiten für eine halbe Million Menschen. Aber was heißt das für diese Menschen und für die vielen, die hierher kommen - um einzukaufen, oder um Freunde zu besuchen, sich zu unterhalten, sich zu bilden? Saarbrücken als Großstadt gibt es erst seit 1909. Bis dahin ist die Geschichte der Stadt vor allem die Geschichte dreier Städte: der Residenzstadt Alt-Saarbrücken, der Geschäftsstadt St.Johann und der Industriestadt Malstatt-Burbach. Die meisten architektonischen Zeugen vergangener Größe finden sich in Alt-Saarbrücken und St.Johann. Friedrich Joachim Stengel hat dort die bis heute prägendsten Bauten geschaffen: das Schloß, die Ludwigskirche und die Basilika St.Johann. Die Ensembles, Plätze und Viertel um sie herum vermitteln historisches Flair ebenso wie urbane Qualität. Vom Bahnhof bis zum St.Johanner Markt Wer etwas Besonderes sucht, wird es sicher finden. Ob eher nützlich oder elegant, ob spritzig frech oder gediegen. Oder einfach nur zum Schauen. Saarbrücken ist eine attraktive Einkaufsstadt. Die großen und kleinen Geschäfte ergänzen sich. Und nach dem Einkauf gemütlich sitzen oder gut essen - das ist selbstverständlich. Der Großraum Saarbrücken hat den harten Weg vom Montanstandort zu einem Dienstleistungszentrum mit vielen Bildungs- und Qualifizierungsaufgaben durchgemacht. Die Spuren des Alten sind unverkennbar, aber das Neue bringt den Schwung. Viele arbeiten innovativ an den Branchen der Zukunft. Die Saarbrücker Messen gehen diesen Weg mit und präsentieren das Bewährte ebenso wie das Neue. Leistungsfähiger Mittelstand und junge Gründerfirmen ergänzen sich vielfältig. Das alles macht diese Stadt wichtig für die Zukunft. Da sind die Museen für Vor- und Frühgeschichte und das Historische Museum am Schloßplatz. Von da über die Saar ist man schnell im Saarlandmuseum mit Moderner Galerie. Ein paar Schritte weiter das Künstlerhaus oder die Stadtgalerie. Theater und Ballett bieten die Häuser des Staatstheaters ebenso wie einige kleinere Bühnen. Überhaupt gibt es hier eine aktive Kleinkunst und Musikszene. Und dann die langen Abende beim Max-Ophüls- Filmfest oder den Perspectives du théâtre. Und danach zum St.Johanner Markt oder ins Nauwieser Viertel. Also hier läuft wirklich einiges. Saarbrücken läßt einen Kultur eben richtig erleben.
Museum in der Schlosskirche Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Saarbrücken Saarbrücken Sehenswert Museum Mit der Eröffnung des Museums in der Schlosskirche am 18.Juli 2004 wird die Saarbrücker Schlosskirche als hochrangiges kunsthistorisches Denkmal an zentraler Stelle der Stadt wieder uneingeschränkt der Öffentlichkeit zugänglich ge Mit der Eröffnung des Museums in der Schlosskirche am 18.Juli 2004 wird die Saarbrücker Schlosskirche als hochrangiges kunsthistorisches Denkmal an zentraler Stelle der Stadt wieder uneingeschränkt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit ihrer im Mittelalter begründeten Architektur, den barocken Grabmälern und dem modernen Glasfensterzyklus von Georg Meistermann, aber auch als besonderes Raumerlebnis innerhalb des vielteiligen Bauensembles am Schlossplatz bietet die Schlosskirche zukünftig einen eindrucksvollen Rahmen für die Präsentation der sakralen Kunst- und Kulturdenkmäler aus dem Bestand der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz. Die Konzeption des Museums sieht vor, dem Publikum in mehreren aufeinander bezogenen Themensträngen die wechselvolle Geschichte der Schlosskirche, die Bedeutung von Liturgie und Frömmigkeit im Alltag des 13.–19. Jahrhunderts sowie die Entwicklung und Funktion der sakralen Kunst insbesondere des Mittelalters und der frühen Neuzeit erfahrbar zu machen. Dies geschieht durch eine Dauerausstellung mit den vor Ort befindlichen Denkmälern, mit hochrangigen Exponaten aus den Beständen der Stiftung und einem neuartigen musealen Informationsangebot. Dabei werden thematisch, stilistisch und geschichtlich verbundene Exponate zusammengeführt, die im Rahmen dieser Neupräsentation zum Teil erstmals dauerhaft dem Publikum zugänglich sind. Informationen über die miteinander verwobenen Themen werden dem Besucher auf interaktivem Wege vermittelt. Neben erläuternden Texten gehören dazu auch Schautafeln, Bilddokumente, Fotografien, Urkunden und Pläne, die in digitalen Informationseinheiten abrufbar sind. Ein neu erbauter, gläserner Erschließungstrakt an der Südseite des Chores eröffnet mit der Empore der Kirche eine weitere prominente Ausstellungsebene. So werden mit der musealen Nutzung der Schlosskirche nicht nur Bedeutung, Funktion und Geschichte des Saarbrücker Sakralbaus, sondern auch Wert und Vielfalt der Sammlung regionaler und überregionaler alter Kunst neu und eindrucksvoll erlebbar. Am Schlossberg 9 66119 Saarbrücken
Der Brennende Berg Saar Saarland Sehenswert Naturdenkmal Im Norden der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken findet sich im Sulzbachtal ein eindrucksvolles Naturschauspiel: der Brennende Berg. ein Naturschauspiel zwischen Dudweiler und Sulzbach, das schon den Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe faszinierte. Im Norden der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken findet sich im Sulzbachtal zwischen dem Stadtbezirk Dudweiler und der angrenzenden Gemeinde Sulzbach ein eindrucksvolles Naturschauspiel, das schon den Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe fasziniert hatte: der Brennende Berg. Im Innern des Brennendes Berges befindet sich ein in Brand geratenes Kohleflöz, das seit mehr als 200 Jahren still vor sich hin kokelt, und dessen Rauchschwaden aus den Bergspalten austreten. Wenn man an eine Bergspalte heran tritt und die Hand in den austretenden Dampf hält, kann man sich durchaus die Finger verbrennen. Die Intensität ist allerdings heute wesentlich geringer als noch vor einigen Jahrzehnten. Damals, so wird berichtet, brachten Kinder bei Schulausflügen Eier mit, um sie in dem heißen Qualm zu sieden.
Stadtgalerie Saarbrücken Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Saarbrücken Alt-Saarbrücken Sehenswert Galerie Ausstellungen aktueller zeitgenössischer Kunst, Performances, Konzerte mit Neuer Musik. Gegründet 1985 als städtische Einrichtung, seit 1994 selbständige Einrichtung innerhalb der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz. Jährlich ca. 8-10 Ausstellungen. Seit 1995 Kooperation mit der Hochschule der Bildenden Künste Saar.BesonderheitenProjektorientierung, das heißt langfristig orientierte Entwicklung spezieller Projekte für den Ort und zu den programmatischen Schwerpunkten.Programmatische SchwerpunkteSpannungsfeld zwischen Kunst, Technik und Natur (Beispiel: Ressource Kunst), Interdisziplinarität, Intermedia (insbesondere "soundart" oder "Klangkunst"). Spezielle Projekte und Seminare in Kooperation mit der Hochschule der Bildenden Künste Saar.Zur Homepage: Stadtgalerie Saarbrücken
Historisches Museum Saar Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Saarbrücken Alt-Saarbrücken Sehenswert Museum Seit 1988 bietet das Historische Museum Saar am Saarbrücker Schlossplatz seinen Besuchern auf rund 1.600 qm Ausstellungsfläche ein buntes Kaleidoskop zur wechselvollen Geschichte des Saarlandes im 20. Jahrhundert. Dabei spielt die gemeinsame Grenze mit der französischen Nachbarregion Lothringen immer wieder eine wichtige Rolle. In bisher drei ständigen Abteilungen erzählen Objekte und Dokumente aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen, Inszenierungen und moderne Bildmedien vom Alltag der Menschen an der Saar. Darüber hinaus werden rund um die ältesten Reste der Saarbrücker Burg Grabungsfunde vom Schlossfelsen gezeigt. Weitere Abteilungen zur regionalen Geschichte des 19. Jahrhunderts sind geplant.Zur Homepage des Historischen Museums Saar
Saarland-Museum Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Saarbrücken Alt-Saarbrücken Sehenswert Museum Die Vorgeschichte des Museums beginnt in den 20er Jahren. Von diesen ersten Anfängen abgesehen - einem volkskundlichen Heimatmuseum und einer Sammlung moderner Graphik - wurde die heutige Struktur des Saarland Museums jedoch wesentlich erst nach 1950 durch Professor Rudolf Bornschein, seinen Direktor bis 1978, angelegt.Der Tätigkeit Rudolf Bornscheins in fast 30 Jahren dankt das Museum eine Sammlung mit Schwerpunkten, die durch die Malerei des deutschen Impressionismus, des Expressionismus, aber auch durch Werke der französischen Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sowie durch umfangreiche Werkkomplexe wie den Archipenko-Nachlaß bestimmt ist.Durch seine Nachfolger Georg-W. Költzsch und Ernst-Gerhard Güse kamen schließlich wichtige Werke der klassischen Moderne hinzu. Heute präsentiert die Moderne Galerie eine Sammlung von internationalem Charakter mit bedeutenden Werken des 20. Jahrhunderts.Die geographische Nähe zu Frankreich und die historischen Verbindungen mit dem Nachbarland haben auch in der Vergangenheit schon eine Konzeption nahegelegt, die den künstlerischen Entwicklungen dort besondere Aufmerksamkeit widmete.Zur Homepage: Saarland-Museum
Die Stadt Friedrichsthal Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Friedrichsthal Titel Allgemein mit ihren Stadtteilen Friedrichsthal, Bildstock und Maybach gehört zu den jüngsten Städten und Gemeinden des Saarlandes und verdankt ihren raschen Aufschwung der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Während der Stadtteil Bildstock auf ein um das Jahr 1700 angelegtes Hofgut der Grafen von Ottweiler zurückgeht, liegt der Ursprung Friedrichsthals in der Errichtung einer Glashütte im Jahre 1723. Im 19. Jahrhundert wurden alle Grundlagen und Voraussetzungen geschaffen, um Friedrichsthal und Bildstock zu einer Stadt des blühenden Handwerks und Geschäftslebens zu machen, das heute weit über die Ortsgrenzen ausstrahlt. Das Jahr 1866 brachte für die Stadt eine entscheidende Wende: Mit einem Erlaß des preuBischen Innenministers vom 21. November 1865 wurde die Dreiteilung der Bürgermeisterei Dudweiler in die neuen Gebietseinheiten Dudweiler mit Fischbach, Sulzbach mit Altenwald und Neuweiler sowie Friedrichsthal mit Bildstock verfügt. Am 1. Januar 1866 war Friedrichsthal eine selbständige Gemeinde. Es fehlte jedoch ein Rathaus und qualifiziertes Fachpersonal, um die neue Gemeinde zu verwalten. Im Sulzbacher Hause Friedrich Zeitz errichtete man ein Amtslokal und Franz Nikolaus Ganns wurde Bürgermeister der beiden neuen Gemeinden Sulzbach und Friedrichsthal in Personalunion. Den Friedrichsthalern war es natürlich nicht recht, daß sie jetzt als selbständige Gemeinde immer noch keine eigene Verwaltung hatten. Sie konnten zunächst jedoch nicht mehr erreichen, als daß seit etwa Juli 1870 die Führung der Personenstandsbücher nach hier verlegt wurde. Als Amtslokal dieser ersten Friedrichsthaler Behörde, des Standesamtes, diente ein Schulsaal, in dem sich Bürgermeister Ganns oder sein Bürogehilfe und Schwiegersohn Philipp Forster an einigen Tagen in der Woche zur Verfügung hielten. Der Friedrichsthaler Gemeinderat gab sich damit nicht zufrieden, immer wieder versuchte er vom Landrat zu erreichen, daß die Gemeinde einen eigenen Bürgermeister erhalte. Jedoch sooft solche Anträge gestellt wurden, lehnte sie der Landrat auch ab. Erst der Tod von Bürgermeister Ganns im Jahre 1879 schuf günstigere Voraussetzungen. Am 27.März 1880 verfügte die Bezirksregierung in Trier, daß der mittlerweile zum 3. Beigeordneten avancierte Philipp Forster als kommissarischer Bürgermeister der Gemeinde Friedrichsthal einzusetzen sei. Am 2. April 1880 führte Landrat von Geldern den neuen Bürgermeister in sein Amt ein. Die Einwohnerzahl der Gemeinde lag zu diesem Zeitpunkt gerade etwas über 5.000. In den 1970er Jahren ist der Bergbau unter der bebauten Ortslage zurückgegangen. Die Saarbergwerke zeigten sich mehr und mehr bereit, ihren enormen Grundbesitz zu veräußern. Für einige Millionen DM hat die Stadt in diesen Jahren Grunderwerb durchgeführt. Die Saarbergwerke haben mehrere 100 Häuser in Bildstock und Friedrichsthal an Privatleute verkauft. Auf den neu erworbenen FIächen entstehen Grünanlagen, Wohngebiete oder neue Gewerbeflächen. Durch die Verleihung der Stadtrechte an die Gemeinde Friedrichsthal am 19.September 1969 erhielten die Bemühungen des Rates und der Verwaltung, den Ort in allen Bereichen attraktiver zu machen, eine wertvolle ideelle Unterstützung. Eine Welle kommunaler Investitionen hat begonnen. Die Hauptstraßen wurden ausgebaut, Bürgersteige erneuert und mit Millionenaufwand wurde das Kanalnalnetz in Ordnung gebracht und eine neue Verbindungsstraße zwischen Bildstock und Friedrichsthal angelegt. Uberall im Stadtbereich findet man Grünflächen. In der Stockbrunnerwies wurde im Jahre 1973 das Hallenbad in Betrieb genommen. Das Freibad ist inzwischen ebenfalls grundlegend erneuert. Am Fuße des Hoferkopfes enstand ein Freizeitpark, der nun den Namen der Partnerstadt trägt: Villingen im Schwarzwald. Auch der ehemalige alte Friedhof in Bildstock hat sein Gesicht gewandelt. Hier entstand ein Park mit dem Stadtbrunnen, ein Geschenk des damaligen Landkreises Saarbrücken zur Stadtwerdung. So erscheint die kleine Stadt nach und nach in freundlicherem Gewande, und aus einer typischen Industriegemeinde entsteht allmählich ein neues Gemeinwesen, in dem es sich lohnt zu leben und wo frohe und zufriedene Bürger wohnen.
Der Rechtsschutzsaal in Friedrichsthal-Bildstock Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Friedrichsthal Bildstock Sehenswert Sonstiges Der Rechtsschutzsaal in Friedrichsthal-Bildstock kann als die Geburtsstätte der Gewerkschaftsbewegung an der Saar bezeichnet werden. Er ist das älteste Gewerkschaftshaus Deutschlands. Bis in die achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts war es in der Saarregion kaum zu Streiks gekommen, trotz sehr schlechter Arbeitsbedingungen unter der Königlich Preußischen Bergwerksdirektion. Erst als Verhandlungen über bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen strikt abgelehnt wurden, kam es zur Gründung einer Gewerkschaft. Der Rechtsschutzsaal ist ein eingeschossiges Backsteingebäude, das auf 490 qm Grundfläche Platz für 980 Personen bot. Er wurde von dem Architekten Heinrich Güth entworfen. Der Bau des Saals wurde von den Mitgliedern des Rechtsschutzvereins finanziert und unterstützt mit jeweils einer Reichsmark und zwei Backsteinen. Nikolaus Kron, Gastwirt in Bildstock und Kassierer des Rechtsschutzvereins stiftete das Grundstück. Im Mai 1891 konnte die Grundsteinlegung für den Rechtsschutzsaal stattfinden. Dieses Versammlungshaus ist für damalige Verhältnisse einmalig. Die Einweihung fand trotz massiver Behinderungen durch die Behörden im September 1892 statt. Der Gründer des "Rechtsschutzvereins für die bergmännische Bevölkerung des Oberbergamtsbezirks Bonn" und Erbauer des Saals war Nikolaus Warken (1851-1920) aus Hasborn, heute Gemeinde Tholey. Er wurde von seinen Kameraden "Eckstein" genannt, ein Gedenkstein erinnert heute noch an ihn. Schon im Januar 1893 ging der Rechtsschutzverein in Konkurs und im Dezember wurde er an eine Neunkircher Brauerei verkauft. Der Erlös ging vollständig in der Konkursmasse auf. Am 2. Januar 1895 erwarb die Königlich Preußische Bergwerksdirektion den Rechtsschutzsaal. Nach der Jahrhundertwende wurde der Saal als Schulhaus umgebaut. In den Folgejahren war die Nutzung unterschiedlich. Schließlich diskutierte man sogar über einen Abriß. Die Saarbergwerke AG war bis 1989 Besitzer des Gebäudes, danach überschrieb sie es der Stadt Friedrichsthal. Mitte 1995 wurden der "Stiftung Rechtsschutzsaal" Eigentum und Verwaltung des Gebäudes übertragen. Heute ist der Rechtsschutzsaal aus geschichtlichen und historischen Gründen ein Kulturdenkmal im Sinne des saarländischen Denkmalschutzgesetzes. Vor Jahren hat man mit Sanierungsarbeiten begonnen, und seitdem wurden mehrere Millionen in die Wiederherstellung als Veranstaltungsort investiert. Die Kosten hat das Land übernommen, die Saar-Toto-Gesellschaft hat das Projekt mit weiteren Finanzmitteln unterstützt. Das Gebäude bietet jetzt wieder vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Für verschiedene Veranstaltungen stehen das Foyer, der große Saal und ein Seminarraum zur Verfügung.
Die Gemeinde Großrosseln Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Großrosseln Titel Allgemein Die Gemeinde Großrosseln umfaßt sechs Gemeindebezirke, und zwar die Orte Dorf im WarndtEmmersweilerGroßrosselnKarlsbrunnNaßweilerSt. Nikolaus
Die Gemeinde Heusweiler Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Heusweiler Titel Allgemein Die Gemeinde Heusweiler liegt in landschaftlich reizvoller Lage inmitten des Saarlandes. Durch ihre sehr gute Verkehrsanbindung, hier kreuzen sich die Autobahnen A1 und A8, ist die Gemeinde Heusweiler idealer Ausgangspunkt für Tagestouren in die nähere und weitere Umgebung. So erreicht man von hier innerhalb kürzester Zeit die Städte Saarbrücken, Neunkirchen, Homburg, Saarlouis oder Völklingen mit dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Aber auch Heusweiler selbst hat einiges zu bieten. Heusweiler ist eine Gemeinde im Grünen. Ausgedehnte Wälder rund um den Ort laden ein zu langen Spaziergängen und bringen Erholung vom Alltagsstreß. Erholung und Entspannung für die ganze Familie bietet das im Ortsteil Obersalbach gelegene Wildfreigehege Kallenborn. Idyllische Wanderwege durchziehen den Naturpark in dem man Hirsche, Rehe, Zwergziegen, Pfauen und Fasane beobachten kann. Für die Kleinen bietet ein schön angelegter Waldspielsplatz jede Menge Spaß. Auch das Heusweiler Hallen-Freibad ist zu jeder Jahreszeit immer einen Besuch wert. Zur Sommerzeit auf der Liegewiese liegen und in die Sonne blinzeln oder im Schatten der Bäume träumen, sich mit Spielen im separaten Spielbereich die Zeit verweilen - zwischendurch eine Sprung ins kühle Naß wagen, frische Drinks, verlockende Speisen und Salate auf der großen Terrasse zu sich nehmen, bei kühleren Temperaturen das neugestaltete Hallenbad nutzen, dies alles bietet das Hallen-Freibad Heusweiler.Ein Besuch in der angegliederten Dampfsauna bürgt bei ungemütlichen Außentemperaturen für wohlige Entspannung und angenehme Behaglichkeit.
Naturpark Kallenborn bei Heusweiler Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Heusweiler Obersalbach Freizeit Sonstiges Im Distrikt „Kallenborn“ wurden bereits im Jahr 1966 auf Veranlassung des damaligen Bürgermeisters von den Vorständen der Ortsvereine Zugangs- und Wanderwege angelegt. Ziel war die Herrichtung der Kallenborner Schlucht als Naherholungszentrum Im Distrikt „Kallenborn“ wurden bereits im Jahr 1966 auf Veranlassung des damaligen Bürgermeisters von den Vorständen der Ortsvereine Zugangs- und Wanderwege angelegt. Ziel war die Herrichtung der Kallenborner Schlucht als Naherholungszentrum für die Bewohner des Dorfes sowie des ganzen oberen Köllertals. 1972 gab es grünes Licht für den wichtigsten Bauabschnitt, nämlich den Bau der Weiheranlage, des Wildgeheges und der Fasanerie. Nach kurzer Zeit waren bereits Schwäne auf dem Weiher, Damwild im Gehege und 20 verschiedene Fasane in den Volièren, Besucher konnten sich in einem Kneipp-Tretbecken erfrischen und in einer Holzhütte Schutz finden vor schlechtem Wetter. Mit Hilfe des THW Heusweiler war auch schon eine Holzbrücke über die Kallenborner Schlucht gespannt. Einen schönen, gut ausgebauten Waldspielplatz errichtete die Dorfgemeinschaft im Jahr 1979 unter Federführung des Fördervereins und Mitwirkung aller Ortsvereine im Naherholungsgebiet, der nicht nur von der Dorfjugend sehr schnell und gut angenommen wurde, sondern auch viele überörtliche Besucher mit Kindern noch heute zum Wiederkommen veranlasst. Viele Vereinsfeste fanden in dieser herrlichen Kulisse statt. Schon bald war der Bau eines festen Hauses sowohl für Vereinsfeste als auch für immer größere Besucherzahlen erforderlich, um Schutz vor Wind und Wetter und größere Lagermöglichkeiten bieten zu können. Mit der Übergabe des Hauses Kallenborn im Jahre 1983 war die Aufbauphase im Kallenborn abgeschlossen. Das Haus bietet etwa 60 Gästen Platz. Es ist in Holzbauweise auf einem steinernen Untergeschoss für Funktionsräume errichtet. Ein umlaufender überdachter Balkon mit einer kleinen überdachten Terrasse sind die verbindenden Elemente vom Innenraum nach außen zur freien Natur. Für die Bewohner des Köllertals ist das Naherholungsgebiet Kallenborn mit seinen Freizeitangeboten für Jung und Alt eine Ruhe- und Erholungszone von besonderer Art in kurzfristig erreichbarer Entfernung geworden, das sie immer wieder gern besuchen. Die hohen Besucherzahlen zeigen aber auch, dass sich das Einzugsgebiet der Gäste über das ganze Saarland verteilt.
Kirche Maria Königin in Obersalbach Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Heusweiler Obersalbach Sehenswert Baudenkmal Im Ortsteil Obersalbach befindet sich ein architektonisches Kleinod der Gemeinde Heusweiler, die neu erbaute Kirche "Maria Königin" mit den wunderbaren Glasfenstern des englischen Glaskünstlers und Lichtarchitekten Brian Clark. Den beiden saarländischen Im Ortsteil Obersalbach befindet sich ein architektonisches Kleinod der Gemeinde Heusweiler, die neu erbaute Kirche "Maria Königin" mit den wunderbaren Glasfenstern des englischen Glaskünstlers und Lichtarchitekten Brian Clark. Den beiden saarländischen Architekten Peter Alt und Thomas Britz ist mit diesem Sakralbau eine Architektur gelungen, die sich durch ihre hohe Qualität, gewollte Strenge und vor allem durch nüchterne Einfachheit auszeichnet. Mit dieser neuen Kirche ist Obersalbach ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geraten und viele Fachzeitschriften haben über dieses Bauwerk berichtet. Die Fenster der Kirche Obersalbach wurden von dem weltberühmten englischen Glaskünstler Brian Clarke gestaltet. Die vier Fenster erinnern an die vier Himmelsrichtungen und die vier Jahreszeiten - den Erdkreis und den Jahreszyklus. Die Veränderungen des natürlichen Lichts im Laufe eines Tages betonen die verschiedenen Stimmungen, die jedes Fenster erzeugt, wenn Licht einfällt. Vom kühlen Licht des Winters bis zu den glühenden Farben des Sommers hat der Künstler die vergänglichen Momente der Natur in der Kunst festgehalten. Bei Dunkelheit wirken diese Fenster wie ein Leuchtfeuer. Von der Mitte des Dorfes senden sie ihr Signal aus.
Die Ölmühle in Heusweiler - Berschweiler Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Heusweiler Berschweiler Sehenswert Industriekultur Die Berschweiler Ölmühle stellt eine Besonderheit der Mühlen im Saarland da. Sie wurde in den Jahren 1767 bis 1779 erbaut. Bereits im Jahre 1472 ist sie als Lohmühle urkundlich erwähnt wurden. Die Berschweiler Ölmühle wurde vom Die Berschweiler Ölmühle stellt eine Besonderheit der Mühlen im Saarland da. Sie wurde in den Jahren 1767 bis 1779 erbaut. Bereits im Jahre 1472 ist sie als Lohmühle urkundlich erwähnt wurden. Die Berschweiler Ölmühle wurde vom Wahlschieder Bach durch ein oberschlächtiges Mühlrad angetrieben. Zur Ölgewinnung wurden Raps (sechs Zentner Raps ergaben 150 Liter Öl), Mohn, Nüsse und Bucheckern gepresst. Nach 1939 kam die Mühle nicht mehr zum Einsatz, obwohl sie noch vollständig funktionsfähig war. Die weitgehend hölzerne Mühlentechnik der Berschweiler Ölmühle (Kollergang, Presswerk, Wärmeofen und Walzenmühle) ist noch nahezu in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Die Ölmühle steht seit 1979 unter Denkmalschutz.    Mehr über die Ölmühle Heusweiler/Berschweiler
Die Gemeinde Kleinblittersdorf Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Kleinblittersdorf Titel Allgemein Der Ortsteil Kleinblittersdorf ist der Verwaltungssitz und das wirtschaftliche Zentrum der Gemeinde Kleinblittersdorf, die insgesamt 5 Ortsteile umfaßt. Trotz der modernen Entwicklung des Ortes haben sich viele sehenswerte Gebäude und Denkmäler erhalten. Der Ortsteil Auersmacher hat sich seinen ländlichen Charme erhalten. Weite Felder und fleißige Bauern verleihen dem alten Ort etwas Romantisches. Schon in früher Zeit war das Schicksal von Auersmacher mit dem der größeren Nachbargemeinde Kleinblittersdorf verbunden. Nicht zuletzt durch die lange gemeinsam als Pfarrkirche genutzte Kuchlinger Kapelle. Viele schöne neue Häuser sind in den Neubaugebieten des Ortsteiles Bliesransbach entstanden. Wer will es verdenken, wenn man den herrlichen Ausblick von den Höhen herab (höchste Erhebung der Gemeinde etwa 370 m N.N.) in den Bliesgau kennt. Wer sich hier einmal die Zeit genommen hat die Gegend zu genießen, wird feststellen, daß auch hier das Urlaubmachen lohnt. Hanweiler ist schon lange bekannt für seine gesunden Quellen. So gibt es heute noch intakte Quellen in Rilchingen. Die Amandus - Quelle liefert das über Kleinblittersdorf hinweg bekannte Rilchinger Mineralwasser. Die Mariannenquelle erinnert an die ehemaligen Gräfin Marianne von der Leyen, welche die Gegend als Salzlieferant für das ganze Blieskasteler Land entdeckte. Nicht nur der Ortsteil Rilchingen - Hanweiler hofft auf die Realisation des Sole-/Thermalbadprojektes, das neben der hier ansässigen Industrie weitere Beschäftigungs und Tourismusimpulse geben könnte.Der Ortsteil Sitterswald ist der weitaus jüngste Teil der Gemeinde Kleinblittersdorf. Er hat sich in den knapp mehr als 60 Jahren seiner Existenz zu einem Wohnort mit hoher Wohnqualität entwickelt. Erst in den dreißiger Jahren wurde Sitterswald zur Besiedlung des grenznahen Raumes aufgebaut. Das kleine, aber schmucke Dorf lockt mittlerweile etliche Gäste zur Erholung an den Mühlenwaldweiher und zum Relaxen und Krafttanken in die nahe gelegenen Wälder. Die Lage der Gemeinde Kleinblittersdorf lädt ein zu ausgedehnten Spaziergängen in das Tal der Blies oder auf die Auersmacher Höhen. Da die Städte Saarbrücken und Sarreguemines so nah gelegen sind, kann man vom Einkaufsbummel bis zum Kulturereignis alles innerhalb einer Reichweite von nur 15 Auto - Minuten erleben.Zur sehr sehenswerten Homepage von Kleinblittersdorf
Die Stadt Püttlingen Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Püttlingen Titel Allgemein Die Stadt Püttlingen, im Herzen des Köllertals im Stadtverband Saarbrücken gelegen, wurde im Zuge der Saarländischen Gebietsreform zum 01.01.1974 aus den beiden ehemals selbstständigen Kommunen Stadt Püttlingen und Gemeinde Köllerbach gebildet. Die Stadt versteht sich als ein funktionsfähiges Nahversorgungszentrum mit Einzugsgebieten über die Stadtgrenzen hinaus und hat sich in den letzten Jahren in raschem Wandel von einer ehemals vom Bergbau geprägten Stadt zu einer modernen Wohnstadt mit einer guten Infrastruktur im Bereich Handel, Handwerk, Dienstleistungen und Gewerbe entwickelt. Zur sehr sehenswerten Homepage von Püttlingen
Saarländisches Uhrenmuseum in Püttlingen Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Püttlingen Püttlingen Sehenswert Museum Uhrmachers Haus, wie das stattliche, breit gegliederte Bauernhaus in der Engelfanger Straße 3 in Püttlingen-Köllerbach im Volksmund zutreffend genannt wird, kann auf eine lange Tradition im Uhrmacherhandwerk zurückblicken. 1814-1815 von der Familie Franz auf den Fundamenten der ehemaligen Schäferei der Burg Bucherbach errichtet, widmeten sich die Familienmitglieder von Generation zu Generation der Herstellung und Reparatur von Uhren. Nach dem Wunsch der letzten Besitzer des Bauernhauses, dem Ehepaar Otto und Auguste Franz, entstand auf Initiative der Stadt Püttlingen und der Uhrmacherinnung des Saarlandes — entsprechend der langen Handwerkstradition des Hauses — das "Saarländische Uhrenmuseum". Träger des Museums ist der Freundeskreis alter Uhrmacherkunst e.V., dessen Mitglieder in ehrenamtlicher Tätigkeit am Beispiel von rund 600 Exponaten in verschiedenen Abteilungen die Entwicklung der Zeitmessung, die Herstellung und Bedeutung der Uhr und ihre Verwendung dokumentieren. Da die Ausstellungsobjekte alle Leihgaben der Vereinsmitglieder sind, wechselt ständig die Ausstellung, wenn die Leihverträge ausgelaufen sind. Elementaruhren, d.h. Zeitmessgeräte vor der Erfindung der Räderuhr, wie Sonnen-, Wasser-, Kerzen- oder Sanduhren verblüffen den Besucher durch den Einfallsreichtum unserer Vorfahren. Turm- und Schmuckuhren beeindrucken durch das hohe künstlerische und handwerkliche Können ihrer Erbauer, während Präzisions- und Taschenuhr, Schiffschronometer, Wecker und Industrieuhren den Übergang der Uhr vom Luxusartikel zum Gebrauchsgegenstand darstellen und zugleich den eingetreten kulturellen Wandel dokumentieren. Da auch an Uhren der Zahn der Zeit nagt, kann man sich in einer komplett mit altem Handwerkzeug eingerichteten Uhrmacherwerkstatt informieren wie Uhr hergestellt, gewartet und repariert wurden. Darüber hinaus geben die ausgestellten Instrumente einen interessanten Einblick in das diffizile Handwerk eines Uhrmachers. Das "Saarländische Uhrenmuseum" in Uhrmachers Haus ist übrigens das einzige im südwestdeutschen Raum!    Öffnungszeiten:    Mittwochs und Sonntags jeweils von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr.    Der Eintritt für Erwachsene beträgt 2.50 EURO    Schüler und Studenten bezahlen 1.50 EURO.    Gruppenführungen können unter Telefon 0 6806/480284 oder 06898/69178 vereinbart werden.
Burg Bucherbach Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Püttlingen Püttlingen Sehenswert Baudenkmal Die Ursprünge der Burg gehen auf Graf Simon I zurück. Kaiser Friedrich I ließ die Burg 1168 zerstören. Zu dieser Zeit hieß die Burg "maison dou Valdecolongne". 1365 kamen es vor der Burg zu einem feierlichen Eidschwur. Die Ursprünge der Burg gehen auf Graf Simon I zurück. Kaiser Friedrich I ließ die Burg 1168 zerstören. Zu dieser Zeit hieß die Burg "maison dou Valdecolongne". 1365 kamen es vor der Burg zu einem feierlichen Eidschwur. Hier wurde der Name "Bucherbach" erstmalig erwähnt. Unter den Grafen von Nassau wurde auf der alten Burg die neue Burganlage errichte. Diese diente der Verteidigung der Kornspeicher Saarbrückens, welche im fruchtbaren Köllertal lagen.
Der Köllertaler Dom Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Püttlingen Püttlingen Sehenswert Baudenkmal Das in der Industrialisierungsphase des 19. und 20. Jahrthunderts zu verzeichnende große Bevölkerungszuwachs im Köllertal machte 1908/1909 einen Kirchenneubau in der Pfarrei St. Sebastian/Berg notwendig. Er ersetzte Das in der Industrialisierungsphase des 19. und 20. Jahrthunderts zu verzeichnende große Bevölkerungszuwachs im Köllertal machte 1908/1909 einen Kirchenneubau in der Pfarrei St. Sebastian/Berg notwendig. Er ersetzte die zu klein gewordene St.Michaels Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Baumeister war der aus Roden stammende Architekt Wilhelm Hector, der neben der Herz Jesu-Kirche in Köllerbach auch die Kirche St. Johannes der Täufer in Altenkessel erbaute, das damals noch zu der Gemeinde Püttlingen gehörte. Wilhelm Hector gestaltete den Kirchenbau nach dem Vorbild der Abteikirche Maria Laach in neuromanischen Bauformen. Um den Gläubigen eine gute visuelle und akustische Wahrnehmung und damit eine aktive Teilnahme am Gottesdienst zu ermöglichen, schuf er eine dreischiffige Pfeilerbasilika zu drei Jochen mit einem Querschiff, das nur wenig das Langhaus überragt. Die Vierung und die Gewölbefelder des Mittelschiffes legte er quadratisch an, wobei ein Mittelschiffeld zwei Seitenschiffjochen entspricht. Die Besonderheit besteht darin, daß die Pfeiler nach dem "Echternacher System" gebaut sind, das heißt, die größeren, von Pfeiler zu Pfeiler gespannten Bögen werden durch kleinere Doppelbögen unterteilt, die auf Säulen ruhen. Der gestaffelte Dreiapsidienchor im Osten und die mächtige Doppelturmfassade im Westen geben der Kirche ein monumentales Aussehen.
Die Martinskirche in Köllerbach Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Püttlingen Köllerbach Sehenswert Baudenkmal Die evangelische Martinskirche zählt zu den ältesten religiösen Bauwerken im Saarland und ist eine der wenigen erhaltenen Dorfkirchen unserer Region aus der Spätgotik. Sie liegt im Stadtteil Köllerbach innerhalb der Mauern eines alten Friedhofes. Die evangelische Martinskirche zählt zu den ältesten religiösen Bauwerken im Saarland und ist eine der wenigen erhaltenen Dorfkirchen unserer Region aus der Spätgotik. Sie liegt im Stadtteil Köllerbach innerhalb der Mauern eines alten Friedhofes. 1223 wird die Martinskirche erstmals urkundlich erwähnt, als Graf Simon von Saarbrücken die Kollatur der Kirche den Mönchen von Wadgassen schenkt. Tatsächlich aber reichen die Wurzeln der Martinskirche bis ins 8. Jahrhundert zurück. In der Martinskirche besitzen die evangelische Kirchengemeinde, Stadt und Land ein kirchliches Kleinod mittelalterlicher Kirchenbaukunst und spätgotischer Wandmalereien, das den Rang einer kleinen Dorfkirche beträchtlich übersteigt. Der quadratische Nordturm und der dreiseitig geschlossenen Chor, der nach Osten ausgerichtet ist, stammen aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Der Chor wurde im 15. Jahrhundert erneuert und ausgemalt. Er besitzt einen spätgotischen Sakramentschrein mit Kreuzigungsgruppe und schmiedeeiserner Gittertür. Bei der Martinskirche handelt es sich um eine dreischiffige Pseudobasilika mit vier Jochen, deren Mittelschiff die Seitenschiffe nur wenig überragt. Drei Paar Rundpfeiler tragen das Kreuz-Rippen Gewölbe des Mittelschiffes, dessen Schlußsteine mit Wappen aus der Geschichte der Kirche verziert sind. An der Südseite befindet sich ein Seitenportal, das im 18. Jahrhundert wahrscheinlich als Hauptportal diente.    Mehr über die Martinskirche
Die Gemeinde Quierschied Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Quierschied Titel Allgemein Die Gemeinde Quierschied umfasst ein Gebiet von rund 20 qkm. Sie hat rund 15.000 Einwohner.Die Gemeinde umfaßt die Ortsteile Quierschied Fischbach- Camphausen Göttelborn
Die Gemeinde Riegelsberg Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Riegelsberg Titel Allgemein Riegelsberg wurde, als Flurbezeichnung, erstmals im Jahre 1731 urkundlich erwähnt. Es handelte sich dabei um die Erhebung, welche westlich der Hauptstraße von Saarbrücken nach Lebach gelegen ist. Heute sieht man an dieser Stelle den Hindenburgturm. Man vermutet, daß bereits im Jahre 1764 eine erste Siedlung bestand. Im April 1939 wurden die Gemeinden Güchenbach, Hilschbach und Überhofen zur Gemeinde Riegelsberg zusammengeschlossen. 1948 schied die Gemeinde Köllerbach freiwillig aus der Verwaltungsgemeinschaft aus. Somit konnte die Gemeinde Riegelsberg im Jahre 1999 auf ein 60- jähriges Bestehen zurückblicken Walpershofen wurde im Jahre 1293 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. So feierte der heutige Ortsteil von Riegelsberg im Jahre 1993 sein 700- jähriges Bestehen. Landwirtschaft und der spätere Steinkohlebergbau prägten den Ort, wie das ganze Köllertal, in dessen Mitte sich Walpershofen befindet. Im 16. Jahrhundert zählte man in Walpershofen rund 60 Ein- wohner. Am 01.06.1974 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Riegelsberg und Walpershofen zur neuen Gemeinde Riegelsberg zusammengefaßt. Heute ist die Gesamtgemeinde eine attraktive Wohngemeinde mit unzähligen kulturellen und gesellschaftlichen Aktivitäten, die auch weit außerhalb des Gemeindebezirkes allseits anerkannt werden.
Die Stadt Sulzbach/Saar Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Sulzbach/Saar Titel Allgemein Zur Stadt Sulzbach gehören die Ortsteile Sulzbach Altenwald Hühnerfeld Neuweiler
Salzbrunnen- und Salzherrenhaus in Sulzbach Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Sulzbach/Saar Sulzbach Sehenswert Industriekultur Das Salzbrunnenhaus in Sulzbach/Saar ist ein bedeutendes Zeugnis für die saarländische Industriegeschichte, denn noch immer sind hier Spuren früherer Salzgewinnung zu sehen Das Salzbrunnenhaus in Sulzbach/Saar ist ein bedeutendes Zeugnis für die saarländische Industriegeschichte, denn noch immer sind hier Spuren früherer Salzgewinnung zu sehen, und davon ausgehend läßt sich der historische Produktionsvorgang rekonstruieren. Da die Denkmalpflege des Stadtverbandes Saarbrücken sich insbesondere den Bauwerken widmet, deren Geschichte sich im baulichen Erbe ablesen läßt, hat sie das Sulzbacher Bauwerk in die Denkmalliste des Saarlandes aufgenommen. Salz war früher ein wertvolles Gut, als Konservierungsstoff heißbegehrt und als Gewürz geschätzt. Da man es hierzulande aber weder aus dem Meerwasser extrahieren, noch aus Salzbergwerken gewinnen konnte, griff man in Regionen mit hohem Salzgehalt im Grundwasser auf die Brunnenförderung zurück. So auch in Sulzbach. Die Tatsache, dass Sulzbach bereits im Jahre 1346 urkundlich als "solzpach" erwähnt wurde, zeigt, dass man schon früh informiert war über die entsprechend salzhaltigen Einlagerungen im Buntsandstein, die von dort dem Grundwasser zuflossen. Ob allerdings damals schon Sulzbacher Salz in irgendeiner Weise gewonnen wurde, ist nicht bekannt, denn die erste datierte Nachricht über Sulzbacher Salzlagerstätten liegt aus dem Jahre 1535 vor. Der endgültige Förderungsbeginn ist demnach wohl erst ins Jahr 1549 zu datieren, als der Zweibrücker Pfalzgraf Wolfgang dem Grafen Philipp zu Nassau Saarbrücken seinen Anteil am Dorf Sulzbach übergab.     Mehr über die Salzhäuser
Die Stadt Völklingen Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Völklingen Titel Allgemein Völklingen steckt voller Überraschungen und widersprüchlicher Reize. Im Tal der Saar gelegen, breiten sich an den Hängen weitläufige Wälder aus, die zum Wandern und Radfahren einladen. Einige dieser Wanderwege führen direkt zu den französischen Nachbarn. In unmittelbarer Nähe der Innenstadt liegt die stillgelegte Völklinger Hütte. Als einziges Industriedenkmal ist sie zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt worden und zeugt von der industriellen Vergangenheit der Stadt, wie auch viele andere industriekulturelle Zeugnisse, die über das gesamte Stadtgebiet verstreut sind. Die unmittelbare Nähe zu Frankreich spiegelt sich nicht nur in der regionalen Küche, sondern auch in der Lebensart der Menschen, die hier leben, wider. Es wird gerne und viel gefeiert und Sie sind als Gast bei den abwechslungsreichen Veranstaltungen, gerne gesehen.
Der Alte Bahnhof Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Völklingen Völklingen Sehenswert Industriekultur Zur Blütezeit der Alten Völklinger Hütte war der 1893/94 erbaute Alte Bahnhof eine "Drehscheibe" für Tausende von Hüttenarbeitern, die dessen Halle und Gaststätte bei Schichtwechsel durchströmten. Zudem war der Bahnhof Umschlagplatz für die Rohstoffe, die auch aus dem benachbarten Frankreich für die Eisenerzeugung herantransportiert wurden. Heute ist unter anderen die Tourist - Information der Stadt Völklingen im Alten Bahnhof untergebracht.
Weltkulturerbe Völklinger Hütte Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Völklingen Völklingen Sehenswert Industriekultur Seit ihrer Stilllegung im Jahr 1986 steht die Völklinger Hütte unter Denkmalschutz. Im Jahr 1994 wurde sie von der UNESCO in die Weltkulturerbe-Liste aufgenommen. Die UNESCO Seit ihrer Stilllegung im Jahr 1986 steht die Völklinger Hütte unter Denkmalschutz. Im Jahr 1994 wurde sie von der UNESCO in die Weltkulturerbe-Liste aufgenommen. Die UNESCO begründete ihre Entscheidung so: Die Völklinger Hütte ist ein einzigartiges Zeugnis der Industriekultur und der Technikgeschichte des 19. und frühen 2o. Jahrhunderts. Sie kann in besonderer Vollständigkeit den inzwischen geschichtlich gewordenen Prozess einer großtechnischen Roheisenerzeugung zeigen. Sie ist darüberhinaus ein Symbol der Leistungen des Menschen in der ersten und zweiten industriellen Revolution, eine "Kathedrale" des Industriezeitalters.    Mehr über das Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Die Versöhnungskirche Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Völklingen Völklingen Sehenswert Baudenkmal Die neobarocke Kirche mit ihrem 66 Meter hohen Turm wurde zwischen 1926 und 1928 nach Plänen des Heidelberger Architekten Franz Kuhn unter maßgeblicher Förderung der Unternehmerfamilie Röchling errichtet. Vorbild für den Völklinger Kirchenbau war die Saarbrücker Ludwigskirche von Barockbaumeister Friedrich-Joachim Stengel. Imposant ist die aus 3500 Kassetten bestehende Kuppel mit ihrem Fresco-Deckengemälde von Waldemar Kolmsperger d.J. im Innern. Das in seinem Inhalt einzigartige Deckengemälde zeigt über dem Gründer der Röchlingschen Eisen- und Stahlwerke, weiteren Mitgliedern der Kirchengemeinde und rauchenden Industrieschloten den über den Wolken wiederkommenden Christus. Ebenso wie das Deckengemälde sind auch die in der Alten Völklinger Hütte gefertigten Gußfiguren an der Westseite der Kirche eine Stiftung der Unternehmerfamilie Röchling.
Die Eligius-Kirche Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Völklingen Völklingen Sehenswert Baudenkmal Dem "Bischof mit Hammer und Amboß" und Hüttenarbeiter-Patron ist die Eligius-Kirche gewidmet. Im Stil des Neobarock in den Jahren 1912 und 1913 von dem Mainzer Dombaumeister Ludwig Becker erbaut, dominiert sie die Rathausstraße in der Innenstadt mit einem mächtigen querrechteckigen Turm. Im Foyer der Kirche ist eine Holzfigur des Heiligen Eligius zu besichtigen, die etwa im Jahre 1750 im benachbarten Frankreich gefertigt wurde.
Das Alte Rathaus Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Völklingen Völklingen Sehenswert Sonstiges Barocke Reminiszenzen und Jugendstil-Elemente finden sich in einer äußerst eigenwilligen Spielart im Alten Rathaus zusammen. Das Alte Rathaus wurde zwischen 1874 und 1876 im klassizistischen Stil erbaut und später sowohl von der Größe als auch von der Stilvielfalt her erweitert. Ein quadratischer Turm verbindet die zwei Flügel des restaurierten Gebäudes. Im Innern blieb das Trauzimmer mit einem imposanten jugendstilhaften Hochzeitsfenster , das in Quedlinburg gefertigt wurde, erhalten. Erhalten blieb ebenfalls der Ratssaal mit seinen Stuckverzierungen sowie dem großflächigen Gemälde von Carl Röchling "Die Erstürmung der Spicherer Höhen". Dieses Gemälde ist eine Schenkung der Industriellenfamilie Röchling.
Die Mühlgewannschule Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Völklingen Völklingen Sehenswert Sonstiges Zu den größten und schönsten Jugendstilbauten im Saarland gehört die 1906 errichtete Mühlgewannschule am Hindenburgplatz. Nur die rechte Hälfte des vom damaligen Gemeinderat in Auftrag gegebenen Gebäudes wurde verwirklicht. Bestimmend für die architektonische Wirkung sind die nach drei Seiten identischen Giebel des Eckpavillons mit ihrem sanft gewellten Giebelsaum.
Glas- und Heimatmuseum Warndt Saar Saarland Stadtvbd.Saarbrücken Völklingen Ludweiler Sehenswert Museum Das Museum gibt einen Einblick in die Geschichte der einst bedeutenden Glasindustrie der Saarregion. In einem ersten Bauabschnitt werden zwei Dauerausstellungen präsentiert. "Glas auf den Tisch!" zeigt in 13 Kojen Gebrauchsglas aus der Region in Szenen aus dem Alltagsleben vom Ende des 19. bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das "Schaudepot" präsentiert in 8 Vitrinen Erzeugnisse der ehem. Fenner Glashütte, der benachbarten Cristallerie Wadgassen und lothringischer Glashütten.. ergänzt werden die Ausstellungen durch historische Filme zur Glasherstellung in St.Ingbert/Saar und Wadgassen sowie eine Literatursammlung zu den Glashütten der Region und zum Thema "Pressglas". Öffnungszeiten: Di - So 14 - 26 Uhr.Eintritt: 2,- Euro.Führung von Gruppen auf Anfrage.Telefon: 06898 - 44 800 60.E-Mail:glasmuseum@warndt.de
Merzig-Wadern,der grüne Landkreis Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Titel Allgemein Merzig-Wadern,der grüne Landkreis an der Obermosel im saarländischen Dreiländereck Freundschaft schließen wo sollte dies selbstverständlicher sein als im saarländischen Dreiländereck. Im "Grünen Landkreis" - an der Obermosel - verwischen die Grenzen. Saarländer, Lothringer und Luxemburger lassen in ihrem Lebensraum mehr und mehr natürliche Übergange zu und werden sich ihrer alten gemeinsamen Kultur bewußt. Der Einfluß der Nachbarn hat seine Spuren hinterlassen: Ob in der Sprache, im Baustil oder in den Kochtöpfen. Die aufgeschlossene Wesensart der Einheimischen hat was vom französischen Charme, etwas von der luxemburgischen Gemütlichkeit. All das finden Sie in den weiten Landschaften mit ihren idyllischen Wasserläufen und tiefen Wäldern zwischen [[Mosel]] und Schwarzwälder Hochwald. Sie müssen es nur entdecken! Und: Am Ende Ihrer Reise werden Sie die Liebe zu diesem schönen Fleckchen Erde mit uns teilen! Schön und unverwechselbar mutet die Rebenlandschaft an den saarländischen Moselhängen an. Mitten in den Weinbergen beim Winzerfrühstück sitzen, hinabblicken auf den Fluß und hinüber nach [[Luxemburg]] und [[Frankreich]]. Sich durch den Weinberg führen lassen, mehr über Rebsorten, Oechsle und das historische Weinbaugebiet rund um [[Perl]] erfahren. Natürlich ist es fast ein Muß, den Wein in einem der gemütlichen Keller zu kosten. [[Merzig]], die Heimat des Viez (Apfelwein), ist von reizvoller Gaulandschaft umgeben. Streuobstwiesen mit urwüchsigen Apfelbäumen, sanfte Hügel, und immer wieder Apfelbäume begegnen Ihnen hier. Im Frühling erwartet Sie ein Blütenmeer - im Herbst herrlich rote Äpfel. Viele alte Dörfer haben ihr ursprüngliches Erscheinungsbild bewahrt. Hier wird die Hektik Sie verlassen und Lebensfreude macht sich breit! Warme Sonnenstrahlen, begleitet vorm Plätschern des Bachs und kilometerweit nichts als hügelige Landschaft. Spätestens jetzt, getrieben von einer Sehnsucht nach grüner Weite, reiner Luft und Entdeckerfreude werden Sie aufbrechen - raus in die Natur! Die Saar auf ihrem geschlängelten Weg durch bewaldete Hügel hindurch begleiten: Auf dem Fahrrad oder Boot - sich den Fahrtwind um die Nase wehen lassen, vorbei an den steilen Uferhängen mit ihren Steinrauschen, hier ein Schlößchen, dort ein Kapellchen entdecken. Wandern oder radeln im Schwarzwälder Hochwald. Frühmorgens an der Waldlichtung ein Reh, vielleicht auch einen Fuchs, entdecken. Hinein in den Nadelwald: erfrischend kühl. Waldameisen mit ihrem schier unermüdlichen Fleiß beobachten. Den Geruch der Erde einatmen. Zum Aussichtspunkt aufsteigen; ruhen und die Blicke bis zum Horizont wandern lassen. Den Wölfen im Merziger [[Wolfspark]] auf der Spur sein. Erleben, wie der bekannte Wolfsforscher Werner Freund als Leitwolf unter seinen Wölfen lebt. Faszinierend. Kälbchen füttern, Pferde tränken, Schafe anlocken. Ein "tierisches" Vergnügen! Im Wildpark Weiskirchen Flora und Fauna kennenlernen und in strahlende Kinderaugen blicken!
Merzig-Wadern,der grüne Landkreis Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Titel Allgemein Seite 2 Merzig-Wadern, der "grüne" Landkreis des Saarlandes, mit seinen ausgedehnten Wäldern (Naturpark Saar-Hunsrück), der reizvollen, hügeligen Landschaft ist gesegnet mit Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmälem. Seit Urzeiten besiedelt - es finden sich Spuren nahtlos durch die prähiatorische Zeit, die Römer- und Frankenzeit - ist dieser Landkreis eines der ältesten Siedlungsgebiete des Saarlandes. Auf der Gauhöhe breitet sich die "Kornkammer" des Saarlandes aus. In Perl, im Dreiländereck, im lieblichen Tal der Obermosel, wächst an den Berghängen der einzige saarländische Wein, laden Weinlehrpfad und Waldlehrpfad zum Wandern ein. Streuobstwiesen prägen das Landschaftsbild der unteren Saar, haben der Gegend die Bezeichnung "Merziger Äppelkischt" eingebracht. Berühmteste Sehenswürdigkeit ist die Saarschleife bei Mettlach Orscholz, vom Aussichtspunkt Cloef (Orscholz) aus prächtig anzusehen. Der Alte Turm Mettlach, rund 1000 Jahre alt, ist als Kulturdenkmal Wahrzeichen des Saarlandes. Die auf dem Bergrücken der Saarschleife gelegene Burg Montclair - als Ausflugsziel weit bekannt - wurde in den Jahren 1992 und 1993 umfangreich restauriert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Die romantische Burg, die sich seit 1991 im Eigentum des Landkreises Merzig- Wadern befindet, läßt sich auf schattigen Wegen leicht erwandern. Im gesamten Landkreis an der unteren Saar und im lieblichen Moseltal haben die Römer ihre Spuren hinterlassen. Markantestes Beispiel ist die römische Villa von Nennig, einst ein schloßähnlicher Prunkbau, dessen Festsaal das größte und besterhaltene Fußbodenmosaik, das nördlich der Alpen ausgegraben wurde, schmückte. In der archäologischen Ausgrabungsstätte Perl-Borg wird seit 1987 eine ländliche Großvillenanlage wissenschaftlich ausgegraben. Bisher wurden der Repräsentationstrakt einer 7, 5 ha großen Villenanlage sowie zwei rechtwinklig daran anschließende Bereiche freigelegt. Um ein lebendiges Bild vom Leben in der antiken Villa zu vermitteln, hat die Kulturstiflung beschlossen, den ca. 400 m2 großen Badebereich sowie den Haupt- und Repräsentationstrakt zu rekonstruieren. Das imposante Villenbad mit Kalt-, Lau- und Warmbad kann ab Mitte August 1997 besichtigt werden. Ein kultureller Anziehungspunkt im Saar-Lor-Lux-Raum ist das internationale Bildhauersymposion "Steine an der Grenze" zwischen den Orten Büdingen, Wellingen auf deutscher und Launstroff auf französischer Seite. Jahr für Jahr waren Bildhauer aus aller Herren Länder zum Bearbeiten der Grenz-Steine eingeladen. Ganz anderer Art ist eine Merziger Attraktion, die den Namen der Kreisstadt rund um den Erdball trug. Im Kammerforst, einem Waldgebiet am Stadtrand, lebt Wolfsforscher Werner Freund mit seinen Wolfsrudeln. Ein weiterer Anziehungspunkt ist Schloß Berg in Nennig, einst Wasserburg mit Unterburg, heute romantisches Hotel mit Feinschmeckerrestaurant und Spielkasino. Schloß Dagstuhl, Kleinod des Hochwaldes und einst Wohnsitz der Familie Lasalle de Louisenthal, beherbergt seit einigen Jahren ein internationales Informatik-Zentrum. Mit dem Naturschutzgebiet "Wolferskopf" im Bereich der Kreisstadt Merzig und der Gemeinde Beckingen gehört die größte zusammenhängende Naturschutzfläche des Saarlandes zum Landkreis Merzig-Wadern. Auch der Hammelsberg in der Gemeinde Perl, an der Südflanke schon französisch, ist schützenswert mit seiner reichen Flora, Pflanzen, die zum Teil auf der roten Liste stehen, und wilden Orchideen. Die vielfältigen Freizeitangebote und Sportmöglichkeiten, besonders am Stausee in Losheim, sind Garant für Lebensqualität. Große Feste im Kreis locken Jahr für Jahr Gäste an. Kulturangebote werden in großer Vielfalt von den Erwachsenenbildungsstätten angeboten. Dies alles zusammen läßt den "grünen" Landkreis Merzig-Wadern auch als Urlaubsziel immer interessanter werden. Das "zarte Pflänzchen Fremdenverkehr" ist dabei, sich langsam, aber stetig zu entwickeln.
Die Stadt Merzig Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Merzig Titel Allgemein Merzig, mitten im Dreiländereck Deutschland - Frankreich -Luxemburg, liegt in landschaftlich reizvoller Lage zu beiden Ufern der Saar und ist als Eingangstor zum romantischen Saartal (Saarschleife) anzusehen. Der weltweite Ruf Merzigs als "Stadt der Wölfe" rührt von den Verhaltensforschungen Werner Freunds her. Im Wolfspark im Merziger Kammerforst betreibt Werner Freund in Freigehegen mit seinen über 20 Wölfen seit zwei Jahrzehnten diese Wolfsforschungen. Der Wolfspark kann täglich kostenlos bis zum Einbruch der Dunkelheit besucht werden. Die Stadt verfügt über ein bauliches und kulturelles Erbe aus acht Jahrhunderten, zum Beispiel das historische Rathaus aus dem 17. Jahrhundert oder St.Peter, die älteste erhaltene romanische Kirche des Saarlandes aus dem 12. Jahrhundert. Weitere Sehenswürdigkeiten: Internationales Bildhauersymposium "Steine an der Grenze" entlang der deutsch- französischen Grenze. In der Region hat der Viez eine lange Tradition. Zentrum ist vor allem die Stadt Merzig, die im Herzen eines regelrechten Apfellandes liegt. Hier ist der Viez ein wichtiger Produktionszweig der heimischen Wirtschaft geworden. Auch weil es "Deutschland's feinem Saftladen", der Merziger Fruchtgetränke GmbH, gelungen ist, aus dem säuerlichfruchtigen Apfel-Getränk einen echten wohlschmeckenden Verkaufsschlager zu machen. Nichts kann den Durst besser löschen, als Viez von "Merziger", heißt es inzwischen in vielen Teilen Deutschlands. Gutachten belegen, daß er Kreislauf und Nervensystem anregt, ganz wenig Kalorien hat und daß ihn sogar Diabetiker trinken dürfen.
Internationales Bildhauersymposion Steine an der Grenze Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Merzig Sehenswert Sonstiges Internationales Bildhauersymposion Steine an der Grenze.Der Grenzweg zwischen den Merziger Stadtteilen Büdingen und Wellingen und dem französischen Launstroff hat jahrhundertelange europäische Tradition. Er ist Teil der im Mittelalter stark genutzten Tuch Der Grenzweg zwischen den Merziger Stadtteilen Büdingen und Wellingen und dem französischen Launstroff hat jahrhundertelange europäische Tradition. Er ist Teil der im Mittelalter stark genutzten Tuchstraße nach Flandern, selbst der kaiserliche Troß zog hier regelmäßig auf seinem Weg zwischen den Kaiserpfalzen vorbei Die Weite der deutsch- französischen Gaulandschaft, die den Blick bis weit ins Lothringische Hinterland schweifen läßt und den Wanderer mit ihrem eigentümlichen Charme gefangen nimmt, inspirierte den in Merzig wohnenden bekannten saarländischen Bildhauer Paul Schneider zur Idee eines internationalen Bildhauersymposions, das in den Jahren 1986 bis 1992 Bildhauer aus der ganzen Welt nach Merzig brachte. Unter dem Leitgedanken "Steine an der Grenze" entstanden 26 Skulpturen rechts und links des Weges, in dessen Mitte die deutsch- französische Grenze verläuft. Sie verbinden die beiden Länder symbolisch miteinander und laden, vor allem an den Wochenenden, Hunderte von Besuchern aus der Region zum grenzüberschreitenden Dialog mit Kunst und Natur ein. Als "Gustav-Regler Kulturwanderweg" wurde der Grenzweg auch in das landesweite Wanderwegenetz des Saarwaldvereins einbezogen. Bildhauer aus Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Österreich, Norwegen, Irland, Japan, Georgien, Israel, der CSFR, der Schweiz, den USA und den Niederlanden haben 1986 damit begonnen, die "Steine an der Grenze" zu gestalten. Sie sollen Zeugnis ablegen von der Kunst unserer Zeit und von der Verständigung über Grenzen hinweg, sie sind Symbole und Denkmale der Freundschaft. Zur Homepage der "Steine an der Grenze"
Der Merziger Wolfspark Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Merzig Merzig Freizeit Besuchen Den Namen "Stadt der Wölfe" verdankt Merzig einem ungewöhnlichen Mann, dem Tier- und Verhaltensforscher Werner Freund. In weltweit einzigartiger Weise lebt er seit rund 30 Jahren als "Wolf unter Wölfen" mit den Tieren zusammen, teilt ihren Alltag, hat jeden der Wölfe mit eigener Hand von klein auf großgezogen und sich so das Vertrauen der verschiedenen Rudel erworben. Nicht das Tier hat sich - wie beim Hund üblich - dem Verhalten seines Herrn angepasst. Werner Freund war es, der in jahrelangen Feldstudien die sozialen Strukturen innerhalb der Rudel analysiert und verstanden hat. Wenn Werner Freund im Gehege wölfisches Geheul erklingen lässt, fallen die Tiere in den Ruf eines Rudelgefährten ein, signalisieren so ihre Zugehörigkeit. Werner Freund ist der "Alpha-Wolf", wird von allen, auch dem Leitwolf des Rudels, als ranghöchstes Mitglied akzeptiert. Der Wolfspark kann täglich ab Tagesanbruch bis zum Einbruch der Dunkelheit besucht werden. Die Besichtigung ist kostenlos. An jedem ersten Sonntag im Monat führt Werner Freund um 16.00 Uhr am Gehege der weißen Wölfe eine kostenlose Führung durch. Gruppenführungen ab 40 Personen sind nach vorheriger Terminvereinbarung direkt mit Werner Freund (Tel. + Fax 06861/911818) möglich. Dem vielfach geäußerten Wunsch nach Einzelführungen oder gar dem Betreten der Gehege kann aus naheliegenden Gründen leider nicht entsprochen werden. Sie erreichen den Wolfspark Merzig entweder von der Kernstadt aus über die Trierer Straße/Waldstraße, die B 51 (Kreisverkehr zwischen Merzig und Besseringen Abfahrt Richtung Autobahn, nächste Straße rechts, dann den Hinweisschildern "Wolfspark" folgen) oder direkt von der Autobahn aus (Abfahrt Besseringen/Schwemlingen, Richtung Besseringen, vor dem Kreisverkehr erste Straße links und dort der Beschilderung Wolfspark folgen). Weitere Informationen erhalten Sie bei der Kreisstadt Merzig.
Kreisheimatmuseum Merzig Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Merzig Merzig Sehenswert Museum Der gebürtige Schweizer Wilhelm Tell von Fellenberg (1798 - 1880) baute eine alte baufällige Lohmühle zu einem repräsentativen Schloss um. Es ist mit seinem Anbau aus behauenen Sandsteinen, seinem Erker und seinem Türmchen ein Beispiel für die Architektur des 19.Jh. in Merzig.1856 gründete Fellenberg, der 1. Ehrenbürger der Stadt Merzig, in der Nähe seines Wohnhauses die "Thonwaarenfabrik von Fellenberg & Cie". Hier wurden u.a. Drainagerohre und Bauzier, der in der ganzen Welt verwendet wurde, hergestellt.1934 kaufte der Kreis Merzig das Schloss Fellenberg und richtete hier ein Altenheim, später auch Krankenstationen – z.B. eine Wöchnerinnenstation – ein. Viele Bürger aus dem Landkreis Merzig-Wadern sind im Schloss Fellenberg geboren.Seit 1980 befindet sich im „Schlösschen" ein Museum. Präsentiert werden neben der Regionalgeschichte auch viel beachtete WechselausstellungenZur Homepage: Kreisheimatmuseum Merzig
Expeditionsmuseum Werner Freund Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Merzig Ballern Sehenswert Museum Mitten in Merzig haben Besucher die Gelegenheit, sich in ferne Urwälder und die entlegendsten Regionen des Erdballs entführen zu lassen. Zwischen exotischen Ausstellungsstücken wie Schrumpfköpfen und mit Curare vergifteten Pfeilen bewegen Sie sich im EXPE Mitten in Merzig haben Besucher die Gelegenheit, sich in ferne Urwälder und die entlegendsten Regionen des Erdballs entführen zu lassen. Zwischen exotischen Ausstellungsstücken wie Schrumpfköpfen und mit Curare vergifteten Pfeilen bewegen Sie sich im EXPEDITIONSMUSEUM WERNER FREUND. Verhaltensforscher Werner Freund, weltweit bekannt durch sein außergewöhnliches Zusammenleben mit Wölfen im Merziger Wolfspark, hat auch 17 Expeditionen zu fernen Kontinenten in teilweise unerforschte Gebiete geleitet und das Verhalten der Ureinwohner von Südamerika, Afrika, Asien und Papua-Neuguinea erforscht. Von all diesen Reisen hat er Geschenke der Naturvölker, aber auch Dinge, die er im Tauschhandel mit diesen erworben hat, mitgebracht. Einige Hundert dieser Exponate, gemeinsam mit gelungenen und eindrucksvollen Fotos, die der Stadt Merzig vom Ehepaar Freund zur Verfügung gestellt wurden, geben heute im Expeditionsmuseum Werner Freund Aufschluss und Einblick in das Leben im Dschungel. Die Exponate sind in verschiedenen Räumen nach den Erdteilen Südamerika, Afrika und Asien sowie Papua Neuguinea zusammengestellt. Im ersten Raum, dem Südamerikaraum, findet der Besucher ein Fülle von Jagdwaffen, Schmuck, Werkzeugen, Tierpräparaten, die das Leben der Menschen im Regenwald zeigen. Manche dieser Völker existieren heute bereits nicht mehr, was den anthropologischen Wert der Ausstellungsstücke deutlich macht. Die Ausstellungsstücke aus Asien und Afrika werden, durch die Farbgestaltung der jeweiligen Bereiche klar unterscheidbar, im mittleren Raum des Museums gezeigt. Die asiatischen Exponate beeindrucken dabei mit klug ausgetüftelten Tierfallen, kunstvollem chinesischen Porzellan aus gesunkenen Dschunken, das als Grabbeilage verwendet wurde, bizarren Musikinstrumenten oder Fotos von Kriegern der einzelnen Stämme. Afrika präsentiert sich mit Kriegs- und Jagdwaffen wie Speeren und Schutzschilden, Kleidung aus Tierfellen, Musikinstrumenten und Gebrauchsgegenständen aus unterschiedlichen Materialien. Den Abschluss der Reise durch die Kontinente bildet schließlich der Papua-Neuguinea-Raum, in dem vor allem Kopf- und Körperschmuck der in entlegenen Bergtälern lebenden Naturvölker faszinieren. Als letzter Raum wurde erst 2002 der Kirgisienraum fertiggestellt. Dorthin reist Werner Freund seit 1973 und bis heute noch regelmäßig, um die faszinierende Tierwelt in den Bergen und Steppen des Landes an der Grenze zur alten Sowjetunion und China zusammen mit einheimischen Führern zu erkunden. 1996 wurde Freund die kirgisische Ehrenbürgerschaft verliehen, nicht nur wegen seines guten Kontaktes zu den Menschen, sondern auch für seinen Einsatz zum Erhalt des größten Zoos des Landes. Öffnungszeiten: Sonntags von 14 bis 18 Uhr Gruppenführungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung bei der Touristinfo. Eintrittspreise     Erwachsene 1,50 €     Kinder und Jugendliche 0,50 €     Gruppen bis 30 Personen 25,50 € (incl. Führung)                 über 30 Personen 41,00 € (incl. Führung)     Schulklassen Sonderpreise
Die Gemeinde Beckingen Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Beckingen Titel Allgemein Mit ihrer mehr als 1000jährigen Geschichte und Zeugen einer mittelalterlichen Blütezeit als Sitz des Deutschherrenordens füllt die Gemeinde heute das ganze "Haustadter Tal" aus. Sie zählt ca. 16.000 Einwohner und ist einer der wirtschaftlichen Schwerpunkte des Landkreises Merzig-Wadern. Besser als Worte vermittelt ein Besuch den Bilderbuchcharakter der Landschaft. Die reich gegliederten Muschelkalk- und Buntsandsteinformationen schaffen interessante Perspektiven und verlocken zu stundenweiten Wanderungen und botanischen Entdeckungsreisen. Wer Ruhe und Erholung sucht, kann sie hier ohne Mühe finden. Die Gemeinde umfaßt die Ortsteile Beckingen, Düppenweiler, Erbringen, Hargarten, Haustadt, Honzrath, Oppen, Reimsbach und Saarfels
Die Marcelluskapelle Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Beckingen Beckingen Sehenswert Baudenkmal Die Marcelluskapelle ließ Philipp Arnold von Ahr, Landkomtur der Deutschordens- Ballei Lothringen und Komtur zu Beckingen im Jahre 1634 im Stil der Spätrenaissance errichten. Auf dem Schlußstein des Eingangsbogens sind die Initialen des Namens und der Titel des Erbauers so wie die Jahreszahl angegeben. Durch Umbauten bei der Renovierung 1914/15 erhielt die Kapelle ihr jetziges gotisches Aussehen; dabei wurde der Boden auf das ursprüngliche Niveau tiefergelegt. Der Altar stammt aus dem Jahre 1684, die Marcellusfigur aus dem Erbauungsjahr der Kapelle. Die Glocke von 1388 und weiteres Inventar wie Beichtstuhl, Kelch und 6 Armleuchter aus dem 18.Jahrhundert sowie der Weihwasserkessel aus dem 12.Jahrhundert befinden sich in der Pfarrkirche.
Das Kupferbergwerk Düppenweiler Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Beckingen Düppenweiler Freizeit Besuchen Der Beginn des Kupferbergbaues in Düppenweiler geht aus einer Urkunde von 1776 hervor, in der es heißt: Das Düppenweiler Bergwerk ist von einem Innwohner daselbsten Nahmens Junkmann mit dem Pflug an dem Weltersberg anno 1723 gefunden worden. Etwa ab 1725 entstand der größte Teil der heute durch alte Risse bekannten Bergwerksanlage. 1986 werden im Kultur- und Heimatverein Düppenweiler erste Überlegungen zum Ausbau der alten Kupfergrube zu einem Besucherbergwerk angestellt. Erste Aufwältigungsarbeiten in dem fast völlig versandeten Stollen werden durchgeführt, die, nachdem die Gemeinde Beckingen 1989 die Trägerschaft übernimmt, zunächst intensiviert, dann aber aufgrund von Finanzierungsproblemen wieder völlig zum Erliegen kommen. Mit Gründung des Fördervereins Kupferbergwerk Düppenweiler e.V. im Jahre 1992 und der Übernahme der Trägerschaft durch diesen Verein wird mit der systematischen Aufwältigung der Stollenanlage und dem Ausbau zu einem historischen Besucherbergwerk begonnen. Noch im gleichen Jahr wird der Hüttenschacht, 1994 der Selloschacht und 1995 der Hauzeurschacht wieder abgeteuft und ausgebaut. Über Tage werden 1995 die Bergwerkskapelle, die Mundloch- und Schachtüberdachungen und das Schachthaus des Hauzeurschachtes errichtet. Nach ca. 9.000 Arbeitsstunden des ehrenamtlichen Helferteams des Fördervereins sowie weiteren ca. 4.500 Arbeitsstunden im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme wird am 8. Dezember 1995 der erste Ausbauabschnitt des historischen Kupferberg-werks zum regelmäßigen Besucherbetrieb freigegeben.Weitere Informationenwww.dueppenweiler.de/Kupferbergwerk.htm
Düppenweiler Dorfmuseum Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Beckingen Düppenweiler Sehenswert Museum Das ehemalige Pfarrhaus, im Volksmund "Alt Heärenhaus" genannt, wurde im Jahre 1784 auf den Fundamenten des 1781 abgebrannten Vorgängerbaues errichtet. Das seit 1983 in Privatbesitz befindliche Haus wurde umfassend renoviert, wobei, 200 Jahre nach seiner Erbauung, ein Teil des Gebäudes seiner neuen Bestimmung als Dorfmuseum übergeben werden konnte. Im Erdgeschoß werden Modelle alter Bauernhäuser, alte Geräte und Werkzeuge sowie das Inventar einer alten Küche gezeigt. Im Obergeschoß ist die geologische, vor- und frühgeschichtliche und mittelalterliche Entwicklung des Dorfes dokumentiert. Einen Schwerpunkt bildet die Präsentation der 1983 und 1985 ausgegrabenen mittelalterlichen Geschirr- und Kachel- Keramik und die Dokumentation des Lebens der 1987 seliggesprochenen Schwester Blandine Merten.
Losheim am See Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Losheim am See Titel Allgemein Die Gemeinde Losheim am See ist Teil des Feriengebiets Mosel-Saar-Hochwald und des Naturpark Saar-Hunsrück. Losheim am See liegt mit seinen 12 Ortsteilen in Höhenlagen von 220 bis 585 m und ist geprägt von Waldreichtum und Landwirtschaft sowie einem dynamischen, von Handels- und Dienstleistungsbetrieben geprägten Zentralort. Die Ortsteile Losheim, Britten, Scheiden, Waldhölzbach und Mitlosheim wurden wegen ihres gesunden Klimas zu staatlich anerkannten Erholungsorten. Im Zentrum des aufstrebenden Tourismus mit über 650 Gästebetten steht das Freizeitzentrum Stausee mit vielfältigen Möglichkeiten zu Erholung und sportlicher Betätigung. Über 200 km Wanderwege und Radstrecken sind bei den Gästen ebenso beliebt wie Reiten und andere Freizeitaktivitäten. Drei Kneippanlagen und mehrere Naturlehrpfade stehen zur Verfügung. Ein Highlight ist die Museumsbahn mit ihren regelmäßigen Dampflokfahrten. Im historischen Losheimer Bahnhof ist ein Eisenbahnmuseum am Entstehen. Wer interessante Kulturveranstaltungen mag, wird sich in Losheim wohlfühlen. Einen Kammermusikabend im Schlößchen kann man ebenso erleben wie Rock am See. Während der Saison vergeht keine Woche ohne ein zünftiges Dorffest oder eine Kirmes. Losheim am See wurde im Jahr 1992 Preisträger im Landeswettbewerb "Gastfreundliches Saarland" und im Jahr 1994 Preisträger beim Bundeswettbewerb Familienferien in Deutschland. Daneben ist die Gemeinde vom ADAC als familiengerechter Ferienort geprüft und empfohlen.
Das Eisenbahnmuseum Losheim am See Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Losheim am See Losheim Sehenswert Museum Das Eisenbahnmuseum Losheim am See befindet sich auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Merzig- Büschfelder Eisenbahn im Zentrum von Losheim. Das Museum ist Teil des Erlebnisbahnhofs Losheim am See zu dem außerdem noch das Kulturzentrum Eisenbahnhalle und die Museumseisenbahn Losheim gehören. Das Museum zeigt Fotos, Dokumente und Exponate aus der Geschichte der Merzig- Büschfelder Eisenbahn und der saarländischen Eisenbahngeschichte. Filme über die Geschichte der Merzig-Büschfelder Eisenbahn sowie der Film der Reihe Eisenbahnromantik über die Museumsbahn sind ständig zu sehen. Auf dem Gelände des Museums sind 4 Dampfloks (davon 2 fahrbereit), mehrere Dieselloks sowie zahlreiche Personen- und Gepäckwagen zu sehen. Die ehemaligen Werkstätten der Merzig-Büschfelder Eisenbahn sind noch erhalten und dienen heute dem Museums- Eisenbahn- Club Losheim zur Aufarbeitung historischer Wagen. Hier kann der Museumsgast den Mitarbeitern beim Arbeiten am historischen Material zuschauen. Raritäten wie die historische Schmiede sind hier ebenfalls zu besichtigen.
Barfußweg in Waldhölzbach Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Losheim am See Waldhölzbach Freizeit Wandern Saarland,Losheim,Waldhölzbach,Wildpark,Barfußweg,Kneippanlage Der Barfuss-Wanderweg liegt im Park Schönwies im staatlich anerkannten Erholungsort Waldhölzbach. Der Park Schönwies ist ein wunderschönes Bachtal mit einer großen Pflanzenvielfalt sowie über 40 Baumarten, die als Baumlehrpfad gekennzeichnet sind. Den Eingang zum Barfussweg erreichen Sie beim Hotel-Restaurant Forellenhof gegenüber der Kirche direkt an der Hauptstraße. Ausgeschilderte Parkmöglichkeiten gibt es am Bürgerhaus Der Barfussweg ist ein 1,7 km langer Rundweg durch das Hölzbachtal vorbei an 3 Angelweihern. Am Start/Ziel können Sie in einem eigens dafür eingerichteten Regal Ihre Schuhe ablegen Der größte Teil des Barfusswegs führt über weichen Grasboden, immer wieder unterbrochen durch Passagen, auf denen Ihre Füsse mit insgesamt 8 Elementen in Berührung kommen Über Holzbrücken und organische Holzkonstruktionen erreichen Sie Wegstücke die über Matsch, Steinplatten, Rindenmulch, Sand, Kieselsteine oder durch das klare Wasser des Hölzbachs führen Am Ende des Weges können Sie Ihre Füsse im klaren Wasser des Hölzbachs säubern. Wer noch nicht genug hat, dem sei eine rund 1 km lange Wanderung entlang des Hölzbachs vorbei am Teufels- und Engelsfelsen zur wunderschön gelegenen Kneippanlage empfohlen Das Erlebnis des Barfusswegs werden Sie noch lange in Erinnerung behalten. Eine Reflexzonenmassage bringt den Kreislauf in Bewegung und ist für die Gesundheit förderlich. Der Barfussweg kann in einer Tageswanderung vom Stausee aus als Rundkurs erwandert werden. Der Rundwanderweg Stausee-Wildpark ermöglicht eine insgesamt 14 km lange Wanderung, bei der auch Teile des Felsenwegs begangen werden und auf dem Weg die Kneippanlagen am Stausee, in Scheiden und in Waldhölzbach zum Entspannen einladen. Gastronomie gibt es am Stausee, in Scheiden und in Waldhölzbach. Der Weg kann kostenfrei von Mai bis Oktober begangen werden.
Mettlach Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Mettlach Titel Allgemein Mettlach - das ist Keramik, das sind Kulturdenkmäler, das ist die bekannte Saarschleife und das ist Wald, Wasser und Wandern. Mettlach - das ist eine reizvolle Landschaft mit unverdorbener Natur und gesundem Klima. Wie geschaffen für alle, die sich eine Verschnaufpause gönnen wollen. Ob auf Schusters Rappen, per Drahtesel oder per Schiff - in Mettlach und seiner reizenden Umgebung finden sie vielfältige Möglichkeiten zur Entspannung, Erholung und Freizeitgestaltung. Im Park der alten Benediktinerabtei steht der tausendjährige "[[Alte Turm]]" als Grabeskirche für den Gründer des Klosters Mettlach, Lutwinus, erbaut. Bauherr war der irische Abt Lioffin. Der "[[Alte Turm]]" ist der älteste noch erhaltene Sakralbau im Saarland. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde die ursprünglich romanische Kirche im gotischen Stil umgebaut. Die ehemalige Benediktinerabtei selbst erstreckt sich mit 112 Metern Frontlänge in Höhe der Schiffsanlegestelle Mettlach. Errichtet wurde das schloßartige Gebäude im Auftrag des Abtes Ferdinand de Koeler von dem sächsischen Baumeister Christian Kretzschmar 1728, einem Zeitpunkt, zu dem der Niedergang der Abtei schon absehbar war. Denn mit der französischen Revolution wurde die Abtei säkularisiert. So kam es dazu, daß das Gebäude zunächst von Jakob Leistenschneider zum Betrieb einer Papierfabrik und dann 1809 von Jean-Francois Boch-Buschmann erworben wurde, der dort ab 1813 Steingut produzierte. Sehenswert ist das [[Schloss Ziegelberg]]. Es wurde von Edmund von Boch als Wohnhaus erbaut und wird heute als Restaurant mit Tagungsräumen genutzt.Einen der interessantesten Punkte an der Saar, sowohl aus geschichtlicher als auch aus landschaftlicher Sicht, bilden die Ruinen der Burg [[Montclair]]. Sie stehen auf der Spitze des 330 Meter hohen Bergrückens, der von der Saar umflossen wird und so einen gewaltigen Burggraben bildet. Die eigentliche Geschichte des Berges beginnt mit der Burg Skiva, die im Jahre 1016 von Bischof Poppo von Trier erobert und zerstört wurde. Die zweite Burg trug erstmals den Namen "Montclair", sie wurde im Jahre 1180 von Arnulph von Walecourt erbaut. Drei Rittergeschlechter hatten die Burg im Lauf der Jahrhunderte in ihrem Besitz. Diese zweite Burg wurde im Jahre 1351 nach achtmonatiger Belagerung durch Bischof Balduin von Trier zerstört. Die Grafen von Sierck erbauten von 1434 bis 1439 die letzte Burg, deren Ruinen heute noch zu sehen sind. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurde die Burgruine im Sommer 1993 neu eröffnet und der Bevölkerung zugänglich gemacht. Gegenüber der Burg über der [[Saarschleife]] befindet sich der berühmte Aussichtspunkt Cloef. Von dieser Felsklippe aus hat man einen einmaligen Blick ins Land. Manche behaupten, hier sei überhaupt die schönste Stelle des Saarlandes. Wandern Sie gerne? Bitte sehr - eine Vielzahl beschaulicher Wege wartet auf Sie. Die gut ausgebauten Radwege entlang der Saar laden zur Tour mit dem Drahtesel ein. Wenn Sie es aber lieber geruhsamer angehen lassen wollen, dann können Sie das reizvolle Saartal zwischen Merzig und Saarburg auch per Ausflugsschiff erkunden.
Der Alte Turm in Mettlach Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Mettlach Sehenswert Baudenkmal Der "Alte Turm" ist das älteste als Ruine noch erhaltene christliche Bauwerk an der mittleren Saar. Er wurde als Grabkirche des hl. Luitwin, der das Kloster Mettlach 676 gründete, von Abt Lioffin in ottonischer Zeit um 990- 994 er richtet. Das Aachener Münster (785-805), die Grabkirche Karls d. Großen, diente als allgemeines Leitbild. Der Turm hatte vermutlich in der Mauerdicke halbrunde Nischen und im zweiten Geschoss einen schmalen tonnengewölbten Umgang. Seit 1247 macht ein Wendeltreppentürmchen den oberen Umgang zugänglich. Im 14. Jahrhundert erfolgte ein gotischer Umbau der unteren Fenster. Der verfallene Turm erhielt durch Instandsetzung im vorigen Jahrhundert sein heutiges Aussehen und wird z. Zt. umfassend restauriert. Der Turm ist ein Wahrzeichen der Stadt Mettlach und ein Kunstwerk. Im Park der ehemaligen Verwaltung von Villeroy & Boch kann er besichtigt werden.Das Bild wurde freundlicherweise von www.cloef.de zur Verfügung gestellt.
Schloss Ziegelberg Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Mettlach Mettlach Sehenswert Museum Schloss Ziegelberg wurde 1878 von Edmund von Boch als Wohn- Villa errichtet. Als Vertreter der französischen Neurenaissance nimmt das Schloss unter den Bauten des Historismus eine Sonderstellung ein. Das bis 1908 mehrmals erweiterte Gebäude ist heute in G Schloss Ziegelberg wurde 1878 von Edmund von Boch als Wohn- Villa errichtet. Als Vertreter der französischen Neurenaissance nimmt das Schloss unter den Bauten des Historismus eine Sonderstellung ein. Das bis 1908 mehrmals erweiterte Gebäude ist heute in Gemeindebesitz und beherbergt nach umfangreichen Renovierungen seit 1979 neben einem Restaurant und Tagungsräumen in großartigen Ambiente im ersten Stock verschiedene Wanderausstellungen.Zum Restaurant Schloß Ziegelberg
Burg Montclair Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Mettlach Mettlach Sehenswert Baudenkmal 1439 entstand die dritte und letzte Burg Montclair, deren Ruinen heute zu sehen sind. Arnold von Sierk, ein Enkel des Johann von Montclair, erbaute sie nach Erlaubnis seines Lehnsherrn Erzbischof Raban.Die Ruinen der heutigen Burg stammen aus dem 15. Jahrhundert. Im Jahre 1991 ging die Burg in den Besitz des Landkreises Merzig-Wadern über. In den Jahren 1992/1993 wurde sie umfangreich restauriert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Im Burgkeller ist ein Burgmuseum eingerichtet worden, in dem die Geschichte von Montclair und ihrer beiden Vorgängerkastelle vermittelt wird. Ein Burgführer, der an den Öffnungstagen vor Ort ist, gibt viele interessante Informationen. Im Burginnenhof können sich die Besucher nach langen Wanderungen stärken und von den Türmen die herrliche Landschaft betrachten.Mittelalterliches für Klein und Groß:Von April bis September wird jeden dritten Samstag im Monat zwischen 13.00 Uhr und 17.00 Uhr „Mittelalterliches um Montclair“ auf der Burg zu spüren sein. Die Vereinsmitglieder der Tafelrunde und der Ritter Jacob von Montclair werden in Gewandung auf der Burg zugegen sein und verschiedene Aktivitäten, wie z.B. einen Jonglierworkshop oder Rüstkunde, zum kostenlosen Mitmachen und Zuschauen anbieten. Jeden 1. Samstag im Monat werden kostenlose Führungen durch das Burggespenst angeboten.Öffnungszeiten:Vom 01. April bis 31. Oktober in der Zeit von 11.00 Uhr bis 18 Uhr. Montag Ruhetag.Vom 01. November bis 31. März an Wochenenden und Feiertagen in der Zeit von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr.Die Bilder wurden freundlicherweise von www.cloef.de zur Verfügung gestellt.
Die Keravision Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Mettlach Mettlach Sehenswert Sonstiges Die Keravision ist ein Höhepunkt unter den Sehenswürdigkeiten im Erlebniszentrum "The House of Villeroy & Boch" . Hier präsentiert sich ein Vierteljahrtausend Unternehmensgeschichte. 1770 im Barock geschaffen - und kein bissch Die Keravision ist ein Höhepunkt unter den Sehenswürdigkeiten im Erlebniszentrum "The House of Villeroy & Boch" . Hier präsentiert sich eine lange Unternehmensgeschichte. 1770 im Barock geschaffen - und kein bisschen alt - eröffnet "Alt Luxemburg", eines der erfolgreichsten Geschirrdekore der Unternehmensgeschichte, den Streifzug durch die Epochen. Koffer auf Schienen künden von der Aufbruchstimmung des Jugendstils, einfaches und zweckmäßiges Geschirr erzählt von schweren Nachkriegszeiten und Neubeginn. Episodenhaft werden vergangene Zeiten lebendig und mit ihnen Dekore aus dem Hause Villeroy & Boch, die von den stets offenen Augen zeugen, mit denen das Unternehmen die Impulse seiner Zeit wahrgenommen und ihnen ein keramisches Gesicht gegeben hat. Im Barocksaal kann man im Film noch einmal die Meilensteine der Unternehmensgeschichte Revue passieren lassen. Hier begleitet Weltstar Sir Peter Ustinov den Zuschauer auf unterhaltsame Weise durch die vergangenen zweieinhalb Jahrhunderte. Der Keravision angeschlossen ist eine Galerie, die sowohl den künstlerischen Talenten der eigenen Familien ein Forum gibt, als auch anderen Künstlern offensteht. Öffnungszeiten:Montag - Freitag: 9.00 - 18.00 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertage: 9.30 - 16.00 Uhr Eintrittspreise: Erlebniszentrum (Keravision, Erlebniswelt Tischkultur und Keramikmuseum) 2,50 Euro, ermäßigt 2,00 Euro (Gruppen und Studenten), Schüler frei Besucherservice/Keravision Postfach 1120 D-66688 Mettlach Tel.: 06864/81-1020 Fax: 06864/81-2305
Die Saarschleife Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Mettlach Orscholz Sehenswert Naturdenkmal Auf ihrem Weg von Süd nach Nord stößt die Saar kurz hinter Merzig auf die westlichen Ausläufer des Hunsrück, der hier mit dem nördlichen Saargau zusammentrifft. Der Fluss muss sich tief in den Berg hineingraben, um das Hindernis zu bewältigen. Auf ihrem Weg von Süd nach Nord stößt die Saar kurz hinter Merzig auf die westlichen Ausläufer des Hunsrück, der hier mit dem nördlichen Saargau zusammentrifft. Der Fluss muss sich tief in den Berg hineingraben, um das Hindernis zu bewältigen. Dabei weicht er weit nach Nordwesten aus, um dann nach einer 180-Grad Wende annähernd parallel zurückzufließen. Statt der 2 km Luftlinie zwischen Besseringen und Mettlach bringt die Saar auf diese Weise nahezu 10 km hinter sich. Auf dem bewaldeten Bergrücken innerhalb der Saarschleife befindet sich das Kloster St. Gangolf und die Burgruine Montclair. An der Saarschleife direkt liegt der kleine Ort Dreisbach, wo man eine Fähre zum Übersetzen nutzen kann. Die beste Sicht auf die Saarschleife bietet die Cloef bei Orscholz hoch über dem Fluss. Die Saarschleife ist gewissermaßen das Wahrzeichen des Saarlandes. Ins Rampenlicht rückte sie, als sich Oskar Lafontaine zusammen mit Gerhard Schröder mediengerecht mit der Saarschleife ins Bild setzen ließ. Siehe auch www.cloef.de
Die Gemeinde Perl Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Perl Titel Allgemein Die Moselgemeinde Perl wirbt mit dem Slogan "Blick auf Europa", und das hat seinen Grund. Im wahrsten Sinne des Wortes wird bei uns Ihr Urlaubsvergügen grenzenlos sein. Drei Länder, drei Kulturen und drei Mentalitäten - und dies alles nur einen Katzensprung voneinander entfernt. Genau gegenüber, am anderen Moselufer liegt Schengen, die europäische Gemeinde schlechthin! Jedes Kind kennt das "Schengener Abkommen", das vor etwas mehr als 15 Jahren die europäischen Grenzen fallen ließ. Folgen Sie doch mal der Luxemburger Weinstraße in Richtung Remich. Rebenbedeckte Hänge, von der Sonne verwöhnt, malerische Weindörfer, jahrhundertealte Weinkeller, kulinarische Gaumenfreuden, freundliche Gelassenheit - manchmal scheint es so, als sei hier die Zeit stehen geblieben. Oder wie wäre es mit einem Abstecher nach Frankreich, genaugenommen ins Siercker Land? Direkt hinter Perl geht es nach Apach, und von da ist es nicht mehr weit zum herrlichen Chateau de Malbrouck oder der trutzigen Festung von Sierck-les-Bains. Schon mal eine ofenfrische Quiche Lorraine probiert? Wenn Sie mehr über die touristischen Vorzüge unserer europäischen Erlebnisregion wissen möchten, dann sollten Sie das Dreiländereck besuchen.
Römische Villa Borg Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Perl Borg Sehenswert Museum Vor fast hundert Jahren entdeckte der Lehrer Johann Schneider zwischen Borg und Oberleuken Spuren einer römischen Siedlung und nahm erste kleinere Ausgrabungen vor. Vor fast hundert Jahren entdeckte der Lehrer Johann Schneider zwischen Borg und Oberleuken Spuren einer römischen Siedlung und nahm erste kleinere Ausgrabungen vor. Seit 1987 wird dieses Gelände von der Kulturstiftung für den Landkreis Merzig- Wadern in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Konservatoramt, der Gemeinde Perl und den Arbeitsämtern Saarlouis und Merzig systematisch untersucht. Bei den archäologischen Untersuchungen und geophysikalischen Messungen stellte sich heraus, daß hier die Überreste einer der größten römischen Villenanlagen im Saar- Mosel- Raum verborgen liegen. Die imposante gutshofartige Anlage gliedert sich in einen großzügigen Herrschaftsbereich mit drei Gebäudeflügeln und ein anschließendes Hofareal mit Wirtschaftsbauten auf einer Fläche von über 7,5ha. Von Beginn an hat sich die Kulturstiftung bemüht, die Fortschritte der Ausgrabungen der Öffentlichkeit in anschaulicher Weise zu präsentieren. Als Ergebnis zahlreicher wissenschaftlicher Kolloquien wurde der Beschluß gefaßt, den gesamten Gutshof wieder auferstehen zu lassen und mit Leben zu erfüllen. Durch die laufenden Arbeiten verändert sich das Erscheinungsbild der villa rustica fast täglich. Das Villenbad mit Taverne ist bereits rekonstruiert. Sobald das Herrenhaus fertiggestellt ist, wird der Bau des dritten Gebäudeflügels begonnen. Das Villenbad entspricht in Konzeption und Gestaltung dem neuesten Stand der Forschung über die römische Architektur. Erleben Sie bei der Besichtigung eindrucksvolle Einsichten in das antike Badewesen, das selbst in den ländlichen Regionen der römischen Provinz einen hohen Stellenwert hatte. Vom Eingangsbereich erreichen Sie das mit einem großen Becken ausgestattete Kaltbad. Hier schließt sich - gemäß der antiken Badesitte - zunächst der gewölbte Raum des Warmbades an. Die weiteren Räume dienten der Entspannung und der Konversation. Beheizt wurde das Villenbad mit der römischen Fußbodenheizung, dem Hypokaust. Der Aufbau einer solchen Hypokaustenheizung ist in einer Raumecke dargestellt. Der abseits gelegene Heizraum mit dem Heißwasserkessel ist durch einen separaten Zugang an der Rückseite des Gebäudes zu erreichen. Die Räume des Bades und der Taverne sind geschmückt mit anspruchsvollen Wandgliederungen und Marmorfußböden. Bei der malerischen Ausgestaltung dienten Originalfunde als Vorlage. Das Mobiliar, Türen und Fenster sowie der Warmwasserkessel im Heizraum wurden für die römische Villa nach antiken Vorlagen exakt nachgebaut.      Siehe auch die offizielle Homepage Die römische Villa Borg
Römische Prunkvilla in Nennig Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Perl Nennig Sehenswert Museum Römische Prunkvilla in Nennig Der 1852 von einem Bauern entdeckte Mosaikboden schmückte den Festsaal einer Portikusvilla aus dem 2. oder 3. Jh. Die imposante Villa besaß eine Frontlänge von 120 Metern einschließlich Der 1852 von einem Bauern entdeckte Mosaikboden schmückte den Festsaal einer Portikusvilla aus dem 2. oder 3. Jh. Die imposante Villa besaß eine Frontlänge von 120 Metern einschließlich der beiden Eckrisaliten und der anschließenden Flügelbauten. Der Mosaikboden von 16 Metern Länge und 10 Metern Breite lag im Zentrum der Prachtvilla und gilt als eines der bedeutendsten Denkmäler römischer Wohnkultur nördlich der Alpen. Das Mosaik zeigt neben geometrischen Mustern, bildliche Darstellungen mit Arena-Szenen: "Wärter und Löwe", "Peitschenkämpfer", "Gespeerter Panther", "Bärenhatz", "Tiger und Esel", "Gladiatoren" und "Musikanten".    Römische Villa Nennig, Römerstraße,    66706 Perl-Nennig    15.01-31.03. und 01.10-30.11. von 9.00- 11.30 und 13.00-16.00 Uhr,    01.04-30.09. von 8.30-12.00 und 13.00-18.00 Uhr,    montags und im Dezember geschlossen    Tel. 06866/1329 oder 06866/14 39
Schloss Berg in Nennig Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Perl Nennig Sehenswert Baudenkmal Das Schloß ist eingebettet in die reizvolle Landschaft des Dreiländerecks zwischen Frankreich, Luxemburg und Deutschland.Schloß Berg wurde im 12. Jahrhundert als Wasserburg erbaut und im 16. Jahrhundert nach und nach zu einem Renaissance-Schloß umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde es fast völlig zerstört, 1953 dann wieder aufgebaut und als Schullandheim genutzt. 1986 kaufte die Saarland-Sporttoto den Gebäudekomplex und eröffnete 1990 im äußerlich unveränderten Schloß ein 5-Sterne-Hotel mit angebautem modernen Spielcasino.Heute präsentiert sich Schloß Berg als Hotel und Restaurant der internationalen Luxusklasse; ein Mekka für den verwöhnten Gaumen mit einer reichhaltigen Palette an Freizeitmöglichkeiten. Der zugehörige Renaissancegarten in Nennig ist als formaler Knotengarten angelegt. Vorbild waren typische Renaissance-Stickereien. Der Garten ist umfriedet mit Mauern und Hecken, denen eine Bepflanzung unmittelbar vorangestellt ist. Die begrünte Pergola ist wesentlicher Bestandteil dieser Art von Gärten.
Die Stadt Wadern Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Wadern Titel Allgemein Dort, wo das Saarland eine breite grüne Brücke ins benachbarte Rheinland - Pfalz schlägt, liegt Wadern. Der saarländische Teil des Schwarzwälder Hochwaldes erstreckt sich in dunklen Wäldern am südlichen Rand des Hunsrücks. Die reizvolle Landschaft des Schwarzwälder Hochwalds kennt noch heute viele unberührte Flecken und Nischen. Hier sind noch Rot- und Schwarzwild, Reh, Hase, Fuchs und Dachs zu Hause. Von den Feldern fliegen Fasan und Rebhuhn auf. Natur und Stadt bilden eine organische Einheit. Die ländlich geprägte Stadt Wadern bewahrte sich natürliche Lebens-, Freizeit- und Erholungsqualitäten, die dichtbesiedelte urbane Gebiete kaum mehr bieten können. Wadern liegt im "Grünen Landkreis Merzig-Wadern". Im "Grünen Kreis" gibt es noch unbesiedelte und unzerstörte Naturräume zu entdecken. Der Schwarzwälder Hochwald hat einzigartig weitläufige Landschaften mit dichten Wäldern, sauberen Flüssen und reiner Luft. Das Feriengebiet Mosel - Saar - Hochwald und der Naturpark Saar - Hunsrück bieten eine Fülle an naturnahen Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten. Das Naturschutzgebiet Noswendel ist der größte Feuchtbiotop des Landes. Die vielbesuchte Ausflugsregion zeigt sich wie geschaffen für sanften Tourismus. Die ehemalige kleine Residenz Wadern ist von je her administrativer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des Hochwalds. Die Geschichte der Stadt läßt sich bis in die Keltenzeit zurückverfolgen. Die heutigen Stadtteilnamen Wadern, Wedern und Wadrill entstanden aus dem Vorkeltischen wad = feucht. Die erste urkundliche Erwähnung über Büschfeld findet sich in einer Grenzbeschreibung von Karl dem Großen aus dem Jahre 802. Wadern folgt in Verbindung mit der Abtei Mettlach im Jahre 950. Seit dem Mittelalter gehörten Teile des Stadtgebietes zum Kurfürstentum Trier, zum Herzogtum Lothringen und zur reichsfreien Grafschaft Dagstuhl des Grafen von Öttingen - Sötern. Mit der Verleihung der Residenz- und Marktrechte (1760/70) florierten Handel und Gewerbe der Region. Nach der Französischen Revolution wurde Wadern zunächst Canton im Sarre - Departement und 1814 dann Preußen angegliedert. Die weiten Wälder, Wiesen und Felder im Schwarzwälder Hochwald laden zum Abschalten und Erholen ein. Die zahlreichen Wanderwege der Stadt, das Freizeitzentrum Noswendel, die Hochwaldalm und Harteichhütte von Wadrill sind seit langem zu beliebten Ausflugszielen geworden. Das vielfältige Angebot an Freizeit- und Sportanlagen lebt von dem Engagement der Sportvereine Waderns. Die Golfanlage Weiherhof kann man zu den schönstgelegenen Golfplätzen in Deutschland zählen. Die Waderner Bürgerschaft gestaltet mit einer bunten Fülle an Vereinsaktivitäten und Gruppeninitiativen die Alltags- und Festkultur der Stadt. Im jährlichen Veranstaltungskalender spielen insbesondere die Waderner Musikgruppen, Kapellen und Chöre eine herausragende Rolle. Wadern ist gesellig. Die Bevölkerung des Hochwalds ist weltoffen. Ihre Gastfreundschaft ist längst sprichwörtlich geworden. Kontakte knüpfen, Partnerschaften schließen, Freundschaften finden. Die Stadt Wadern sieht in der Pflege und Kultivierung dieser uralten hochwälderischen Tradition eine besondere Verpflichtung.
Heimatmuseum Wadern Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Wadern Wadern Sehenswert Museum Mit der Stadtwerdung 1978 wurde das Heimatmuseum im Schlösschen der Prinzessin und Gräfin Christiane von Schwarzburg - Sondershausen eingerichtet. Nach dem Ende der fürstlichen Herrschaft 1794 wurde das Gebäude privat genutzt, zuletzt als Apotheke, ehe es die Gemeinde Wadern erwarb. Im Museum ist die geschichtliche Entwicklung der Stadt Wadern und des Hochwaldraumes belegt : Mineraliensammlung der Karbon – Perm - Zeit mit sehr schönen Ausstellungsstücken von Achat bis Jaspis. Die Keltenzeit belegt eine Vitrine mit dem kompletten Urneninhalt eines Frauengrabes um 70 v. Chr. Die Burgenzeit belegen Funde aus den Freilegungsarbeiten der Burg Dagstuhl (1290–1720) mit den Bildnissen und Wappen der Burgherren : Saarbrücken, Fleckenstein, Rollingen, Criechingen, Brucken, Sötern und Öttingen. Dem hiesigen Kurfürsten Philipp Christoph von Sötern (1567–1652), Bischof von Speyer und Erzbischof von Trier, ist ein besonderer Platz mit Portraits und Schriften zugeordnet. Graf Anton und seine Gattin Christiane sind auf verschiedenen Gemälden zu sehen, um mit Urkunden an die reichsfreie Herrschaft Dagstuhl – Wadern zu erinnern. Die "Malergräfin" Oktavie de Lasalle von Louisenthal (1811–1890) bezeugt ihre Nazarenerkunst in 60 Gemälden von der Miniatur bis zum großen Altarbild innerhalb des Museums. Ein besonderer Raum ist dem Widerstand in der Stadt Wadern gegen den Nationalsozialismus gewidmet. Eine Spezialbibliothek ermöglicht besonders Schulklassen die Aufarbeitung dieser unseligen Zeit durchzuführen. Öffnungszeiten des Museums: Sonntag 14.30 – 17.30 Uhr und nach Vereinbarung!
Die Gemeinde Weiskirchen Saar Saarland Kreis Merzig-Wadern Weiskirchen Titel Allgemein Der heilklimatische Kurort Weiskirchen liegt in typischer Mittelgebirgslage (350-700 m ü. N. N) im Dreiländereck Saar - Lor - Lux im Herzen des Naturparks Saar - Hunsrück. Dem Kurgast bietet das Kurzentrum alle Möglichkeiten einer aktiven Kur gepaart mit intensiver medizinischer Betreuung in den Fachkliniken. Mit ihren 5 Ortsteilen hat die Kurgemeinde Weiskirchen rund 6.500 Einwohner Dem Urlauber ob als Einzelperson oder in der Familie, bietet Weiskirchen vielfältige Möglichkeiten der Erholung und des Sports. Hier in der gastfreundlichsten Gemeinde des Saarlandes werden Sie als Gast überall willkommen geheißen. Für Wanderfreunde hat die Umgebung von Weiskirchen viel zu bieten. 120 km Wanderwege laden Sie ein, die herrliche Landschaft des Schwarzwälder Hochwaldes zu erkunden. Zahlreiche Ausflugsziele wie der Schimmelkopf, mit 700m die höchste saarländische Erhebung, oder der nahegelegene Wildpark im Ortsteil Rappweiler, der vor allem für Kinder einen hohen Erlebniswert hat, locken hinaus in die unverbrauchte Natur. Gepflegte Schutzhütten und Ruhebänke laden an schönen Aussichtspunkten unterwegs ein zur wohlverdienten Rast! Feste Feiern! Ein Wahlspruch für alle Weiskircher. Und als Gast sollten Sie einfach mitmachen, wenn in Weiskirchen gefeiert wird. Kurparkfest, Waldfest, die verschiedenen Sommerfeste in den einzelnen Ortsteilen laden Sie herzlich ein. Dazu viele kulturelle Veranstaltungen, über die Ihnen die Kurverwaltung gerne nähere Auskunft erteilen wird. Weiskirchen hält für Sie ein umfangreiches Sport- und Freizeitangebot bereit. Schwimmen im Frei- und Hallenbad, Tennis auf gepflegter Anlage, Minigolf, Squash, Radwandern. Aber auch Reitkurse für Kinder und Jugendliche in der Reitschule Hof Ruwerbach. Und Wasserratten finden am nur 6 km entfernten Stausee Losheim alle Möglichkeiten zum Surfen, Paddeln und Segeln! Im Winter lockt die wunderschön gelegene Langlaufloipe zahlreiche Freunde des weißen Sports nach Weiskirchen. Wie überall im Saarland werden auch in Weiskirchen Gaumenfreuden hoch geschätzt. Ob kräftig rustikal oder exquisit - die Weiskircher Gastronomen verwöhnen Sie ganz nach Ihrem Gusto. Hotels, Pensionen und private Ferienhäuser bieten zahlreiche Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel. In der Jugendherberge finden auch große Gruppen problemlos Aufnahme. Mehrere großzügig angelegte Campingplätze in Weiskirchen und den Ortsteilen Weierweiler und Thailen sind für den Camper das richtige Ziel.
Der Landkreis Neunkirchen Saar Saarland Kreis Neunkirchen Titel Wir laden Sie ein, den Rosenkreis Neunkirchen kennenzulernen und neu zu erleben Wir laden Sie ein, den Rosenkreis Neunkirchen kennenzulernen und neu zu erleben... mit erlebnisreicher Freizeitgestaltung, kulturellen Highlights, idyllischen Rad- und Wanderwegen. Genießen Sie Museen, Sehenswürdigkeiten, unberührte Natur, aber auch alte Industriekultur. Vielzählige musikalische und kulturelle Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt, finden Sie sehr zahlreich im ganzen Landkreis - ob klassische Konzerte, Jazz, Rock oder Pop, Bauern- oder Flohmärkte, Antik Basare und vieles mehr.
Neunkirchen - die Stadt zum Leben Saar Saarland Kreis Neunkirchen Neunkirchen/Saar Titel Willkommem in Neunkirchen, der mit 52.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt des Saarlandes. Die Stadt hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten grundlegend gewandelt und gilt heute als Musterbeispiel für den Strukturwandel in einer Montanregion. Als 1982 die letzten Hochöfen des Neunkircher Eisenwerkes gelöscht wurden, hatten die Stadtväter schon ein Konzept in der Tasche, wie es weitergehen sollte: Die stadtnahen Werksanlagen wurden weitestgehend abgerissen und die Innenstadt erweitert. Dadurch gab es Platz für einen neuen Hauptanziehungspunkt in der Stadt: das innerstädtische Einkaufszentrum "Saarparkcenter" mit täglich rund 25.000 Besuchern. Davon profitieren auch die alteingesessenen Geschäfte. Neunkirchen hat ein neues Gesicht mit erweiterter Innenstadt und attraktivem Marktplatz. Die zahlreichen Restaurants und Cafés im Center und rund um den Stummplatz haben sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Die Stadt ist heute die Einkaufs- und Dienstleistungsmetropole des östlichen Saarlandes. Der Slogan "Neunkirchen - Die Stadt zum Leben" beinhaltet aber noch viel mehr. In Neunkirchen versteht man es auch zu feiern. Neben dem traditionellen Stadtfest am letzten Wochenende im Juni und der Kirmes am letzten Wochenende im August bietet die Stadt zusätzlich ein Open- Air- Kulturprogramm in der Innenstadt: den "Neunkircher City Sommer". Dazu gibt es mit dem "Neunkircher Frühling" und der "Neunkircher Spätlese" zwei Großveranstaltungen in der Innenstadt- jeweils mit verkaufsoffenem Sonntag. Außerdem bietet die Neunkircher Kulturgesellschaft ein umfangreiches Angebot von Jazz und Klassik über Kunstausstellungen bis hin zu Theater und Musical. Hervorzuheben sind die "Neunkircher Nächte". Auch wenn "Neunkirchen - Die Stadt zum Leben" ein neues Gesicht bekommen hat, so sind die Bürger trotzdem stolz auf die über 400 Jahre alte Bergbau- und Stahltradition. Diese Tradition können Sie auf dem "Neunkircher Hüttenweg" und dem "Neunkircher Grubenweg" mit eigenen Füßen erkunden. Der Hüttenweg bietet auf fünf Kilometern Länge Einblicke in die Welt der Hüttenherren und -arbeiter. 1996 wurde der Grubenweg eingerichtet, der über Zeugnisse und Objekte der ehemaligen Bergwerke im Stadtgebiet informiert. Hüttenweg und Hüttenpark sind Bestandteil der Neunkircher Tourismusattraktion "Altes HüttenAreal". Dort wird jedoch nicht nur die Industriekultur und -geschichte erlebbar. Hier ist nach dem Umbau des denkmalgeschützten Wasserturms auch ein neues Kommunikationszentrum entstanden. Gastronomie, Kinos und Fitnesscenter bieten in historischer Umgebung einen Freizeit- und Kulturtreff, der in dieser Art einzigartig in Deutschland ist. Mit der Stummschen Reithalle für Kleinkunst und der Gebläsehalle des ehemaligen Eisenwerks für Großveranstaltungen kann sich das "Alte HüttenAreal" zu einem Magneten für Jung und Alt in der Region entwickeln. Einen solchen Magneten gibt es in Neunkirchen schon: den Zoo mit seinem jährlich über 180.000 Besuchern. Der Zoo ist aber längst nicht alles in Neunkirchens "grünem Bereich". Naherholung wird dort groß geschrieben. Fast die Hälfte des Stadtgebietes ist Wald; Hüttenpark, Wagwiesental und Stadtpark laden zum Spazierengehen und zum Erholen ein. "Neunkirchen - Die Stadt zum Leben" hat vieles zu bieten.
Städtische Galerie Neunkirchen Saar Saarland Kreis Neunkirchen Neunkirchen/Saar Neunkirchen Sehenswert Museum Seit 1991 realisiert die Städtische Galerie Neunkirchen (vorm. Galerie im Bürgerhaus) mit jährlich vier bis sechs Wechselausstellungen ein medienübergreifendes Ausstellungsprogramm zeitgenössischer Kunst. Die Galerie unter der Trägerschaft der Neunkircher Kulturgesellschaft gGmbH befindet sich im Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts und verfügt über vier komplett renovierte Ausstellungsräume, die sich auf drei Etagen verteilen. Zur Homepage: Städtische Galerie Neunkirchen
Gemeinde Eppelborn Saar Saarland Kreis Neunkirchen Eppelborn Titel Die acht Ortsteile der Gemeinde Eppelborn können auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Historische Funde (u.a. in Dirmingen, Macherbach und Wiesbach) deuten darauf hin, daß im Raum Eppelborn schon zu gallo-römischer Zeit Menschen siedelten.Die ersten urkundlichen Erwähnungen datieren aus dem Mittelalter (Hierscheid um 1200, Wiesbach 1201, Eppelborn 1235, Dirmingen 1281). Über Jahrhunderte gehörten die heutigen Ortsteile der Gemeinde Eppelborn zu verschiedenen Herrschaften (Lothringen, Nassau-Saarbrücken, Kurtier, Frankreich, Pfalz-Zweibrücken). Eine grundlegende Änderung brachte die französische Revolution mit der Aufhebung der Grundherrschaft. Eppelborn, Bubach, Calmesweiler, Macherbach und Habach wurden zur Bürgermeisterei Eppelborn zusammengefaßt. Eine zweite Bürgermeisterei bildete Dirmingen mit Berschweiler, Hierscheid, Humes und Wiesbach. Am 1. Juli 1816 kamen die beiden Bürgermeistereien zu Preußen und gehörten seitdem zu dem neu gebildeten Kreis Ottweiler. Aus der im Jahre 1822 gebildeten Bürgermeisterei Eppelborn-Dirmingen ging der spätere Amtsbezirk Eppelborn mit den selbständigen Gemeinden Aschbach, Berschweiler, Bubach-Calmesweiler, Dirmingen, Dörsdorf, Steinbach, Thalexweiler, Eppelborn, Habach, Bubach-Calmesweiler, Dirmingen, Eppelborn, Habach, Hierscheid, Humes, Macherbach und Wiesbach hervor. Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform kam es am 1. Januar 1974 zur Bildung der neuen Gemeinde Eppelborn mit den bis dahin selbständigen Ortsteilen Bubach-Calmesweiler, Dirmingen, Eppelborn, Habach, Hierscheid, Humes, Macherbach und Wiesbach. Eppelborn – umweltfreundlich, modern & bürgernah Wo die Landschaft auf Berg- und Talfahrt geht, wo Wälder Hügel überwuchern und in Tälern Bäche springen und wo sich der Biber wohlfühlt, da liegt die Gemeinde Eppelborn mit den acht Ortsteilen Bubach-Calmesweiler, Dirmingen, Eppelborn, Habach, Hierscheid, Humes, Macherbach und Wiesbach. Moderne Wohngemeinde mitten im Saarland Hervorragende Verkehrsanbindungen mit Bus, Bahn und direktem Autobahnanschluss, hohe Wohnqualität sowie ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Freizeitangebot - das sind nur einige Pluspunkte der Illtalgemeinde im Mittelpunkt des Saarlandes. Der Ortsteil Habach wurde sogar mehrmals als schönster Ort auf Kreisebene und in diesem Jahr als zweit schönster Ort im Saarland ausgezeichnet. In Eppelborn werden auch in diesem Jahr wieder neue Wohnbauflächen erschlossen. Eppelborn besitzt zudem eine bürgerfreundliche Verwaltung, in der nur einer König ist: der Kunde Bürger. Im Jahr 1996 wurde die Gemeindeverwaltung Eppelborn mit dem ersten Preis "modern & bürgernah" und 1999 als umweltfreundlichste Gemeinde ausgezeichnet. Freizeit aktiv gestalten Zum Relaxen und Austoben lädt das Hellbergbad mit Dampfbad, Solarium und Sonnenwiesen ein. Oder wollen Sie lieber hoch zu Ross die Landschaft erkunden, beim Boule Geschick beweisen oder den Tennisschläger schwingen - lassen Sie sich nicht aufhalten. Auch die Eppelborner beherrschen das Savoir vivre - und lassen ihre Gäste gerne daran teilhaben beispielsweise am Bubacher "Gaumen- und Gurgelfest", den Wiesbacher "Kulturtagen", dem "Humeser Dorf- und Gaudifest", dem Dirminger "Volksfest" oder den Eppelborner "Schmaustagen". Natur zum Verlieben Einen umfassenden Eindruck von der heimischen Flora und Fauna können Sie sich im Umwelt- und Freizeitzentrum Finkenrech in Dirmingen verschaffen. Kultur und Vereinsleben Die Figurentheatertage sind einer der Höhepunkte im facettenreichen und niveauvollen Kulturprogramm, das Eppelborn bietet. Dazu gehören Kleinkunstabende, Kindertheater, Kinderkino, "Tag der Jugend", Konzerte, Autorenlesungen, Vorträge, Ausstellungen und Ferienbeschäftigungen aber auch ein Heimatmuseum und ein historisches Bauernhaus. Die Gemeinde Eppelborn verfügt über Hart- bzw. Rasenplätze, Mehrzweck- und Sporthallen in fast allen Gemeindebezirken. Wer sein Hobby gerne gemeinsam mit anderen pflegt, findet in den rund 300 Vereinen, die es in Eppelborn gibt, zahlreiche Möglichkeiten. Große Hobby-Künstler, Krippen-, Ostereierausstellungen und viele Feste der Vereine bestimmen das Gemeindeleben. In dem renovierten Barockschlösschen Buseck, in dem auch fürstlich geheiratet werden kann, finden künftig Gastronomie, Büros und Kultur einen Platz.
Heimatmuseum Eppelborn Saar Saarland Kreis Neunkirchen Eppelborn Eppelborn Sehenswert Museum Im Heimatmuseum in Eppelborn, das in der ehemaligen Mädchenberufsschule "Auf der Hohl" untergebracht ist, können Sie in die Werkstatt eines Wagners, Schusters, Klempners oder Schmieds hineinschauen. Dabei werden Sie erkennen, mit wieviel Geschick und Erfindergeist die Gebrauchsgegenstände hergestellt wurden. Alles sollte der Erleichterung der täglichen Verrichtungen dienen. Dies wurde umso bedeutsamer, je mehr Bauern und auch Handwerker im Bergbau und in den Eisenhütten tätig waren und die Landwirtschaft oder ihr Handwerk noch als Nebenerwerb betrieben. Wie man zu Großmutters Zeiten auf dem Land eingerichtet war und wie die alltäglichen Arbeiten "im Haus" abliefen, wird bei einem Rundgang durch die Ausstellung offenbar. Vergleichen Sie doch einmal an Ort und Stelle die damaligen Lebensbedingungen mit unserem heutigen Lebensstandard! Mit ca. 1.500 Exponaten besitzt das Heimatmuseum Eppelborn die umfangreichste Sammlung dieser Art im Landkreis Neunkirchen. Ins Leben gerufen und betreut wird das Heimatmuseum vom Förderkreis für Heimatkunde und Denkmalpflege e.V. Eppelborn. Öffnungszeiten: An jedem 1. Sonntag im Monat oder nach Bekanntgabe weiterer Gelegenheiten ist das Museum von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Besuch des Eppelborner Heimatmuseums ist aber auch nach vorheriger telefonischer Absprache zu einem anderen Zeitpunkt möglich. Setzen Sie sich bitte mit der Gemeinde Eppelborn, Herrn Aloysius Scholtes, Tel. 06881/962628, oder Herrn Alfred Groß vom Förderkreis für Heimatkunde und Denkmalpflege, Tel. 06881/7126, zwecks Absprache eines Termins in Verbindung.
Bauernhaus Habach Saar Saarland Kreis Neunkirchen Eppelborn Habach Sehenswert Museum Wollen Sie sich ein Bild machen vom Leben unserer Vorfahren auf dem Lande? Möchten Sie einen Einblick gewinnen in bäuerliches Wirtschaften? Dann folgen Sie uns bitte in das südwestdeutsche Bauernhaus im Eppelborner Ortsteil Habach, Ecke "Eppelborner Straße" / "Zum Bach", das im Jahr 1994 mit dem saarländischen Denkmalpflegepreis ausgezeichnet wurde. Hier sind Wohn- und Wirtschaftsteil unter einem Dach. Man könnte sagen Küche und Kuhstall direkt nebeneinander. Deshalb nennt man es auch Einhaus. Von außen perfekt restauriert und innen eingerichtet wie zu Großmutters Zeiten, können Sie Backmuhl, Zentrifuge, Butterfaß, einen Keller mit Gewölbedecke, Backofen und Sauerkrauttrog aus Sandstein bewundern. Die "Gudd Stubb", sozusagen das Wohnzimmer, wurde nur bei besonderen Anlässen benutzt. Selbstverständlich fehlt auch nicht die Räucherkammer.Der sogenannte Wirtschaftsteil führt Sie durch den Kuh- und Schweinestall in den Pferdestall über die Tenne in die Werkstatt des Bauern. Überall gibt es reichlich bäuerliche Arbeitsweisen anhand der entsprechenden Arbeitsgeräte kennenzulernen. Sehen wir uns das Bauernhaus von außen an.Mehrere Hausbäume (Weide, Nußbaum, Kastanie), ein alter Weinstock, der Bauerngarten und schließlich das "Plumpsklo" runden das perfekte Ambiente ab.Das Pflaster im Hof ist mit der Geschichte verbunden, das es von einer römischen Villa im Wald "Steinhaus" stammen soll Wieder einmal haben die Römer ihre Hand im Spiel.In der Zeit von April bis Dezember ist sonntags von 15.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Nach telefonischer Vereinbarung kann auch außerhalb der Öffnungszeiten eine Besichtigung stattfinden.Ansprechpartner sind:    Emil Brill: Tel: (0 68 81) 71 17   Stiftung Kulturgut Gde. Eppelborn    Karl Eckert Tel: (0 68 81) 64 73   oder von der Gemeinde Eppelborn:   Horst Herrmann: Tel: (0 68 81) 96 91 75Dort können Sie auch erfragen, ob nicht sogar eine Ausstellung im Bauernhaus gezeigt wird.
Illingen Saar Saarland Kreis Neunkirchen Illingen Titel Illingen . - das sind 1160 Jahre Geschichte. Zeugnis legen die Ruine der Wasserburg derer von Kerpen oder der alten Bergkapelle auf einem Hügel oberhalb von Illingen erbaut und Treffpunkt vieler Wallfahrer ab. Über 200 Jahre alt ist die schmucke Barockkirche mit ihrem im Saarland seltenen Zwiebelturm. Das neue Illingen bietet seinen 6.000 Einwohnern (die Großgemeinde Illingen hat über 20.000 Einwohner) und Besuchern ein vielfältiges Angebot an Geschäften und Dienstleistungen. Den motorisierten Gästen steht ausreichend Parkraum zur Verfügung. Der Ortskern lädt zum Verweilen ein. Brunnenanlagen bieten sich zum Ausruhen und zu Gesprächen an. Illingen liebt Kinder: Kinderspielplätze und Bolzplätze ließen sich die Illinger was kosten. Der neue Kindergarten wurde für rund 5 Millionen Mark erstellt. Das Freibad lädt im Sommer groß und klein zur Erfrischung ein. Das Hallenbad erstrahlt nach dem Sturm im Februar 1990 schöner als zuvor und im renovieren alter Schulhäuser, wie demjenigen auf derLehn z.B., kennen sich die Illinger Bürger aus. Was ist denn noch in Illingen was wichtig und erwähnenswert wäre? Da sind zum einen die Realschule und das Gymnasium, die Illingen auch in Sachen Schulbildung stark machen, zum anderen die Rehaklinik und ein wichtiges Industriegebiet. Das umfassende kulturelle Angebot, bedarf besonderer Erwähnung. Da braucht man nur an die Veranstaltungen "Illinger Rathauskonzerte", "Impression Musicale", "Rock am Markt", "Illinger Burgfest für neue Musik", an verschiedene Kirchenkonzerte mit überregionaler Geltung, an das "Burg- und Weiherfest" (1.Sonntag im Juli) und den großen "Wurstmarkt" (3.Sonntag im Oktober) zu denken. Und das macht alles nur einen Teil dessen aus, was in Illingen sonst noch passiert. Auf dem Natursektor hat es die Gemeinde geschafft, mit der Renaturierung des Flüßchens Ill den in Deutschland weitgehend ausgestorbenen Bibern eine neue Heimat zu bieten.
Die Burg Kerpen in Illingen Saar Saarland Kreis Neunkirchen Illingen Illingen Sehenswert Baudenkmal Die Entstehung der Wasserburg Kerpen in Illingen liegt im Dunkeln. Im Jahre 1359 ist die Burg erstmals urkundlich belegt. Dietrich V. von Kerpen erklärt in dieser Urkunde, die Burg zu „Ildingen" sei alter Besitz der Grafen von Saarwerden, von denen er die Burg zu Lehen habe. Es muss aber davon ausgegangen werden, dass die Burg schon früher erbaut wurde. Sein Vater, Dietrich IV. von Kerpen gelangte durch die Heirat mit Geneta von Warsberg ins Saarland. Der Stammsitz derer von Kerpen befand sich bei Daun in der Eifel. Geneta war in erster Ehe mit Arnold von Sierck verheiratet. Daher ist anzunehmen, dass die Burg bereits zu jener Zeit bestand. Im 16. Jahrhundert wechselte die Lehenshoheit der Burg zu den Grafen von Saarbrücken. Die Herrschaft derer von Kerpen umfasste im späten 18. Jahrhundert die Ortschaften Illingen, Merchweiler und Wemmetsweiler. Um 1620 erreichte die Burg durch den Bau einer Vorburg den höchsten Stand ihres Ausbaus. Nach dem Ende des dreißigjährigen Krieges, in dessen Verlauf die Burg zerstört wurde, ließ Johann Daniel von Kerpen die Anlage wiedererrichten. 1677 wurden die Burg und der Ort Illingen von französischen Truppen in Brand gesetzt. Nach dem Verkauf der Burg 1830 verfiel die Anlage rasch, da sie der Umgebung als Steinbruch diente. Danach erwarb die Gemeinde Illingen den Komplex und leitete erste Sanierungsmaßnahmen ein.Heute wird die Anlage als Freizeitraum genutzt. Im Juli findet das Burg- und Weiherfest statt, Konzerte und Veranstaltungen zahlreicher Illinger Vereine werden hier durchgeführt.Von der Hauptburg stehen nur Teile der Umfassungsmauern sowie zwei Türme. Die Anlage umschloss einen Hof von etwa 20 × 25 Metern. An der Südwestecke steht das Füllmaterial eines quadratischen Turmes an, welcher wohl den Kern der einstigen Burgbefestigung ausmachte. Nur an dieser Stelle überhöhte das angrenzende Gelände die Burganlage. Der Turm im Südosten der Burg wurde 1951 instandgesetzt, ebenso wie die Burgkapelle und der kleine Festsaal. Von der Vorburg erhalten ist die Tordurchfahrt, die 1605 errichtet wurde. Eigentümer der frei zugänglichen Anlage ist die Gemeinde Illingen.
Merchweiler Saar Saarland Kreis Neunkirchen Merchweiler Titel Die Gemeinde Merchweiler - bestehend aus den Ortsteilen Wemmetsweiler und Merchweiler - besitzt eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Der Ortsteil Merchweiler als Namensgeber der Gesamtgemeinde zeichnet sich durch seine hohe Wohn- und Freizeitqualität aus, aber auch durch ein modernes, umfassendes Gewerbegebiet. Übernimmt Merchweiler den nüchternen Part, so trägt Wemmetsweiler den Emotionen Rechnung. Seien es das unter Denkmalschutz stehende Rathaus oder der weit über die Region hinaus bekannte Rosengarten. Merchweiler als eine vom Bergbau geprägte Gemeinde zu bezeichnen ist sicherlich nicht falsch, zeichnet aber heute ein unzureichendes Bild. Der Ort bietet heute eine Bild des Umbruches. Bürger, Politik und Verwaltung erkennen die Zeichen der Zeit und agieren. Merchweiler liegt unmittelbar an zwei Autobahnkreuzen, und trägt dem Rechnung mit der Schaffung und Erweiterung eines Gewerbegebietes. In regelmäßigen Abständen werden wir Ihnen an dieser Stelle Impressionen aus Merchweiler präsentieren. Machen Sie sich ein Bild von unserer Gemeinde und hier insbesondere vom Ortsteil Merchweiler. Wemmetsweiler steht ebenso in der Tradition des Bergbaus wie auch Merchweiler.
Das Heimatmuseum in Wemmetsweiler Saar Saarland Kreis Neunkirchen Merchweiler Wemmetsweiler Sehenswert Museum Saarland,Neunkirchen,Rosenkreis,Merchweiler,Wemmetsweiler,Heimatmuseum Unter dem Dach der Grundschule "Zum Striedt" dokumentiert das Heimatmuseum die Geschichte der Ortsteile in Schrift, Bild und in zahlreichen Gegenständen aus dem Leben der Gemeinde. Heimatmuseum Wemmetsweiler Zum Striedt, 66589 Merchweiler-Wemmetsweiler, Tel. 06825-42298 Geöffnet jeden 2. Sonntag im Monat, 15:00 - 17:00 Uhr oder nach Vereinbarung Museumsleiter: Manfred Licht Tel. (06825) 4 22 98
Die Stadt Ottweiler Saar Saarland Kreis Neunkirchen Ottweiler Titel TENSCH ?? - Nie gehört. Ist das vielleicht so etwas wie das berühmte "Mittelstück des Lampenschirms"? Nein, nein, Tensch spricht man mit langem e: "Teensch". Und was bedeutet das? In Ottweiler, der ehemaligen nassauischen Residenzstadt an der Blies, ist die "Tensch" ein altes deutsches Wort für den Uferweg, eine pittoreske alte (die älteste) Gasse an einem längst trockengelegten Weiher. Dort wohnten die Ackerbürger in Fachwerkhäusern unter einem Dach mit ihrem Vieh. Heute sind die sehr schlichten Wohnungen, die man nur gebückt betreten konnte, geschickt und liebevoll renoviert. Manche dieser Häuser sind beliebte Gaststätten geworden. Hier kann man sich bei einem frischen Pils, einem typisch saarländischen Zwickel oder einem guten Glase Wein in die wechselvolle Geschichte der kleinen Stadt hineinträumen. Ottweiler entstand nach der fränkischen Landnahme als alle "-weiler-Orte" entstanden. Vermutlich war es ein fränkischer Adliger, der Ado oder Odo hieß, nach dem der Weiler genannt wurde. Bereits 1550 verlieh Kaiser Karl V. Ottweiler die Stadtrechte, zwei Jahre später auch die Marktberechtigung. Im Stadtteil Neumünster (novum monasterium) war schon im Jahre 871 ein Kloster gegründet worden, in dem die Gebeine des heiligen Terentius aufbewahrt wurden. Nach der Reformation wurde es aufgelöst. Die französischen Revolutionstruppen bereiteten dem Fürstenhaus Nassau- Saarbrücken 1793 ein gewaltsames Ende. Ottweiler wurde Kantonshauptstadt und blieb wie vorher als Oberamtsstadt Verwaltungsmittelpunkt für ein großes Umland. 1974 wurde das benachbarte Neunkirchen Kreisstadt. Die landratliche Verwaltung blieb zum größten Teil in der alten nassauischen Residenz. Zu der in Jahrhunderten gewachsenen und heute sehr modernen Infrastruktur der Stadt gehören u. a. eine "schlanke" Stadtverwaltung, das Kreiskrankenhaus und andere medizinische Einrichtungen, das Amtsgericht, leistungsfähige Industrieunternehmen und Dienstleister, moderne Handels- und Handwerksbetriebe, sowie Eisenbahn- Direktverbindungen nach Saarbrücken und Frankfurt/Main. Ein kleiner Rundgang durch die Ottweiler Altstadt, der in der Tensch beginnen kann, führt über die Goethestraße mit dem interessanten Schulmuseum zum Schloßplatz, wo einst ein imposanter, 1753 wegen Baufälligkeit abgerissener Renaissancebau stand. An das spurlos verschwundene Renaissanceschloß erinnern nur noch die Okonomiegebäude; das Haus mit dem großen Torbogen war ein Kornspeicher. Von dem 1590 errichteten Hesse-Haus, einem ehemaligen Oberamtmannshaus, soll General Blücher vor der Schlacht bei Waterloo eine Ansprache an die Ottweiler Bevölkerung gehalten haben.
Die Stadt Ottweiler Saar Saarland Kreis Neunkirchen Ottweiler Titel Seite 2 Nur wenige Schritte sind es von dort zum fürstlichen Barockpavillon an der Blies, dem größten Nebenfluß der Saar. Dort entstand einst das kostbare und sehr seltene Ottweiler Porzellan. Durch die Herrengartenstraße, entlang der Blies und am Prinz Heinrich Haus vorbei, erreicht man das Witwenpalais, heute Sitz des Landrats des Kreises Neunkirchen. Schräg gegenüber die katholische Pfarrkirche, die nach Plänen des großen Schinkel gebaut worden sein soll. Am Ende der einstigen "Vorstadt", der nach Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken genannten Geschäftsstraße, grüßt das ehemalige Rathaus, ein schmucker Barockbau. Durch die Enggaß, in die der steilabfallende "Gäßling" mündet, gelangt man zum Rathausplatz mit seinen Fachwerk- (das schönste davon ist das 1717 errichtete Alte Rathaus) und Renaissance- Häusern mit Giebeln aus der Zeit nach dem 30jährigen Krieg, wie sie im Saarland nur hier erhalten sind. Fällt der Blick durch die Kirchstraße auf die evangelische Kirche Ottweilers, so entdeckt man neben ihr den aus dem 15.Jh. stammenden 48 Meter hohen Alten Turm, einen respektablen Rest der Stadtummauerung mit mehreren solcher Wehrtürme und vier Toren. Er beherbergt das mehrmals am Tag ertönende größte Glockenspiel Südwestdeutschlands mit modernster elektronischer Steuerung.
Die Stadt Ottweiler Saar Saarland Kreis Neunkirchen Ottweiler Titel Seite 3 Gemütlich, fast familiär ist die Atmosphäre Ottweilers das heute mit allen Stadtteilen rund 16.500 Einwohner hat. Hektik ist ein Fremdwort. Besonders gut erlebt man die kleinstädtische Idylle auf dem Wochenmarkt und in den schönen, urigen Lokalen in der Altstadt. Gepflegte Gastlichkeit findet der Besucher auch in den zahlreichen Cafés, Gaststätten, Restaurants und Hotels in Ottweiler und seinen Stadtteilen. Ottweiler ist eine schöne alte Stadt, und "Stadtluft macht frei", hieß es im Mittelalter. Wollen Sie einmal richtig tief durchatmen? Dann tun Sie es in Ottweiler - ein paar Stunden, ein paar schöne Tage ohne Hetze, ohne Verkehrsstreß. Sie werden sich unglaublich frei fühlen - in Ottweiler. Hier ist eigentlich nichts aufregend, vieles aber sehr anregend, zum Beispiel das schöne Umland mit viel Wald und Wanderwegen (einer davon diente schon den Römern als Fernstraße). Einer der vier Ottweiler Stadtteile ist Fürth. Er liegt in einem Talkessel am Mittellauf der Oster und ist das Zentrum des landschaftich schönen unteren Ostertals. Fürth wurde im Jahre 1336 erstmals urkundlich erwähnt, als das Dorf schon viele Jahrhunderte bestand. Darauf lassen jedenfalls archäologische Funde schließen. Charakteristisch für Fürth ist der Alte Turm, der als Teil einer Kirche aus dem 12/13.Jahrhundert stammt, In Fürth gibt es außerdem eine mittelalterliche Brücke, einer der letzten Zeugen dieser historischen Bautechnik im südwestdeutschen Raum. In der "Werns Mühle" einer ehemaligen Olmühle, befindet sich ein Museum, das Einblick in die Technik der Rapsölgewinnung während der letzten hundert Jahre gibt. Eine ansprechende Gastronomie in den Landgasthäusern lädt zum Verweilen nach abwechslungsreichen Wanderungen in der Umgebung von Fürth ein. Am Fuße des 518 Meter hohen Höcherberges liegt - ein wenig verträumt - der Stadtteil Lautenbach. In der idyllischen Mittelgebirgslandschaft an der Grenze zur einst bayerischen Rheinpfalz kann man sich herrlich erholen. Ob auf dem Saarland- Rundwanderweg, dem Kreiswanderweg oder dem Saar- Glan- Lauter Wanderweg - überall geht es durch baumartenreiche Wälder, über die landschaftstypischen Streuobstwiesen, vorbei an stillen Weihern. Natürlich kann man dort auch angeln. Passionierte Radfahrer können ideale Strecken durch das Schönbach- und das Ostertal oder rund um den Höcherberg entdecken. Auch Steinbach gehört zu den Ostertalgemeinden. Der Ort liegt in einer ausgedehnten Mulde zwischen dem 400 Meter hohen Reckelberg im Nordosten und dem 427 Meter hohen Betzehübel im Südwesten etwa 360 Meter über dem Meeresspiegel. Das ehemalige Dorf hat eine reiche Geschichte, die sehr eng mit dem Kloster Neumünster verbunden ist. Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung stammt aus der Zeit um 1381. Die von der Landwirtschaft, dem Bergbau und den nahen Eisenhütten geprägte Vergangenheit ist im Heimatmuseum zu besichtigen. Mit der historischen Butterherstellung durch den Landfrauenverein wird "lebende Geschichte" gezeigt. In Schleppers Haus finden das ganze Jahr über historische, künstlerische und aktuelle Ausstellungen statt. "Pfingstquak" und "Kerb" sind alte Bräuche, die von der Dorfjugend noch intensiv gepflegt werden. Mit rund 1000 Einwohnern ist Mainzweiler der kleinste Stadtteil OttweiIers. Drei Kilometer von der Innenstadt entfernt ist es noch ein richtiges Dorf, wo jeder jeden kennt. Über die Römerstraße, den "Rennweg", der Straßburg mit Trier verband, erreicht man den höchsten Punkt des Ortes, den Faulenberg, mit eindrucksvoller Fernsicht: zum Schaumberg mit seinem Turm und weit ins St.Wendeler Land bis zum Hunsrück mit dem Erbeskopf.
Der Ottweiler Schulweg Saar Saarland Kreis Neunkirchen Ottweiler Ottweiler Freizeit Wandern Zahlreiche Häuser in Ottweiler haben einen Bezug zur Schulgeschichte der Stadt: Entweder waren sie für einen längeren Zeitraum offizielle Schulhäuser oder sie dienten vorübergehend dem Schulunterricht, um größter Schulraumnot abzuhelfen. Da der bis ins 19. Jahrhundert methodisch sehr einfache Unterricht keine besonderen Funktionsräume erforderte - es genügte bis zu 100 Kinder irgendwie unterzubringen - gab es nur selten eine spezifische Schulhausarchitektur. Die erste nachgewiesene Schule wurde 1574 durch Graf Albrecht von Nassau-Saarbrücken im aufgehobenen Kloster Neumünster eingerichtet. Vermutlich wurde im 16. und 17. Jahrhundert auch im evangelischen Pfarrhaus Unterricht gehalten. Das erste eigens als Schule eingerichtete Gebäude ist Nr. 3, das erste mehrklassige Schulhaus von 1822 stand in der Martin-Luther- Str. 9. Dieses Haus wurde Anfang der sechziger Jahre abgerissen.Der Rundweg bietet nicht nur Gelegenheit, sieh über die Geschichte des Schulhausbaues zu informieren; er lädt auch zur Besichtigung der markantesten Ottweiler Baudenkmäler ein. Der Rundweg beginnt in der Linxweiler Straße (1). Von der Ecke Linxweiler Straße / Illinger Straße gelangt man zur alten evangelischen Volksschule, dem heutigen Rathaus (2). Vom Parkplatz führt eine Treppe zum Tenschplatz. An der Ecke Tenschstr. / Eckenstr. befindet sich die dritte Station des Rundwegs (3). Die Tenschstraße führt an der evangelischen Pfarrkirche (16.Jh.) und dem Wehrturm der Stadtmauer aus dem 15.Jh. vorbei zum Rathausplatz mit Fachwerkhäusern aus dem 17./ 18.Jh... an den sich die Enggass anschließt. In der Mitte der Enggass biegt rechts die Alte Kirchhofstraße ab; die ehemalige evangelische Mädehenschule (4) ist leicht an ihren gelben Tür- und Fensterrahmen zu erkennen. Am gegenüberliegenden Ende der Enggass beginnt die Bergstraße, die zum früheren Lehrerseminar führt (5 u. 6). Von der Seminarstraße zweigt nach etwa 200m links ein kleiner Weg ab, der an der Kreuzung Wilhelm-Heinrich-Straße, B 41 endet. Von hier aus sieht man bereits die letzte Station des Rundwegs, die heutige Adler-Apotheke (7). Sehenswert ist in jedem Fall das ehemalige Witwenpalais in der Wilhelm-Heinrich- Straße, das heutige Landratsamt. Hinter der katholischen Pfarrkirche lohnt ein Blick auf den Stengel- Pavillon von 1758 / 1759.
Saarländisches Schulmuseum Saar Saarland Kreis Neunkirchen Ottweiler Ottweiler Sehenswert Museum Im Saarländischen Schulmuseum in Ottweiler kann der Besucher in zwei Klassenräumen die Atmosphäre vergangener Schulzeit nachempfinden. Im Erdgeschoß ist ein Schulsaal mit der originalen Ausstattung aus der Zeit von 1910-1950, im Dachgeschoß eine Lehrstube des 19. Jahrhunderts eingerichtet.In sieben weiteren Räumen sind Objekte ausgestellt zu den Themen Schule- Spielen, Schulanfang, Schulleben, Lesen, Schreiben, Rechnen, Musische Bildung, Mädchenbildung, Religion, Höhere Bildung, Realien, Lehrerbildung, Lehrerleben und Technische Medien. Auch Besonderheiten der saarländischen Schulgeschichte werden an Gegenständen und Schautafeln aufgezeigt. Die ältesten Ausstellungsstücke stammen aus dem 16. Jahrhundert. Seltene Dokumente der Schulgeschichte sind ein handgeschriebenes Rechenbuch von 1749, ein ABC-Buch von 1777 oder ein Schönschreibheft von 1834. Ein Turnplatz im Stil des 19. Jahrhunderts läßt erleben, an welchen Geräten in der Zeit der Einführung des Schulturnens die Übungen ausgeführt wurden. Bei Führungen von Schulklassen können die Kinder selbst erfahren, wie schwierig es ist, mit dem Gänsekiel zu schreiben, wie die Schüler des Mittelalters ihre Notizen auf Wachstäfelchen gravierten oder wie demütigend es war, auf dem Strafesel zu reiten.Zur Homepage: Zu Gast im Schulmuseum Ottweiler
Stadtmuseum Ottweiler Saar Saarland Kreis Neunkirchen Ottweiler Ottweiler Sehenswert Museum Stadtmuseum Ottweiler Linxweiler Straße 5, 66564 Ottweiler, Tel. 06824-4743 Dienstag, Donnerstag und Sonntag: 10.00 - 17.00 Uhr, Eintritt frei Ottweiler in der GrafenzeitViele Jahrhunderte prägte das Haus der Grafen von Nassau Saarbrücken-Ottweiler die Stadt, der im Jahre 1550 durch Kaiser Karl V. die Stadtrechte verliehen wurden. In einer Dauerausstellung zu sehen: Bilder Ottweiler GrafenFreiheitsbrief von 1550 Steinfragmente des Schlosses Bürgerliche Lebensart in der Grafenzeit Gräfliche Verordnungen und UrkundenKloster Neumünster - 1200 Jahre Geschichte ...Oberhalb des heutigen Krankenhauses bestand von 871 bis 1576 ein Chorherrenstift und ein Benediktinerinnenkloster. Mit den Reliquien des heiligen Terentius bildete es ein wichtiges, religiöses Zentrum und eine bedeutende Wallfahrtsstätte im mittleren Bliesraum. In einer Dauerausstellung zu sehen: Modelle der KlosterkircheTorschlüssel Steinerne Zeugen Urkunden und Siegel Ausgrabungsfunde des 13.JhdtsWeitere Informationen: Stadtmuseum Ottweiler
Heimatmuseum Steinbach Saar Saarland Kreis Neunkirchen Ottweiler Steinbach Sehenswert Museum Wie eine gute Stube aussieht, was ein Schuster brauchte, um Schuhe zu reparieren, zeigt das Heimatmuseum im oberen Stock der Grundschule. Ab und an wird hier in alten Butterfässern Butter gemacht und zahlreiche Fotos dokumentieren die Geschichte des Ortes. Parallelstraße 66564 Ottweiler-Steinbach Tel. 06858-8402 oder Tel. 06858-8266 Geöffnet nach Vereinbarung
Die Gemeinde Schiffweiler Saar Saarland Kreis Neunkirchen Schiffweiler Titel Die Ortschaften Schiffweiler, Heiligenwald, Landsweiler-Reden und Stennweiler bilden seit der Gebietsreform die Gemeinde Schiffweiler. Die Entwicklung, aber auch die Geschichte des Ortes Schiffweiler ist eng verbunden mit dem Vorhandensein und der Gewinnung der Steinkohle, bereits 1430 wurde die Steinkohlengewinnung urkundlich erstmals belegt. Einhergehend mit dem Wachstum der Bevölkerung erfolgte vor allem ab der Mitte des 19. Jahrhunderts die systematische Erschließung und Ausbeutung der Kohlevorkommen des Gebietes unter preußischer Verwaltung und die Ansiedlung vieler Bergleute, so daß sich Schiffweiler vom reinen Bauerndorf zum Arbeiterbauerndorf entwickelte.
Gemeinde Spiesen-Elversberg Saar Saarland Kreis Neunkirchen Spiesen-Elversberg Titel Spiesen hat eine recht lange Geschichte. Die Siedlungsstelle war bereits bei den Römern bekannt. Eigentlich war Spiesen im Laufe seiner Geschichte stets ein kleines Dorf gewesen. Noch im Jahre 1861 hatte es nur 893 Einwohner. Doch die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufblühende Montanindustrie führte zu einem bedeutenden Strukturwandel, der ein starkes Anwachsen der Bevölkerung zur Folge hatte. Bereits 1885 zählte man schon 3.171 Einwohner. Die geschichtliche Entwicklung Elversbergs hängt sehr eng mit dem Jahre 1847 zusammen, als im nahen Holzhauertal der Heinitzstollen, der zur damaligen Preußischen Grubenverwaltung gehörte angeschlagen wurde. Der eigentliche Ursprung der Kolonistensiedlung Elversberg war aber ein Schlafhaus auf Spieser Bann, das alsbald im Jahre 1852 auf dem "Elmersberg" von der Grubenverwaltung errichtet wurde. Bayern, Franzosen, Hannoveraner, Sachsen, Nassauer und sogar Böhmen fanden hier im entstehenden Industriegebiet an der Saar Arbeit und Wohnung. Der Zuzug vieler Arbeitskräfte und ihrer Familien verhalf der neuen Siedlung zu raschem Wachstum. So hatte Elversberg im Jahre 1858 nahezu 600 Einwohner, in den 80er Jahren waren es fast 3.000, um die Jahrhundertwende schon 5.000 und im Jahre 1971 zählte der Ort über 10.000 Einwohner. Elversberg wurde 1872 eine selbständige Gemeinde, gehörte dann jahrzehntelang mit Spiesen zusammen zu einem Verwaltungsbezirk und war dann wieder bis zur Gebiets- und Verwaltungsreform selbständige Gemeinde. Die Gemeinde, zwischen den saarländischen Industrieballungsräumen Saarbrücken und Neunkirchen/Homburg gelegen, hat sich in den letzten Jahren zu einer attraktiven Wohngemeinde mit städtischem Gepräge entwickelt. Für diese Entwicklung waren einmal die landschaftlich reizvolle Lage und die für die Ansiedlung von Industrie nicht gerade günstigen topographischen Verhältnisse, sowie vor allem die räumliche Nähe zu Saarbrücken (16 km), St. Ingbert (4 km) und Neunkirchen (4 km) maßgebend. Hervorzuheben ist die zentrale Lage der Gemeinde im Saarland mit guten Nahverbindungen nach Neunkirchen, St. Ingbert und Saarbrücken. Spiesen-Elversberg hat Anschluß an die Autobahn Trier-Karlsruhe mit Zubringerfunktion zur Autobahn Mannheim-Saarbrücken-Paris. Der Flughafen Saarbrücken-Ensheim ist in 20 Autominuten erreichbar. Die sehr realistische Kommunalpolitik der Gemeinde Spiesen-Elversberg trägt dazu bei, daß es sich lohnt, in Spiesen-Elversberg zu wohnen. So hat die Gemeinde einige bedeutende öffentlichen Einrichtungen aufzuweisen, deren Nutzung und Vervollkommnung für die eigene Bevölkerung, aber auch für Besucher und Gäste angestrebt wird. Aufgrund der Beteiligung am überregionalen Naherholungsgebiet "Ruhbachtal", der bevorstehenden Mitarbeit am Naherholungsgebiet "Weilerbachtal" und der Schaffung des Naherholungsgebietes "Galgenberg" auf der Ortsteilgrenze zwischen Spiesen und Elversberg, erfährt der Wohnwert der Gemeinde einen kräftigen Aufschwung. Zu erwähnen sind weiterhin die landschaftlich reizvolle und sehr waldreiche Umgebung sowie die gut markierten Wanderwege mit Waldparkplätzen, die nur in wenigen Autominuten vom Ortszentrum aus erreicht werden können.
Der Landkreis Saarlouis Saar Saarland Kreis Saarlouis Titel Allgemein Der Landkreis Saarlouis: Ein wahres Eldorado bietet der Landkreis Saarlouis für alle begeisterten Freizeitsportler oder für die, die es noch werden Ganz schön trendy, die Region um Saarlouis. Ein wahres Eldorado bietet der Landkreis Saarlouis für alle begeisterten Freizeitsportler oder für die, die es noch werden. Ob Flugsport in Wallerfangen-Düren, Klettern in Ensdorf, Skaten in Saarlouis oder Kartfahren in Bous. Für jeden findet sich ein passendes Angebot. Dass der Landkreis Saarlouis an der deutsch-französischen Grenze auch ein wahrhaft vorzügliches Angebot an ausgebauten Wanderwegen besitzt, bestätigen von Jahr zu Jahr immer mehr Gäste aus nah und fern. Wanderfreunde werden den Gau, das Hochplateau über dem Saartal, lieben mit seinen Weiten und den kleinen, gemütlichen Straußenwirtschaften und Obstbrennereien am Wegesrand. Wahrhaft "grenzenlos" wird es auf den "Grenzüberschreitenden Wanderwegen", wo Sie durch abwechslungsreiche Kulturlandschaften den sehenswerten Besonderheiten der Region begegnen. Auch Radeln und Skaten auf den Treidelpfaden der Saar oder auf dem vorbildlich ausgezeichneten Saarland-Radweg weckt Lust auf mehr. Wie wäre es einmal mit Reiten? Kein Problem auf dem Saarland-Reitweg.Gefeiert wird hier oft und gerne. Ob Emmes oder Altstadtfest, Schmelzer Schmackes oder Dillinger Schnuppertage, ein Anlaß findet sich immer. Nicht zuletzt die Nähe zu Frankreich garantiert auch beim Essen ein ganz besonderes Flair, der internationale Vergleiche nicht scheuen muss. Über 800 Restaurants erwarten Sie mit Spezialitäten aus der Region. Auch dem eher Gesundheitsbewussten werden Jahr für Jahr mehr Programme geboten. "Einen der schönsten und angenehmsten Orte im Königreich", so bezeichnete Baumeister Vauban die auf Geheiß Ludwig XIV .nach seinen Plänen errichtete Grenzfestung Saarlouis. Kann es ein schöneres Kompliment aus so berufenem Munde geben wie das vom Sonnenkönig. Zeugnisse der Kulturgeschichte finden sich allenthalbem im Stadtbild.Echte Burgenromatik vermitteln die Siersburg und die Teufelsburg. Kelten und Römer gefällig? Auch dies kein Problem. Am Sudelfels findet sich verborgen und romantisch ein römisches Quellheiligtum, der Göttin Sirona geweiht, ganz in der Nähe ein original römischer Kupferstollen. Alles Wissenswerte und noch viel mehr bieten das Museum in Pachten sowie zahlreiche kleinere Heimatmuseen der Umgebung.
Die Stadt Saarlouis Saar Saarland Kreis Saarlouis Saarlouis Titel Allgemein Schon für Vauban, den berühmtesten Festungsbaumeister seiner Zeit, war Saarlouis "einer der schönsten und angenehmsten Orte im Königsreich". Als Grenzfestung um 1680 auf Geheiß Ludwigs XIV. entstanden, ist die Stadt heute eines der attraktivsten Mittelzentren dieser Region. Genießen Sie die Vorzüge dieser Stadt:eine City mit attraktiven Einkaufsmöglichkeiten und einladenden Fußgängerzonen, historische Bauwerke, die an eine bewegte Geschichte erinnern, eine außergewöhnlich vielfältige und abwechslungsreiche Gastronomie, eine von südländischem Flair geprägte Altstadt, üppige Grünanlagen in Zentrumsnähe zum Erholen und Entspannen, lebenssprühende Volksfeste wie die Saarlouiser Woche und das Altstadtfest, kulturelle Highlights im Jahresablauf und Museen mit hochkarätigen Ausstellungen, ein landschaftlich reizvolles Umland mit zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten. Das Besondere an Saarlouis ist die von französischer Lebensart und französischem Charme geprägte Atmosphäre. Sie wird maßgeblich von den städtebaulichen und kommerziellen Strukturen bestimmt. Eine faszinierende Symbiose von Dynamik einerseits, Gemütlichkeit und Intimität anderseits.
Der Saaraltarm bei Saarlouis Saar Saarland Kreis Saarlouis Saarlouis Saarlouis Freizeit Wandern Saarland,Saarlouis,Saar,Saaraltarm,Stadtgarten Nur zwei Minuten Fußweg vom Stadtzentrum entfernt liegt dieser reizvolle Grünbereich. Zu jeder Jahreszeit sind Stadtgarten und Naherholungsgebiet für Jung und Alt beliebte Orte der Ruhe und der Entspannung. Diese citynahe "grüne Lunge" erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 35 Hektar. Das Naherholungsgebiet Saaraltarm ist ein "Geschenk des Himmels". Es verdankt seine Existenz dem zur Abwendung künftiger Hochwasserkatastrophen 1972 realisierten Saardurchstich. Die Stadt nutzte die einmalige Chance und baute den vom neuen Flusslauf abgehängten Altarm der Saar zu einem mit Wegen, Brücken, Treppen und Rampen durchzogenen Naherholungsgebiet aus. Ein 5 km langer Uferweg säumt das 10,4 Hektar umfassende, fischreiche Gewässer, das auch von Wasservögeln verschiedener Art belebt wird. Hier darf auch geangelt werden. Der angrenzende Stadtgarten wurde in seiner heutigen Form 1928 angelegt. Er fügt sich mit seinem romantisch verzweigten Wegenetz harmonisch an das Naherholungsgebiet an. In seinem üppigen Baumbestand finden sich wertvolle alte Exemplare. Zugänge zum Naherholungsgebiet und zum Stadtgarten: Holtzendorffer Straße, Friedensweg, St. Nazairer Allee, Vaubanstraße, Anton-Merziger-Ring, Gaswerkweg.
Museum Haus Ludwig für Kunstausstellungen Saar Saarland Kreis Saarlouis Saarlouis Saarlouis Sehenswert Museum Als die Stadt Saarlouis 1988 das repräsentative Gebäude der Jahrhundertwende erwarb - zu einer "Nutzung im öffentlichen Interesse" - sah Oberbürgermeister Richard Nospers schnell das Naheliegende. Als die Stadt Saarlouis 1988 das repräsentative Gebäude der Jahrhundertwende erwarb - zu einer "Nutzung im öffentlichen Interesse" - sah Oberbürgermeister Richard Nospers schnell das Naheliegende. Hatte die Kreisstadt Saarlouis 1986 nicht eine Vorreiterrolle übernommen, als sie die erste deutsch-deutsche Partnerschaft mit Eisenhüttenstadt begründete? Und gehörte nicht die Schokoladenfabrik im Stadtteil Fraulautern dem weltweit bekannten Kunstsammlerehepaar Prof.Dr.Dr.h.c. Peter Ludwig und Prof.Dr.h.c. Irene Ludwig? Und sind sie nicht die ersten gewesen, die der Kunst der DDR durch Ankauf zahlreicher Kunstwerke zu breitem Interesse verhalfen? Die Beziehungen waren zu offensichtlich, um die Phantasie nicht in Gang zu setzen. Das "Haus Ludwig für Kunst der DDR Saarlouis" war geboren. Dem Willen zur Zusammenarbeit hat die Geschichte keinen Abbruch getan. Der reiche Ludwig Fundus erstrangiger Kunstwerke ermöglicht dem Museum Ausstellungen von internationalem Charakter auf höchstem Niveau. Zwei bis drei große Produktionen sind nun jährlich in den Räumen des Erdgeschosses und 1. Obergeschosses zu sehen. Vorbereitet in Oberhausen, abgestimmt mit Saarlouis, ist jede Ausstellung ein bedeutendes überregionoles Kunstereignis. Von Anfang an haben sie Aufsehen erregt, von Anfang an haben sich bedeutende Künstler hier versammelt, werden beeindruckende Querschnitte verschiedener Strömungen gezeigt. Zuerst waren es die Klassiker der DDR- Kunst, wie Sighard Gille und Willi Sitte, gefolgt von der mittleren und jüngeren Malergeneration der ehemaligen DDR. Heute geben sich mal die Großen der "École de Paris", unter ihnen Picasso und Chagall dort ein Stelldichein, oder auch Loriot ist zu Gast. Daß das Haus Ludwig unter den saarländischen Galerien einen vorderen Platz einnimmt, ist für Kenner keine Frage. Sie kommen auch. Doch wer hat Angst vor Rot, Gelb und Blau? Meist ist es die jüngere Generation, die so ihre Probleme mit der "hehren Kunst" hat. Führungen, schulische Initiativen, verständlich und ansprechend geschriebene Informationen zu den Ausstellungen selbst machen den Mythos Kunst zugänglich, schaffen es, Schwellenangst abzubauen. Immerhin: Nur drei Stufen muß man erklimmen, um ins Haus Ludwig zu gelangen. Der Weg zur Kunst ist zwar weiter. Aber wenn man ihn gefunden hat, weiß man: Kunst ist lebendig. Das zweite Obergeschoß ist ein wichtiges Zuhause für die rege saarländische Künstlerszene. Gruppen wie die "Künstlergruppe Untere Saar", der "Treffpunkt Kunst" und das "Kunst Forum Saarlouis" haben in diesen Räumen ihre Begegnungsstätte. Auch einzelnen Künstlern bietet das Haus hier einen Rahmen, dessen Ruf für Qualität bürgt. ES FOLGTE DIE IDEE Die Mauer fiel. Noch kein halbes Jahr mußte das "Haus Ludwig für Kunst der DDR" seine Aufgabe erfüllen. Nicht nur die Kunst kannte jetzt keine Grenzen mehr. Heute trügt es den Namen "Museum Haus Ludwig für Kunstausstellungen"
Städtisches Museum Saarlouis Saar Saarland Kreis Saarlouis Saarlouis Saarlouis Sehenswert Museum Das Städtische Museum der Kreisstadt Saarlouis befindet sich in der ehemaligen Kaserne VI. Die preußische Militärverwaltung ersetzte in den Jahren 1866-1869 die ursprüngliche französische Kaserne durch einen Neubau an gleicher Stelle. Das im klassizistischen Stil erbaute Gebäude war bis 1918 die Stammkaserne für das Infanterieregiment Nr. 30 Graf Werder.Das Museum vermittelt wertvolle Einblicke in verschiedene Aspekte der Geschichte der Stadt und der Region Saarlouis, der Saargegend und Lothringens. Es beherbergt ein großes Repertoire kulturhistorischer und geschichtlicher Exponate. Viele wertvolle Gegenstände, Bilder und Dokumente kamen in den zwanziger Jahren dank der Spendenfreudigkeit der im Heimatverein organisierten Bürger in das Heimatmuseum Saarlouis, das am 1. Oktober 1927 in den Räumen der Kaserne VI eröffnet wurde.Nach dem 2. Weltkrieg wurden die geretteten Bestände im wiedereröffneten Heimatmuseum gezeigt. 1975 zog das Museum in andere Räume innerhalb der Kaserne VI um. Im Jahr der 300-Jahr-Feier der Stadt 1980 kamen die repräsentativ gestalteten Räume im 2. Obergeschoss hinzu. Seither verfügt das Städtische Museum über rund 1.300 qm Ausstellungsfläche.Alle kulturhistorisch und geschichtlich interessanten Exponate aus dem Raum Saarlouis werden im Rahmen spezieller Ausstellungen gezeigt. Diese 24 „Kompositionen“ sollen nicht nur Neugier wecken, sondern auch Interesse und Verständnis für die Landschaft, die Kultur und die Geschichte unseres Raumes bewahren und anregen. Bei einem Rundgang durch das Städtische Museum erkennt der Besucher, dass der Begriff „Geschichte“ nicht auf nur die politische und staatliche Entwicklung reduziert werden kann. Vielmehr wird durch die Vielfalt der Ausstellungen deutlich, dass Geschichte auch z.B. Aspekte der Wirtschaft, des Handwerks, des Sozial- und Gemeinwesens oder auch von Kunst und Kultur beinhaltet.Ein Schwerpunkt des Hauses liegt auf der Entstehung und Entwicklung der Festung Saarlouis und der Stadt Saarlouis. Anhand zahlreicher Karten, Stiche, Urkunden und Modellen kann der Besucher die Geschichte der Stadt des Sonnenkönigs nachvollziehen. Stets große Beachtung finden dabei das Modell der Festung, mit dessen Hilfe das Aussehen der Festungsanlagen eindrucksvoll dargestellt wird, und das Planrelief des Saarlouiser Beckens; ein aktuelles Modell der gesamten Stadt und der näheren Umgebung.Die beiden Modelle stehen auch bei Gruppenführungen durch das Museum im Mittelpunkt. Entstehung und Funktionsweise der Überschwemmungsfestung, sowie Stadtgeschichte und -entwicklung werden hier anschaulich verdeutlicht. Inhalt und Dauer der Führungen werden dabei der Altersstruktur der jeweiligen Gruppen angepasst.Neben den 24 ständigen Ausstellungen präsentiert das Städtische Museum im Vauban-Saal in unregelmäßiger Reihenfolge sowohl eigene, im Museum selbst erarbeitete Sonderausstellung, als auch Wanderausstellungen zu verschiedenen historischen, kulturgeschichtlichen und sozialgeschichtlichen Themen.
Die Ludwigskirche in Saarlouis Saar Saarland Kreis Saarlouis Saarlouis Saarlouis Sehenswert Baudenkmal Saarland,Saarlouis,Ludwigskirche,Barock,Gründungszeit,Böhm,Barockkirche Nur wenig erinnert heute noch an die ursprüngliche Barockkirche aus der Gründungszeit (1685). 1864 wurde das Kirchenschiff zum 1. Mal wegen Baufälligkeit abgetragen und durch ein neugotisches Kirchenschiff ersetzt. Am Vorabend der 200-Jahrfeier fiel der barocke Kirchturm einem Brand zum Opfer. Analog dem neugotischen Kirchenschiff wurde dann auch ein neugotischer Turm gebaut, der noch heute erhalten ist. Aus statischen Gründen musste Mitte der 60er Jahre dieses neugotische Kirchenschiff wieder abgerissen werden. Der Grundwasserspiegel hatte sich abgesenkt. Das neue, 1970 fertiggestellte monolithische Kirchenschiff, eine markante asymmetrische Betonarchitektur, wurde nach Plänen des namhaften Kirchenbaumeisters Prof. Gottfried Böhm aus Köln errichtet. Beim Bau wurde die auch vormals in der Kirche befindliche Bleikapsel mit dem Herzen von Thomas de Choisy wieder im Altarraum beigesetzt. Eine Gedenktafel erinnert daran. Die beiden Eckhäuschen sind ein Erbe aus den Tagen der früheren Barockkirche.    Standort: Großer Markt 5
Die Kommandantur in Saarlouis Saar Saarland Kreis Saarlouis Saarlouis Saarlouis Sehenswert Baudenkmal Die "Kommandantur" entstand im Stil des französischen Funktionsbarocks des 17. Jahrhunderts in den Jahren 1680 bis 1683 nach Plänen Vaubans als Gouvernementsgebäude. Sie war von Anfang an ein baulich dominierendes Element der Festungsstadt. Die "Kommandantur" entstand im Stil des französischen Funktionsbarocks des 17. Jahrhunderts in den Jahren 1680 bis 1683 nach Plänen Vaubans als Gouvernementsgebäude. Sie war von Anfang an ein baulich dominierendes Element der Festungsstadt. Thomas de Choisy residierte hier als erster Gouverneur. In preußischer Zeit diente das Gebäude als Kommandantur, Stabsgebäude des Regimentes Graf Werder und Sitz der Heeresverwaltung. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung "Kommandantur". Die Post hielt 1927 Einzug. Auch an diesem Bauwerk hatte der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen und als sich in den 60er Jahren herausstellte, dass eine Restaurierung nicht mehr möglich war, entschloss sich die Oberpostdirektion zu einem Abriss und stilgerechten Wiederaufbau. Sie leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des historischen Stadtbildes von Saarlouis, denn wie ihr Vorbild, so beherrscht auch die neue "Kommandantur" die Südwestseite des Großen Marktes und gibt dem Platz ein besonderes Gepräge. Mit ihren barocken Stilelementen trägt sie sehr zur Aufwertung des gesamten baulichen Ensembles am Großen Markt bei.    Standort: Großer Markt 22
Kaserne 1 in Saarlouis Saar Saarland Kreis Saarlouis Saarlouis Saarlouis Sehenswert Baudenkmal Als einzige Kaserne aus der Gründungszeit ist die Kaserne I in der Pavillonstraße noch erhalten. Das aus rotem Buntsandstein 1683 errichtete Gebäude war eine Infanteriekaserne Als einzige Kaserne aus der Gründungszeit ist die Kaserne I in der Pavillonstraße noch erhalten. Das aus rotem Buntsandstein 1683 errichtete Gebäude war eine Infanteriekaserne mit (Offiziers-)Pavillon, in der sich zeitweilig auch die Garnisonsschule befand. In preußischer Zeit beherbergte die Kaserne I unter anderem bis 1897 das II. Feldartillerie-Regiment Nr. 8 von Holtzendorff. Im Rahmen einer 1984/85 durchgeführten stilgerechten Restaurierung verwandelte sich das vom Zerfall bedrohte Gebäude in ein architektonisches Schmuckstück. In den oberen Etagen entstanden elegante Stadtwohnungen. Im Erdgeschoss haben sich kleinere Läden und Geschäfte angesiedelt. Standort: Pavillonstraße 8 - 16
Die Kasematten in Saarlouis Saar Saarland Kreis Saarlouis Saarlouis Saarlouis Sehenswert Baudenkmal Die Kasematten wurden im Zuge der Erweiterung der Festungsanlagen in den Jahren 1824 bis 1829 von den Preußen im Bereich des Hauptwalles als bombensichere Verteidigungsanlagen gebaut. Die mit Erde bedeckten Gewölbe dienten im Verteidigungsfalle Soldaten u Die Kasematten wurden im Zuge der Erweiterung der Festungsanlagen in den Jahren 1824 bis 1829 von den Preußen im Bereich des Hauptwalles als bombensichere Verteidigungsanlagen gebaut. Die mit Erde bedeckten Gewölbe dienten im Verteidigungsfalle Soldaten und Pferden als Unterkünfte und als Gefechtsstände. In Friedenszeiten lagerte man dort Proviant und Waffen. In den 70er Jahren wurden die Kasematten östlich der Deutschen Straße in Privatinitiative liebevoll restauriert. Die Stadt selbst gab dazu das Startzeichen mit der Restaurierung der ersten beiden Gewölbeachsen. Geschmackvoll eingerichtete Gastronomiebetriebe hielten Einzug und es entstand "die längste Theke des Saarlandes". Bis heute sind die "Kasematten" ein begehrtes Ziel für Liebhaber gepflegter Gastlichkeit.    Standort: Kasemattenhof 1 – 12
Die Festungsanlagen von Saarlouis Saar Saarland Kreis Saarlouis Saarlouis Saarlouis Sehenswert Baudenkmal Nach der Schleifung der Festung 1889 gab man die wenigen verschont gebliebenen Festungsteile lange Zeit dem Verfall preis. Erst beim Bau des Anton-Merziger-Ringes (1968) und dem Ausbau des Naherholungsgebietes Saaraltarm Nach der Schleifung der Festung 1889 gab man die wenigen verschont gebliebenen Festungsteile lange Zeit dem Verfall preis. Erst beim Bau des Anton-Merziger-Ringes (1968) und dem Ausbau des Naherholungsgebietes Saaraltarm besann sich die Stadt wieder auf ihren Festungscharakter. Die Anlagen wurden freigelegt und sorgfältig restauriert. Ein Großteil davon befindet sich im Naherholungsgebiet "Saaraltarm" und im Stadtgarten. Über einen Zugang von der Holtzendorffer Straße aus nördlich des Gymnasiums gelangt man in den Stadtgarten, wo man auf eindrucksvolle Teile des ehemaligen Hornwerkes, "Ouvrage à Cornes", und Reste der Festungsmauern trifft. Dort angebrachte Gedenktafeln erinnern an Gefallene des 1. und 2. Weltkrieges. Das Hornwerk diente dem Schutz der Schleusenbrücke. Folgt man dem Wegenetz vorbei am idyllisch gelegenen Freibad Stadtgarten (auch dort ist ein großer Abschnitt der Festungsmauer zu sehen), erreicht man über eine Fußgängerbrücke den "Halwe Mond" , heute vielfach auch "Vaubaninsel" genannt, (Plan Nr. 11 b). Diese Anlage wurde 1698 als "Contregarde de l écluse"ebenfalls zum Schutz der Schleusenbrücke errichtet. Die Preußen nannten das Werk 1821 "Contregarde Vauban" nach dem Erbauer der Festung Saarlouis. Auf der "Contregarde Vauban" stehen die Standbilder des Marschalls Ney und des Soldaten Lacroix. Sie wurden 1946 bzw. 1973 errichtet. Von der "Vaubaninsel schaut man hinüber auf die noch gut erhaltene "Bastion IV, "Bastion de Vaudrevange", seit 1821 "Bastion Prinz Albrecht" (Plan Nr.11 c). Von der darauf befindlichen Plattform aus genießt man einen eindrucksvollen Rundblick in die nahe Umgebung. Der Zugang befindet sich am Anton-Merziger-Ring, rechts und links des dortigen Feinschmeckerlokals. Zugänge zum Naherholungsgebiet und zum Stadtgarten: Holtzendorffer Straße, Friedensweg, St. Nazairer Allee, Vaubanstraße, Anton-Merziger-Ring, Gaswerkweg.
Geburtshaus des Generals von Lettow-Vorbeck Saar Saarland Kreis Saarlouis Saarlouis Saarlouis Sehenswert Baudenkmal In der Silberherzstraße Nr. 16 steht das Geburtshaus des Generals Paul von Lettow-Vorbeck, geboren 1870. Das Haus ist durch eine Gedenktafel gekennzeichnet. Von 1914 - 1918 war Von Lettow-Vorbeck Kommandeur der Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika, heute Tansania. Damit oblag ihm im ersten Weltkrieg die Verteidigung Deutschlands größter Kolonie. 1956 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Saarlouis ernannt.  Standort: Silberherzstraße 16
Gemeinde Bous Saar Saarland Kreis Saarlouis Bous Titel Allgemein Bous war bereits zur Kelten- und Römerzeit eine ausgedehnte Siedlung. Urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals im Jahre 952. Durch die günstige Verkehrslage verfügt Bous über eine vorzügliche Infrastruktur. Breit ist die Palette der Einkaufs- sowie der Unterhaltungsmöglichkeiten und der Gastronomie. Auch für bequeme Übernachtungsmöglichkeiten ist bestens gesorgt. Ebenfalls wird eine Fülle von Erholungs- und Sportmöglichkeiten geboten.
Die Stadt Dillingen Saar Saarland Kreis Saarlouis Dillingen/Saar Titel Allgemein Dillingen ist eine Stadt mit vielen Gesichtern. Über 2000 Jahre alt, aber erst 50 Jahre Stadt. Industriestadt und Stadt im Grünen, Stadt der Arbeit und Stadt zum Leben, Wirtschaftszentrum und Stadt der Bildungseinrichtungen, der Freizeit und Kultur, rauchende Schornsteine und sich mehrende Zeugnisse solarer Wohn- und Lebenskultur, geschäftiges Treiben und Oasen der Ruhe. Was oft als Gegensatz gesehen wird, vereinigt sich in Dillingen zu einem individuellen Ganzen, in dem Kontraste in einer Symbiose leben. Vor 2000 Jahren siedelte eine gallorömische Bevölkerung in Pachten. Nach dem Untergang des römischen Reiches folgen Jahrhunderte im Dunklen, erst im späten Mittelalter wird eine Burganlage erwähnt. Im Spannungsfeld unterschiedlicher Feudalherrschaften und hin- und hergerissen zwischen Deutschland und Frankreich erleben Dillingen und seine heutigen Stadtteile bewegte Zeiten. 1815 werden Dillingen, Pachten und Diefflen preußisch. Der Grundstock für die bald erwachende Industrie ist damals bereits gelegt. 1685 war die Dillinger Hütte gegründet worden, die im Wechsel vom 19. zum 20. Jahrhundert zu einem Großunternehmen heranwächst. Mit ihr wächst auch die Gemeinde. Infolge der Kriege des 20. Jahrhunderts erlangt sie die Stadtrechte aber erst 1949. In großen Teilen zerstört, entwickelt sich Dillingen bald zu einem blühenden Gemeinwesen samt den beiden eingemeindeten Stadtteilen (Pachten 1936, Diefflen 1969). Im Jahr 2003 präsentiert sich Dillingen als eine Stadt mit Zukunft. 22.000 Einwohner, 15.000 Arbeitsplätze, Schul- und Bildungseinrichtungen für über 7.000 Schülerinnen und Schüler, kulturelle Highlights, zahlreiche Sportanlagen, reges Vereinsleben, Freizeitmöglichkeiten für die verschiedensten Geschmäcker, traditionelles Handwerk und modernste Technik, Industriekulisse und grüne Naherholungsgebiete prägen das Bild der Stadt. Die Innenstadt mit ihren Einkaufsstraßen und Dienstleistungseinrichtungen ändert gerade ihr Gesicht, um auch im beginnenden Jahrtausend attraktiv zu bleiben. Die Stadtteile mit ihrem teils noch dörflichen Charakter behaupten ihre Position als individuelle Lebens- und Wohnbereiche. Industrie und Gewerbe in der Stadt blühen, machen weltweit mit innovativen Anlagen und Produkten auf sich aufmerksam. Vom Heiligenberg aus schweift der Blick über die ganze Stadt in die bergige Landschaft des Saargaus und in die Weiten des Saartals. Hier wird ganz deutlich, warum Dillingen sich als Industriestadt im Grünen sieht.
Der Saardom zu Dillingen Saar Saarland Kreis Saarlouis Dillingen/Saar Dillingen Sehenswert Baudenkmal Die Kirche Hl.Sakrament trägt den Titel Saardom, weil es sich bei der Erbauung um den größten Kirchenbau an der Saar handelte. Sie wurde 1910 - 1913 im historisierenden Stil erbaut. Die beiden Türme der Eingangsfassade und der Vierungsturm sind von weither erkennbar. Der Grundriß ist ein lateinisches Kreuz mit einem Langschiff und zwei Seitenschiffen sowie einem Querschiff. Über den Eingängen sind Reliefs aus rotem Sandstein mit Themen aus dem Alten und Neuen Testament zu sehen. Der vielfältig gegliederten Außenfassade steht ein schlichter Innenraum gegenüber, der aber nicht auf figürlichen Schmuck an den Kapitellen verzichtet. Ein Schatz ist ein dem niederländischen Künstler Lucas van der Leyden zugeschriebenes Triptychon des 16. Jahrhunderts mit Szenen aus der Weihnachtsgeschichte, das im Advent ausgestellt wird. Seit 1996 erfreut sich die Kirche an der ehemaligen Gürzenich-Orgel, die von auch von den Besuchern der Orgel-Konzert-Reihe sehr geschätzt wird.
Altes Schloß Dillingen Saar Saarland Kreis Saarlouis Dillingen/Saar Dillingen Sehenswert Baudenkmal Aus der Feudalzeit hat sich das Alte Schloß erhalten, ein Kleinod saarländischen Barocks. Das Alte Schloss wird erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Fundamentfunde lassen den Schluss zu, dass es sich bei diesen Ursprüngen der heutigen Anlage um eine polygonale Wasserburg handelte.Sie wurde von den Herren von Siersberg errichtet, Besitzer der nahe gelegenen Siersburg. Um 1600 wird die Burg zu einer prächtigen Renaissanceanlage umgebaut. Wenige Jahre später erleidet das Schloß durch die Kriege und Umwälzungen des 17. Jahrhundert wieder einen Niedergang. Allerdings gründen in diesen 17. Jahrhundert ein Besitzer des Schlosses und der Herrschaft Dillingen, Henry Gaspard de Lenoncourt, mit Erlaubnis des französischen Königs Ludwig XIV 1685 die Dillinger Hütte. Ende des 18. Jahrhunderts erlebt das Alte Schloss als herzogliche Residenz einen barocken Umbau durch Balthasar Wilhelm Stengel (Sohn von Friedrich Joachim Stengel) und nassau-saarbrückische Gartenbauer.Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken hat das französische Dillingen samt Schloß für seine zweite Frau Katharina Kest gekauft und es von dem französischen König Louis XVI zum Herzogtum erheben lassen. Den barocken Vorstellungen gemäß sollen im Erdgeschoß Bedienstete und Wirtschaftsräume untergebracht werden, während im Obergeschoß die herzoglichen Privat- und Repräsentationsräume entstehen.Der Vollendung der Pläne kommt die französische Revolution zuvor, die den Privilegien des Adels ein Ende setzt und die fürstlich-herzogliche Familie zur Flucht und Aufgabe ihres Besitzes zwingt. Nach der französischen Revolution erwirbt die Dillinger Hütte die Gebäude und richtet dort Wohnungen für Bedienstete ein.Der Zweite Weltkrieg zerstört das Schloss.In einem wiederaufgebauten Flügel finden heute Ausstellungen, Konzerte und Vorträge statt. Die Schlossgärten dienen oft als Kulisse für Theateraufführungen, Konzerte, Ausstellungen . Brautpaare lassen gerne sich in einem Raum des Erdgeschosses trauen, der im Stil Louis XVI eingerichtet ist.
Internationales Stahlsymposium Saar Saarland Kreis Saarlouis Dillingen/Saar Dillingen Sehenswert Sonstiges Im Jahr 1990 feierte Dillingen eine 2000-Jahrfeier, zurückgehend auf die lange Geschichte des Stadtteils Pachten. Zu diesem Anlaß wurde u.a. ein Internationales Stahlsymposium ins Leben gerufen, dem Dillingen bedeutende Beispiele zeitgenössischer Stahlplastik international anerkannter Künstler verdankt. Von Hans-Jürgen Breuste stammt die Plastik "Sanctuarie" an der Anlegestelle für Personenschiffe südlich der Konrad-Adenauer-Allee. Die Großplastik erweckt den Eindruck einer Sperre und ist für den Künstler eine Assoziationsobjekt zum Konzentrationslager Bergen-Belsen und der darin uns Leben gekommenen Anne Frank. Friedrich Gräsel bezieht sich mit seiner Arbeit aus einem dickem Stahlrohr, das in Dillingen produziert wurde, direkt auf den Ort. Die "Dillinger Kubenvariation" ist aus einem einzigen Rohr von 1,4 m Durchmesser entstanden. In Einzelteile zerschnitten wurde es wieder so zusammengesetzt, als ob es zu einem Kubus gefaltet werden könnte (Standort: am Weg zum Bootshaus). "Dillingen-Pachten" von Alf Lechner ist eine Doppelskulptur aus 2 Blechen mit je fast 3 Tonnen Gewicht. Auf einer Landzunge am Zusammenfluß von Saar und Prims liegt ein gewölbtes Blech, aus dem eine gerades Teilstück in den Himmel zeigt, während vom zweiten, flach liegenden Blech ein gewölbtes Stück abgeht. Lothar Meßner ist der einzige saarländische Teilnehmer. Für den Stadteingang in der Franz-Meguin-Straße, am Zugang zur Fußgängerunterführung Überm Berg hat er den "ArcusTriplex" geschaffen, drei Bögen, die die geschichtliche Bindung zwischen Dillingen und Pachten symbolisieren. Mit Eduardo Paolozzi konnte einer der bedeutendsten englischen Bildhauer der Gegenwart gewonnen werden. Fasziniert von der Optik der Stahlindustrie am Dillinger Horizont schuf er die "Akropolis" an der Konrad-Adenauer- Allee. Ein Symbol der Antike vermischt er mit Elementen der Architektur des Industriezeitalters, das moderne Material ist beständig wie die Relikte der Antike. An vielen anderen Stellen in der Stadt finden sich Zeugnisse moderner Skulptur: der Quellstein von Paul Schneider im Rosengarten, Stahlplastiken von Lieselotte Netz-Paulick und Joachim Ickrath im Schulzentrum West, die Odilienstatue von Lothar Meßner vor dem Saardom, Brunnen von Heinz Oliberius in Diefflen und vieles mehr. 1999 feierte Dillingen 50-jähriges Stadtjubiläum und beauftragte die Künstler Magdalena Grandmontagne (Saarland) und Francois Davin (Lothingen) mit einem Kunstprojekt. Über das Jubiläum hinaus bleiben Werke der ursprünglich vergänglich geplanten Kunst erhalten. Ein Bleivorhang vom Magdalena Grandmontagne im Alten Schloß und drei Bleitafeln im Bereich des Krankenhauses beschäftigen sich mit dem Thema "Spuren" Dilinger Geschichte und Gegenwart. Francois Davin verewigt die Menschen, die zur Stadt gehören, mit seiner Großinstallation " Nach der Schicht - Les deux camarades" am Platz zwischen Hüttenwerkstraße und Krankenhaus.
Museum für Vor- und Frühgeschichte Saar Saarland Kreis Saarlouis Dillingen/Saar Pachten Sehenswert Museum In der Fischerstraße, einer der alten Straßen Pachtens, ist in einem ehemaligen Bauernhaus das Museum Pachten ( Museum für Vor- und Frühgeschichte im Landkreis Saarlouis und Heimatmuseum) untergebracht.Seit Mitte dem 17. Jahrhundert ist der römische Ursprung des heutigen Stadtteils Pachten bekannt. Immer wieder tauchten Einzelfunde auf, aber erst im 20. Jahrhundert kam es zu größeren Ausgrabungen. Unter dem Pachtener Boden liegen die Reste des römischen VICUS CONTIOMAGUS, einem regionalen Zentrum in gallorömischer Zeit. Eines der größten römischen Brandgräberfelder im südwestdeutschen Raum, Wohnhäuser, Werkstätten, Tempelanlagen, ein Kulttheater und große Gutshöfe sind die Themen des Museums Pachten. Die Ausstellung geht auch über diese Zeit hinaus. Thematisch beginnt sie mit der Steinzeit, geht in die Bronzezeit über und illustriert die Eisenzeit mit ihrer keltischen Hochkultur an der Saar. Schwerpunkt der Sammlung ist die römische Zeit. Im ehemaligen Wohnhaus und in Teilen des Wirtschaftstraktes veranschaulichen Keramikwaren, Steindenkmäler, Werkzeuge, Münzen und verschiedene Modelle das Leben zur römischen Zeit. In einem Dunkelraum sind römische Brandgräber und eine fränkische Körperbestattung rekonstruiert.In weiteren Räumen widmet sich das Museum der jüngeren Vergangenheit. Ein Originalschlafzimmer aus dem ehemaligen Bauernhaus, zahlreiche Alltagsgegenstände, Maschinen und Werkzeuge lassen die Zeit um 1900 bis ins die 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder lebendig werden.
Gemeinde Ensdorf Saar Saarland Kreis Saarlouis Ensdorf Titel Allgemein Durch die günstige Verkehrslage verfügt die Gemeinde Ensdorf über eine vorzügliche Infrastruktur. Die Palette der Einkaufsmöglichkeiten ist breit gefächert. Des Weiteren bietet die Gemeinde eine Fülle an Erholungs- und Sportmöglichkeiten.
Die Stadt Lebach Saar Saarland Kreis Saarlouis Lebach Titel Allgemein Lebach ist eine moderne, bürgernahe Stadt mit 11 Stadtteilen und 23.000 Einwohnern im Herzen des Saarlandes, die sich als Schulstadt und mit ihrer seit über 40 Jahren bestehenden Garnison der Bundeswehr einen Namen gemacht hat. Der Besuch in Lebach lohnt sich zudem wegen des breitgefächerten Warenangebotes einer freundlichen Kaufmannschaft sowie zahlreicher kultureller Höhepunkte während des ganzen Jahres. Für die Ansiedlung von neuen Betrieben stehen noch eine Reihe von Gewerbeflächen mit vorbildlicher Infrastruktur bereit, die durch die Anbindung Lebachs an die Stadtbahn in naher Zukunft weiter verbessert wird. Fast jedem Bürger in Lebach ist das alte Marktlied "E Leebach éß Maart" bekannt. In diesem Lied findet die alte Markttradition der Stadt ihren Ausdruck. Jeden Donnerstag zieht der Lebacher Wochenmarkt viele Käufer aus der Umgebung an. Der Höhepunkt der Marktsaison, der Lebacher Jahrmarkt, aber findet alljährlich am zweiten Dienstag im September aus Anlass des Festes Mariä-Geburt statt.
Schloß La Motte Saar Saarland Kreis Saarlouis Lebach Lebach Sehenswert Baudenkmal Saarland,Saarlouis,Lebach,Schloß,Lamotte,La Motte,vonHagen, von Hagen Das barocke Schloss La Motte löste die frühere Burg Motten ab, die seit etwa 1300 Stammsitz des Geschlechtes war. Das Schloss behält deren Bezeichnung als Eigenname bei. Erbaut wurde es in den Jahren 1707 bis 1711 unter Johann Wilhelm Ludwig Freiherr von Hagen (*1673 +1750), wobei dessen Bruder Johann Hugo von Hagen, Domherr zu Eichstätt, die eigentliche Bauleitung hatte. Wie alte Ansichten auf Gemälden und vor allem Katasterpläne und Archivalien zeigen, handelte es sich bei dem Schlosskomplex um eine zweiteilige Anlage mit dem eigentlichen Schloss auf rechteckigem Grundriss mit verkürzten, pavillonartigen Flügeln einerseits und den Wirtschaftsgebäuden in echter Dreiflügeligkeit, die einen Vorhof bilden, andererseits. Von letzteren steht heute noch der zentrale Torbau. Zur Gestaltung des Schlossgeländes trugen künstliche Wassergräben, Wälle und Gartenterrassen bei. Das Schlossgebäude besaß eine dreigeschossige, wohlgegliederte Fassade, dazu Dächer mit Dachgauben. Es soll 34 Herrschaftszimmer, einen Rittersaal, Unterkünfte der Dienerschaft, sowie große Stallungen (für etwa 50 Pferde, 100 Rinder und 400 bis 500 Schafe) in den Wirtschaftsgebäuden und eine Mühle mit zwei Mahlgängen besessen haben. Etwa gleichzeitig mit der Französischen Revolution erlosch auch die Linie von Hagen zur Motten mit dem Tod des Reichshofratspräsidenten Johann Hugo von Hagen im Jahre 1791 im Mannesstamm. Um das Erbe entstand ein Streit zwischen den hinterbliebenen Schwestern Johann Hugos und dem lothringischen Zweig, der seine Ansprüche geltend machte. Die lothringische Linie derer von Hagen, de la Haye, übernahm letztendlich nach langen Auseinandersetzungen vor Gericht, 1806 große Teile des Besitzes, darunter auch das Schloss Motten. Nachdem auch diese Linie im Mannesstamm erloschen war, stand das Hofgut 1822 zum Verkauf, 1846 schließlich zur öffentlichen Versteigerung frei. Von den Besitzern in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließ der Bankier Abraham Mayer bis zum Jahre 1882 den größten Teil des Schlosses abreißen. Der übrig gebliebene Torbau dient heute als Wohnhaus.
Die Kaltensteine auf dem Hoxberg Saar Saarland Kreis Saarlouis Lebach Hoxberg Freizeit Besuchen Bei Lebach an der Theel liegt der Hoxberg, zu dem wir Sie nun entführen möchten. Auf seinem höchsten Punkt, inmitten eines dichten Laubwaldes, ragen zwei riesige Steinblöcke auf, die den Namen "Kaltenstein" führen. Der Volksmund erzählt, dass unter diesen Bei Lebach an der Theel liegt der Hoxberg, zu dem wir Sie nun entführen möchten. Auf seinem höchsten Punkt, inmitten eines dichten Laubwaldes, ragen zwei riesige Steinblöcke auf, die den Namen "Kaltenstein" führen. Der Volksmund erzählt, dass unter diesen Steinen in einer Höhle riesige Schätze verborgen sind, die zur Zeit des Heidentums den Göttern geopfert wurden. Als diese dem Christentum weichen mussten, brachten ihre Druiden und Priester den Schatz unter den Steinblöcken in Sicherheit. Bewacht werden sie von Zwergen, die im Hoxberg wohnen. Diese verlassen jedes Jahr in der ersten Maiennacht ihre unterirdische Welt, kommen unter den altersgrauen Steinriesen hervor und feiern ein Fest der Freude. Dann funkelt der Schatz im Glanz der Sterne. Damit nicht genug: Die Gnome des waldigen Hoxberges, so erzählt man sich, drehen des Nachtens um Glockenschlag zwölf den oberen Steinblock der Kaltensteingruppe auf dem unteren rund, um dann wieder im Berg zu verschwinden. Wahr ist, dass es sich bei den Kaltensteinen um sogenannte Wendesteine handelt, wie sie im vorchristlichen Europa weit verbreitet waren. Auch der Glaube an verborgene Schätze, die die Druiden vor den christlichen Häschern in Sicherheit brachten, ist nicht von der Hand zu weisen. Schätze, die Volksstämme von Beutezügen zusammengetragen hatten, wurden als Weihegeschenke gehortet, und wuchsen so stetig. Der sagenhafte Schatz unter dem Kaltenstein könnte ein solcher Beutehort sein.Weitere Informationen unter 06881-59230
Gemeinde Nalbach Saar Saarland Kreis Saarlouis Nalbach Titel Allgemein Nalbach gehört mit knapp 10.000 Einwohnern und den Ortsteilen Bilsdorf, Körprich und Piesbach zu den kleineren Gemeinden im Landkreis Saarlouis, etwa 15 km östlich von der ehem. französischen Grenze gelegen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich die Ge Nalbach gehört mit knapp 10.000 Einwohnern und den Ortsteilen Bilsdorf, Körprich und Piesbach zu den kleineren Gemeinden im Landkreis Saarlouis, etwa 15 km östlich von der ehem. französischen Grenze gelegen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich die Gemeinde von einem Bauerndorf in eine Wohnsitzgemeinde gewandelt. Heute finden nur noch wenige Menschen in der Landwirtschaft ihr Brot. Der überwiegende Teil der arbeitenden Bevölkerung sucht in den benachbarten Städten und Gemeinden bei Industrie, Bergbau, Handwerk, Handel und Gewerbe sowie in der Verwaltung seine Erwerbsquelle. Nalbach selbst bildet den Mittelpunkt des Nalbacher Tales, das im Norden durch den 414 m hohen Litermont abgeschirmt, im Süden durch die Steilhänge des Hoxberges begrenzt und von der Prims in Ost-/West-Richtung durchflossen wird. Das Wahrzeichen des Nalbacher Tales ist der Litermont mit seinem sagenumwobenen Gipfelkreuz, dessen schöne, waldreiche Landschaft als Naherholungsgebiet viele Gäste aus nah und fern anlockt. Vom Gipfel des Berges hat man einen weiten Ausblick in das Primstal und bis nach Lothringen, am Fuße und rings um den Litermont laden Trimmpfade, Wassertrete, Wanderwege, Ruhebänke und eine gepflegte Gastronomie je nach Lust und Laune zu Aktivitäten und zur Erholung ein. Die herrliche Landschaft rings um den Litermont lockt von nah und fern viele Besucher an. Vom Gipfel des Berges haben die Besucher einen weiten Ausblick in das schöne Primstal und sein Nachbargebiet Lothringen. Am Fuße und rings um den Litermont kann sich der Besucher durch Trimmpfade, Skipiste, Wassertreten und Wanderwege mit zahlreichen Ruhebänken von den Strapazen des Alltags erholen. Ein reges Vereinsleben ist bestimmend für das kulturelle und sportliche Bild der Gemeinde, die auf eine lange geschichtliche Entwicklung zurückblicken kann. Ihre erste urkundliche Erwähnung erfolgte bereits im Jahre 931. Die Gemeinde verfügt über vier Sportplätze, sechs Tennisplätze uns vier Turn- bzw. Mehrzweckhallen. Die jährlichen "Schluppertage" im Ortsteil Nalbach, das Dorffest in Körprich und das "Bachfest" in Piesbach locken stets viele Besucher aus nah und fern in die Gemeinde.
Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg Saar Saarland Kreis Saarlouis Rehlingen-Siersburg Titel Allgemein Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg umfaßt 10 Gemeindebezirke und zwar Rehlingen, Siersburg, Biringen, Eimersdorf, Oberesch, Fremersdorf, Gerlfangen, Fürweiler, Hemmersdorf und Niedaltdorf Rehlingen nimmt mit seiner geographischen Lage eine Sonderstellung unter allen Gemeindebezirken ein. Im Gegensatz zu den übrigen "ländlichen Gemeindeteilen" liegt Rehlingen im Verdichtungsraum Saar und grenzt an den industriellen Schwerpunktraum Saarlouis-Dillingen. Siersburg bietet verkehrsmäßig gesehen den Mittelpunkt des Gemeindegebietes. Hier treffen sich die Landstraße 171 aus Richtung Niedaltdorf und Hemmersdorf und 172 aus den Ortsteilen des Gaues und aus Eimersdorf. Siersburg hat Teil am ländlichen Raum und erfüllt in etwa eine Brückenfunktion zwischen dem Ortsteil Rehlingen und den anderen ländlichen Ortsteilen. Biringen liegt am nordwestlichen Rand des Gemeindegebietes im ländlichen Raum und bildet einen Teil der Grenze der Gesamtgemeinde zu Frankreich. Mit 318 Einwohnern ist Biringen der Ortsteil mit der geringsten Bevölkerungszahl. Der Ortsteil Eimersdorf liegt räumlich zentral im Gemeindegebiet. Eimersdorf hat eine gute Verkehrsanbindung über Siersburg zur Verkehrsachse Saarbrücken-Luxemburg. Nachdem die Landwirtschaft in ihrer Bedeutung in Eimersdorf sehr stark zurückgegangen ist, erfüllt Eimersdorf überwiegend die Funktion einer Wohngemeinde. Die Höhenlage steigert den Wert der Wohnfunktion. In Eimersdorf wurden an mehreren Stellen Spuren römischer Siedlungen festgestellt. Pflanzenkundlich hat Eimersdorf seine besondere Bedeutung durch das Orchideengebiet, das unter Naturschutz gestellt ist. Ausgezeichnete Freizeitmöglichkeiten bietet unter anderem die "Niedmühle". Fremersdorf liegt an der Peripherie des Gemeindegebietes. In Fremersdorf wurden Reste früherer römischer Siedlungen entdeckt. Die Entstehung des heutigen Ortes Fremersdorf geht auf die fränkische Zeit zwischen 500 und 800 nach Christus zurück. Unmittelbar in der Nähe der Saar liegt das Schloß der Familie von Boch. Fürweiler liegt am westlichen Rand des Gemeindegebietes. Seine unmittelbare Lage zur französischen Landesgrenze hat zu vielfältigen Verbindungen zu den französischen Nachbarn geführt. Gerade in Fürweiler ist die dörfliche Tradition in vielen Bereichen bis heute erhalten geblieben. Der Ort hieß im Mittelalter "Ferrwiller" und gehörte zum lothringischen Amt Sierck. Um das Jahr 1300 war in Fürweiler eine Rittergeschlecht ansässig, das sich nach dem Ort nannte. Gerlfangen ist dem ländlichen Raum zuzuordnen und erfüllt durch seine Lage eine Brückenfunktion zwischen den Gaugemeinden und den anderen Gemeindeorten. Es liegt im nördlichen Bereich des Gemeindegebietes. Gerlfangen ist mit 356m der höchstgelegene Ort des Gemeindegebietes. Die Geschichte des Dorfes reicht in ferne Zeiten zurück. Aus der frühen Eisenzeit (Hallstattzeit) sind noch Hügelgräber vorhanden. Der heutige Name des Ortes geht auf die fränkische Besiedlung zurück. Gerlfangen wird erstmals im Jahre 1030 urkundlich erwähnt. Gerlfangen ist ein sogenanntes Naturpark-Dorf im "Naturpark Saar-Hunsrück". Hemmersdorf liegt im südwestlichen Gemeindegebiet im oberen Niedtal. Die Entfernung zum Grundzentrum Siersburg ist mit 4km sehr gering. Der westliche Ortsrand ist mit der Landesgrenze zu Frankreich identisch. Die "Wackenmühle" mit dem Campingplatz, und das durch den Ortsteil Hemmersdorf sich ziehende Niedtal sind günstige Voraussetzungen für Naherholungsmöglichkeiten. Zahlreiche Funde in Hemmersdorf zeugen von einer frühgeschichtlichen Besiedlung dieses Raumes. Reste der ehemaligen Schlösser sind noch in Kerprichhemmersdorf, vor allem aber in Großhemmersdorf vorhanden. Besonders charakteristisch in Hemmersdorf sind teilweise sehr gut erhaltene "Lothringerhäuser". Niedaltdorf liegt im südwestlichen Gemeindegebiet im oberen Niedtal. Durch seine unmittelbare Lage an Frankreich erfüllt es mit seinen beiden Grenzübergängen nach Gerstingen und Neunkirchen les Bouzonville eine besondere Funktion im Grenzverkehr. Niedaltdorf ist vor allen Dingen durch die "Naturtropfsteinhöhle" bekannt. Oberesch liegt am nordwestlichen Rand des Gemeindegebietes im ländlichen Raum und bildet einen Teil der Grenze der Gesamtgemeinde zu Frankreich. Oberesch gehörte im Mittelalter zur Herrschaft Burg-Esch. Im vergangenen Jahrhundert wurde die Bürgermeisterei Oberesch gebildet, aus der dann später das Amt Hemmersdorf entstand. Zur Erhöhung des Freizeitwertes in Obersch wurde zwischen Biringen und Oberesch eine herrlich gelegene Weiheranlage errichtet. Zur sehenswerten Homepage der Gemeinde Rehlingen-Siersburg
Baden in der Nied Saar Saarland Kreis Saarlouis Rehlingen-Siersburg Rehlingen Freizeit Wasser Als sauberster Fluß des Saarlandes mit Gewässerqualität B lädt die Nied mit ihrem wild-romantischen Verlauf gelegen an idyllischen Wiesen und Hängen zum Baden ein. Teils leicht zugänglich, teils nur Als sauberster Fluß des Saarlandes mit Gewässerqualität B lädt die Nied mit ihrem wild-romantischen Verlauf gelegen an idyllischen Wiesen und Hängen zum Baden ein. Teils leicht zugänglich, teils nur schwer vom Ufer aus besteigbar, steht auch beim Baden in der Nied der schonende Umgang mit Flora und Fauna in und um das Gewässer im Vordergrund. Weitere Informationen über Bademöglichkeiten bei der Gemeindeverwaltung Rehlingen Siersburg unter 0 68 35 / 5 08-1 32
Heimatmuseum Rehlingen Saar Saarland Kreis Saarlouis Rehlingen-Siersburg Rehlingen Sehenswert Museum Wahrscheinl. 1529 erbauter Einflügelbau mit Erker, der in seiner Funktionalität einem großen Bauernhaus entspricht, eine Burg des 12.Jahrhunderts, im Schloss der Herren von Hausen Wahrscheinl. 1529 erbauter Einflügelbau mit Erker, der in seiner Funktionalität einem großen Bauernhaus entspricht, eine Burg des 12.Jahrhunderts, ein annähernd quadratatischer Bau, wurde im Wohnteil des heutigen Schlosses ergraben, die Fundamente sind teilweise wesentlich älter, eventuell römischen Ursprungs, heute Heimatmuseum mit Zeugnissen der Wäschereientwicklung, des Gipser- und Stuckateur- sowie des Schmiedehandwerks, einem Tante-Emma-Laden der 1930er Jahre und einer Sammlung landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte
Die Siersburg Saar Saarland Kreis Saarlouis Rehlingen-Siersburg Siersburg Sehenswert Baudenkmal Erbaut im 12. Jahrhundert zur Kontrolle der Saar und der vorbeiführenden Handelsstraßen. Als Gerichts- und Verwaltungssitz erlebte sie bis zum Fall in der Französischen Revolution eine wechselvolle Geschichte als Streitobjekt der Kurfürsten von Trier und Erbaut im 12. Jahrhundert zur Kontrolle der Saar und der vorbeiführenden Handelsstraßen. Als Gerichts- und Verwaltungssitz erlebte sie bis zum Fall in der Französischen Revolution eine wechselvolle Geschichte als Streitobjekt der Kurfürsten von Trier und der Lothringischen Herzöge. Der Zugang zur Burganlage steht Einzelpersonen und Wandergruppen zu Besichtigungs- und Erholungszwecken in der Sommerzeit (01. April - 30. September) von 7.00 bis 20.00 Uhr und in der Winterzeit (01. Oktober - 31. März) von 9.00 bis 16.00 Uhr zur Verfügung. Die Besichtigung des Turmes der Burgruine ist während der Öffnungszeiten nur in Absprache mit dem Burgwart und während dessen Anwesenheit möglich.    Burgwart: Helmut Singer    Dechant Held Straße 71    Telefon: 0 68 35 / 86 39
Tropfsteinhöhle Niedaltdorf Saar Saarland Kreis Saarlouis Rehlingen-Siersburg Niedaltdorf Sehenswert Naturdenkmal Niedaltdorf liegt im Niedtal als letzter Ort an der deutsch-französischen Grenze, landschaftlich überaus reizvoll am Eingang einer großen Talschlinge. Das Dörfchen ist auch in der weiteren Umgebung bekannt geworden durch seine Tropfsteinhöhle, die - wenn Niedaltdorf liegt im Niedtal als letzter Ort an der deutsch-französischen Grenze, landschaftlich überaus reizvoll am Eingang einer großen Talschlinge. Das Dörfchen ist auch in der weiteren Umgebung bekannt geworden durch seine Tropfsteinhöhle, die - wenn auch nur klein - doch ohne Gegenstück, da es sich um eine angeschwemmte Tropfsteinhöhle handelt. Die Höhle befindet sich etwa 100 m nördlich der Mündung des Ihner Bachs, zwischen der Dorfstraße und dem Bett der Nied, in einem Gebiet, das den Flurnamen "Auf dem Dubber" trägt. "Dubbern" bedeutet soviel wie "hohl klingen"; das eigentümliche Dröhnen in den Hohlräumen beim Anschlagen des Gesteins muß demnach schon lange vor der Entdeckung der Höhle den Bewohnern aufgefallen sein.    
Die Gemeinde Saarwellingen Saar Saarland Kreis Saarlouis Saarwellingen Titel Allgemein Ruhe- und Erholungssuchende, aber auch Aktivurlauber, finden in Saarwellingen und Umgebung viele Möglichkeiten der Urlaubsgestaltung. Da Saarwellingen im Herzen der Region Saar - Lor - Lux liegt, befinden sich wichtige Kulturstätten in unmittelbarer Nähe. Besichtigungen und Ausflüge nach Saarbrücken (25 km), Weltkulturerbe Völklinger Hütte (15 km), Luxemburg (50 km), Trier (80 km) und Metz (80 km) bieten für jeden Geschmack etwas. Aber auch Saarwellingen selbst hat vieles zu bieten. Das Freibad Saarwellingen gilt als beliebtes Erlebnis- und Familienbad. Saarwellingen verfügt in den vorhandenen Hotels, Pensionen, Privatquartieren und Ferienwohnungen über mehr als 100 Betten - Übernachtungen - in verschiedenen Preiskategorien. Über 50 Restaurants, Gaststätten, Cafés, Hütten- und Wanderheime in unseren drei Ortsteilen Saarwellingen, Schwarzenholz und Reisbach laden zum Feiern und Verweilen ein.
Die Gemeinde Schmelz Saar Saarland Kreis Saarlouis Schmelz Titel Allgemein Die Gemeinde Schmelz zählt rund 17.800 Einwohner und umfaßt die Gemeindebezirke Schmelz, Hüttersdorf, Limbach, Michelbach, Primsweiler und Dorf. Mit rund 58 Quadratkilometern wird das Gebiet der Gemeinde Schmelz naturgeographisch dem Saar - Nahe - Bergland, genauer der Teillandschaft Nordsaarländisches Berg- und Hügelland, zugeordnet. Die im Herzen des Saarlandes liegende Region wird von langgestreckten, bewaldeten Höhenzügen umschlossen und weist im Ortsteil Schattertriesch die engste Stelle des Primstales mit ca. 100 m auf. Schmelz garantiert durch die geschützte Lage ein günstiges Klima mit einem Jahresmittel von 9,5 Grad Celsius Lufttemperatur.
Die Gemeinde Schwalbach Saar Saarland Kreis Saarlouis Schwalbach Titel Allgemein Ausspannen! Der Hektik entfliehen! Wie wäre es mit einem Kurzurlaub in Schwalbach? Die idyllisch gelegene Gemeinde pflegt "lebendiges Miteinander" in ihren Ortsteilen Elm, Hülzweiler und Schwalbach und bietet Gästen viele Möglichkeiten zur Erholung und Entspannung. Hier können Sie moderne Sport-, Freizeit- und Naherholungseinrichtungen in der Gemeinde nutzen, sich im modernisierten Hallen-Freibad erholen und auf Rundwanderwegen und dem IVV-Weitwanderweg frische Luft in grünen Wäldern atmen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, Aufführungen auf der idyllisch gelegenen Freilichtbühne in Hülzweiler zu besuchen oder auf dem Marktplatz auf großem Feld Schach zu spielen. Kurz: in Schwalbach, ausgezeichnet als umweltfreundliche Gemeinde 1999, sind Sie immer richtig. Lernen Sie die drei Ortsteile Elm, Hülzweiler und Schwalbach auf interessanten Radwanderwegen kennen oder lassen Sie beim Angeln an einem der zahlreichen Weiher und Teiche einfach mal die Seele baumeln.
Der Waldlehrpfad in Schwalbach Saar Saarland Kreis Saarlouis Schwalbach Schwalbach Freizeit Wandern Der Waldlehrpfad der Gemeinde Schwalbach, der einst von Pensionären aus Hülzweiler eingerichtet worden ist, wurde erstmals 1971 seiner Bestimmung übergeben. Ziel war es dabei, dem bisherigen Wirtschaftswald für Erholungssuchende Menschen einen neuen Stellenwert zu geben. Mit dem Projekt "Waldlehrpfad" sollte außerdem dazu beigetragen werden, dem modernen Menschen die Beschäftigung mit der Natur wieder näher zu bringen. Deshalb wurden in diesem Zusammenhang Wanderwege angelegt, an denen nahezu alle einheimischen Baum- und Straucharten zu finden waren. Im gleichen Zug erfolgte die Errichtung von Schutzhütten an dem fast fünf Kilometer langen Rundwanderweg. Vielseitig ist der Rundgang durch den Waldlehrpfad insbesondere für Besucher, die ihre informativen und gleichzeitig erholsamen Spaziergänge vom Waldparkplatz am Hotel "Zur Freilichtbühne", am Sportzentrum Schachen oder an der Schutzhütte an der Landstraße Schwalbach - Schwarzenholz beginnen können. Sie erreichen auf ihrer Wanderung, entlang an Hütten, Kneippanlagen, Brunnen und historischen Grenzsteinen, auch den idyllischen Waldsee. Dessen rund zwei Hektar große Wasserfläche wird auf einer Länge von 300 Metern von Wildenten und Gänsen bevölkert und bietet Platz für einheimische Fischarten.
Das Flachsmuseum in Schwalbach Saar Saarland Kreis Saarlouis Schwalbach Schwalbach Sehenswert Museum Das Flachsmuseum hat sich aus einem Projekt der Schule am Eisenbahnschacht entwickelt. 1986 hatten der ehemalige Schulleiter Richard Winter und der Lehrer Helmut Zapp begonnen, Geräte zusammen zu tragen. Teilweise ließen sie aber auch im Werkunterricht we Das Flachsmuseum hat sich aus einem Projekt der Schule am Eisenbahnschacht entwickelt. 1986 hatten der ehemalige Schulleiter Richard Winter und der Lehrer Helmut Zapp begonnen, Geräte zusammen zu tragen. Teilweise ließen sie aber auch im Werkunterricht weitere Gerätschaften nachbauen, die für den Anbau und die Verarbeitung von Flachs notwendig sind. Die Gemeinde stellte ein Grundstück (150m x 10m) gegenüber der Schule zur Verfügung. Ein Schwalbacher Landwirt setzte seine Maschinen und seine Arbeitskraft mit ein. Nach maschineller Vorbereitung des Ackers wurde das Feld mit Leinsamen von Hand eingesät. Gemeinsam ernteten Schüler, Eltern und Lehrer den Flachs und verarbeiteten ihn mit den dafür notwendigen Geräten. Das Flachsmuseum ist nach telefonischer Vereinbarung (06834/953900, Fax 953901) zu besichtigen.      Weitere Informationen zum Flachsmuseum
Schmiede- und Schlossermuseum Schwalbach Saar Saarland Kreis Saarlouis Schwalbach Schwalbach Sehenswert Museum Das Kompressorenhaus auf dem heutigen Gelände der Schule am Eisenbahnschacht in Schwalbach ist das letzte noch unverfälscht erhaltene Gebäude der einst weitläufigen Grubenanlage Griesborn. Es wurde Mitte des vergangenen Jahrhunderts errichtet und war bis Das Kompressorenhaus auf dem heutigen Gelände der Schule am Eisenbahnschacht in Schwalbach ist das letzte noch unverfälscht erhaltene Gebäude der einst weitläufigen Grubenanlage Griesborn. Es wurde Mitte des vergangenen Jahrhunderts errichtet und war bis zur Stilllegung des Griesbornschachtes im Jahre 1950 in Betrieb. Im Rahmen einer feierlichen Eröffnung wurde das Schmiede- und Schlossermuseum am 28. Mai 1999 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich aus dem Schmiedeberuf immer mehr das Schlosserhandwerk. Ihm folgte der Maschinenbauer und Landmaschinenschlosser. Beide Berufe, aus denen später die heutigen Metallberufe hervorgegangen sind, gehören zu traditionellen Handwerksberufen im von Kohle und Stahl geprägten Saarland. Die alte Schmiede-Esse mit Blasebalg, Amboss, Biegewalze, Stauchmaschine, Biegehorn, Ständer- und Tischbohrmaschine sowie den Werkzeugen wie Schmiedezangen, Schmiedehämmern, Gesenke, Nageleisen, Lochplatte und Locheisen usw. zeigen, wie die Handwerkergenerationen vor uns gearbeitet haben. In der Schmiede wurden alle Geräte und Werkzeuge für die Landwirtschaft wie Pflüge, Eggen und Beschläge für Waagen, Kutschen, Hufeisen und Nägel für den Pferdebeschlag, Handarbeitsgeräte für Landwirtschaft und Garten, aber auch Geländer, Ziergitter, Schrauben und Haken sowie Werkzeuge für Steinmetze gefertigt und instand gehalten. Bei den Exponaten handelt es sich ausnahmslos um handbetriebene Maschinen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die noch alle einsatzfähig sind, obwohl mit ihnen weit über hundert Jahre gearbeitet wurde. Ein weiterer Teil des Museums zeigt Geräte und Apparate für das Schmelzschweißen von Eisen und Metallen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Schmelzschweißen mit Gas und Sauerstoff erfunden. Die hier gezeigten Apparate sind Gasentwickler, die mit Karbit und Wasser das Gas für das Schmelzschweißen erzeugten. Desweiteren ist ein Elektro-Schweißautomat ous dem Jahre 1936 ausgestellt, der ebenfalls noch einsatzfähig ist. Der Besucher sieht außerdem Maschinen und Werkzeuge des Klempner- und Feinblechnerhandwerks. In der oberen Etage des Museums sind Maschinen, Werkzeuge und Handgeräte aller eisenverarbeitenden Handwerke zu sehen, insbesondere auch "Kruppe-Standbohrmaschinen" aus dem 19. Jahrhundert. In der Eingangshalle und rechts unter der Empore sind Maschinen ausgestellt, die überwiegend in der Zeit von ca. 1880 bis in die Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts gebaut wurden und schon zu den Berufen der Schlosser und Maschinenbauer gehörten. Zu sehen sind Bohrmaschinen, Bügelsägen, Schleif-, Dreh- und Fräsmaschinen, alle in verschiedenen Größen, Fabrikaten und Ausführungen. Sie wurden ausschließlich über Transmissionen betrieben. Dies sind Anlagen zur Verteilung der Kraft einer Kraftmaschine aus mehreren Arbeitsmaschinen. Bei der Deckenansicht handelt es sich überwiegend um eine Original-Transmission, die fast 80 Jahre lang Maschinen betrieben hat. Angetrieben wurde sie durch einen Elektro-Schleifringmotor von ca. 8 - 10 PS. Die Kraftübertragung erfolgte über Lederriemen, die über Holzscheiben verschiedener Größe auf Stahlwellen verschraubt sind. Gehalten wurden diese Wellen durch Lagerblöcke, die mit einem Gleitlager und zum Schmieren mit Staufer-Büchsen ausgerüstet waren. Die weitere Kraftübertragung erfolgte wiederum über Lederriemen zu den einzelnen Maschinen, die alle mit Stahlriemenscheiben sowie Vorgelege mit Ein- und Ausrückvorrichtung ausgerüstet sind. Die Maschinen neuerer Bauart sind überwiegend schon mit eigenen Elektromotoren ausgerüstet und waren deshalb nicht mehr von Transmissionen abhängig. In den Anfängen der Maschinisierung erfolgte der Kraftantrieb der Transmissionen mittels Wasserkraft, später über Wasserturbine und Dampfmaschine. In der oberen Etage des Museums sind Maschinen, Werkzeuge und Handgeräte aller eisenverarbeitenden Handwerke zu sehen, insbesondere auch "Kruppe-Standbohrmaschinen" aus dem 19. Jahrhundert. Den Werdegang der ehemaligen Kohlengrube "Am Eisenbahnschacht" in Griesborn kann der Besucher des Schlosser- und Schmiedemuseums auf der Veranstaltungsbühne anhand zahlreicher Fotografien verfolgen. Das Museumsgebäude selbst gehörte als Kompressorenhaus zu der damaligen Grubenanlage und war bis 1950 in Betrieb. Der in der Außenanlage ausgestellte Druckluftkompressor weist auf die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes hin. Bei den übrigen auf dem Außengelände ausgestellten Maschinen handelt es sich um eine Tiefziehpresse mit einer Druckkraft von ca. 100 t (Baujahr Ende 19. Jahrhundert), mehrere Eisentorpressen, zwei Schmiedehämmer, zwei größere Drehmaschinen sowie landwirtschaftliche Geräte.   Öffnungszeiten:       1.Mai - 31.Oktober:    sonntags 14 - 18 Uhr,    werktags nach telfonischer Voranmeldung    Tel. 0681 - 948610 Fax 9486199
Die Gemeinde Überherrn Saar Saarland Kreis Saarlouis Überherrn Titel Allgemein Die Gemeinde Überherrn umfaßt sechs Gemeindebezirke und zwar Altforweiler, Berus, Bisten, Felsberg, Überherrn und Wohnstadt. Überherrn ist mit 3552 Einwohnern der größte Ortsteil der Gemeinde. Anders als die übrigen Ortsteile, die lange Zeit zum Herzogtum Lothringen gehörten, gehörte Überherrn seit dem frühen Mittelalter zur Grafschaft Saarbrücken-Nassau. 1766 trat der Saarbrücker Graf in einem Grenzbereinigungsvertrag Überherrn und den Linslerhof an Frankreich ab. Ludwig XV. erhob die neu gewonnenen Gebiete zur Baronie und schenkte sie seinem Leibarzt Richard. Später ging sie an dessen Sohn John Baptiste Helene Richard über. Nach dem zweiten Pariser Frieden 1815 verliert Frankreich große Teile seines Herrschaftsbereichs an die Preußen, darunter auch Überherrn und die Festungsstadt Saarlouis.Die Bürger von Überherrn sind in rund 40 Vereinen im sportlichen, kulturellen und allgemeinen Bereich rege tätig. Das Schwimmbad der Gemeinde befindet sich im Ortsteil Überherrn, ebenso der Campingplatz. Mit seinen zahlreichen Geschäften stellt Überherrn das Einkaufszentrum der Gemeinde dar. Durch die Hauptstraße besteht eine direkte Verbindung nach Frankreich. Am 25. August 1968 wurde zwischen der damals selbständigen Gemeinde Überherrn und der lothringischen Stadt L'Hôpital eine Städtepartnerschaft besiegelt, die 1985 auf die gesamte Gemeinde ausgedehnt wurde. Altforweiler wird im Norden und Osten von den Beruser Höhe und vom Felsberg und dessen Ausläufern umgeben. Daraus resultiert eine natürlich geschützte Lage mit einer besonderen Wohnqualität. Der Ort ist rund 50 Quadratkilometer groß und zählt 2317 Einwohner (Stand Juli 2001).Die ehemalige mittelalterliche Bergstadt Berus, deren Ursprünge bis in römische und vorrömische Zeit zurückreichen, vereint wie kaum ein anderer Ort die Geschichte in ihren Mauern. 1235 und 1248 wurde Berus urkundlich erstmals als 'Bellus Ramus' (schöner Zweig oder schöne Bergnase) erwähnt. Zu dieser Zeit war der Ort bereits eine von den lothringischen Herzögen errichtete Bergfestung mit eigenen Stadtrechten und eigener Gerichtsbarkeit. Von den ehemaligen Befestigungen sind nach mehrfacher Zerstörung der Bergstadt nur noch Teile erhalten. Sie entstanden meist während der von 1544 bis 1581 dauernden Herrschaft der Gräfin Anna von Isenburg. Unter ihr erlebte die 1541 bei einer Feuersbrunst völlig zerstörte Stadt eine neue Blütezeit, während der viele Gebäude und das Schloss wieder aufgebaut wurden. Nach Belagerung und schweren Zerstörungen durch Schweden und Franzosen im 30-jährigen Krieg verlor Berus seine alte Bedeutung als Sitz einer von Lothringen lehnsabhängigen Herrschaft. Viele Baudenkmäler künden aber auch heute noch von der einstmals blühenden mittelalterlichen Burgstadt, so zum Beispiel die Torhäuser 'Scharfeneck' und 'Schloss' und das so genannte 'Phillips-Haus' (Bannhaus). Berus ist heute beliebter Wohnort. Außerhalb der alten Stadtgrenzen entstanden mehrere Wohngebiete mit guter Lebensqualität. Berus zählt heute 2111 Einwohner und ist damit nach Überherrn und Altforweiler der drittgrößte Ortsteil der Gemeinde Überherrn.Der Name des mit 858 Einwohner kleinsten Ortsteiles Bisten leitet sich von dem Flüsschen Bist ab, das aus Frankreich kommend durch das Dorf fließt. Vor dem 12.Jahrhundert wurde der Ort kaum urkundlich erwähnt. Nachweislich gehörte Bisten jedoch seit dem frühen Mittelalter, wie auch Altforweiler, Berus und Felsberg, zum Herzogtum Lothringen. Bis zur Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 war der Ort Sitz des Amtsbezirkes Bisten, zu dem auch Altforweiler, Berus, Bisten, Felsberg, Neuforweiler und Überherrn gehörten. Wahrzeichen des Ortes ist die katholische Pfarrkirche St.Peter.Felsberg verdankt seine Gründung dem Bau der Festung Saarlouis 1680. Hier wurden Sandstein gebrochen und Kalk gebrannt. Beide Materialien wurden zum Bau der Festung benötigt. Im heutigen Oberfelsberg ließen sich französische Kalkbrenner nieder, und in den Steinbrüchen nahe der Teufelsburg wohnten einige Steinmetzfamilien. Die Burg Neufelsberg, heute Teufelsburg genannt, wurde während des Festungsbau als Steinbruch genutzt. Herzog Leopold von Lothringen gründete um 1700 mehrere Dörfer an der Grenze zum französischen Staatsgebiet Saarlouis. Damit wollte er den Einfluss der französischen Krone eingrenzen. So entstand das Dorf Felsberg, dessen Gründungsurkunde vom 22. April 1704 datiert (300-Jahr-Feier). 1815 kam Felsberg wie Saarlouis zu Preußen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Felsberg vom reinen Bauerndorf durch Sandsteinbrüche und das Kalkwerk Gebrüder Schütz zu einem kleinen Industriestandort. Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung wurde 1915 eine Dampfbahnstrecke von Saarlouis nach Felsberg gebaut, die nicht nur dem Personen- sondern vor allem dem Güterverkehr diente. Später wurde die Strecke über Altforweiler bis zur Grube 'La Houve' in Creutzwald weiter gebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg kamen die Industriezweige zum Erliegen. Eine besondere Ansiedlung erfolgte 1950: Der französische Werbesender 'Europe Nr. 1' ließ sich auf dem Felsberger Sauberg nieder und strahlt von dort seine Sendungen weltweit aus. Die Sender waren sogar schon einmal Etappenziel der Tour de France. 16 Vereine beleben heute das dörfliche Leben.Die Wohnstadt ist der jüngste Ortsteil der Gemeinde Überherrn. Ursprünglich sollten hier 20.000 Menschen wohnen - und in der im Bau befindlichen Großschachtanlage Warndt arbeiten. 1959 lobte das Bauministerium einen Städtebauwettbewerb aus. Die Häuser und Wohnungen liegen an grünen Wegen, die von den Autostraßen getrennt wurden. An einigen wenigen Stellen wurden 'Sammelgaragen' konzentriert.
Das Europa - Denkmal in Berus Saar Saarland Kreis Saarlouis Überherrn Berus Sehenswert Baudenkmal Die Idee zur Errichtung des Denkmals für die "Großen Europäer" in Berus geht auf den ehemaligen saarländischen Finanzminister und Überherrner Bürger Helmut Bulle (1925 - 1973) zurück. Geprägt durch eigene Kriegs- und Nachkriegserlebnisse gehörte er schon Die Idee zur Errichtung des Denkmals für die "Großen Europäer" in Berus geht auf den ehemaligen saarländischen Finanzminister und Überherrner Bürger Helmut Bulle (1925 - 1973) zurück. Geprägt durch eigene Kriegs- und Nachkriegserlebnisse gehörte er schon bald zu den Politikern, die - von den Gedanken des Lothringers Robert Schuman überzeugt - unermüdlich für die deutsch-französische Aussöhnung eintraten zum Wohle eines vereinten Europas. Auf seine Initiative hin wurde die Idee des Denkmals auf den saarländisch-lothringischen Höhen bei Berus Wirklichkeit. Das Denkmal besteht aus zwei parallel zueinander stehenden 18 Meter hohen Stahlbetonscheiben (Pylonen), die die beiden Nationen Frankreich und Deutschland darstellen. Entsprechend der gemeinsamen geschichtlichen Wurzeln der beiden Völker durchdringen die Scheiben in ihrem unteren Teil eine Plattform, die den Besucher zu Schrifttafeln an den Innenseiten der Betonscheiben führt. Die Inschrift der Tafelii erinnert an das Wirken der "Großen Europäer" Robert Schuman, Konrad Adenauer und Alcide de Gasperi.
St.Oranna-Kapelle bei Berus Saar Saarland Kreis Saarlouis Überherrn Berus Sehenswert Baudenkmal Die Oranna Kapelle ist seit jeher für die Region von besonderer Bedeutung. Sie war stets ein Stück Beruser und lothringischen Lebens und Ausdruck regionaler wie religiöser Verwurzelung jenseits von Revolution, Grenzziehung und Abkapselung von Nationalstaa Die Oranna Kapelle ist seit jeher für die Region von besonderer Bedeutung. Sie war stets ein Stück Beruser und lothringischen Lebens und Ausdruck regionaler wie religiöser Verwurzelung jenseits von Revolution, Grenzziehung und Abkapselung von Nationalstaaten. An der ehemaligen Pfarrkirche des schon zu Beginn des 13.Jhs. untergegangenen Ortes Eschweiler, die ursprünglich auch die Mutterkirche der Pfarrei Berus war, wurde auch noch lange nach der Zerstörung von Eschweiler festgehalten. Die Kapelle beherbergt die Gebeine der Heiligen Oranna, Schutzheilige des Saargaus und des benachbarten Lothringens. Sie wird seit dem Mittelalter jährlich am Sonntag nach Kreuzerhöhung (3. Sonntag im September) mit einer Wallfahrt geehrt, bei der die Gläubigen auch heute noch vor allem Heilung von Ohren- und Kopfleiden erbitten. Im Innern der Kapelle berichten die von Tristan Ruhlmann 1952 in der Tradition mittelalterlicher Glasmalerei geschaffenen Glasfenster vom Leben und Wirken der Heiligen. Das dreiteilige Ölgemälde neben dem Eingang stammt von Fritz Zolnhofer und entstand nach dem großen Grubenunglück in Luisenthal im Jahr 1962, bei dem 299 Bergleute ums Leben kamen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kapelle immer wieder zerstört und aufgebaut. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie im wesentlichen beim Wiederaufbau von 1829. Die ältesten Teile befinden sich im Bereich des vorderen Chores und stammen aus der Zeit um 1230. Die letzte umfangreiche Wiederherstellung der Kapelle und der umgebenden Flächen erfolgte nach dem 2. Weltkrieg. Aus dieser Zeit stammt auch der Orannabrunnen mit einer Figur der Heiligen von Martin Fröhlich. Die Kreuzigungsgruppe an der Südseite der Kapelle ist eine Arbeit der einheimischen Bildhauerfamilie Guldner aus der Zeit um 1750.
Burgmuseum in der Teufelsburg Saar Saarland Kreis Saarlouis Überherrn Felsberg Sehenswert Museum Das Museum ist in der ehemaligen Vorratskammer, einem Gewölberaum der Burg, mit Mauerstärken von 5,00 - 6,50 m, untergebracht, An den Wänden die Wappen der ehemaligen Lehensnehmer der Burg sowie Reprotuktionen alter Waffen und Geräte. In den Vitrinen ein Teil der Fundgegenstände an Waffenteile, Beschläge, Keramik welche zum Teil bis in die Römerzeit zurückführen, aber vor Ort, bei den Ausgrabungen gefunden wurden. Besuchen Sie unser Museum, wir führen durch das Burgareal und Museum in mittelalterlichem Gewand.Zur Homepage: Die Teufelsburg
Die Teufelsburg Saar Saarland Kreis Saarlouis Überherrn Felsberg Sehenswert Baudenkmal Die erste schriftliche Erwähnung von Burg Neuenfelsberg - im Volksmund Teufelsburg genannt - stammt von 1370. Durch die Oberlehenshoheit des Bistums Trier auf das Areal der Burg Altfelsberg, wurde die Burg Neufelsberg an anderer Stelle aufgebaut. Auf dem Die erste schriftliche Erwähnung von Burg Neuenfelsberg - im Volksmund Teufelsburg genannt - stammt von 1370. Durch die Oberlehenshoheit des Bistums Trier auf das Areal der Burg Altfelsberg, wurde die Burg Neufelsberg an anderer Stelle aufgebaut. Auf dem Schloßberg bei Felsberg war diese Lehenshoheit nicht gegeben. so daß der Herzog von Lothringen über dieses Lehen frei verfügen konnte. Die Teufelsburg wurde als Kampfburg mit aller damals zur Verfügung stehenden Kriegs- und Verteidigungskunst in zwei Burganlagen gebaut. Der obere Burgteil (noch nicht freigelegt) hatte Überwachungs- und Verteidigungsaufgaben zur Ebene hin. während der untere Burgteil diese Aufgaben zum Tal hin übernahm. Der untere Burgteil ist bis auf die vermutliche Kapelle mit Krypta sowie Pulverkammer, freigelegt. die Fundamente sind sichtbar aufgemauert. Neben den Verteidigungsaufgaben oblag der Teufelsburg auch die Überwachung der Verkehrswege, gegebenenfalls wurde Geleitschutz vorgenommen. Die endgültige Zerstörung der Teufelsburg ist nicht bezeugt. Anmeldung zu Führungen: bei: Matthias Schmitt. Metzerstraße 86, 66802 Überherrn-Felsberg Tel. 06837- 521 Fax 06837-909345- bei: Monika Potzirski. Metzerstraße 155, 66802 Überherrn-Felsberg Tel: 06837- 74312 Handy: 0171-7460103    Mehr über die Teufelsburg Felsberg
Die Gemeinde Wadgassen Saar Saarland Kreis Saarlouis Wadgassen Titel Allgemein Wer darauf aufmerksam machen will, dass im Saarland Industrie-, Wohn- und Freizeitlandschaft wie selbstverständlich einander ablösen, ja ergänzen können, der mag zum Beispiel auf die Lage der Gemeinde Wadgassen verweisen: Kaum, dass der Durchreisende auf dem Weg von Saarbrücken nach Luxemburg auf der Bundesautobahn A 620 die Werkanlagen von Saarstahl Völklingen passiert hat, sieht er auch schon zur Linken die baumbewachsenen Schlackenhalden von Hostenbach. Hostenbach ist einer von sechs Gemeindebezirken Wadgassens. Autobahn und Saarlauf markieren hier den Nordrand der Gemeinde. Die restliche Grenze beschreibt einen "grünen Gürtel" , der die von Tal- und Waldlandschaften geprägten übrigen fünf Gemeindebezirke Differten, Friedrichweiler, Schaffhausen, Wadgassen und Werbeln einschließt. Die Gemeinde, die im südwestlichen Teil des Saarlandes liegt, über 19.000 Einwohner zählt und 26 Quadratkilometer groß ist, entstand 1974 im Zuge der Saarländischen Verwaltungs- und Gebietsreform. Die sechs Gemeindebezirke verfügen insgesamt über eine reiche Ausstattung an Sport-, Naherholungs-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen: Moderne Mehrzweckhallen, Fußball-, Tennis- und Turnplätze, einen Waldtierpark inmitten eines der Naherholungszentren, idyllisch gelegene Angelweiher, ein modernes Hallenfreibad mit Sauna und Solarium, welches dem gestiegenen Wellnessbedarf Rechnung trägt, das größte Naturwasser-Parkbad des Saarlandes und eines der größten Reitsportzentren im Südwesten. Dem ruhesuchenden Naturfreund erschließen sich die Wälder und Tallandschaften durch ausgedehnte Wanderpfade. Die Vielfalt der Freizeiteinrichtungen begünstigt die Entwicklung einer großen Zahl von sportlichen, sozialen, musischen und naturverbundenen Vereinen. Fast die Hälfte des Gemeindegebietes ist mit Wald bedeckt, die andere Hälfte besteht etwa zu gleichen Teilen aus Siedlungsflächen und landwirtschaftlich genutzten Acker- und Wiesenflächen, die sich in reizvoller Weise abwechseln. Ein nicht unerheblicher Teil der insgesamt reich strukturierten Landschaft wird - aus Sicht des Naturschutzes - von besonders wertvollen Brach- und Ruderalflächen gebildet; ausgedehnte Sumpf- und Moorflächen befinden sich in den Auebereichen von Saar und Bist. Eines der größten Naturschutzgebiete des Saarlandes wurde im Bisttal bei Differten und der Saaraue in Wadgassen ausgewiesen. Das abwechslungsreiche Mosaik aus wirtschaftlich genutzten Flächen und naturbelassenen oder naturnahen Bereichen schafft Lebensräume für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt und ergibt gleichzeitig eine hohe Erlebnisqualität für den erholungssuchenden Spaziergänger oder Wanderer. Ein gut ausgebautes Straßennetz erschließt die Gemeinde problemlos in jede Richtung und macht alle wichtigen Einrichtungen in wenigen Minuten erreichbar.
Saarländisches Zweiradmuseum (z.Zt. GESCHLOSSEN) Saar Saarland Kreis Saarlouis Wadgassen Wadgassen Sehenswert Museum präsentiert das Saarländische Zweiradmuseum vergangene Zweiradtechnik, vorwiegend der Jahre vor 1945. Neben englischen Maschinen der späten 50er Jahre kann speziell die französische und somit auch die saarländische Zweiradszene vergangener Zeit Auf über 300 m² präsentiert das Saarländische Zweiradmuseum vergangene Zweiradtechnik, vorwiegend der Jahre vor 1945. Neben englischen Maschinen der späten 50er Jahre kann speziell die französische und somit auch die saarländische Zweiradszene vergangener Zeit anschaulich am Objekt studiert werden. Öffnungszeiten : April - Oktober     Sonntags 10:00 Uhr - 17:00 Uhr und auf Anfrage Eintrittspreise:     Erwachsene: 2,50 €     Gruppen ab 10 Personen: 1,50 € (pro Person)     Kinder bis 12 Jahre: frei     Tel.: 06834 / 49135     Fax : 06834 / 70612     Saarländisches Zweiradmuseum    Saarstrasse 14     D-66798 Wadgassen     GPS [N 49°16´16,5" - O 6°47´37,5"] Homepage des Saarländischen Zweiradmuseums
Cristallerie Wadgassen Saar Saarland Kreis Saarlouis Wadgassen Wadgassen Sehenswert Sonstiges gründen Nicolas Villeroy und Jean-François Boch, zusammen mit Eduard Karcher, 1843 die Cristallerie Wadgassen. Freunde der Tischkultur konnten nun ihren Tafeln mit den passenden Gläsern und Ziergegenständen aus feinstem Kristallglas von Villeroy & Boch de Nachdem Villeroy & Boch bereits auf eine nahezu 100jährige Tradition als angesehener Hersteller von Tafelgeschirr zurückblicken konnte, gründen Nicolas Villeroy und Jean-François Boch, zusammen mit Eduard Karcher, 1843 die Cristallerie Wadgassen. Freunde der Tischkultur konnten nun ihren Tafeln mit den passenden Gläsern und Ziergegenständen aus feinstem Kristallglas von Villeroy & Boch den vollendeten Glanz geben. Noch heute erlebt der Besucher der Cristallerie, wie aus formloser Glasmasse kunstvolle Kristallgläser entstehen. Glasbläser formen in Handarbeit nach alter Tradition Kunstwerke, die in den anschließenden Schritten den letzten Schliff erhalten. Das der Cristallerie angeschlossene Geschäft des Unternehmensbereichs Tischkultur lädt anschließend zum Einkauf ein.    Öffnungszeiten:    Montag bis Freitag: 9:30 - 18:30 Uhr    Samstag: 9:00 - 15:00 Uhr    Cristallerie Wadgassen    Saarstr. 14    D-66787 Wadgassen    Tel.. 06834/400240    Fax: 06834/46143
Die Gemeinde Wallerfangen Saar Saarland Kreis Saarlouis Wallerfangen Titel Allgemein Die Gemeinde Wallerfangen umfaßt 11 Gemeindebezirke und zwar Wallerfangen, Bedersdorf, Düren, Giesingen, Ihn, Ittersdorf, Kerlingen, Leidingen, Oberlimberg, Rammelfangen und St.Barbara. Der größte Gemeindebezirk ist der Ort Wallerfangen mit rund 4.950 Einwohnern. Der Ort ist historisch geprägt durch die markanten Schlösser der Familien Villeroy und von Papen.Die Ortsmitte, wo sich das Verwaltungszentrum befindet, ist auch historisch geprägt, weil sich hier auf dem Fabrikplatz die frühere Steingutfabrik Villeroy befand. Auf der Adolfshöhe, nicht weit entfernt vom Fabrikplatz, hat der Verein für Heimatforschung ein Heimatmuseum eingerichtet, in dem noch keramische Produkte aus der früheren Zeit der Steingutfabrik zu sehen sind. Bedersdorf ist ein Dorf mit über 1000-jähriger Geschichte in reizvoller Gaulandschaft, modern und doch traditionsbewußt, mit freundlichen und weltoffenen Menschen. Die "Dorfgemeinschaft Bedersdorf" hat es sich z.B. zur Aufgabe gemacht, das Gemeinschaftsleben zu fördern, das kulturelle geschichtliche Erbe zu erhalten und Projekte zu unterstützen. Die historische Kirche, der Dorfbrunnen und eine Reihe Lothringischer Bauernhäuser geben hiervon Zeugnis. Düren ist eines der mittelgroßen Dörfer auf dem Saarlouiser Gau - nahe der französischen Grenze. Wer nach Düren kommt und auf einem höher gelegenen Punkt verweilt, dem eröffnet sich ein Bild, das die gesamte Ortschaft umfaßt: Der ländliche Charakter ist trotz der Neubaugebiete und vielen baulichen Änderungen erhalten geblieben. Das heute noch bewohnte und wieder sehr schön renovierte "Dürener Schloß" ist ein Wahrzeichen des Dorfes und ein von vielen Gästen und Durchreisenden gerne besuchter Ort. Der Ort Gisingen stellt mit seiner zentralen Lage auf einer Höhe von ca. 330 m praktisch das "Tor zum Gau" dar. Von hier aus kann man alle Dörfer des Saargaus erreichen und in nordöstlicher Richtung auch in das Niedtal hinabfahren. Der Ort Gisingen ist fast eine reine Wohngemeinde, bietet aber auch einigen Handwerksbetrieben Entfaltungsmöglichkeiten. Neben zahlreichen kulturellen Vereinen bietet sich auch dem sportlich Interessierten ein reichhaltiges Angebot: Der erste Golfplatz des Saarlandes fügt sich mit seiner herrlich gepflegten Anlage nahtlos in das Ortsbild ein. Ihn ist einer der ältesten Gemeindebezirke. Der Ihner Bach fließt mitten durch das idyllische Gaudorf und speist weiter talabwärts den Ihner Weiher. Mitten im Naherholungsgebiet, mit Kopf- und Trauerweiden besäumt, ist das Anglergewässer auf Wanderwegen und der Landstraße gut zu erreichen. Ein beliebtes Ausflugsziel in Ihn ist außerdem die römische Kultstätte "Sudelfels" nahe des Ihner Weihers. Zu beachten ist ebenfalls die Ihner Kirche. Der 1916 renovierte Turm ist teils romanischen und teils gotischen Ursprungs. Die Saalkirche wurde 1726-32 gebaut und 1836 verändert. Verschwenderischer Barock und Rokoko im Innern der Kirche überraschen sicherlich den Besucher, da das Gebäude von außen einen eher schlichten Eindruck macht. Ittersdorf, das Dorf auf dem Muschelkalk, liegt im südlichen Teil des Saargaus und ist an das lothringische Hügelland angegliedert. Nach Wallerfangen ist Ittersdorf heute der zweitgrößte Gemeindebezirk. Mit dem alljährlichen Erntedankfest hat die Interessengemeinschaft den Ort Ittersdorf weit über die Gemeindegrenzen bekannt gemacht. Das Ittersdorfer Dorffest und das internationale Mähdrescherrennen gehören zu den größten Veranstaltungen auf den Gauhöhen. Kerlingen, ein schmuckes Dorf auf dem Saargau war bis in die fünfziger Jahre ein echtes Bauerndorf. Heute ist nur noch ein einziger hauptberuflicher Bauernhof im Ort. Kerlingen liegt auf der Südseite des Scheidbergs und bietet damit eine wunderschöne Aussicht auf das Saartal und ins angrenzende Lothringen. Leidingen ist auf den ersten Blick ein urtypisches Gaudörfchen. Eher ungewöhnlich ist jedoch die seltene Tatsache, daß mitten durch diesen Ort die Deutsch - Französische Grenze genauer gesagt die 'Neutrale Strasse' verläuft. Drüben zählt der Ort 28 Einwohner, hüben 170 Einwohner. Ein alljährlich von der Feuerwehr veranstaltetes Dorffest zeigt, daß die Grenze jedoch nicht durch die Köpfe geht; die Dorfbewohner feiern gemeinsam! Über dem Grenzort Leidingen, weißgetüncht, thront die Pfarrkirche St.Remigius. Untypisch für diese Gegend ist der Zwiebelturm der Kirche. Dieser stammt im unteren Teil von 1530, die Haube erhielt er 1742, als auch der Kirchensaal entstand. Rammelfangen, ein ehemaliger Herrensitz mit Schloß, liegt 310m hoch auf dem Muschelkalk des Südgaues. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1159. Am 10. April 1987 stieß Konrektor a.D. Helmut Eufinger bei Grabungen in seinem Garten auf ein Einzel- und ein Doppelgrab. Anhand der Grabbeigaben datierte das Landeskonservatoramt den Fund in die Zeit von 590- 600 n.Chr., die Blütezeit der Merovinger. Als Kunstdenkmäler hat Rammelfangen das Schloß und Hofgut sowie das älteste Gebäude, die um 1736 erbaute Hofkapelle und den Waschbrunnen aus der Dorfgrafenzeit zu bieten. Durch den herrlichen Ausblick auf das Saartal bietet St.Barbara eine sehr begehrte Wohnlage. Als Sehenswürdigkeit ist sicherlich auch der römische Kupferstollen des Emilianus zu erwähnen. Der Emilianus-Stollen ist ein Bergwerk aus der Römerzeit, das unverändert und unberührt auf die Gegenwart überkommen ist. Er diente dem Abbau von Kupfererz (Azurit und Malachit), das zu Kupfer geschmolzen und mit Zinn vermischt, Bronze ergab. Nach dem Ausbau der Saarbergwerke im Jahr 1967 konnte der obere Emilianus-Stollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auf der linken Saarseite gegenüber der Stadt Dillingen erhebt sich ein halbinselartiges Bergmassiv, der Limberg. In der Mitte erreicht er eine Höhe von 340 Meter. Der westlich von Oberlimberg liegende Graben wurde im vergangenen Jahrhundert "Landgraben" genannt. Diesen Namen trägt auch eine Gaststätte in der Ortsmitte von Oberlimberg. Der abgelegene Ortsteil Oberlimberg, in dem 125 Einwohner leben, gehört zum Gemeindebezirk Wallerfangen. Der Ort ist zu erreichen entweder vom Gemeindebezirk Wallerfangen aus (verlängerte Kirchhofstraße) oder vom Gemeindebezirk Gisingen aus (Oberlimberger Weg). Die den Ort umgebenden Landschaftsschutzgebiete Limberg und Sonnental laden mit einem weitverzweigten Wegenetz zum Wandern ein. Jährlich am Karfreitag ist der Ort Anziehungspunkt vieler Pilger.
Besucherbergwerk Emilianusstollen Saar Saarland Kreis Saarlouis Wallerfangen Wallerfangen Sehenswert Industriekultur Das Bergwerk des Emilianus stammt vermutlich aus dem 3. Jahrhundert n. Chr und ist ein lebendiges Zeugnis jener Zeit. Das Bergwerk des Emilianus stammt vermutlich aus dem 3. Jahrhundert n. Chr und ist ein lebendiges Zeugnis jener Zeit. Der obere "Emilianusstollen" hat eine Streckenlänge von 21 m und ist für den Besucherbetrieb freigegeben. Zusammen mit der imperiumsweit einzigen sog. Okkupations- Inschrift neben dem oberen Stollenmundloch, hat das Saarland einen bedeutenden montanarchäologischen Höhepunkt zu bieten. Öffnungszeiten und Besichtigung: Nach vorheriger Absprache Tel. 06831/444488
Haus Saargau Saar Saarland Kreis Saarlouis Wallerfangen Gisingen Sehenswert Sonstiges Der Saargau ist ursprünglich lothringisch gewesen. Noch heute findet man hier zahlreiche Lothringer Bauernhäuser – diesen für die Region typischen Haustyp, der hauptsächlich zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert entstanden ist. Eines davon ist das Haus S Der Saargau ist ursprünglich lothringisch gewesen. Noch heute findet man hier zahlreiche Lothringer Bauernhäuser – diesen für die Region typischen Haustyp, der hauptsächlich zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert entstanden ist. Eines davon ist das Haus Saargau, das den Gästen das bäuerliche Leben früherer Zeiten aufzeigt. Das Haus Saargau ist zwischen 1735 und 1750 errichtet worden. Neben einem bäuerlichen Museum, in denen Möbel aus dem frühen 19. Jh. zu bewundern sind, findet sich hier ein Informationszentrum des Naturparks Saar-Hunsrück. An einer interaktiven Panoramakarte können Details zu Sehenswürdigkeiten der Region abgerufen werden. Eine Dauerausstellung, im ehemaligen Stall des Hauses, informiert desweiteren über Geschichte und Entwicklung des Saargaus. Auch ist hier eine stolze Sammlung von Kaminplatten zu bewundern. Hinter dem Haus findet sich ein originalgetreu angelegter Bauerngarten. Der Bauerngarten ist in seiner typischen Form sehr geometrisch angeordnet. Die einzelnen Felder, in denen vor allen Dingen Nutzpflanzen angebaut wurden und werden, sind mit Kalksteinen eingefaßt. Auch die typische Buchsbaumbepflanzung fehlt nicht. Hinter dem Bauerngarten findet sich eine ausgedehnte Streuobstwiese, die ebenfalls für den Saargau sehr typisch ist.       Öffnungszeiten:    Montag, Dienstag, Mittwoch 14.00 - 17.00 Uhr       Donnerstag, Freitag 10.00 - 12.00 Uhr   Sonntag 14.00 - 17.00 Uhr    Zum Scheidberg 11    66798 Wallerfangen-Gisingen    Tel./Fax 0 68 37 - 91 27 62    e-mail: haus-saargau@t-online.de
Sudelfels bei Ihn Saar Saarland Kreis Saarlouis Wallerfangen Ihn Sehenswert Aus der Vorzeit Die Ausgrabungen am Sudelfels über dem Ihner Bach bezeugen die gallo-römische Siedlungsgeschichte in der Region. Die ersten Anfänge der Ausgrabungen liegen in den Jahren 1903/04, 1981 wurde weiter gegraben und bis 1990 war die Anlage freigelegt, konservie Die Ausgrabungen am Sudelfels über dem Ihner Bach bezeugen die gallo-römische Siedlungsgeschichte in der Region. Die ersten Anfänge der Ausgrabungen liegen in den Jahren 1903/04, 1981 wurde weiter gegraben und bis 1990 war die Anlage freigelegt, konserviert und teilweise rekonstruiert. Die Ausgrabungsstätte ist ein Ort von besonderer Atmosphäre und Ruhe. Auf Bänken können Sie hier verweilen in direkter Nähe der Ausgrabungen. Nach der Besichtigung ist eine Wanderung zu empfehlen.
Der Saarpfalz-Kreis Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Titel Allgemein Der Saarpfalz-Kreis:Auf zahlreichen Wander- und Radwegen können Sie den Saarpfalz-Kreis entdecken. Besuchen Sie dabei die Bauern und genießen Sie die regionaltypischen Produkte Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt an Sehenswürdigkeiten im Saarpfalz-Kreis. Museen, Natur- und Kulturdenkmäler laden zum Besuch ein. Dabei sollten Sie nicht nur hinsehen, sondern auch aktiv mitmachen und gestalten. Auf zahlreichen Wander- und Radwegen können Sie den Saarpfalz-Kreis entdecken. Besuchen Sie dabei die Bauern und genießen Sie die regionaltypischen Produkte. Sportlich Interessierten seien die Felskletter- und InlineSkate-Kurse empfohlen. Urlaub im Saarpfalz-Kreis heißt "Aktiv in der Saarpfalz". Erleben Sie die Natur und Kultur im Saarpfalz-Kreis per Rad, zu Fuß, per Inline-Skates oder im Kanu. Neu ist in diesem Jahr ein Angebot zum Nordic-Walking und Felsklettern. Im Saarpfalz-Kreis finden Sie eine Fülle von Übernachtungsmöglichkeiten die vielfältigen Ansprüchen gerecht werden: Vom einfachen Zimmer bis zur exclusiven Hotelsuite, Ferienhäuser und Wohnungen, eine Jugendherberge, Campingplätze und ausgezeichnete Bauernhöfe.
Die Stadt Homburg Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Homburg/Saar Titel Allgemein Homburg hat sich zielstrebig zum Einkaufs- und Dienstleistungszentrum der Saarpfalz entwickelt. Kaufhäuser, leistungsfähige Fachgeschäfte und Handwerksbetriebe sind in der Lage, jeden Kunden zu friedenzustellen. Die Neugestaltung von Talstraße und Christian Weber-Platz haben die Innenstadt noch attraktiver gemacht. Eine Fußgängerzone führt zur reizvollen Altstadt rund um den Marktplatz. Die Homburger verstehen sich nicht nur aufs Arbeiten, sondern auch aufs Feste feiern. Vom reichhaltigen Homburger Veranstaltungsangebot finden insbesondere die Volksfeste (Maifest, Oktoberfest, Nikolausmarkt) sowie der Floh- und Antiquitätenmarkt großen Anklang. Sie locken zahlreiche Besucher aus nah und fern in unsere Stadt, wobei das Homburger Bier nicht zu kurz kommt. Die Homburger Gastronomie läßt keine Wünsche offen. Spitzenrestaurants, bestens ausgestattete Hotels, gemütliche Lokale und urige Kneipen sind vielen Gästen immer wieder einen Besuch wert. Die Universität und die Industrie haben in Zusammenarbeit mit der Gastronomie dafür gesorgt, daß sich Homburg zu einer geschätzten Tagungs- und Kongreßstadt entwickeln konnte. Sinnvolle Freizeitgestaltung wird groß geschrieben. Eine ausgesprochene Touristenattraktion sind die Schloßberghöhlen, Europas größte Buntsandsteinhöhlen, mit mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in 12 Stockwerken übereinander. Homburg, die Stadt des Baumes mit ausgedehnten Wäldern, bietet ideale Wandermöglichkeiten. Ein Netz von gut ausgeschilderten Rund- und Radwanderwegen führt durch den Kulturpark Homburg mit seinen Baudenkmälern auf Schloßberg und Karlsberg, in Kirrberg, Wörschweiler, Schwarzenacker und Jägersburg. Die Römer gründeten vor 2000 Jahren in Homburg- Schwarzenacker eine Etappenstadt von überregionaler Bedeutung. Das dort errichtete sehenswerte Freilichtmuseum ist ein eindrucksvolles Schaufenster in die Römerzeit. Homburg leitet seinen Namen von der Hohenburg ab, die seit dem 12. Jahrhundert als Burg-, Schloß- und Festungsanlage den Schloßberg krönte. Seit 1981 wurden dort die eindrucksvollen Ruinen freigelegt. Auf dem nahe gelegenen Karlsberg ließ Herzog Karl II. August von Pfalz- Zweibrücken Ende des 18. Jahrhunderts für 14 Millionen Gulden in verschwenderischer Pracht sein Residenzschloß errichten. Es wurde von französischen Revolutionstruppen zerstört. Die verbliebenen Ruinen werden zur Zeit saniert. Ein reichhaltiges kulturelles Angebot mit anspruchsvollen Konzert- und Theaterprogrammen, Kleinkunstveranstaltungen und Kunstausstellungen findet bei Einheimischen und Gästen eine nachhaltige Resonanz. Überregionale Beachtung haben die Homburger Meisterkonzerte erlangt. Solisten und Orchester von Weltruf begeistern immer wieder ihr Publikum. Zur sportlichen Betätigung stehen das Waldstadion mit Leichtathletikanlage, das Sportzentrum Homburg- Erbach, das Hallenbad, das beheizte Freibad, die Rollsportanlage, zahlreiche Sporthallen und Sportplätze, Tennis- und Squash Anlagen, Reitanlagen, Kegelbahnen und weitere Sportstätten zur Verfügung. Im Waldstadion erzielte der FC Homburg vielbeachtete Erfolge in der 1. und 2. Bundesliga und in den Pokalspielen, die dem Bekanntheitsgrad der Stadt zugute kommen. Im Norden von Homburg entstand in Websweiler auf einer Fläche von 90ha in idyllischer Landschaft eine reizvolle Golfanlage (18 Loch), die weit und breit ihresgleichen sucht.
Schloßberghöhlen Homburg Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Homburg/Saar Homburg Sehenswert Aus der Vorzeit Europas größte Buntsandsteinhöhlen mit mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in 12 Stockwerken übereinander, ein einzigartiges Naturdenkmal. Die Höhlen gehörten zu der 1714 geschleiften Festung Hohenburg und wurden 1930 wiederentdeckt. Geöffnet: März bis November, tägl. 9-18 Uhr, Dezember bis Februar, tägl. 9.00 - 16.00 Uhr. Geschlossen ab 2. Dezemberwoche bis einschließlich 1. Januarwoche. Führung für Gruppen nach Anmeldung Telefon 06841 / 2064 Dauer: ca. 1 Stunde. Auf Wunsch mit Höhlengeist und Light- & Sound-Vorführung.
Das Römermuseum in Homburg - Schwarzenacker Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Homburg/Saar Schwarzenacker Sehenswert Museum Bereits die Mönche auf dem Kloster Wörschweiler berichteten in einer Chronik von einer römischen Siedlung in Schwarzenacker, die so groß gewesen sein soll wie das mittelalterliche Worms. Am Fuße ihres Klosterberges befand sich diese Stadt, die von den Röm Bereits die Mönche auf dem Kloster Wörschweiler berichteten in einer Chronik von einer römischen Siedlung in Schwarzenacker, die so groß gewesen sein soll wie das mittelalterliche Worms. Am Fuße ihres Klosterberges befand sich diese Stadt, die von den Römern um Christi Geburt erbaut und 275 n.Chr. von den Alemannen zerstört wurde. Die auf eine keltische Ansiedlung zurückgehende Römerstadt lag am Eingang zum fruchtbaren Muschelkalkgebiet des unteren Bliestals. Ihre wirtschaftliche Grundlage war ein großer Marktbetrieb, der die Bevölkerung und Truppen an Limes und Rhein mit landwirtschaftlichen und gewerblichen Produkten versorgte. Förderlich für die Entwicklung der Stadt war die verkehrsgünstige Lage an den römischen Heer- und Handelsstraßen von Straßburg nach Trier und von Metz nach Worms. Die bauliche Gliederung des Ortes entsprach ganz den Erfordernissen von Handel und Gewerbe und zeigte in seiner städtebaulichen Konzeption die charakteristischen römischen Merkmale. Es gab breite, rechtwinklig aufeinandertreffende Straßenzüge mit zum Teil überdachten Gehsteigen und angegliederten Geschäften. An den Straßen entlang verliefen Kanäle für das Regen- und Brauchwasser. Die Häuser standen im großen Karree ganz nach römischem Muster. Es gab große Bauernhöfe und Villen in der Umgebung, und auf den umliegenden Bergen standen Tempel, in denen die Römer ihre Götter verehrten. Leider ist uns der Name der Römerstadt noch nicht bekannt. Von der verbrannten Erde hat der heutige Stadtteil Schwarzenacker seinen Namen. Geblieben sind uns die Ruinen, aus denen in den letzten Jahren das Römermuseum in Schwarzenacker entstanden ist. Teile der Gebäude wurden wiederaufgebaut und bilden mit dem übrigen Mauerwerk und den Außenanlagen das römische Freilichtmuseum. Zeugnisse handwerklichen Könnens und erstaunlicher Kunstfertigkeit gab der Boden frei. So manches aus den Werkstätten keltisch- römischer Handwerker und Künstler gilt heute unter Archäologen als Rarität, die nördlich der Alpen nichts Vergleichbares hat. Die Funde sind im benachbarten Edelhaus, einem Landsitz aus dem 18. Jahrhundert, das als Museum ausgebaut wurde, ausgestellt. Eine prächtige Gartenanlage, dem früheren Barockgarten nachgebildet und durch antike Pergolen, einen Umgangstempel und den Pentagondodekaeder bereichert, verbindet das Freilichtmuseum mit dem Edelhaus. Das Römermuseum in Homburg Schwarzenacker zählt zu den schönsten Museen dieser Art in Deutschland.       Anschrift, Öffnungszeiten, Preise
Schloßmuseum Jägersburg Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Homburg/Saar Jägersburg Sehenswert Museum Das Burg- und Schloßmuseum Jägersburg ist mehr als nur ein Heimatmuseum im engeren Sinne Allein die unterschiedlichen Sammlungen, die einmal die Geschichte des Ortes chronologisch wiedergeben, sind bereits sehenswert und sprengen den Rahmen der üblichen Ortsmuseen. Besonders erwähnenswert sind natürlich Funde aus den zahlreichen Keltengräbern, die auf der Gemarkung aus der Zeit von 600 bis 80 v. C. in reichem Maße vorhanden sind. Aber auch Funde aus Gallo-römischer Zeit runden das Bild ab. Kernpunkt der Sammlungen allerdings bleiben die Herzöge von Zweibrücken, zu deren Domäne der Ort schon sehr früh gehörte. So finden sich Repliken der Greinberg-Sammlung, die nahezu alle Porträts der Herzöge beinhaltet neben anderen Malern der Zweibrücker, wie Ziesenis und Mannlich in den Räumen und verdeutlichen den Erholungsaspekt des Ortes, der schon seit dem 15. Jahrhundert den Herrschenden zur Entspannung diente. Ein naturgetreues Modell des ehemaligen Jagdschlosses, von dem schon der alte Goethe berichtete, zeigt den Prunk einer untergegangenen Epoche. Urkunden, die das Werden des Ortes begleiteten und von nahmhaften Verfassern gesiegelt wurden, liegen neben einer umfangreichen Siegelsammlung von Feudalherren, die mit Jägersburg unmittelbar zu tun hatten. Träger des Museum ist der Heimat- und Verkehrsverein, der die Sammlungen 1984 in einem kleinen Raum der Burg begann. Dank vieler regionaler und überregionaler Spender konnten die Bestände rasch erweitert werden. Leider kann das umfangreiche Archiv nicht genutzt werden, da die Räumlichkeiten bei weitem nicht ausreichen. Deshalb stagnieren auch die Sammlungen und können nicht in dem Maße erweitert werden, wie das Interesse vorhanden ist. Bereits 1986 begann der Verein mit kulturellen Sonderbeiträgen, die heute von der Stadt als "Kleinkunst im Museum" weitergeführt wird. Barocke Kammerkonzerte junger Künstler der Musikhochschule an der Universität des Saarlandes bildeten den Auftakt. Vorträge und Ausstellungen rundeten das Angebot zusätzlich ab. Auch heute werden Konzerte und Ausstellungen im großen Saal der Burg angeboten und vervollständigen das kulturelle Angebot in Jägersburg. Der extreme Platzmangel verhinderte bisher nicht nur den weiteren Ausbau der Sammlung, Sonderausstellungen über einen längeren Zeitraum hinweg sind leider ebenfalls nicht möglich. Da der Eintritt frei ist, kann jedem Besucher des Ortes eine Stipvisite in die Räume der alten Stauferburg nur empfohlen werden. Das Museum ist an jedem Sonn- und Feiertag in der Zeit von Mai bis Oktober geöffnet.
Die Stadt Bexbach Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Bexbach Titel Allgemein liegt im Saarpfalz-Kreis zwischen der Kreis- und Universitätsstadt Homburg und der Kreisstadt Neunkirchen. Gebildet aus der Stadt Bexbach und den Gemeinden Oberbexbach, Frankenholz, Höchen, Niederbexbach und Kleinottweiler zählt Bexbach heute fast 20.000 Einwohner. Am Höcherberg, der mit 518 m zweithöchsten Erhebung im Saarland, befindet sich die Stadt in einer landschaftlich reizvollen Lage. Erstmals wurde Bexbach 1219 urkundlich erwähnt. Zur Zeit der Edelknechte von Beckensbach, die den Höcherbergraum besiedelten, fand man im 14.Jahrhundert Eisenerz und im 16.Jahrhundert Kohlen. Damit stand die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region mit dem Bergbau in engem Zusammenhang. Zeitweise waren auf den Gruben mehrere Tausend Menschen beschäftigt. Die Schließung der Schachtanlagen in Bexbach, Frankenholz und Höchen im Jahre 1959 bedeutete deshalb ein schwerer wirtschaftlicher Rückschlag. So wurden die Bestrebungen zur Industrieansiedlung eine vordringliche Aufgabe. Schon die früher selbständigen Gemeinden, später die neue Stadt Bexbach, waren bestrebt, geeignete Industrie- und Gewerbegebiete zu erschließen. Die Stadt Bexbach hat sich schon immer zur Aufgabe gemacht, Arbeit, Wohnen und Leben sinnvoll zu verbinden. So konnte sich Bexbach als Wohnstadt, besonders für junge Familien profilieren. Es wurden und werden Neubaugebiete erschlossen. Aber auch durch Um- und Neustrukturierungsmaßnahmen, insbesondere durch Sanierungen haben sich sowohl die Wohnfunktion als auch das Stadtbild nachhaltig verbessert.
Der Blumengarten Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Bexbach Bexbach Freizeit Sonstiges Nach einem Spaziergang durch das Bergbaumuseum unter Tage empfiehlt sich ein Rundgang durch den Blumengarten entlang der zahlreichen exotischen Pflanzen und Bäume, die mit ihrem botanischen Namen gekennzeichnet sind. Am wundervoll gestalteten Seerosenteich laden Ruhebänke zum Verweilen und Beobachten der Enten und Fische ein. Der Gewürz- und Gemüsegarten, der auch eine kleine Kompostanlage enthält, gibt dem Hobbygärtner nützliche Tips und Anregungen für den Garten zu Hause. Vergessen Sie nicht mit dem Aufzug zur Aussichtsetage des Hindenburgturms in 40 Meter Höhe aufzufahren und genießen Sie den Rundblick. An schönen Tagen können Sie bis zur Rheinebene und zu den Vogesen sehen. Abschließend lädt das Blumengartenrestaurant zu einer guten Tasse Kaffee und Kuchen ein, natürlich werden auch alle sonstigen kulinarischen Genüsse angeboten. Kenner bevorzugen einen Platz auf der Terrasse, der Ihnen einen wunderbaren Blick auf den Luxemburger Garten mit seinen geometrischen Formen und dem großen Fontänebecken ermöglicht. Von hier aus können Sie auch den Konzerten beiwohnen, die im Musikpavillon während der Sommermonate zur Unterhaltung der Blumengartenbesucher statt finden.
Das Saarländische Bergbaumuseum Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Bexbach Bexbach Sehenswert Museum wurde im Jahre 1934 eingerichtet und ist ein sehr gut ausgestattetes, interessantes und lehrreiches Museum. Als besondere Attraktion kann der Besucher in der realistisch gestalteten unterirdischen Schaubergwerksanlage die Arbeit des Steinkohlebergmannes vor Ort kennenlernen. Das Museum befindet sich im Hindenburgturm und ist in mehrere Abteilungen aufgegliedert, darunter Geologie, Technik, Sicherheit und Sozialgeschichte. Im Erdgeschoß sind neben dem Steinkohlebergbau auch alle anderen Bergbauaktivitäten an der Saar, wie Gewinnung von Kupfer, Eisen, Salz, Steine und Erden, erläutert. Technik und Geschichte zum Anfassen - eingebettet in die wunderschöne Parklandschaft des Blumengartens Bestaunen Sie im Besucherbergwerk alte und neue Gewinnungstechniken Erleben Sie die Geschichte des Bergbaus an der Saar Verfolgen Sie die Entwicklung vom offenen Geleucht zur Akku - Kopflampe Lernen Sie die Welt unter Tage kennen Besichtigen Sie Waschkaue, Verlesepult und Lampenstube, detailgetreu nachempfunden
Die Stadt Blieskastel Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Blieskastel Titel Mit seiner im Saarland einmaligen Stadtanlage, der barocken Architektur, seiner Fußgängerzone, den medizinischen Kurmöglichkeiten oder seinen attraktiven Freizeiteinrichtungen und nicht zuletzt mit seiner bekannt guten Gastronomie hat Blieskastel die besten Voraussetzungen, all Ihre Wünsche zu erfüllen. Besuchen Sie uns - Sie werden begeistert sein. Sie können im Barockstädtchen Blieskastel nicht umhergehen, ohne an großen Denkmälern und Zeitzeugen vergangener Epochen vorbeizukommen. Ob dies nun der prähistorische Gollenstein hoch über der Stadt ist, oder die vielen repräsentativen Barock- und Renaissancegebäude im Altstadtteil von Blieskastel. Die alten Brunnen und malerischen Innenhöfe, die alten Fachwerkhäuser und die barocke Schloßkirche auf dem Schloßberg - sie alle träumen aber keinen Dornröschenschlaf, sondern sind in das aktive und moderne Leben in Blieskastel eingebunden. So werden auch heute auf dem historischen Paradeplatz die traditionellen Märkte abgehalten. Und beim Blieskasteler Altstadtfest, zu dem jedes Jahr unzählige Besucher kommen, feiert die ganze Altstadt, bis die alten Mauern wackeln. Seit der Steinzeit leben Menschen in dieser Gegend. Beweis dafür ist der 7m hohe Gollenstein, der vor etwa 4000 Jahren hier errichtet wurde. Er wird als das älteste Baudenkmal in Deutschland angesehen und gilt als der größte Menhir in Mitteleuropa. Als Blieskastel 1098 seine urkundlich belegte Geschichte begann, mußte es gute 600 Jahre warten, bis durch das Geschlecht derer von der Leyen der Aufschwung begann. 1773 verlegten Reichsgraf Franz Karl von der Leyen und seine Frau Marianne ihre Residenz nach Blieskastel und gaben in den nächsten 20 Jahren bis zur französischen Revolution der Stadt ihr heutiges barockes Gepräge. Tausende pilgern jährlich zur historisch interessanten, sagenumwobenen Pieta "Unsere Liebe Frau mit den Pfeilen" in die über 300 Jahre alte Heilig- Kreuz- Kapelle. Blieskastel ist seit 1978 staatlich anerkannter Kneippkurort und heute eine Stadt, die bestrebt ist, ihrer Vergangenheit eine Zukunft zu sichern. Beispielsweise mit der neuen Fußgängerzone, die die Erfordernisse der Gegenwart ideal mit dem historisch gewachsenen Stadtbild verbindet - zum Vorteil für ihre Bewohner und ihre Gäste.
Die Stadt Blieskastel Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Blieskastel Titel Seite 2 Saarländer sind lebenslustige Genießer, das merkt man auch in Blieskastel. Eine Stadt zum Verlieben, fröhliche Menschen und das ganze Jahr über wird gefeiert und gelacht. Feiern Sie mit zum Beispiel beim Altstadtfest, beim Bohnenfest, beim Gollensteinfest oder bei dem großen Webenheimer Bauernfest mit seinen Pferdesportveranstaltungen und dem nächtlichen Feuerwerk. Aber man braucht keine Feste, um das Leben in Blieskastel zu genießen! Einkaufen in den kleinen Boutiquen, gemütliches Bummeln in der Altstadt- Fußgängerzone und zahlreiche Kultur- und Freizeitveranstaltungen lassen die Zeit nie lang werden. Gut essen und trinken, Gastfreundschaft und geselliges Leben und leben lassen: die Hauptbestandteile saarländischer Lebensphilosophie. Ob frischer, feinster Lachs à la française für den Gourmet oder die regionale herzhaft- deftige Hausmannskost für kräftige Esser, Blieskastel bietet Ihnen gemütliche Restaurants für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. Probieren, genießen und sich wohlfühlen Neuen Schwung für Körper und Geist: in Blieskastel kein Problem. Wer aktiv sein will, findet hier sein sportliches Paradies. Wandern und Radfahren, stundenlang, ja tagelang. Zum Beispiel der große Westpfalz- Wanderweg. Er macht es möglich, ganz individuell kleine und große, gut markierte Touren durch die herrliche Waldlandschaft der Westpfalz zu genießen. Oder Sie machen eine Radtour um den Gollenstein und durchs Mandelbachtal. Wo sind die Angler? - Bei den vielen Gewässern im Bliesgau klappt es bestimmt mit Ihrem 10kg- Prachtexemplar! Aber vielleicht wollten Sie auch schon immer mal Golf spielen - im Golfclub Saar- Pfalz Katharinenhof werden Sie mit Sicherheit Spaß daran finden. Sie möchten lieber für Ihr nächstes Tennismatch mit Boris oder Steffi trainieren? Auch dafür bietet Ihnen Blieskastel alles, was Sie dazu brauchen. Und schließlich: Die Wasserfreaks. Auch sie kommen nicht zu kurz, denn im Blieskasteler Freizeitzentrum kann man im Hallenbad nicht nur schwimmen, sondern auch tolle Rutschpartien auf der Großwasserrutsche unternehmen. Also: Fit mit Spaß in Blieskastel! Oder machen Sie doch einfach mal einen Gesundurlaub oder eine erholsame Kur. Dafür ist Blieskastel der ideale Ort. Zum Erholen und Gesundwerden. Die überdurchschnittliche Reinheit der Luft, mehrere hundert Kilometer gut ausgebaute Wanderwege und die herrliche Umgebung machen Blieskastel als Kneippkurort so attraktiv. Und natürlich die medizinischen Einrichtungen, die professionell für Ihr Wohlbefinden sorgen, z.B: Die Bliestal- Kliniken, die mit allem Komfort ausgestattet sind und nach neuesten medizinischen Kenntnissen arbeiten. Und wenn Sie dann noch die sprich- wörtliche saarländische Gastfreundschaft in Anspruch genommen haben, dann muß es Ihnen einfach besser gehen!
Der Gänseweg Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Blieskastel Blieskastel Freizeit Wandern Keine Jahreszeit, die nicht zum Wandern auf dem Gänseweg einladen könnte: der Wanderer taucht im Frühjahr in ein wunderbares Blütenmeeer ein; doch auch in anderen Jahreszeiten genießt er die weiten Augenblicke in eine liebenswerte Region. Dazwischen liegen die Bauernhöfe, die das Gesicht der Landschaft mit geprägt haben. Hier ist der Wanderer herzlich willkommen; die Gänse, die freundlichen Bewacher der Höfe, werden ihn freundlich empfangen. Der Gänseweg ist ein Rundwanderweg von insgesamt 34 km, der in drei Tagesetappen bequem erwandert werden kann: Wandertag von Blieskastel nach BliesdalheimWandertag von Bliesdalheim zum KatharinenhofWandertag vom Katharinenhof nach Blieskastel. Unterwegs haben einige Bauern Ihre Höfe für Sie geöffnet bzw. sich schon ganz auf touristische Gäste eingestellt. Wenn Sie in einer Gruppe unterwegs sind, sollten Sie sich auf jeden Fall für einen Imbiß vorher telefonisch anmelden. Familien können sich auch bei einigen Höfen Bollerwagen ausleihen.
Der Gollenstein Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Blieskastel Blieskastel Sehenswert Aus der Vorzeit Auf einem Höhenrücken bei Blieskastel erhebt sich ein fast sieben Meter hoher Sandsteinkoloss. Seit etwa 4000 Jahren steht dieser schmucklose Riesenstein, das Wahrzeichen Blieskastels, an dieser Stelle - der Gollenstein. Er ist eines der ältesten Kulturde Auf einem Höhenrücken bei Blieskastel erhebt sich ein fast sieben Meter hoher Sandsteinkoloss. Seit etwa 4000 Jahren steht dieser schmucklose Riesenstein, das Wahrzeichen Blieskastels, an dieser Stelle - der Gollenstein. Er ist eines der ältesten Kulturdenkmäler Deutschlands und gilt als der größte Menhir Mitteleuropas. Gerade wegen seiner Bedeutung regt er immer wieder Forscher zu phantasievollen Interpretationen und lebhaften Deutungsversuchen über Sinn und Zweck seines Daseins an. Schon im 18. Jahrhundert, zur Zeit der Grafen von der Leyen, versuchte man durch Ausgrabungen seinem Geheimnis näher zu kommen. Die Zeit der Errichtung dieses Monolithen wird von der jüngeren Forschung fast ausschließlich am Übergang von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit (2000 - 1800 v. Chr.) datiert. Solche Steine mit dem keltischen Begriff "Menhir", für "langen Stein", zu benennen, wird jedoch mittlerweile von den Fachleuten als Fehler angesehen. Denn als die Kelten in die hiesige Gegend kamen, stand der Stein schon tausend Jahre. Heute neigen die Wissenschaftler dazu, in diesem Relikt längst vergangener Zeiten einen Zeugen mit religiösem oder kultischem Hintergrund zu sehen. So wird der Gollenstein nun auch mit dem Toten- und Ahnenkult in Verbindung gebracht. Wie bei anderen heidnischen Kultstätten ging auch am Gollenstein die Christianisierung nicht spurlos vorüber: in der Höhe des unteren Drittels wurde ein kleiner Altar in Form einer nach oben spitz zulaufenden Nische eingemeißelt und mit dem griechischen Christusmonogramm versehen. Diese "Christianisierung" des Monolithen geschah allerdings erst im 19. Jahrhundert. Witterung und Menschenhand haben an dem Stein unübersehbare Spuren hinterlassen. Sein Ende schien unwiderruflich zu Kriegsbeginn im Herbst 1939 gekommen. Bei der Anlage des Westwalles wurden in unmittelbarer Nähe des Steines mehrere Bunker gebaut. Aufgrund seiner exponierten Stellung sah man die Gefahr, dass er als "Richtpunkt für die französische Artillerie" genützt werden könne. Der Gollenstein wurde daher umgelegt. Bei dieser Aktion zerbrach er in vier Teile. Erste Pläne, den Monolithen wieder aufzurichten, gab es bereits 1940/41. Allerdings verzögerten sie sich durch den weiteren Kriegsverlauf. Es dauerte schließlich bis zum November 1951, als der Stein wieder zusammengesetzt und aufgerichtet wurde. Die ausgesplitterten Teile ergänzte man durch Beton.     Besuchsmöglichkeiten: ganzjährig     Parkplätze:         Die Zufahrstraßen sind ausgeschildert.         Für PKW und Busse am Ende von dem Kahlhecker Weg.          Fußweg von dort etwa 5 - 10 Minuten.     Führungen:          Stadtführungen vereinbaren Sie bitte über das Verkehrsamt der Stadt Blieskastel          Telefon 06842 / 520 75          Fax 06842 / 520 76
Die Bliestalgemeinde Gersheim Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Gersheim Titel Allgemein Inmitten hügeligen, landwirtschaftlichen und bewaldeten Flächen liegt der Geheimtip für Wanderer und Radfahrer, für Naturliebhaber und die der kulinarischen Genüsse - die Bliestalgemeinde Gersheim. Der größte Ort der Gemeinde ist Gersheim und auch Namensgeber. Elf Dörfer, jedes mit regionalen Besonderheiten, formieren sich zur Gesamtgemeinde. 13 Kilometer Grenze mit Frankreich haben die Menschen geprägt. Das "Savoir-Vivre" der Franzosen verbindet sich mit typisch saarländischer Lebenskultur. Kultur und Natur sind nicht umsonst zum Gemeindeslogan geworden. Eine ganz besondere Attraktion ist das Gersheimer Orchideengebiet, das sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume auszeichnet. Jede Orchideenart hat hier ihr spezifisches Biotop. Von Mai bis Mitte Juli finden diese Exkursionen nach terminlicher Absprache durch das Gebiet statt. In Walsheim gibt es einen Campingplatz mit 200 Stellplätzen für Wohnwagen und Zelte fernab von Rummel und Lärm, Gelegenheit zum Ausspannen. In direkter Nachbarschaft liegt das beheizte Freibad mit einer 50-Meter-Bahn, Nichtschwimmerbecken und einer 10.000 Quadratmeter großen Liegewiese. Ein herrliches Freizeitangebot stellt auch die Naherholungsanlage Rohrentalweiher in Rubenheim mit Grillplatz und Wanderwegen rund um den Weiher dar. In deren unmittelbarer Nähe liegt der Golfplatz "Katharinenhof" mit einer phantastischen Aussicht über das untere Bliestal. In Gersheim bestehen vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Auf ausgewiesenen Wald- und Wiesenwegen kann ein jeder soviel spazieren und joggen wie er will oder kann. Mit einer Rad- und Wanderkarte vom südlichen Saarpfalz- Kreis findet man sich schnell zurecht. Ein reichhaltiges Kulturprogramm bietet Kurzweil. Sei es Theater, Konzerte oder die bei den Saarländern bekannten vielen Vereins- und Dorffeste - für jeden ist etwas dabei. Die landschaftlichen Schönheiten Gersheims und die historischen Besonderheiten bieten hervorragende Ansatzpunkte für den Ausbau einer fremdenverkehrsfreundlichen Infrastruktur, um das Kurz- und Langzeittourismus - Angebot zu erweitern. Beispielhaft sind die freundschaftlichen Beziehungen zu den französischen Nachbargemeinden, mit denen zahlreiche und enge Kontakte das ganze Jahr hindurch bestehen. Zusammenarbeit "sans frontières", dies ist der Wahlspruch für die Gemeinde seit ihrem Entstehen 1974. Die Großgemeinde Gersheim hat insgesamt 7200 Einwohner.
Europäischer Kultupark Bliesbruck - Reinheim Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Gersheim Reinheim Sehenswert Aus der Vorzeit 9000 Jahre Geschichte Zeugnisse aus mehr als 9000 Jahren Geschichte förderten die Archäologen im Bliestal in sorgsamer wie geduldiger Arbeit zu Tage. Bewohnt seit vorgeschichtlicher Zeit, erhielt dieser Siedlungsraum seine besondere Bedeutung in der Bronzezeit. Wichtigster Beleg dieser Epoche ist der "Hortfund von Reinheim" (um 800 vor Chr.), der aus zahlreichen wertvollen Bronzegegenständen besteht. Eine Glanzzeit für den Ort an der Blies war die keltische Epoche. Ein Hügelgrab aus dieser Zeit wurde noch unzerstört vorgefunden. Um 400 v. Chr. war hier eine bedeutende keltische Fürstin beigesetzt worden. Die Grabbeigaben wie etwa die bronzene Röhrenkanne oder goldene Armreife zählen zu den wichtigsten und schönsten Funden dieser "Jüngeren Eisenzeit" überhaupt. Zur Homepage des Europäischen Kulturparks
Museum für dörfliche Alltagskultur Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Gersheim Rubenheim Sehenswert Museum Das Museum ist ein privates südwestdeutsches Einhaus mit Anbau und liegt in der Ortsmitte. Das ehemalige Bauernhaus ist mehrfach prämiert worden. Ständige Ausstellungen:    Neben landwirtschaftlichem Gerät, frühe Pflegetechnik, Toilettengeschichte und Kücheneinrichtung Wechselnde Ausstellungen:    Aus umfangreicher Sammlung Ausstellung:    Alltagsleben nach 1945    Ständige kleine Keramikausstellung
Gemeinde Kirkel Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Kirkel Titel Allgemein Der Name der Gemeinde Kirkel wird aus dem Lateinischen abgeleitet: "circulus" der Kreis. Kreisförmig um den Kegelberg mit der Ruine der ehemaligen Reichsfeste Kirkel, liegt der Ortsteil Kirkel-Neuhäusel, seit 1. 8. 1997 staatlich anerkannter Erholungsort. Die Ritter waren ab dem 11.Jahrhundert da, vor ihnen die Römer, noch früher die Kelten. Kirkel besteht seit 1974 aus den Ortsteilen Kirkel-Neuhäusel, Limbach und Altstadt. Die Burggemeinde liegt inmitten eines geschlossenen Mischwaldgebietes von 40 Quadratkilometern Ausdehnung. Ein Netz von 130 Kilometern markierter Wanderwege und zwei Radwanderwege mit 31 km Länge rund um Kirkel laden ein, Natur pur" zu genießen. Besonders beliebt ist der "Felsenpfad", der sich an bizarr geformten Buntsandsteinfelsen entlang windet. Vorbei an "Unglücksfelsen" und "Hollerlöchern" kommt man am Ende zur "Hollerkanzel". Von hier hat man einen phantastischen Blick auf das Kirkeler Land. Erfrischung bieten die zahlreichen Quellen rund um Kirkel. Der "geologische Lehrpfad" gibt wissenswerten Aufschluß über die Gesteinsformationen der näheren und weiteren Umgebung. Weiheranlagen wie "Gänseweiher" und "Krötenbruch" laden zum erholsamen Verweilen und Bestaunen der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt ein. Das große quellgespeiste Naturschwimmbad und das Warmfreibad mit Sauna und Gaststätte sind ideale Tummelplätze für Wasserfreunde. Der große Campingplatz am Naturfreundehaus und der Caravanplatz - ausgezeichnet mit der Silbermedaille im Bundeswettbewerb und der Goldmedaille im Landeswettbewerb "Campingplätze in der Landschaft" - sind seit Jahren beliebte Reiseziele für Mobilurlauber. Für verwöhnte Fitness-Anhänger gibt es in Kirkel das Sportzentrum Mühlenweiher, Mehrzweckhallen, Reithallen, Reitplätze und Tennisanlagen mit 11 Spielfeldern. Sport bis zum Hochleistungsbereich hat in den Ortsteilen von Kirkel Tradition. Kirkel ist verkehrstehnisch optimal angebunden. Es liegt an der alten Heerstraße. die Napoleon zur Kaiserstraße ausbauen ließ. sowie an der Bahnlinie Paris / Mannheim. Die Kreisstadt Homburg ist Nachbargemeinde. Der Autobahnschnittpunkt AB Kreuz Neunkirchen liegt zwischen den Ortsteilen Limbach und Kirkel Neuhäusel. Die Gemeinde präsentiert sieh dem Besucher in idyllischer, ländlicher Bebauung. Viele Straßen sind verkehrsberuhigt ausgebaut - Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität in Kirkel. Um den historisch gewachsenen Ortskern dehnt sich die Gemeinde in zahlreich neu entstehenden Wohngebieten weiter aus. Die landschaftlich reizvolle Lage, die freundliche Aufgeschlossenheit der Alteingesessenen und die gute Infrastruktur machen es leicht, sich hier wohlzufühlen. Die Bürgerinnen und Bürger von Kirkel stehen der saarländischen Lebensfreude in nichts nach: in Kirkel feiert man gerne gesellige Feste. Am bekanntesten ist der Kirkeler Wurstmarkt- der auf jahrzehntelange Tradition zurückblicken kann. Aber auch das Kirkeler Dorffest, der Limbacher Weihnachtsmarkt oder der Maimarkt locken jedes Jahr Tausende von Besuchern an. Daß man in Kirkel auch der feinen Kultur aufgeschlossen ist. belegen zwei Kunstgalerien in Altstadt, das Kommunikationszentrum Limbacher Mühle und das Heimatmuseum am Fuße der Kirkeler Burg. Hier geben Fundstücke, Urkunden und Gebrauchsgegenstände ein geschichtliches Bild des alten Kirkel. Die landschaftlichen Reize sind die eine Seite von Kirkel. Die gastliche Seite ist letztlich das i-Tüpfelchen dieser Präsentation. Zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in Ferien- und Jugendheimen - wie Naturfreundehaus, PWV - Jugendheim, Haus Burgblick- im Bildungszentrum der Arbeitskammer sowie Gästebetten in verschiedenen Gasthäusern stehen zur Verfügung. Beliebt sind auch Privatquartiere bei freundlichen Kirkeler Bürgern. Im gastronomischen Bemühen ums leibliche Wohl seiner Gäste festigt Kirkel den guten Ruf der Region. Stilvolle Restaurants, gemütliche Gasthäuser und urige Kneipen laden zur Einkehr. Vom Gaumenkitzel anerkannt guter Haute-cuisine bis zum herzhaften Essen nach Rezepten unserer saarpfälzischen Heimat - Kirkeler Wirte und Küchenchefs kochen und bruzzeln gerne für Sie - damit Sie sich wohl fühlen wie einst die Rittersleut. . .
Felsenpfad und geologischer Lehrpfad im Kirkeler Wald Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Kirkel Kirkel-Neuhäusel Freizeit Wandern Der Rundwanderweg Nr. 41 der Wanderkarte des Saarpfalzkreises, beginnt an den Wasserfelsen, die im Sommer wie im Winter unablässig Tropfwasser abgeben. Geologen sprechen von einer Schichtquelle. Besonders anziehend sind die Wasserfelsen, wenn an Frosttagen herausquellendes Wasser zu schlanken, meterlangen Eiszapfen gefriert. Von hier oben genießen wir einen herrlichen Blick über das Dorf und die Kirkeler Burg. Auf unserem weiteren Weg erreichen wir bald den Frauenbrunnen, eine weit und breit bekannte Quelle. Etwa 50 m oberhalb beginnt in östlicher Richtung der geologische Lehrpfad, entstanden 1983. Am Anfang des Weges wurde eine Übersichtskarte aufgestellt, die das Saarland, sowie angrenzende Teile von Frankreich und Rheinland - Pfalz geologisch umfaßt und die Fundorte der aufgestellten Steine anzeigt. Als ersten Stein sehen wir einen rotschimmernden Porphyr vulkanischen Ursprungs. Gleich daneben steht eine Dreiergruppe basaltähnlichen Vulkangesteins, nach der westpfälzischen Stadt Kusel, Kuselit genannt. Durch Abbruch ist auch die innere Struktur der Steine sichtbar. Etwas erhöht werden in einer künstlichen Steinpyramide Fossilien gezeigt, die vorwiegend im oberen Muschelkalk des Bliesgaues zu finden sind. Diese Komposition, von Arno Hübler gestaltet, enthält Versteinerungen von Kopffüßlern, Stachelhäutern und Weichtierarten. Als Vergleich zum Vorkommen in der Natur, wurde daneben ein Stein aus reinem Muschelkalk aufgestellt. Er stammt aus dem Bliesgau und wurde vom Kalksteinbruch in Gersheim zur Verfügung gestellt. Eine weitere Tafel macht auf die einzelnen Konglomeratschichten im gewachsenem Buntsandstein aufmerksam. Sie waren zu verschiedenen Zeiten am Aufbau der Buntsandsteinschichten mitbeteiligt und sind auffallend in den oberen Karlstalschichten vorhanden, zu denen die Kirkeler Felsen gehören. Ein Taunusquarzit schließt sich an, ein quarzreicher Sandstein mit kieseligem Bindemittel, so benannt nach seinem Vorkommen im Taunus. Als nächstes präsentiert sich ein dolomitischer Kalkstein, der in allen geologischen Formationen auftreten kann und nach dem französischen Mineralogen Dolomien benannt ist. Eine andere Dreierkomposition zeigt Weiselbergit, ein granitähnliches Vulkangestein, benannt nach dem Weiselberg bei Oberkirchen im Saarland. Einen Brauneisenstein beschreibt die nächste Tafel. Er wird im Volksmund auch "Eisengalle" oder "Gallenstein" genannt. Fundort ist Limbach, ein Ortsteil von Kirkel. Zwischen den aufgestellten Steinen kann man immer wieder felsartigen Buntsandstein erkennen, der im Laufe der Zeit aus dem Boden herausgewaschen wurde. Zwei Blöcke aus dem Hunsrückschiefer, als Tonschiefer bezeichnet, schließen sich an. In einem sehen wir eine Quarzfüllung, die auch Hohlräume mit kleinen Kristallen aufweist. Quarz gilt als einer der wichtigsten Gesteinsbestandteile. Viele Sedimentgesteine wie Sand- oder Siltsteine enthalten ihn. Er kommt in der Natur sehr häufig und in verschiedenen Variationen vor. Auch zwei Stücke reinen Sandsteins wurden aufgestellt, die in Hirtel gefunden wurden und aus den oberen Schichten des Saarkarbons stammen. Schwerspat, auch Baryt genannt, stellt die nächste Dreiergruppe dar. Hierbei handelt es sich um bariumhaltiges Gestein aus der Grube Korb bei Eisen im nördlichen Saarland. Schwerspat tritt weißgrau, gelblich oder rötlich auf. Die beiden folgenden Porphyrgesteine zeigen unterschiedliche Färbung auf. Der erste Stein ist hellrötlich bis dunkelrot. Der zweite erscheint rötlichgrau und glänzt auf seiner Oberseite dunkelrot. Danach können zwei Holzer Konglomeratsteine bewundert werden, die nach der Ortschaft Holz bei Heusweiler benannt sind. Sie sehen betonartig aus, als seien sie künstlich hergestellt, sind jedoch durch Einschwemmung von Schuttmassen ehemaliger Gebirge in der Kohlenzeit entstanden. Drei Tonsteine aus dem Saarkarbon, die auch pflanzliche Versteinerungen enthalten, wurden eingefügt; sie entstanden in der Kohlenzeit durch Ablagerungen von Tonschlamm und anderen Verwitterungsprodukten. Die beiden äußeren Steine dieser Gruppe bildeten ursprünglich einen Block, der jedoch beim Transport auseinandergebrochen ist. Im linken Stein sind zwei runde Löcher, die von Probebohrungen stammen. Die nächste Tafel kennzeichnet einen Quarzporphyr, in gelb bis dunkelroter Färbung. Es folgt ein karbonischer Sandstein, dessen Zusammensetzung aus Granitgrus besteht. Er wurde in 800 m Tiefe bei Abbauarbeiten in einer Kohlengrube bei Merlebach gefunden. Ein weiterer Tonstein mit Bohrloch stammt ebenso aus dem Saarkarbon. Den Abschluß des geologischen Lehrpfades bildet ein Brauneisenstein aus dem Felsenhorizont am Steinberg im Kirkeler Wald. Biegen wir am Ende des geologischen Lehrpfades nach links, sind wir schon bald am Anfang des vielgerühmten Felsenpfades. Nun beeindrucken uns faszinierende Steinformationen, mit hohen glatten oder zerklüfteten Wänden, breiten Spalten, enge Kamine und gelb-rotbraune Färbungen. Wir stehen vor der mächtigen Gruppe der Unglücksfelsen. Der Sage nach soll hier einmal ein Reiter abgestürzt sein, was beim Betrachten der Felsen gar nicht so unmöglich erscheint. Für Kenner der Geologie mögen die Verwitterungserscheinungen von größerem Reiz sein. Sie sind durch Auswaschungen der weicheren Teile aus dem härteren Gestein entstanden. Wir folgen dem Auf und Ab des windungs- reichen Pfades, vorbei an all den pittoresken Gruppen, die die Einheimischen Hollerlöcher nennen. Es sind Felsen des mittleren Buntsandsteins, entstanden vor etwa 240 Millionen Jahren. Die obere Schicht bildet die Karlstalstufe, ein bedeutender und mächtiger Sandsteinhorizont. Dieser Sandstein verdankt seine Härte wohl einem erhöhten Gehalt an Eisenerz. Am Ende des Pfades werden wir noch einmal von der Hollerkanzel überrascht: Ein weit herausragender Fels steht gespenstisch über dem Abhang. Deutlich ist zu erkennen, daß vorzeiten ein Teil davon abgebrochen und abgestürzt ist. Unsere Aufmerksamkeit gilt auch den vielfältigen bänderartigen Vererzungen, die dem Felsen eine besondere Struktur verleihen. Bevor wir nun den Rückweg antreten, wenden wir unseren Blick noch jenseits der Hollerkanzel nach Norden. Vor uns liegt die von Saarbrücken nach Kaiserslautern führende Senke, die schon von altersher die Verkehrswege aufnahm: die Kaiserstraße, die Bahnlinie, die Autobahn. Dahinter sehen wir das Industriegebiet von Bexbach - Neunkirchen und darüberhinaus weite Teile des Saarlandes und der nordwestlichen Ecke der Pfalz. Und bei gutem Wetter erkennen wir den einst höchsten Berg des Saarlandes, den Schaumberg.
Heimat und Burgmuseum Kirkel Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Kirkel Kirkel-Neuhäusel Sehenswert Museum 1988 entstand in Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Kirkel und dem Heimat- und Verkehrsverein Kirkel im Oberdorf von Kirkel-Neuhäusel am Aufgang zur Burg ein Museum. In 3 Etagen wird die Geschichte des Ortes und der Burg Kirkel dargestellt. So ist im Erdgeschoß eine Küchen - und im Dachstübchen eine Schlafzimmereinrichtung der Jahrhundertwende zu sehen. Im Obergeschoß informieren Schautafeln und Texte. In Vitrinen sind Funde der Burg und der Vor- und Frühgeschichte des Ortes und der näheren Umgebung ausgestellt. Auf den ersten Blick ist sie im Modell kaum wiederzuerkennen. Die Kirkeler Burg war zu ihrer Blütezeit weitaus größer als die heutigen Reste noch ahnen lassen. Als ab 1989 auf dem Bergkegel die Sondierungsgrabungen begannen, wurden die ursprünglichen Reste der inneren Festungsmauer sichtbar. Kleinere Funde, sowie ein Modell sind im Museum zu besichtigen. Das Museum ist in einem Gebäude des 18.Jhrh. untergebracht und repräsentiert den hiesigen Kleinbäuerlichen Haustyp. Noch 1844 zählte Kirkel-Neuhäusel 21 Hausbesitzer, die sich Tagelöhner nennen. Ihr Haus war meist ein sogenanntes Stallhaus. Dabei handelt es sich um ein Gebäude, dessen ebenerdiges Untergeschoß als Stall genutzt wurde. Im Obergeschoß befanden sich eine Küche und ein Wohnraum für die oftmals nicht kleine Familie. Dabei wurde mit Geschick die aufsteigende Stallwärme genutzt, was in kalter Winterzeit angenehm war. Geschlafen wurde auf Haferspreusäcken, im Dachgeschoß und überall dort, wo noch ein Eckchen frei war. In einer Vitrine im Hauptraum befinden sich Fundstücke der örtlichen gallo-römischen Vergangenheit. Im näheren Umkreis sind Siedlungsspuren von der Hallstatt- bis zur Römerzeit nachgewiesen. Festgestellt wurden vier Gehöfte der gallo-römischen Zeit und eine Terra Sigillata Töpferei beim Eschweilerhof. In einer weiteren Vitrine ist ein aquarellierter Grundrißplan von 1679 zu sehen. Es handelt sich bei diesem "Plan de Kirkel" - von einem Französischen Emissär gezeichnet - um detaillierte Angaben über die gesamte Bausubstanz der Burg aus dem 17.Jhrh. Der Plan zeigt Gebäudezuordnungen auf der Oberburg, weiterhin zwei Türme, den alten und den neuen Palas (16.Jhrh. ), Wirtschaftsgebäude, Brunnen, Torhäuser, Wehrmauern, Zwinger und Verteidigungswerke.
Burg Kirkel Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Kirkel Kirkel-Neuhäusel Sehenswert Baudenkmal Während ihrer früheren Geschichte stellte die Burg Kirkel eine bedeutende Feste des Reiches dar und diente vor allem zur Überwachung der uralten Heer- und Völkerstraße Metz-Mainz. Sicher ist, daß Sie vor 1075 als Gaugrafenburg entstanden ist. Im 12. Jhrh. war Sie Reichsfeste und Ritterburg und gehörte den Grafen von Saarwerden, aus deren Linie später die selbständigen Herren von Kirkel hervorgingen. Ab 1410 sehen wir Kirkel im Besitz der Herzöge von Zweibrücken. Zwischen 1580 u. 1596 ließ Herzog Johann der I. die Burg in ein Schloß umbauen, nachdem ihm durch die Heirat mit Magdalena v. Jülich- Kleve und Berg eine reiche Mitgift zugefallen war. Damals entstanden der "neue Bau" der "neue Marstall" und zwei reichverzierte Torhäuser. Das neue Schloß wurde nun Lieblingsaufenthalt der herzöglichen Familie. Im Dreißigjährigen Krieg konnte 1632 der Amtmann Bernstein die Kaiserlichen noch erfolgreich abwehren. Aber schon 1635 als Gallas mit seinem gefürchteten Heer auftauchte, konnte die kleine Französisch- schwedische Besatzung nur geringen Widerstand leisten. Nach dem Krieg waren die beschädigten Gebäude kaum noch gefragt; wurden aber dennoch 1689 endgültig zerstört. Wo einst herzöglicher Hof gehalten wurde, lebten nun arme Leute in zerfallenden Gewölben. 1955 wurde der baufällig gewordene runde Turm restauriert, mit einer Wendeltreppe und einem Helmdach versehen, so daß man wie einst einen weiten Blick über das waldreiche Gebiet des Saarpfalzkreises werfen kann.
Die Gemeinde Mandelbachtal Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Mandelbachtal Titel Allgemein mit ihren acht Dörfern und einer Gesamtfläche von fast 59 qkm, im Südosten des Saarlandes gelegen, lädt zu Wochenend- und Ferienaufenthalten ein. Gute Anfahrtswege, ein gemäßigtes Klima und eine intakte Landschaft abseits vom Massentourismus machen diese Region so erholsam. Im Mandelbachtal finden Sie keine Sensationen hier können Sie sich erholen. Eine ruhige Hügellandschaft - sanfte Dreihunderter im Wechsel mit stillen Tälern - und schmucke Dörfer laden zum Kennenlernen und Verweilen ein. Sie entdecken altehrwürdige Kultur- und Baudenkmäler und spüren ein Stück gemütlicher Lebensart. Zwei der Dörfer, Bliesmengen-Bolchen und Habkirchen, erhielten im Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" die Goldmedaille. Mandelbachtal bietet eine große Zahl abwechslungsreicher Freizeitmöglichkeiten. Vom fitnessfördernden Spiel und Sport bis zu unterhaltsamen Vereins- und Dorffesten. Bei einem Besuch in Mandelbachtal darf das Auto ruhig stehen bleiben. Gut markierte Wander- und Radwege erschließen diese sanfte Hügellandschaft. Der "Gräfinthaler Wanderweg" z. B. führt auf 22 km entlang kulturhistorischer Objekte durch den südlichen Bliesgau bis hinüber nach Frankreich. Die blaue Lilie weist Ihnen den Weg. Zahlreiche Grill- und Schutzhütten laden zur Rast ein. In Mandelbachtal finden Sie auch gut markierte Reitwege, die durch Wiesen und Felder führen. Pferde sind auf einigen Höfen zu mieten. Vielleicht machen Sie ja gleich Ferien auf einem Reiterhof. Von den Höhenlagen Mandelbachtals haben Sie einen Ausblick bis in die elsäßisch - lothringische Nachbarregion, bei schönem Wetter bis in die Nordvogesen. Die Nähe Frankreichs kann man auch in der regionalen Küche schmecken. Oder Sie nutzen diese Nähe zu einem Spaziergang über eine der grenzüberschreitenden Fußgängerbrücken in die lothringischen Dörfer Bliesschweyen und Frauenberg.
Haus der Dorfgeschichte in Bliesmengen - Bolchen Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Mandelbachtal Bliesmengen-Bolchen Sehenswert Museum Saarland,Saarpfalz-Kreis,Mandelbachtal,Bliesmengen,Bolchen,Bliesmengen-Bolchen,Dorfgeschichte,Heimatmuseum Bliesmengen-Bolchen ist um ein historisches Schmuckstück reicher. Erwin Flieger baute seine ehemalige Scheune aus dem Jahre 1932, zu einem Heimatmuseum um. Die Arbeiten begannen im Herbst 1995 und so entstand ein Haus, welches die Geschichte von Bliesmengen-Bolchen und seiner Umgebung in eindrucksvoller Weise darstellt. Die alte Scheune ist mit viel Liebe, Fleiß und Schweiß, in ein Heimatmuseum umgewandelt worden, was jetzt weit und breit seine Bewunderung findet. Auf 260 qm Ausstellungsfläche werden historische Gegenstände dargeboten. Geöffnet:    jeden 3. Sonntag im Monat von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.   Auskunft:     Museumsleiter Erwin Flieger Telefon 0 68 04 / 65 78      Zur Homepage Haus der Dorfgeschichte in Bliesmengen- Bolchen
Kloster Gräfinthal Saar Saarland Saarpfalz-Kreis Mandelbachtal Bliesmengen-Bolchen Sehenswert Sonstiges Aus Dankbarkeit für die Erlösung von einem Augenleiden erbaute Gräfin Elisabeth von Blieskastel nach der Überlieferung 1243 in Gräfinthal ein Kloster und übergab es Mönchen aus der Benediktiner-Kongregation der Wilhelmiten. Jahrhundertelang beherbergte die Kirche des Klosters das Gnadenbild "Unsere liebe Frau mit den Pfeilen", das heute in der Wallfahrtskapelle von Blieskastel verehrt wird. Gebetserhörungen und Heilungen zogen bald Wallfahrer aus den Rheinlanden, aus Lothringen und dem Elsaß zu der Gnadenstätte. Mindestens fünfmal wurden Kirche und Kloster total zerstört und durch Mönche und Pilger wieder aufgebaut. Im 18. Jahrhundert war der in Zweibrücken im Exil lebende Polenkönig Stanislaus Leszczynski ein besonderer Förderer von Gräfinthal. Nachdem die Mönche ihren Konvent 1786 nach Blieskastel verlegt hatten, zerfiel das Kloster. 1809 wurde in die Ruinen eine neue Kapelle gebaut. Die Wallfahrt nach Gräfinthal starb nie; private Pilger und einzelne Gruppen kamen immer. Das heutige Gnadenbild ist eine aus dem 15. Jahrhundert stammende Marienstatue, die hier seit etwa 1810 verehrt wird. 1993, im 750. Gründungsjahr des Klosters, berief der Bischof von Speyer wieder Benediktinermönche, die aus den Abteien Vaals (NL) und Clervaux (L) kamen, an die Gnadenstätte. Vier Mönche (Prior: Dom Nicolas de Wolf, Abt em. von Vaals) betreuen die "Stille Wallfahrt" von Gräfinthal. Seit dem 8.Dezember 1999 ist die Gründung Priorat Päpstlichen Rechtes und der Benediktiner-Kongregation von Solesmes (F) affiliiert, d.h. ihrer Aufsicht unterstellt und in die Gebetsgemeinschaft ihrer Klöster aufgenommen.    Wallfahrtssaison: 24. Mai bis 15. September;    tägliche Marienfeier für Gruppen 17 Uhr (Anmeldung erforderlich)    Gottesdienste: Täglich um 10.30 Uhr    Konventamt; tägliches Chorgebet (intern)    Pfortendienst/Telefonzeiten: 11.30 bis 12.30, 14.30 bis 17, 18 bis 19.30 Uhr.    Kontaktadresse: Priorat Gräfinthal, 66399 Mandelbachtal, Telefon 0 68 04/68 36. Mehr über das Kloster Gräfinthal
Stadt St.Ingbert Saar Saarland Saarpfalz-Kreis St.Ingbert Titel Allgemein "St.Ingbert - von Wald umgeben". So lautet die einfachste Beschreibung für die liebste Freizeitbeschäftigung der "Dengmerter", das Wandern in Wald und Feld. Vom Stadtkern aus fährt man in wenigen Minuten mitten hinein in die schönsten Waldgebiete. Ein Wandernetz von über 200 Kilometern ist im Stadtgebiet ausgewiesen. Und nach dem Marsch gibt's eine deftige Verpflegung in den Hütten der zahlreichen Wandervereine. Übrigens: mit dem Fahrrad funktioniert das Wandern in St.Ingbert genau so gut wie auf Schusters Rappen. Zahlreiche gepflegte Weiher laden ebenso wie die innerstädtische Gustav-Claus-Anlage zum Spaziergang und zum Verweilen ein. Etliche sehenswerte Ausflugsziele können Sie sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad, per PKW oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen, z.B. das St.Ingberter Wahrzeichen: den großen Stiefel oder das Naturdenkmal "Hänsel & Gretel". Ein großzügig gestaltetes Spassbad sowie zwei Hallenbäder bieten Wasserfreunden beste Voraussetzungen für ihren Sport. Eine große Überraschung stellt das quantitativ wie qualitativ hochkarätige Kulturleben der Stadt dar, welches über das ganze Jahr eine breite Kulturpalette offeriert: Museen mit international renommierten Ausstellungen und fast tägliche Veranstaltungen sprechen jeden Geschmack an. Weitere 100 Vereine aus dem gesamten Spektrum des Sports sind offen für neue Freunde. Minigolf, Tennis und Fußball stehen ebenso auf dieser Liste wie Schach, Squash oder Reiten. Wer's lieber anders mag: zahlreiche Fitness-Center bieten ihre Dienste an, so das "Wellness-Center", eines der modernsten und bestausgestatteten seiner Art. Erlebnis-Charakter besitzt der Rischbachstollen, der mit seinen 800 Meter Tiefe das größte Besucherbergwerk weit und breit darstellt. Nach getanem Vergnügen bietet St.Ingbert eine vielfältige Gastronomie-Szene, die nach echter Dengmerter Mentalität für jeden Geschmack das Richtige bereithält: von der "haute cuisine" bis zum saarländischen Lyonergericht - von gepflegtem Wein zum frisch Gezapften. Und für Gäste, die danach gar nicht mehr nach Hause wollen, gibt es ein breitgefächertes Übernachtungsangebot von der familiären Ferienwohnung bis zum gehobenen Hotelzimmer.
Museum St.Ingbert Albert-Weisgerber-Stiftung Saar Saarland Saarpfalz-Kreis St.Ingbert St.Ingbert Sehenswert Museum Das Museum St.Ingbert wurde im Juli 2007 durch einen Beschluss des St.Ingberter Stadtrates geschlossen.Das im Zentrum gelegene Museum St.Ingbert ist eines der noch jungen Museen der Saarregion, das sich zu einer festen Anlaufstelle des kunstinteressierten regionalen wie überregionalen Publikums entwickelt hat. Seit 1988 präsentiert das Museum eine ständige Sammlung mit Werken des Malers und Graphikers Albert Weisgerber (1878 - 1915); eine der wohl herausragendsten künstlerischen Begabungen des heutigen Saarlandes. Nahezu 70 Ölgemälde und zahlreiche Dokumente geben dem kunstinteressierten Laien wie auch dem Weisgerber - Forscher einen umfassenden Einblick in Leben und Werk des in St.Ingbert geborenen Künstlers. Die Schausammlung mit rund einem Siebtel des malerischen Gesamtoeuvres wird durch ein umfassendes Archiv (insgesamt über 200 Werke, darunter Zeichnungen, graphische Blätter und Dokumente) ergänzt. Neben den Beständen des Saarland - Museums, zu denen auch die umfangreiche Sammlung Kohl - Weigand gehört, ist sie eine der konzentriertesten Werksammlungen des Künstlers. Seit 1991 präsentiert die Albert Weisgerber Stiftung in Ergänzung zur Dauerausstellung Wechselausstellungen von internationalem Qualitätsstandard und einer vielfältigen Themenausrichtung zur modernen Kunst. Zu sehen waren Ausstellungen zu Max Ernst, Marc Klionsky, Andy Warhol; Dennis Hopper, Gottfried Helnwein, die Ahrenberg Collection, Alfred Hrdlicka u.a. Themenausstellungen zum Werk und zur Einordnung Weisgerbers Kunst im europäischen Kontext gehören dabei zum festen Programm der Stiftung und schaffen eine inhaltliche Anbindung an die hauseigene Sammlung. Das Museum St.Ingbert leistet damit bis heute einen wesentlichen Beitrag zur Vermittlung und öffentlichen Präsenz der Kunst Albert Weisgerbers. Einen Blick auf die industrielle Vergangenheit St. Ingberts gewährt seit 1991 auch eine heimatgeschichtliche Abteilung.
Die Alte Schmelz in St.Ingbert Saar Saarland Saarpfalz-Kreis St.Ingbert St.Ingbert Sehenswert Industriekultur Die Alte Schmelz, Werk und Siedlung des ehemaligen St.Ingberter Eisenwerks, ist ein einzigartiges Ensemble der Industriekultur und für die Sozial- und Industriegeschichte unserer Region genauso wichtig Die Alte Schmelz, Werk und Siedlung des ehemaligen St.Ingberter Eisenwerks, ist ein einzigartiges Ensemble der Industriekultur und für die Sozial- und Industriegeschichte unserer Region genauso wichtig wie die Alte Völklinger Hütte. Sie ist ein bedeutendes Zeugnis unternehmerischer Wohnungsfürsorge und ein gutes historisches Beispiel für die enge Nachbarschaft von Wohnen und Arbeiten. An der Vielfalt und der Vollständigkeit der Industriebauwerke und Wohngebäude lassen sich heute noch alle Phasen der Entwicklungsgeschichte der 1733 gegründeten Alten Schmelz nachvollziehen. Deren reizvolle Architektur und ihre individuelle Gestaltung verdeutlichen den zur Zeit ihrer Entstehung vorherrschenden technischen Fortschritt und architektonisch- künstlerischen Stil. Darüberhinaus werden die klaren werksinternen sozialen Strukturen und Hierarchien patriarchalisch geführter Großbetriebe des 18. und 19.Jhdt's durch die Anordnung der Gebäude widergespiegelt. Die verschiedenen Arbeiterhaustypen und die vergleichsweise sehr aufwendigen Wohn- und Verwaltungsgebäude der Eigentümer befinden sich in unmittelbarer Nähe zum eigentlichen Produktionsgelände.    Zur Homepage:  Alte Schmelz St. Ingbert
Besucherbergwerk Rischbachstollen Saar Saarland Saarpfalz-Kreis St.Ingbert St.Ingbert Sehenswert Industriekultur Der Rischbachstollen ist Teil der früheren Steinkohlegrube St.Ingbert, die 1959 ihre Tore schloss. Ehemalige Bergleute geben Einblick in eine vergangene Zeit, als noch Handarbeit vorherrschte und Grubenpferde die Kohlewagen zogen. Der Rischbachstollen ist Teil der früheren Steinkohlegrube St.Ingbert, die 1959 ihre Tore schloss. Ehemalige Bergleute geben Einblick in eine vergangene Zeit, als noch Handarbeit vorherrschte und Grubenpferde die Kohlewagen zogen. Bevor Sie diese Welt befahren dürfen, werden Sie im ehemaligen Zechenhaus bergmännisch eingekleidet. Nach einem kurzen Abstecher in Geschichte, Geographie und Geologie betreten Sie das Innere des Stollens. Sie können persönlich Hand anlegen und "begreifen", was es heißt, unter Tage zu arbeiten —wenn Sie mögen. Nach der Rückkehr ins helle Sonnenlicht erwartet Sie eine Bergmannsvesper mit einem kräftigen Quetschenschnaps, der den Staub aus Ihrer Kehle spült.    Öffnungszeiten:    Nur nach vorheriger Terminabsprache     Programme für Schulklassen und Jugendgruppen     Tage der offenen Tür: von Februar bis Oktober jeweils am letzten Samstag in geraden Monaten. Montags geschlossen.    Wir passen die Befahrungen an Ihre jeweiligen Bedürfnisse an:    Für Terminabsprachen oder zusätzliche Auskünfte erreichen Sie uns unter:     Tel.: 06894 / 16 90 490     Fax: 06894 / 16 90 491    Mehr über den Rischbachstollen
Naturdenkmal Felsmassiv Stiefel Saar Saarland Saarpfalz-Kreis St.Ingbert Sengscheid Sehenswert Naturdenkmal Der Stiefel-Felsen bei St. Ingbert (Stiefel, früher Styffel) ist ein saarländisches Kulturdenkmal. Der Sandstein-Felsen ist vermutlich durch den Einfluß der Witterung entstanden. Er steht auf einem Bergplateau in etwa 350 Metern Höhe. Der Berg ist völlig bewaldet, der Stiefel-Felsen ist nur zu sehen, wenn man unmittelbar davor steht. Er entstand in grauer Vorzeit und wird seit Tausenden von Jahren von Menschen besucht und bestaunt. Der Felsen selbst und auch der Ort, an dem er steht, sind von einem spürbaren Geheimnis umgeben.    Ganzjährig begehbar, Dauer 2 Stunden.    Mehr über den Stiefel
Sankt Wendeler Land Ihr Urlaubsziel... naturnah erleben! Saar Saarland St.Wendeler Land Titel Sankt Wendeler Land Ihr Urlaubsziel naturnah erleben! Das Sankt Wendeler Land könnte Ihr nächstes Urlaubsziel Die sanft hügelige Mittelgebirgslandschaft zwischen 200 und 600 Höhenmetern gehört mit ihren ausgedehnten Wäldern Feldern Naturpark Saar-Hunsrüec Das Sankt Wendeler Land liegt im nördlichen Saarland mitten im Naturpark Saar-Hunsrück. Die Ausläufer des Hunsrücks prägen die waldreiche Mittelgebirgslandschaft mit einer Höhenlage zwischen 400 und 600 m. Mit dem [[Bostalsee]] hat der Landkreis St.Wendel die touristische Visitenkarte des Saarlandes zu bieten. Der See ist mit seiner Wasseroberfläche von 120 ha der größte Freizeitsee im Südwesten Deutschlands. Die historisch interessante Gegend ist seit der Steinzeit besiedelt und weist viele Zeugen, vor allem aus gallo-römischer Zeit, auf. Ein Zentrum römischer Besiedlung war Tholey. Zwei wichtige römische Straßen kreuzten hier und machten Tholey zu einem bedeutenden Handelszentrum. Im Wareswald zwischen [[Marpingen]], [[Oberthal]] und [[Tholey]] wird derzeit nach Spuren aus römischer Zeit gegraben. Etwa 20 km nördlich erhebt sich der 695 m hohe Dollberg mit den Überresten einer keltischen Ringwallanlage -dem "[[Hunnenring]]", die einst die größte in Europa war. Die Kreisstadt [[St.Wendel]] lockt mit dem schönsten Sakralbau des Saarlandes, der um 1400 erbauten [[Wendalinusbasilika]] und dem restaurierten Stadtkern.Der Schlossplatz in St.Wendel © Otmar Keller Sehenswürdigkeiten aus späterer Zeit finden sich in Theley mit der restaurierten [[Johann-Adams-Mühle]] aus dem 16.Jh. oder dem saarländischen Ökologie-Zentrum [[Hofgut Imsbach]]. Das Sankt Wendeler Land bietet darüber hinaus eine Fülle von Freizeiteinrichtungen. Zu nennen sind die 1000 m lange [[Sommerrodelbahn im Freizeit- und Wintersportzentrum Peterberg]], die Primstalsperre, das Schaumbergbad in [[Tholey]], der [[Segelflughafen Marpingen]] sowie die zahlreichen Reit-, Tennis- und Golfmöglichkeiten. Das hügelige Sankt Wendeler Land mit Wäldern und Wiesen ist auch zum Wandern geradezu ideal. Ein vielgenutztes Angebot sind die IVV-Wanderwege. Neu ist der Blieswanderweg, der über die Kreisgrenzen hinweg bis ins benachbarte Frankreich führt, und besondere Themenwege, wie der Erlebniswanderweg Tholey, der Barfußweg in [[Freisen­]]-Oberkirchen oder die [[Strasse der Skulpturen]] von St.Wendel bis zum [[Bostalsee]] mit dem Symposium auf der Baltersweiler Höhe. Sowohl bei Touristen wie auch bei Einheimischen nimmt das Radfahren einen wichtigen Stellenwert als Freizeitbeschäftigung ein. Die Angebote im Sankt Wendeler Land richten sich sowohl an sportorientierte Mountainbiker mit acht ausgewiesenen Rundtouren (insgesamt 270 km Länge), aber auch an Radwanderer,für die sieben familienfreundliche Radrundtouren mit insgesamt 170 km Länge ausgewiesen sind. Zudem sind einige Radtouren auch mit einer Fahrt mit der Ostertalbahn kombinierbar.
Die Kreisstadt St.Wendel Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel Titel Die über 650 Jahre alte Kreisstadt ist ein historisch gewachsenes mittleres Dienstleistungs-, Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum mit rund 28000 Einwohnern und 16 Stadtteilen im nordwestlichen Saarland. Die malerische Altstadt mit ihrer historischen Bausubstanz vermittelt noch heute einen Hauch der bewegten Geschichte St.Wendels durch das Mittelalter bis zur Neuzeit. Weithin bekannt ist die Stadt durch ihren in vielen Teilen der Welt verehrten Schutzpatron, den heiligen Wendelinus, dessen Gebeine in der Basilika ruhen. In den letzten Jahren hat St.Wendel große Bedeutung als Wirtschaftsstandort mit lebendigen Gewerbegebieten sowie als Kultur- und Sportzentrum mit internationaler Ausrichtung gewonnen. Große Open-Air Konzerte, Auftritte namhafter Künstler und internationale Sportereignisse, wie der Weltcup der Mountainbiker, machen St.Wendel weithin bekannt und kurbeln den Tourismus an. Gerade in Sachen Radsport hat sich St.Wendel durch eine Vielzahl von Veranstaltungen bundesweit und international hohes Ansehen erworben.
Radwege Stadt St.Wendel Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel Freizeit Rad Die Kreisstadt St.Wendel hat sich in den letzten Jahren durch internationale Veranstaltungen, wie Weltcup der Mountainbiker und Internationaler St.Wendeler MTB-Marathon einen guten Namen als Radsportzentrum gemacht. Jetzt hat die Stadt speziell für Familien ein eigenes Radnetz mit 8 Radwandertouren von insgesamt rund 213 km Länge zusammengestellt. Die zusätzlich enthaltene Strecke des Internationalen St.Wendeler MTB- Marathon spricht den gut trainierten Biker an, der die sportliche Herausforderung sucht. Bei der sorgfältigen Ausarbeitung dieser Radwanderungen wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass genügend Zeit bleibt, Schönes und Interessantes am Wegrand zu erleben, für die Rast an einem idyllischen Fleckchen oder für einen Blick über die herrliche Landschaft des St.Wendeler Landes. Und so gibt es neben der detaillierten Wegbeschreibung auch Informationen über Sehenswertes auf der Strecke.
Wendelinus Golfpark St.Wendel Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel St.Wendel Freizeit Sonstiges Bei den GOLF JOURNAL Travel Awards 2010 erreicht der Wendelinus Golfpark den 3.Platz in der Leserwahl und ist damit in die Spitzengruppe der Golfplätze in Deutschland vorgerückt.Die Anlage des Wendelinus Golfpark liegt am westlichen Stadtrand von St. Wendel auf einer ca. 130 ha großen Fläche in einem hügeligen, mit altem Baumbestand, Biotopen sowie mit Heide- und Ginsterflächen bedeckten Gelände. Die topografischen Gegebenheiten erlauben es daher, verschiedene Golfwelten auf dieser Golfanlage zu vereinen: "Florida", "Irland" und "Kanada". Floridastyling, Linkscourses und Berg- und Waldbahnen versetzen die Sportler in Urlaubsträume. Der Wendelinus Golfpark verfügt über 3 x 9 Loch Meisterschaftsbahnen sowie einen gepflegten öffentlichen 9-Loch-Kurzplatz, der auch von Nichtgolfern (ohne PE) gespielt werden darf. In Verbindung mit dem neu errichteten Hotel direkt an Tee 1 und Tee 10 ist dies ein lohnendes Ziel für Tagesgäste und für Golfausflüge. Bereiten Sie sich auf der großzügigen weitläufigen Driving-Range vor. Chipping-Grün sowie Putting-Grüns und Übungs-Bunker ermöglichen es Ihnen, alle wichtigen Schläge zu perfektionieren. Ein gut sortierter Golf Shop und ein sehr empfehlenswertes rustikales Bistro erwarten Sie hier. 60 Elektrocarts stehen nach telefonischer Reservierung preiswert zur Verfügung. Alle Golfsportler sollten diese unbedingt nutzen!Der öffentliche Kurzplatz (9 Loch) ist eine Anlage, die ohne Clubmitgliedschaft und ohne Platzerlaubnis gespielt werden kann! Schnupperer dürfen hier ihre ersten Eindrücke sammeln. Gleichzeitig bietet sich hier "alten Hasen" eine hervorragende Gelegenheit, das kurze Spiel zu üben.
Der Skaterpark in St.Wendel Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel St.Wendel Freizeit Sonstiges Wer in Europa eine absolute Skate-Herausforderung sucht, muss nach St.Wendel kommen. Hier befindet sich eine der ambitioniertesten Anlagen auf diesem Kontinent.Mit einer Investition von rund einer Million Euro wurde in St. Wendel in Zusammenarbeit mit erfahrenen Agenturen eine der größten Skateanlagen in Europa realisiert. Der Skaterpark entstand auf einem ehemaligen Militärgelände. Er ist Bestandteil des Wendelinus-Freizeitparks. Der Skaterpark ist zentral gelegen und von der Bundesstraße B 269 direkt erreichbar. Er wird von einem asphaltierten, fünf Kilometer langen und abends beleuchteten Sportparcours tangiert und von einem etwa 300 Meter langen Speedskating-Oval eingerahmt. Gemeinsam mit Naturtribünen und Kletter- sowie Trialhügel ergibt sich ein echter Stadion-Charakter, der diesen Bereich für überregionale Veranstaltungen geradezu prädestiniert. In die Freizeitanlagen wie Rundweg, Skateranlage, zugehörige Parkflächen und Stellplatz für Wohnmobile mit Entsorgungssystem sind mit tatkräftiger Unterstützung des Landes bislang rund vier Millionen Euro geflossen.
Museum St.Wendel Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel St.Wendel Sehenswert Museum Das Museum St.Wendel befindet sich im "Mia Münster-Haus", das nach einer St.Wendeler Malerin benannt ist, die von 1894 bis 1970 gelebt hat. Die vier aneinander gereihten Pavillons beherbergen im Erdgeschoß die Stadt- und Kreisbibliothek und im Obergeschoß das Museum. Darin gibt es mehrere Schwerpunkte. In einer regionalgeschichtlichen Ausstellung sind Gegenstände zu sehen, die an den Namenspatron der Stadt erinnern, an den Schutzpatron der Hirten, St.Wendalin. Ein Gemäldezyklus aus der Barockzeit stellt sein Leben dar.Außerdem machen die Dokumente zur Stadtgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts Spaß. Denn St.Wendel gehörte früher einmal als "Fürstenthum Lichtenberg" zum Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha, war eine kleine Residenz und Wohnsitz der Mutter des Ehemannes der Königin Victoria von England, des Prinzen Albert. Natürlich nehmen auch die Aquarelle, Gouachen, Tuschezeichnungen und Grafiken von Mia Münster breiten Raum ein.Das Museum St.Wendel führt jährlich etwa fünf Wechselausstellungen überregionaler moderner Kunst durch. Es organisiert Führungen und dazu auch Werkgespräche mit den Künstlern selbst. Außerdem finden Publikumsberatungen und Begutachtungen von Kunstgegenständen statt, Museumskindertage, Vorträge und Konzerte. Und Kinder haben eine "Kinderwand", an der sie ihre Bilder aufhängen können.
Die Wendalinusbasilika in St.Wendel Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel St.Wendel Sehenswert Baudenkmal Die Wendalinusbasilika in St.Wendel - das Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler von Dehio nennt die Kirche den schönsten spätgotischen Bau des Saarlandes Das Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler von Dehio nennt die Kirche den "schönsten spätgotischen Bau des Saarlandes", die Westturmanlage "eine der großartigsten im trierischen Raum, wahrhaft das Stadtbild beherrschend". Das Strebewerk der Kirche tritt nur wenig vor die Außenmauern und gibt ihr das schlanke, aufstrebende Erscheinungsbild. Jeder Strebepfeiler endet in einer Fiale, gekrönt mit einer Kreuzblume. Die Tympana der Seiteneingänge zeigen zwei Reliefs, die nach alten Entwürfen im 20. Jahrhundert gearbeitet wurden: über dem südlichen Eingang die Darstellung des Jüngsten Gerichts, über dem nördlichen Eingang die Darstellung der Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind, St. Wendelin und St. Matthias ihnen zur Seite. Das Westportal, begrenzt durch Strebepfeiler, wird gekrönt durch eine Fiale mit einer mächtigen Kreuzblume. Im äußeren Spitzbogenkranz befindet sich die spätgotische Darstellung des Weltenrichters Christus, zu seiner Seite die 12 Apostel auf 12 Thronen. In den Nischen des Gewändes standen ursprünglich die beiden Figuren St. Wendelin und St. Stephan (15. Jahrhundert), heute im Pfarrhaus. Die spätgotische dreischiffige Halle, durch schlanke Rundstützen geteilt, wirkt als leichter, freier Raum. Die kapitellosen Rundstützen tragen das Netzgewölbe; die 1960 und 1980 freigelegten Gewölbemalereien im Mittelschiff lassen sich auf Grund der Wappen auf das Jahr 1464 festlegen, unter ihnen auch das Wappen des Stifters, das Krebswappen des Kardinals Nikolaus von Kues, der zeitweilig Kommendatarpfarrer der Kirche war (1446-64). Dargestellt ist die Schöpfungsharmonie, die Welt der Pflanzen und Tiere, die Welt der reinen Geister und der Menschen. Diese Malerei verkündet, daß die Beachtung der ursprünglichen Ordnung Gottes in der Schöpfung dem Menschen ein Lehen in Harmonie und Frieden bringt. Wappenreihe: Johann von Baden, Erzbischof von Trier - Nikolaus Cusanus, Kardinal Pius II, Papst Friedrich III, Kaiser - Kurfürsten von Trier, Mainz, Köln, Pfalz, Böhmen, Sachsen, Brandenburg -trierische Amtsleute in St. Wendel -Johannes Paul II (1980 hinzugefügt). Das Ostchor der Kirche hat zwei Joche mit Kreuzrippengewölben und das Joch mit 5/8-Schluß. Der Schlußstein ist als Bezugspunkt des Raumes mit einer Darstellung des wiederkommenden Herrn versehen. Die hirschgeweihartigen Ranken entlang der Gewölberippen stammen von einer Ausmalung des Jahres 1829 (Gumpelhaimer) und wurden nach der Entdeckung im Jahr 1980 freigelegt und ergänzt. Hochaltarretabel, Seitenaltarretabel und Kreuzwegstationen von 1896 stammen aus der Aachener Kunstschreinerei Brodmüller. Das Hochgrab hinter dem Hochaltarretabel, das die Lade mit den Gebeinen des Heiligen enthält, ein Reliquiensarkophag um 1500, ermöglicht es den Pilgern, bei ihrer Prozession unter dem Grab hindurchzuziehen. In den Blendarkaden des Sarkophages sind die 12 Apostel dargestellt. In der Mitte des Chores steht die Tumba des hl. Wendelin, um 1400; sie zeigt auf der Stirnseite den Gnadenstuhl, auf der linken Seite neben der Stifterfigur die älteste Darstellung des Heiligen als Pilgermissionar mit dem Pilgerstab in der Rechten und dem Glauhensbuch in der Linken. Auf den Seiten sind die Darstellungen der Apostel und auf der Rückseite die Figuren St. Katharina und St. Maria Magdalena. Die bronzene Deckplatte mit St.Wendelin und seinen Schafen stammt von Georg Busch, München 1924. Die Tumba dient als Schautisch zur Ausstellung der Lade mit den Gebeinen des hl.Wendelin. Das wohl bedeutendste Kunstwerk der Kirche ist das Heilige Grab an der Nordostecke des Chores in einer Maßwerknische, acht Tonfiguren aus der Zeit um 1480 in restaurierter Farbfassung. Von diesem Werk heißt es bei Dehio: "eine beachtliche Arbeit von beseelter Innerlichkeit". Die prächtige achteckige Steinkanzel von 1462 (Inschrift) ist eine Stiftung des Kardinals Nikolaus von Kues; sie trägt auf dem mittleren Feld das Bistumswappen von Trier, seitlich das Wappen des Stifters und das Wappen des damaligen Erzbischofs Johann von Baden. An den Wänden der Seitenschiffe stehen die Barockfiguren der Zunftheiligen, gestiftet von den St. Wendeler Zünften (18. Jahrhundert). Das Chorgestühl aus dem 18. Jahrhundert zeigt schöne Holzintarsien und kommt aus Trier. Das Orgelprospekt (1792 Stumm) befindet sich auf der Empore, die zwischen 1775 und 1790 eingebaut wurde. Die Orgel ist ein Werk der Firma Klais,Bonn: 53 Register (1934). Aus der Vorgängerkirche sind erhalten: in der nördlichen Turmkapelle ein Tympanon mit einer Darstellung der Kreuzigung Jesu (13. Jahrhundert); über der Tür zur Orgelempore ein Steinrelief des hl. Martin, eine derbe, spätromanische Arbeit; der mittlere Teil des Ambo, ein Säulenrest mit Kapitel. Das Gewölbe der Eingangshalle (Paradies) zeigt auf dem Schlußstein eine Darstellung des hl.Wendelin als Pilger und Wandermissionar. An den Konsolen der Gewölberippen sind die Figuren der vier Stände zu sehen: Baumeister, Kaufmann, Bauer und Kleriker. An den Wänden der Eingangshalle befinden sich Epitaphien aus der Zeit der Renaissance: die Grabmale des Ludwig von Soetern (1547) und seiner Ehefrau Anna geb. Neipperg, des Caspar von Hagen (1551) und des Johann Rupprecht von Boos zu Waldeck (1635). Am rechten Eingangspfeiler im Innern befindet sich der Epitaph der Witwe Schrotig, eines der seltenen Werke der Renaissance in diesem Raum aus dem Jahr 1615. Die Fenster des Chorraums (1894) stellen dar im oberen Teil die drei Epiphanien der neutestamentlichen Heilsgeschichte: vor den Weisen des Orients, die Osterepiphanie und die Pfingstepiphanie. Die Ausmalung der Kirche entspricht dem Befund einer Untersuchung, die die Erstbemalung der Kirche im 15. Jahr hundert feststellte. In der Sakristei: Prozessionskreuz um 1400, Monstranz in Form eines kleeblattendigen Kreuzes um 1460, Monstranz in Form einer Strahlenmonstranz 1751, Messkelche aus 1369,1751,1918,1920.Mehr dazu: www.sankt-wendelinus.de
Das Missionshaus in St.Wendel Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel St.Wendel Sehenswert Baudenkmal Geschichte: Bereits 1898 kaufte Arnold Janssen zur Gründung eines Missionshauses im südwestdeutschen Raum in St.Wendel (Bistum Trier) den Langenfelder Hof. Dort entstand eine Ausbildungsstätte künftiger Ordensmissionare. Das Missionshaus sollte auch erkrankten und heimkehrenden Missionaren Aufenthaltsort und Altersruhesitz sein. 1899 erfolgte die Grundsteinlegung zum neuen Missionshaus. Der ehemalige Langenfelderhof blieb bis heute mit den Werkstätten, der Landwirtschaft und der Gärtnerei die wirtschaftliche Grundlage des Missionshauses. Die Grundsteinlegung der großen Missionshauskirche war 1910.Aus dem Gymnasium, 1899 mit 10 Schülern eröffnet, ergriffen über 500 Schüler den Priesterberuf. Außerdem erhielten über 100 Brüder dort ihre fachliche und spirituelle Ausbildung.Das Missionshaus hat heute folgende Aufgabenbereiche: Sitz des Provinzials der Süddeutschen Provinz Gymnasium Lehrwerkstätten Landwirtschaft ordentliche und außerordentliche Seelsorge Tagungsstätte Berufspastoral Altenheim der Ordensprovinz Buchhandlung Missionsmuseum Das Gymnasium wird derzeit von 822 Schülern und Schülerinnen besucht und in den Lehrwerkstätten werden junge Menschen ausgebildet. In der Niederlassung leben zur Zeit 85 Steyler Missionare und 7 Missionsschwestern. Hausoberer: P. Johann Holzgartner.
Das Missionshaus Seite 2 Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel St.Wendel Sehenswert Baudenkmal Sehenswürdigkeiten: Völkerkundliches Museum (Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.30-12.00 und 14.00-18.00; Sa: 8.30-12.00; So: 14.00-18.00); Krippenausstellung (über 250 Krippen aus 5 Erteilen) von Mitte November - Anfang Februar; Missionsbuchhandlung (Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.30-12.00 und 14.00-18.00); Sa: 8.30-12.00; langer Sa: 14.00-16.00). Angebote: Im Kloster selbst auf Anfrage für Besinnung Suchende, Kloster auf Zeit, Einzelexerzitien, Exerzitien. Tagungsstätte für Seminare und Kurse. Wir haben Zivildienststellen. Gottesdienste: Wir laden die Besucher unseres Hauses zum gemeinsamen Gebet unserer Gemeinschaft ein (So) Eucharistiefeiern 7.30, 9.30, 11.00; Vesper 18.00; (Wo) Morgenlob 6.30, Eucharistie 6.45, Abendlob 18.10 Uhr. Anfahrt: Bahnstation St. Wendel an der Bahnstrecke Frankfurt - Saarbrücken. Am Bahnhof und Schlossplatz stehen Taxis bereit. PKW: A 1, Ausfahrt Theley, oder A 62, Ausfahrt Konken. Für beide weiter bis zur Stadtmitte, dort dem Hinweisschild "Missionshaus" folgen. Information Missions- und Völkerkundliches Museum Missionshaus 66606 St. Wendel Telefon [00 49] (0 68 51) 805 – 325 Fax: [00 49] (0 68 51) 805-204 E-mail: missionshaus-st.wendel@t-online.de Öffnungszeiten: montags bis freitags 9 – 12 und 14 – 18 Uhr samstags 9 – 12 Uhr sonntags 14 – 18 Uhr sowie nach Vereinbarung
Die Wendalinuskapelle in St.Wendel Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel St.Wendel Sehenswert Baudenkmal Die Wendalinuskapelle wurde 1755 von Joseph Walter in landschaftlich reizvoller Lage am Fuße des Bosenberges erbaut. Die Wendalinuskapelle wurde 1755 von Joseph Walter in landschaftlich reizvoller Lage am Fuße des Bosenberges erbaut. Bei der Kapelle handelt es sich um einen dreiseitig geschlossenen Rechtecksaal mit quadratischem Sakristei-Anbau an der Oberseite. Besonders bemerkenswert ist die stuckierte Voutendecke mit dem Auge Gottes im Strahlenkreuz in der Mitte. Das geschieferte Dach ziert ein offenes Glockentürmchen über dem Tor. Der Legende nach steht sie an der Stelle, an der der hl. Wendelinus als Eremit gelebt hat. Ein einfacher barocker Saalbau mit polygonalem Chor und angebauter Sakristei. Wandfläche durch Sandsteinpilaster gegliedert, Dach mit schlankem Dachreiter im Osten. Reich gestaltetes Westportal mit gesprengtem, stark geschwungenem Segmentgiebel und darüberliegender Nische mit Wendelinusfigur. Altar und eine Immaculata-Figur aus dem 18.Jahrhundert, Rokoko-Stuckdecke. Zur Anlage gehört die Wendelsquelle mit Steinfassung von 1772. Klausnerhaus der Wendalinuskapelle, 1755 erbaut. Zweigeschossiger Bau, sehr einfach gestaltet mit Schulterbogenfenstern und Krüppelwalmdach.
Die Straße der Skulpturen im St.Wendeler Land Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel St.Wendel Sehenswert Sonstiges 51 große Steinblöcke, bis zu neun Metern hoch und bis zu 65 Tonnen schwer, bilden einen der größten kulturellen Anziehungspunkte des Saarlandes: die "Straße der Skulpturen", die sich über 25 Kilometer von der City St. Wendels bis hin zum Bostalsee erstrec 51 große Steinblöcke, bis zu neun Metern hoch und bis zu 65 Tonnen schwer, bilden einen der größten kulturellen Anziehungspunkte des Saarlandes: die "Straße der Skulpturen", die sich über 25 Kilometer von der City St. Wendels bis hin zum Bostalsee erstreckt. In landschaftlich reizvoller Lage entlang des Saarland Rundwanderweges haben 48 Künstler aus elf Ländern hier eine riesige Freiluft-Galerie geschaffen, die bundesweit einmalig ist. Am Anfang stand 1971 ein interessantes Experiment des St. Wendeler Bildhauers Leo Kombrust, Künstler für eine befristete Zeit aus dem Atelier herauszuführen, um ihre Botschaft in gemeinsamer Diskussion und Arbeit in freier Landschaft formulieren zu lassen. Beim Steinbildhauer-Symposion zwischen 1971 und 1973 auf den Höhen bei Baltersweiler erstellten elf namhafte Künstler 16 Skulpturen. Durch die Anlegung des Saarland- Rundwanderweges und das gleichzeitige Auffinden riesiger Sandsteinblöcke lag die Idee nahe, das Symposion fortzuführen und entlang des Wanderweges an landschaftlich markanten Punkten weitere Skulpturen zu errichten. 18 Jahre lang, von 1971 bis 1988, dauerten die Arbeiten an der Skulpturenstraße, die 1993 erweitert wurde. 15 junge Künstler aus Deutschland, Frankreich und Kanada arbeiteten an diesem "Post scriptum" der Skulpturenstraße. Gewidmet ist die Straße dem deutsch- jüdischen Bildhauer und Maler Otto Freundlich. Freundlich, der in Paris lebte, träumte schon in den 30er Jahren von einer Straße der Skulpturen, von einer völkerverbindenden Straße, wie er schrieb "une voie de la fraternité et solidarité humaine" (eine Straße der Brüderlichkeit und menschlichen Solidarität). Leo Kornbrust griff diese Idee auf und gewann hierzu Künstler aus aller Welt, die für ein bescheidenes Honorar eine kulturelle Attraktion schufen, die jährlich Anziehungspunkt tausender Rad- und Wandertouristen ist. Rund eine halbe Million Spenden waren zur Errichtung der Straße notwendig. Gelder, die vorwiegend zum Transport der riesigen Steinblöcke benötigt wurden. Meist handelt es sich um gelbe kaolin-gebundene Sandsteine von bis zu neun Metem Länge und Rundummaßen von 2,5 mal 2,5 Metern, zwischen zehn und 65 Tonnen schwer. Steine mit ganz unterschiedlicher Härte. "Innerhalb kurzer Abstände geht der Meißel einmal ganz leicht rein in den Stein und kurz darauf bricht die Spitze ab, so hart ist der Stein dort", berichten die Bildhauer. Die "Straße der Skulpturen" besticht mit ihrer Vielfalt. Durch das Einbinden in die Landschaft erhält das Material Stein ein Ambiente, das ihm im geschlossenen Raum fehlt. An ihrem Ausgangspunkt, der Stadtmitte von St. Wendel, sind auch einige Werke aus Stahl entstanden, wie etwa die große gebrochene Blechtafel von Alf Lechner, über die noch heute heiß diskutiert wird. Durch eine herrliche Wiesen- und Waldlandschaft führt der Weg dann an Baltersweiler, Nambom, Oberthal und Neunkirchen/Nahe vorbei zum Bostalsee. Dazwischen begegnet man den "heimlichen Stars" der Skulpturen. Etwa dem "Sonnenstein" des Japaners Hajime Togashi, den er 1972 aus krastalem Marmor schuf. Er legte rund um den Stein Bänder und brachte mit diesen Schichten den Stein zum Vibrieren. Er modellierte Höhen und Tiefen, Linien in den Marmor, die ihre volle Wirkung entfalten, wenn die Sonnenstrahlen darüber hinwegziehen.
Die Straße der Skulpturen im St.Wendeler Land, Seite 2 Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel St.Wendel Sehenswert Sonstiges Seite 2 Weithin sichtbar ist der "Baltersweiler Stein" des Thüringer Künstlers Klaus Schwabe. "Immer wieder, jeden Tag lag er vor mir, dieser große Stein", so Schwabe über sein Werk. "Stand ich im Graben vor dieser Wand von 2 m Höhe und 6 m Länge und schlug hinein meinen Zom und meine Vision von einer Menschengruppe. Eine Verbindung schaffen zwischen Himmel und Erde, zwischen Idealem und Realem, ein Zeichen setzen- formen, hinstellen vor die Weite des Raumes mit seinen ihm zugehörenden Inszenierungen von Wolken und Licht. Wie hält sich dieses Objekt im Raum? Was bleibt von der anthropozentrischen Idee, wird sie der kosmischen Allidee ausgesetzt? Deswegen, hineingestellt in die Trainingsschneise mehrerer Flugplätze (Anmerkung: Früher einmal, heute nicht mehr), eine Menschengruppe, eng beieinanderstehend, eine Familie, aufrecht sich behauptend." Ein Fixpunkt in der Landschaft ist die 6 m hohe Skulptur des Osterreichers Franz-Xaver Ölzant bei Güdesweiler, die sich mit ihren gerundeten Formen prima in die hügelige Umgebung einfügt. Ölzant hat den Block von oben nach unten bearbeitet und dem kantigen Riesen 1979 in fast viermonatiger Arbeit eine neue Form gegeben. Um einen Kern, eine Kuppel, schließen sich organisch, wie bei einer Knospe etwa, in drei verschiedenen Ebenen längliche, gerundete Formen.Am Ufer des [[Bostalsee]]s steht der 5 m hohe Stein des Israeli Shelomo Selinger, das "Requiem für die Juden". Selinger gliederte seine Skulptur wie folgt: Links ein Mensch, der sich die Augen zuhält, um sein letztes Gebet zu sprechen. Unten links ein Cello, das "Requiem für die Juden" spielend. Rechts ein beobachtendes Auge. In der Mitte ist der hebräische Buchstabe "Lamed" zu sehen; er ist in der Kabbala das Zeichen für das menschliche Herz, welches die allumfassende Verständigung der Menschen ermöglicht.Die "Straße der Skulpturen" lädt zum Spaziergang oder zur Spazierfahrt ein. Zu Fuß benötigt man etwa einen halben Tag, per Rad vergehen rund zwei Stunden, um die 51 Kunstwerke abzufahren. Unterwegs kann man herrlich rasten oder an gemütlichen Plätzen fernab jeglicher Alltagshektik picknicken.
Barfußweg in Oberkirchen Saar Saarland St.Wendeler Land Freisen Oberkirchen Freizeit Wandern Normalerweise braucht der Wanderer festes Schuhwerk, will er die Natur erkunden. Nicht aber bei der neuesten Attraktion in Oberkirchen. Dort erlebt derjenige die Natur am hautnahesten, der sich ohne Schuhe auf den Weg macht - Oberkirchen hat jetzt einen B Normalerweise braucht der Wanderer festes Schuhwerk, will er die Natur erkunden. Nicht aber bei der neuesten Attraktion in Oberkirchen. Dort erlebt derjenige die Natur am hautnahesten, der sich ohne Schuhe auf den Weg macht - Oberkirchen hat jetzt einen Barfuß-Wanderweg. 1,6 Kilometer ist der Barfuß-Wanderweg lang, den die Gemeinde Freisen im Bereich der oberen Oster am Schwimmbad in Oberkirchen gebaut hat. Sinn und Zweck des Barfußweges ist die sinnliche Erfahrung und bewusste Wahrnehmung des Laufens als ursprüngliche Form der menschlichen Fortbewegung, ohne Schuhe und über ganz verschiedene Untergründe. Hierbei soll natürlich auch der Tastsinn angesprochen werden. Der Weg ist an bereits vorhandene Freizeiteinrichtungen (Schwimmbad, Wanderwege und Tennisplätze) angebunden und beginnt am Schwimmbad, führt bachaufwärts an der Oster entlang, kreuzt diese über eine Bachfurt und einen Holzsteg sowie Trittsteine und führt über einen Waldrandweg und Wiesenflächen zum Ausgangspunkt zurück. Entlang des Weges sind verschiedene Stationen mit unterschiedlichsten Untergrundbeschaffenheiten eingebaut worden, über die die Besucher laufen können: Wiesen, Rasen, Sand, Kies, Schotter, Steine und Findlinge, Bachfurt, Schlammloch, Rindenmulch und Holzpflaster. Startpunkt ist der Parkplatz am „Weiselbergbad" in Oberkirchen. Dort können Sie Schuhe und Strümpfe in einer Hütte oder aber auch in Ihrem Fahrzeug deponieren. Von hier aus verläuft der Barfußpfad zu beiden Seiten des Hobelbaches, vorbei an Wäldern und Wiesen. Nach ca. 1,6 km kehren Sie wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Ostertalbahn Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel Dörrenbach Freizeit Sonstiges Eine Fahrt mit der Ostertalbahn ist vor allem für Eisenbahnbegeisterte sowie für Familien mit Kindern ein besonderes Erlebnis. Die Ostertalbahn verkehrt zwischen Neunkirchen/Saar und Schwarzerden bei Freisen an bestimmten Fahrtagen. Durch die Talaue der renaturierten Oster führt die Fahrt durch eine leicht hügelige natürliche Landschaft mit vielen Streuobstwiesen. Man kann herrliche Wanderungen oder Radtouren unternehmen und mit der Ostertalbahn wieder zurück zum Ausgangspunkt fahren   Zur Homepage der Ostertalbahn
Das Heimatmuseum Dörrenbach Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel Dörrenbach Sehenswert Museum widmet sich auch dem Bergbau in der Region und der Ostertalbahn. Der Trägerverein zählt 200 Mitglieder Im Dorfgemeinschaftshaus lässt der Dörrenbacher Heimatbund Geschichte wach werden. Dort hat der Verein nämlich ein Heimatmuseum eingerichtet. Besonders interessant: Bergbau und Ostertalbahn. Hätten unsere Vorfahren in früheren Jahrhunderten und Jahrtausenden so ordentlich ihre Zeitgeschichte dokumentiert, wie es heute in den kleinsten Dörfern geschieht - die Archäologen und Geschichtsforscher hätten nicht mehr viel zu tun. Nie arbeitslos werden indess die ehrenamtlichen Historiker: Ein Vorreiter ist hier sicher der "Dörrenbacher Heimatbund". Seit mehreren Jahren sind einige Mitglieder des Vereines sogar dabei, die Sippenchronik ihres Ortes zu erfassen. Dabei werden bis zurück zum 30-jährigen Krieg alle Familien erwähnt; auch die Wegzüge und Zuzüge bis in die zweite Generation verfolgt. Die älteren Informationen erhalten Hugo Müller und Hertwig Braun, die in stundenlanger Arbeit die alten Schriften entziffern und im Computer erfassen, aus den Kopien der Trierer Kirchenbücher. Der "Dörrenbacher Heimatbund" beschäftigt sich neben der Heimatgeschichte auch mit Freizeit und Sportaktivitäten für die heutige Bevölkerung. Auf dem Vereinsgelände am alten Bahnhof, den die Mitglieder restauriert haben, befindet sich inzwischen ein naturkundliches Museum, eine Hütte mit Grillbereich als Treffpunkt, zwei Tennisplätze, eine 30m und eine 90m-Bogenschießbahn sowie ein Kinderspielplatz. Außerdem werden zahlreiche Feste, Treffen und Ausflüge organisiert, das heißt der 200 Mitglieder zählende Verein trägt aktiv zum Dorfleben bei. Zweites Kernstück des "Dörrenbacher Heimatbundes" ist das Heimatmuseum in der früheren Schule, die 1978 zum Dorfgemeinschaftshaus umfunktioniert wurde. Besonders interessant auch für Nicht-Dörrenbacher sind die beiden Ausstellungsteile "Stollenbergbau" und "Ostertalbahn". 1856 entstand erstmals der Gedanke, eine Eisenbahnstrecke durch das Ostertal zu bauen. Der Vorschlag wurde abgelehnt, kam jedoch zwanzig Jahre später wieder auf. Erneut scheiterten die Befürworter , bis 1894 immerhin schon ein konkreter Streckenplan entworfen wurde. Die Jahrzehnte zogen ins Land; der Plan lag immer wieder auf dem Tisch, unter anderem forderte 1931 die "Saarbrücker Zeitung": "Wo bleibt die Ostertalbahn?". 1934 erfolgte der erste Spatenstich in der Nähe des Hoofer Bahnhofs, und 1938 weihte man die Strecke von Ottweiler bis Schwarzerden feierlich ein. Seit 1980 transportiert die Ostertalbahn nur noch Güter zu den Industriewerken Saar (IWS) nach Schwarzerden.Heimatmuseum Dörrenbach66606 St.Wendel-DörrenbachAusstellung:   heimische Pflanzen und Kräuter   Stollenbergbau   Reichsarbeitsdienstlager Dörrenbach    landwirtschaflliche Geräte geöffnet nach telefonischer Vereinbarung.Telefon 06858 / 8082
Heimatmuseum Niederlinxweiler Saar Saarland St.Wendeler Land St.Wendel Niederlinxweiler Sehenswert Museum In der Grundschule-Niederlinxweiler Träger:   Interessengemeinschaft Niederlinxweiler Vereine Museumsleiter:   Michael Landau, 06851/70368,   und Hartmut Schiffler, 06851/4536 Öffnungszeiten:    nach Vereinbarung Sammlungen:    Dokumentation zur Ortsgeschichte (Reproduktionen von Fotos und Archivalien);    Zeitungssammlung;    Flachsverarbeitung;    Münzen;    historische Karten und Pläne;    Wechselausstellungen
Die Gemeinde Freisen Saar Saarland St.Wendeler Land Freisen Titel oder Fresenacum nach einer urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1235, liegt mit ihren 8 Ortsteilen eingebettet zwischen den Mittelgebirgen Westrich und Hunsrück, inmitten des einzigartigen Naturparkes Saar-Hunsrück. Die ländliche Umgebung läßt Sie in den schönsten Wochen des Jahres, dem Urlaub, Hektik und Streß des Alltags vergessen. Die Vielzahl der unterschiedlichen Freizeitangebote in oft privater Atmosphäre machen Ihre Ferien zu einem Vergnügen für Sie und Ihre Kinder. Zahlreiche Wanderwege rund um die verschiedenen Ortsteile verbinden landschaftliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten miteinander. In den Zeiten des Massentourismus läßt dieses Fleckchen Erde Ihnen Raum und Gelegenheit sich zu entspannen, Land und Leute in freundschaftlicher Atmosphäre zu erleben. Die Talbrücke im Ortsteil Oberkirchen, das Wahrzeichen der Gemeinde, ist eine der größten Steinbrücken Deutschlands. Die frühere Eisenbahnbrücke spannt sich weit über das Tal. Heute ist das Viadukt den Wanderern und Radfahrern vorbehalten. Freisen verfügt über eine solide wirtschaftliche Grundlage. Diese Voraussetzung erlaubt eine zukunftsweisende Gemeindepolitik in den Bereichen Technik, Freizeit Handwerk, Handel und Industrie. Der Freisener Windpark ist ein Teil unserer umweltbewußten Energieversorgung. Er erzeugt jetzt bereits einen Großteil des in der Gemeinde verbrauchten Stromes. Stilgerecht können Sie Ihre Ferien auf verschiedenen Bauernhöfen verbringen. Der Umgang mit Tieren ist für Kinder nicht nur interessant und abwechslungsreich, sondern sie lernen nebenbei eine Menge über das Leben auf dem Lande. Aus nächster Nähe können im 30 ha großen Wildfreigehege Dam-, Rot- und Wapitihirsche bestaunt werden. Ihr Urlaub gestaltet sich zu einem aktiven Erlebnis für die ganze Familie. Aktion und Spaß - das ganze Jahr über Das Weiselbergbad wandelt sich je nach Witterung von einem Frei- zu einem Hallenbad. Ein garantiertes Vergnügen für unsere Gäste. Viele Kilometer Rad- und Wanderwege spannen sich um die Ortsteile von Freisen. Es gibt viel zu entdecken: das "Steinerne Meer" und der "Steinerne Schrank", der Mithras-Tempel aus römischen Zeiten, die Achatgruben auf dem 572m hohen Weiselberg, dem Herzstück des gesamten Landstriches und das Landwirtschaftsmuseum in Reitscheid. In zwei ständigen Ausstellungen werden mineralogische Schätze der Umgebung gezeigt. Die Region um Freisen ist durch ihre reichhaltigen Funde dieser Mineralien vulkanischen Ursprungs weit über ihre Grenzen hinaus bekannt.
Der Fritz Wunderlich Rad- und Wanderweg Saar Saarland St.Wendeler Land Freisen Freisen Freizeit Rad Dieser Radweg ist ideal für Familien mit Kindern, denn er verläuft zum großen Teil auf einer gut befestigten ehemaligen Bahntrasse. So rollen Sie praktisch von allein und können die reizenden Landschaften genießen. Lohnend sind zudem der Blick auf die Talbrücke Oberkirchen, eine große Steinbrücke aus den 30er Jahren, und der Besuch des Mithras Denkmals, einem Relikt römischen Glaubens. Wer die Tour ein bißchen ausdehnen möchte, kann auf dem Radweg bis nach Kusel fahren, der Geburtsstadt des weltbekannten Tenors Fritz Wunderlich. Mehr Information hier:     Bahntrassenradeln - Details SL02 [Achim Bartoschek]
Naturwildpark Freisen Saar Saarland St.Wendeler Land Freisen Freisen Freizeit Besuchen Sehen und bewundern Sie majestätische Rothirsche, anmutiges Damwild und Wapitis, die zweitgrößte Hirschart nach dem Elch. Ein besonders uriger Anblick sind die zottigen Hochlandrinder mit ihren langen Hörnern. Außerdem leben im Wildpark Sikawild, Mufflons Sehen und bewundern Sie majestätische Rothirsche, anmutiges Damwild und Wapitis, die zweitgrößte Hirschart nach dem Elch. Ein besonders uriger Anblick sind die zottigen Hochlandrinder mit ihren langen Hörnern. Außerdem leben im Wildpark Sikawild, Mufflons, Steinböcke, Wildschweine sowie verschiedene vom Aussterben bedrohte Ziegen- und Schafrassen. Im Naturwildpark, der künftig noch weiter ausgebaut wird, führt Sie ein Rundweg von 1,8 km mitten unter die größtenteils freilaufenden Tiere. Ein besonderes Erlebnis für Kinder ist der direkte Kontakt mit den verschiedenen Tierarten. Sie können hier mit Rot- und Damwild, Hängebauchschweinen, Ziegen usw. auf Tuchfühlung gehen. Die Tiere fressen sogar aus der Hand! Ein ausführlicher Lehrpfad über alle im Park befindlichen Tiere mit Bild und Beschreibung über Verhalten, Fütterung und Herkunft der Tiere gibt Auskunft über viele Fragen. Mehr Information auf der Homepage: Natur-Wildpark Freisen
Mineralienmuseum Freisen Saar Saarland St.Wendeler Land Freisen Freisen Sehenswert Museum Das Mineralienmuseum Freisen hat sich seit einigen Jahren bereits bei Mineralienfreunden einen Namen gemacht. Zu sehen sind fast ausschließlich Mineralien und Achate aus der näheren Umgebung. Besonders der nahegelegene Weiselberg mit dem "Weiselbergit" Das Mineralienmuseum Freisen hat sich seit einigen Jahren bereits bei Mineralienfreunden einen Namen gemacht. Zu sehen sind fast ausschließlich Mineralien und Achate aus der näheren Umgebung. Besonders der nahegelegene Weiselberg mit dem "Weiselbergit" ist immer wieder ein beliebter Mineralienfundort. Die Exponate der größten Ausstellung dieser Art im Saarland gelten als einzigartig. Information:  Mineralienverein Freisen,  Altes Rathaus,   Schulstraße 35,   66629 Freisen   Telefon (0 68 57) 12 27 oder 13 25 Öffnungszeiten  Jeden ersten Sonntag im Monat von 13.00 bis 18.00 Uhr   sowie nach Vereinbarung
Das Weiselberg-Bad Saar Saarland St.Wendeler Land Freisen Oberkirchen Freizeit Wasser Der Ortsteil Oberkirchen der Gemeinde Freisen beherbergt eine der modernsten und attraktivsten Freizeit- und Erholungseinrichtungen des Landkreises St.Wendel: Das Weiselberg Bad bietet während des ganzen Jahres Entspannung und Vergnügen. Eine technisch ausgeklügelte Konstruktion wandelt das Bad in Minutenschnelle vom Hallen- zum Freibad. Nicht nur die verschiedenen Schwimmbecken mit Gegenstromschwimmanlage und Massagedüsen bieten Ihnen Abwechselung und Spaß: Tischtennisplatten, Kinderspielplatz, Riesenschach, Sonnenterasse. Zwei Bundeskegelbahnen und die Cafeteria mit Bikini Bar garantieren Ihnen einen kurzweiligen Aufenthalt. Besonders die kleinen Gäste finden im Innen- und Außenbereich zahlreiche Möglichkeiten, allein oder zusammen mit Erwachsenen im und am Wasser zu spielen. Ihrer und Ihrer Familie Gesundheit dienen die Dampfsauna, der Massagetrakt und das Solarium. Entspannen Sie sich vom Alltag!
Mineralogisches Museum in Oberkirchen Saar Saarland St.Wendeler Land Freisen Oberkirchen Sehenswert Museum Das Mineralogische Museum in Oberkirchen zeigt über 1500 Exponate aus über 90 verschiedenen Arten von Edelsteinen und vulkanischen Gesteinen der Region. Die Vielfalt der Edelsteine, die in der näheren Umgebung gefunden werden, überrascht auch Experten. Das Mineralogische Museum in Oberkirchen zeigt über 1500 Exponate aus über 90 verschiedenen Arten von Edelsteinen und vulkanischen Gesteinen der Region. Die Vielfalt der Edelsteine, die in der näheren Umgebung gefunden werden, überrascht auch Experten. Information Mineralogisches Museum Ehemaliges Schulgebäude 66629 Oberkirchen Telefon (0 68 57) 97 55 oder 61 21 Öffnungszeiten Jeden ersten Sonntag im Monat von 13.00 bis 18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung
Landwirtschaftsmuseum in Reitscheid Saar Saarland St.Wendeler Land Freisen Reitscheid Sehenswert Museum Die Gemeinde Freisen hat in dem von ihr erworbenen Südwestdeutschen Bauernhaus ein Landwirtschaftsmuseum eingerichtet. Die Gemeinde Freisen hat in dem von ihr erworbenen Südwestdeutschen Bauernhaus ein Landwirtschaftsmuseum eingerichtet. Hier soll vor allem das Leben und Arbeiten unserer Vorfahren wieder lebendig werden. Der Arbeitsablauf vom Bestellen des Feldes über Ernten von Getreide, Aufstellen von Garben zu Kasten auf dem Felde und Einbringen der Ernte in die Scheune, wo gedroschen wird, soll dargestellt werden. Das Gebäude, ein Einhaus mit sechs Achsen, wurde im Jahre 1862 erbaut. Es besteht aus dem zweistöckigen, voll unterkellerten Wohnhausteil und einer Doppelstallung mit dazwischenliegender Tenne. Eine große Vorhoffläche mit Hausgarten und weiträumigen Wiesenflächen sind vorhanden. Die Fassaden des Gebäudes sind gut gegliedert und haben Natursteinfenster und Türgehwände mit umlaufenden Gurtgesims, gerundeten Ecklisenen und Frontlisenen. Das Wohnhaus ist so ausgestattet, wie es vor 130 Jahren eingerichtet wurde. Alte Maschinen und Geräte aus der Landwirtschaft werden in den Stallungen ausgestellt. Öffnungszeiten:    Jeden 1.Sonntag im Monat, 13-18 Uhr    Besichtigung für Gruppen außerhalb dieser Zeiten nach Voranmeldung bei:     Herrn Werner Wohlgemuth     66629 Freisen - Reitscheid     Tel. 06857 - 820 Auskunft:     Gemeindeverwaltung Freisen     Rathaus Zimmer 27     Tel. 06855 - 9755
Portrait der Gemeinde Marpingen Saar Saarland St.Wendeler Land Marpingen Titel Marpingen ist eine idyllisch gelegene Wohngemeinde im Norden des Saarlandes, die über die A 1 (Saarbrücken-Trier) mit dem Auto bequem zu erreichen ist. Fernab von Großindustrie und dichtem Verkehr genießen die Bewohner noch überwiegend reine Luft. Wer hier unterwegs ist, durchschreitet eine landschaftlich reizvolle und historisch bedeutsame Gegend, die schon früh begehrtes Siedlungsland war, wie die vor- und frühgeschichtlichen Funde - insbesondere die Grabhügel vornehmer Kelten und Römer - erkennen lassen. Marpingen und seine Nachbardörfer Alsweiler, Berschweiler und Urexweiler bilden eine Einheitsgemeinde. Die Großgemeinde zählt heute über 12.000 Einwohner, umfaßt ein Gebiet von fast 40 qkm und verfügt über ein überaus reges kulturelles und sportliches Leben mit hohem Freizeitwert. Drei Sporthallen, vier Sportplätze, eine Schwimmhalle, Tennisplätze, Schießplätze sowie eine Reithalle mit Reitplatz runden das sportliche Angebot der Gemeinde ab. Berschweiler ist die südlichste der drei Talsiedlungen des Alstals, zu denen auch Alsweiler und Marpingen zählen. Die Entstehung des Dorfes muß lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1281 liegen, denn 1949 wurde bei einer Ausschachtung Teile einer Steinaxt aus der jüngeren Steinzeit gefunden. Von römischer Zeit zeugen gleich mehrere Funde unter anderem Reste einer Villa. Auch soll in der unmittelbaren Umgebung von Berschweiler ein mit Kostbarkeiten beladener goldener Wagen vergraben sein. Berschweiler ist eine idyllisch gelegene und von Landwirtschaft geprägte Wohngemeinde mit bedeutsamen und gut erhaltenen alten Bauernhäusern und vielen schönen Bächen und Weiheranlagen. Alsweiler liegt im oberen Teil des Alsbachtales. Mit rund 2.500 Einwohnern ist es der zweitkleinste Gemeindebezirk der Gemeinde Marpingen. Wie Berschweiler ist Alsweiler lange vor dem 13. Jahrhundert entstanden, was unter anderem durch Funde aus keltischer Zeit belegt wird. In der Epoche der römischen Kolonisation kreuzten sich im Wareswald in unmitterbarer Nähe des heutigen Alsweiler zwei der vier wichtigsten Durchgangsstraßen jener Zeit: zum einen die Straße von Metz nach Mainz, zum anderen die Verbindung von Trier nach Straßburg, die noch heute als "Rheinstraße" bezeichnet wird. Eine besondere bau- und kulturgeschichtliche Sehenswürdigkeit Alsweilers ist das sogenannte "Hiwwelhaus" in unmittelbarer Nähe der Dorfkirche, ist es doch das älteste in seiner Ursprünglichkeit und Originalität noch erhaltene Bauernhaus des Saarlandes. Die charakteristischen Bauteile und Einrichtungen des im Jahre 1712 erbauten Hauses geben einen einmaligen Einblick in die Besonderheiten der saarländischen Bauernhauskultur des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Gebäude wurde behutsam restauriert und soll als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine Sporthalle mit internationalen Maßen, ein Sportplatz sowie zahlreiche Wanderwege ermöglichen es dem Besucher, sich sportlich zu betätigen oder die schöne und farbenfrohe Natur zu erkunden. Bäche und idyllisch gelegene Weiher laden zur Entspannung und zum Genießen ein. Urexweiler, die gastliche Gemeinde im südlichen Kreis St.Wendel ist der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde Marpingen mit rund 3.200 Einwohnern und 11,5 qkm Fläche bereits in einer Festschrift aus dem Jahr 1952 beschrieben. Scherze, Lust an Jux und Fopperei eines gewissen Herrn Johann Jakob Dörr brachte den Einwohnern dieses Ortsteils den Zweitnamen "Hanjobshausen" ein, denn dieses Urexweiler "Original" wurde allgemein nur "Hanjob" genannt. Frohsinn mit Schalkhaftigkeit gewürzt ist auch heute noch eine der hervorstechendsten Eigenschaften der "Hanjobe". 1863 wurde die alte Kirche aus dem Jahr 1776 bedeutend erweitert. Aufgrund stetig wachsender Einwohnerzahlen war diese Kirche bald zu klein. Die neue Kirche wurde quer zu alten in spätbarockem Stil erbaut und am 10.05.1914 eingesegnet. Der Hochaltar kann zu den schönsten der Diözese Trier gerechnet werden. Die Höhe des Zwiebelturms, des Wahrzeichens Urexweilers, beträgt 48 m. Mit einer eindrucksvollen Orgel verfügt die Kirche über ein kulturhistorisches Instrument. Aber auch diejenigen die Ruhe und Erholung suchen kommen in Urexweiler auf ihre Kosten: das Naherholungsgebiet "Im Brühl" mit Mehrzweckhalle, Hallenbad, Kinderspielplatz und verschiedenen Sportanlagen lädt zum Verweilen und zu aktiver Entspannung ein.
Segelflughafen Marpingen Saar Saarland St.Wendeler Land Marpingen Marpingen Freizeit Sonstiges Der Segelflughafen in Marpingen gehört zu den vier bundesdeutschen Leistungszentren dieser Sportart. Alljährlich finden sportliche Wettkämpfe und fliegerische Begegnungen statt, die weit übers Saarland hinaus Beachtung finden. Im Jahre 1995 war Marpingen Austragungsort der 9. Internationalen Europameisterschaften der Frauen im Segelflug. Eine Besichtigung sowie eine Führung im Landesleistungszetrums ist möglich, ebenso Gastflüge nach Vereinbarung.      Aero Club Saar e. V.     Landesleistungszentrum Segelflug     Am Segelflugplatz 1     66646 Marpingen     Tel.: 06853/4774
Kapelle und Quelle Härtelwald Saar Saarland St.Wendeler Land Marpingen Marpingen Sehenswert Baudenkmal Im Jahre 1876 behaupteten vier Mädchen, die Mutter Gottes sei ihnen im Härtelwald erschienen. Bald strömten Scharen von Pilgern in den Härtelwald. Die preußische Regierung, die sich damals in einem Konflikt mit der katholischen Kirche befand ("Kulturkampf"), versuchte die Wallfahrten zu unterbinden, teilweise sogar mit militärischer Gewalt. Die offizielle Kirche erkannte die umstrittenen Marienerscheinungen nicht an. Trotzdem wurden zwei Kapellen errichtet, die auch heute noch von zahlreichen Pilgern aus Nah und Fern besucht werden.
Heimatmuseum Urexweiler Saar Saarland St.Wendeler Land Marpingen Urexweiler Sehenswert Museum Heimatmuseum UrexweilerGrundschule Urexweiler, 66646 Marpingen   Geöffnet nach Vereinbarung   Telefon 06827 / 738
Hiwwelhaus in Alsweiler Saar Saarland St.Wendeler Land Marpingen Alsweiler Sehenswert Baudenkmal Das Hiwwelhaus in Alsweiler, erbaut 1712, gehört zu den ältesten, noch in dieser Ursprünglichkeit erhaltenen Bauernhäusern im Saarland. Das Hiwwelhaus beherbergte als sogenanntes Einhaus alle Wohn- und Wirtschaftsräume unter einem Dach. Es ist damit Vorläufer des südwestdeutschen Bauernhaustyps, der sich im Saarland und Lothringen gegen Ende des 18. Jahrhunderts in der Region durchsetzte. Gebaut wurden die Außenmauern des Wohnteils aus massivem Sandstein, Stall und Scheune wurden aus Fachwerkkonstruktionen errichtet. Heute wird das Hiwwelhaus als Veranstaltungsort für Musikkonzerte, Ausstellungen oder Seminare genutzt. Eine Bereicherung stellt das neu eingerichtete Museum dar, das Gegenstände aus dem bäuerlichen Leben zeigt. Öffnungszeiten   nach Vereinbarung, Führungen auf Anfrage Information   Gemeinde Marpingen   Kulturamt   Urexweiler Straße 11   66646 Marpingen   Telefon (0 68 53) 9 11 60
Gemeinde Namborn Saar Saarland St.Wendeler Land Namborn Titel Die Gemeinde Namborn liegt vor den Toren der Kreisstadt St.Wendel in dem waldreichen Hügelland zwischen Blies und Nahe (288-509 m über NN). In der Wohngemeinde mit einer Gesamtfläche von 26 Quadratkilometer leben zur Zeit 8.328 Einwohner. Ihr weithin sichtbares Wahrzeichen, die Liebenburg, grüßt von hoch über der B 41 auf halber Strecke zwischen Idar-Oberstein und Saarbrücken. Eine reizvolle Mittelgebirgslandschaft zeichnet die Gemeinde Namborn aus. Mit dem Schloßberg bei Hofeld / Eisweiler besitzt sie seit 1937 eines der ältesten Naturschutzgebiete des Saarlandes. 1983 wurde das Gebiet "Weiherbruch und Rohrbachwiesen" im Ortsteil Namborn zum Naturschutzgebiet erklärt. Ein naturnahes Wanderwegenetz führt den Naturfreund an alten Wegekreuzen, Aussichtspunkten, Rast- und Grillplätzen vorbei zu anerkannten Naturdenkmälern, wie den "Drei Eichen" in Roschberg, die "Linde" in Furschweiler und die "Wendelinushöhle" in Baltersweiler. Von der sechs Meter tiefen Wendelinushöhle erzählt man sich die Sage, daß hier der heilige Wendelinus auf wunderbare Weise zu dem Hof seines Herrn in Tholey gelangte. Eine Sehenswürdigkeit besonderer Art bietet sich bei Hofeld Mauschbach: Hier sind noch Höckerlinien des "Westwalls" erhalten. Eine internationale Attraktion ist das Steinbildhauersymposion auf und am alten Baltersweiler Sportplatz. Hier ist der Ausgangspunkt zur berühmten [[Straße der Skulpturen]], die zum [[Bostalsee]] führt. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Hofeld-Mauschbach, wo eine ehemalige Schule in ein schmuckes Rathaus umgestaltet wurde. Die Entfernung von der Gemeindegrenze bis zu diesem zentralen Punkt beträgt höchstens fünf Kilometer. Nicht weit davon entfernt, am Fuße des Schloßbergs, liegt die 1987 fertiggestellte Liebenburghalle, der gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Mittelpunkt der Gemeinde. Hier finden auch größere überregionale Veranstaltungen statt.
Die Liebenburg Saar Saarland St.Wendeler Land Namborn Eisweiler Sehenswert Baudenkmal 1220 erstmals erwähnt, wurde die Liebenburg in der Folge mehrmals zerstört, zuletzt 1677. Ein auf den Fundamenten des einstigen Burgfriedes auf dem "Schlossberg" errichteter Aussichtstturm, heute im Wappen festgehaltenes Symbol der Verbandsgemeinde Namborn, bietet seit 1977 einen Rundblick über grosse Teile des Kreises St.Wendel bis hin zu den Ausläufern des Hunsrücks.
Nohfelden Saar Saarland St.Wendeler Land Nohfelden Titel Wenn es im Saarland um Freizeit und Fremdenverkehr geht, dann ist der [[Bostalsee]] sicherlich eine der ersten Adressen. Oftmals aber steht - auch im eigenen Land - die Gemeinde Nohfelden, zu der der [[Bostalsee]] gehört, ganz im Schatten dieses überregional bekannten Freizeitzentrums. Und dies ganz zu Unrecht. Zweifellos ist die neue »Weiße Industrie« des Fremdenverkehrs mit dem Schwerpunkt [[Bostalsee]] neben zahlreichen Klein- und Mittelbetrieben für die Wirtschaftsstruktur der Gemeinde sehr wichtig geworden. Auch hier waren und sind wegfallende Arbeitsplätze im Bergbau und auf der Hütte und zusätzlich in der Landwirtschaft zu ersetzen. Aber diese Entwicklung kommt nicht ohne die eigentliche Qualität des Standortes Nohfelden aus. Diese erschließt sich abseits des eigentlichen Fremdenverkehrszentrums. Nohfelden mit seinen rd. 11 500 Einwohnern in 13 Dörfern ist eben weitgehend noch eine Landgemeinde geblieben, in der die Umwelt einer gewachsenen Kulturlandschaft und dörfliches Leben noch weitgehend stimmen, in der gewachsene Tradition ihren Platz hat, in der Offenheit für Neues mit Realitätssinn für das tatsächlich Machbare eine eigene gesunde Verbindung eingehen. Sicherlich also keine Idylle, aber eine Gemeinde, in der es sich leben läßt. Symptomatisch vielleicht dafür die überdurchschnittliche Gastronomie. Selbst das modernste Hotel - und es gibt hier eine ganze Reihe davon - ist immer auch noch ein Stück Dorfwirtschaft, wo bei einem kühlen Bier die großen und kleinen Probleme gelöst werden. So verkörpert Nohfelden ein stückweit die reizvolle Lebensart der Region, auch wenn die »alten Oldenburger« immer etwas anders waren und immer etwas mehr über die Grenzen des Landes geschaut haben als andere. Die Gäste aus nah und fern finden immer wieder überraschende neue Facetten und Anknüpfpunkte da, wo sie es eigentlich nicht erwartet hatten. Machen Sie es ihnen nach. Gerade in Jahreszeiten, wo der [[Bostalsee]] nicht mehr so im Mittelpunkt steht, entdecken Sie die ganze Gemeinde Nohfelden und Sie werden feststellen: Nohfelden ist in der Tat mehr als der [[Bostalsee]].
Hunnenring-Wanderung Saar Saarland St.Wendeler Land Nohfelden Freizeit Wandern Abmarsch ist in der Dorfmitte von Eisen, in Richtung Heidehof - siehe Hinweisschild. An der Wegegabelung zwischen Sportplatz und Heidehof halten wir uns links, Richtung Wald. Nach ca. 300 m beginnt eine junge Fichtenschonung, durch die ein Teerweg bis zur nächsten Wegegabelung führt. An dieser halten wir uns rechts und erreichen nach etwa 500 m die Schwerspatgrube. Hier wurden außer Schwerspat auch noch andere Arten von Mineralien abgebaut. Danach geht es immer geradeaus den Zimmerberg hoch. Oben angekommen, halten wir uns an der nächsten Wegegabelung rechts und wandern durch herrlichen Mischwald in Richtung Forsthaus Neuhof. Vorher biegen wir noch einmal rechts ab und gehen geradeaus bis zum Teerweg. An der Kreuzung biegen wir links ab und sehen das Forsthaus schon vor uns. Es liegt mitten im Hochwald, umgeben von herrlichen Wildwiesen, an einem der schönsten Plätze im Staatswald. Wenn man sich in den frühen Morgenstunden oder am Abend dort aufhält, kann man direkt vor dem Forsthaus in den Wiesen Hirsche beim Äsen beobachten. Am Forsthaus ist auch der ideale Platz für die Wanderer, um eine Pause einzulegen. Links vor dem Forsthaus geht es weiter in Richtung Dollberg. Nach etwa 1 km auf dem Dollbergkamm hat man mehrere mögliche Richtungen zum Wandern. Die beiden schönsten Wege in Richtung Hunnenring sind diese: 1. Wir bleiben links auf dem Dollbergkamm und wandern auf einem wunderschönen Waldpfad mit herrlichen Aussichtspunkten in Richtung Ring. Am Anfang ist der Weg noch sehr gut zu begehen und der Wald noch durchforstet, aber nach etwa 2 km wird es schwierig zu gehen, da alles steinig ist. An dieser Stelle siegte die Natur, denn hier war noch keine Axt im Walde. Ein richtiger Dschungel, herrlich, so etwas zu sehen. Danach erreichen wir bald den Ringwall oder Hunnenring. Wir können auf diesem Steinwall entlangwandern. Es gibt auch schöne Plätze zum Rasten (siehe Hunnenring). Die 2. Möglichkeit, zum Hunnenring zu kommen, wäre diese: An der Wegespinne nehmen wir den 2.Weg links und gehen etwas abwärts einen wunderbaren Weg bis zum Waldrand, vorbei an der Skibahn und der Köhlerhütte. Wir wandern jetzt weiter bis an die Hauptstraße, die von Otzenhausen in Richtung Neuhütten führt, und gehen dort gleich wieder links in den Wald. Nach 1 km durch Fichten kommen wir an eine Schutzhütte, hinter der wir links hoch gehen und dann auch zum Ringwall kommen. Nach Rast und Besichtigung des Hunnenrings wandern wir zurück in Richtung Eisen. Von nun an gehen wir bergab durch einen Lärchenwald, immer links bis zur nächsten Kreuzung. Hier gehen wir links und dann immer geradeaus bis zum Jagdhaus, vor dem ein kleiner Weiher liegt, zwischen hohen Fichten und Buchen. Am Jagdhaus vorbei geht es rechts in einen Fichtenwald durch Jungkulturen bis zur nächsten Kreuzung, wo wir uns links halten bis zur nächsten Wegeteilung. Wir biegen rechts ab und verlassen diesen festen Waldweg nicht bis zur Teerstraße, auf der wir links in Richtung Eisen wandern. Nach etwa 300 rn sehen wir das Dorf in nächster Nähe vor uns liegen.
Der Bostalsee Saar Saarland St.Wendeler Land Nohfelden Freizeit Wasser Sein Name steht seit 1979 stellvertretend für das mit 120 ha Fläche größte Wasserrevier in ganz Südwestdeutschland und als Synonym für das attraktivste Ferien- und Naherholungsrevier im gesamten St.Wendeler Land. Der Bostalsee ist in den Sommermonaten weithin bekanntes Eldorado für Wassersportler, Wanderer und Camper gleichermaßen, mit familienfreundlichen Einrichtungen und ganzjährig Fremdenverkehrsmittelpunkt der Gemeinde [[Nohfelden]], die ansonsten völlig zu Unrecht etwas im Schatten des übermächtigen Anziehungspunktes Bostalsee zu liegen scheint. Eines verbindet See und Gemeinde allerdings: sie sind dem Element Wasser »ganz Nahe«. Wer die umfangreiche Palette an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten im Umfeld des Bostalsees gerade in den warmen Monaten des Jahres in Anspruch genommen hat, wird überrascht sein, daß [[Nohfelden]] und seine Ortsteile neben einer Vielzahl an landschaftlichen Reizen kunsthistorische Kleinode aufzuweisen hat, die saison- und wetterunabhängig auf ihre Entdeckung warten. Wer diese ungemein reizvolle Landschaft mit ihren gewachsenen vielfältigen historischen Einflüssen - die zum Teil bis in die Gegenwart reichen - entdecken und erleben will, dessen Wanderung beginnt meist am Bostalsee mit seiner weit gespannten Angebotspalette. Umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur des Sees und dessen Umfeld waren seit seiner offiziellen Eröffnung im Jahr 1979 nötig, um den heutigen Standard zu erreichen. Ein See allein, wenngleich in einer unberührten Mittelgebirgslandschaft gelegen, genügt nicht: das erkannten auch die Verantwortlichen von Anfang an. Zur Grundausstattung des Sees gehörte deshalb von Anfang an ein gut ausgebauter, rd. 7km langer Rundwanderweg um den See, das Biotop in der Ruhezone, ausgedehnte Badestrände samt großzügiger Liegewiesen und der kreiseigene Segelhafen mit Tretbootsteg. Einhellig sind die Meinungen unter Wassersportlern, wenn es um die Qualität des 120 ha großen Gewässers Bostalsee geht. Rund die Hälfte der etwa 800 saarländischen Tauchsportler nutzt den See mittlerweile als Trainings- und Tauchgefielde. Bei ausgezeichneter Wasserqualität und Wassertiefen bis zu 20 m fanden Tauchsportfreunde von Anfang an hier geradezu bilderbuchhafte Bedingungen vor, um ihrem Sport zu frönen. Insbesondere als Trainingsgewässer für Meerestaucher wird der Bostalsee wegen seiner nicht immer leichten Bedingungen sehr geschätzt. Der Landesverband Saarländischer Segler (LVSS) hat sein 2000 m2 großes Domizil in der Eckelhauser Bucht bezogen, wo man inzwischen Liegeplätze für 500 Boote und Bretter geschaffen hat.
Hügelgräberfeld auf dem Priesberg Saar Saarland St.Wendeler Land Nohfelden Sehenswert Aus der Vorzeit Auf der Höhe des Priesberges zwischen Bosen und Schwarzenbach erstreckt sich von Nordosten nach Südwesten eines der größten Hügelgräberfelder der Hunsrück- Eifel- Kultur. Die ältesten der zwischen 1901 und 1904 ausgegrabenen Hügelgräber stammen aus der Zeit der älteren Hunsrück- Eifel- Kultur (entspr. 550 - 450v.Chr.). Hier wurden die Toten unverbrannt in ca. 2 m langen Grabgruben bestattet, geschützt von mächtigen Steinpackungen. Man gab den Toten reichlich Schmuck mit, der vom Bronzereichtum des Hochwald- Nahe- Gebietes zeugt. Die gefundenen Grabbeigaben sind im Heimatmuseum Birkenfeld/Nahe ausgestellt. In der Zeit der jüngeren Hunsrück- Eifel- Kultur (entspr. 3.- 2. Jahrhundert v.Chr.) wurden die Toten mit ihren Beigaben auf mächtigen Scheiterhaufen verbrannt. Nachdem das Feuer erloschen war, wurde über den Scheiterhaufen der Grabhügel aufgeschüttet (aus dem Buch: »Saarland - mit einer Einführung in die Vor- und Frühgeschichte des Saarlandes«). Wegbeschreibung: Um zu den Hügelgräbem auf dem Priesberg zu gelangen, biegen Sie am Ortsausgang von Bosen in Richtung Schwarzenbach in den 1.Weg rechts, der zu den Tennisplätzen führt, ab. Dieser Weg steigt an, sobald Sie an den Tennisplätzen vorbei und über den Bosbach gelangt sind. Auf der Höhe kreuzt ein Waldweg. Zu beiden Seiten der Kreuzung sind im Wald die Grabhügel sichtbar. Die Entfernung von Bosen bis zu den Gräbern beträgt ca. 1 km.
Die Burg Nohfelden Saar Saarland St.Wendeler Land Nohfelden Nohfelden Sehenswert Baudenkmal wurde von dem Ritter Wilhelm II. von Stein, dem Herrn von Oberstein, erbaut. Wilhelm Bossel vom Stein entstammte der jüngeren Linie der Grafen vom Stein mit Sitz auf der Burg des heutigen Idar - Oberstein. Von dort wurde er von Wirich von Dhaun - Oberstein vertrieben und zog sich auf die, bereits 1251 widerrechtlich von seinem Vater besetzten Besitzungen der Grafen von Veldenz zurück und baute Burg Nauvelde. Am 30. Dezember 1285 wurde sie durch einen Vertrag an den Grafen von Veldenz übertragen. In diesem Dokument, das von vielen Adligen dieser Gegend gesiegelt wurde ( u.a. Die Vögte von Hunolstein, Die Grafen von Sponheim, Johann von Veldenz ) verspricht der Erbauer der Burg, Wilhelm Bossel vom Stein, dem Grafen von Veldenz und dessen Erben, jederzeit seine Burg zu öffnen. Schon bald ging es aber finanziell abwärts mit den Herren von Nohfelden. Sussel von Nohfelden verkaufte 1345 eine Hälfte der Burg an die Grafen von Veldenz. 1399 ging die Burg durch Heirat in den Besitz der Herren von Ruppertsberg über, welche die Burg und Gemarkung Nohfelden am 24.Juli 1476 an die Herzöge von Zweibrücken verkauften. Diese nutzten ab diesem Zeitpunkt Burg Nohfelden als Jagdschloß und ab 1477 als Sitz eines Amtmannes. Auch diente Nohfelden lange als herzogliches Gefängnis, dessen bekanntester Insasse Kaspar, der älteste Sohn von Herzog Ludwig von Zweibrücken, war. Dieser wurde dort von seinem Bruder Alexander 36 Jahre eingekerkert und starb auch in Haft. Ab 1681 geriet die Burg zunächst in schwedischen und später in französischen Besitz. Beide Besitzer ließen die Burg verfallen und so wurde die Burg 1804 versteigert. Die neuen Besitzer nutzten die Burg als Steinbruch. Den Rest der Burg erwarb in späteren Jahren ein Nohfelder Bürger, der sie Anfang der 90 er Jahre der Gemeinde Nohfelden überließ. In den Jahren 1959/60 begannen die Restaurierungsarbeiten. Man legte einen Keller frei, der heute vom Hotel Burghof als Weinkeller genutzt wird. Der Bergfried, von dem man einen wundervollen Ausblick über den Ort und seine Umgebung hat, erhielt einen sicheren Rundaufstieg. Nach mündlicher Überlieferung soll einmal der Schinderhannes in der Schloßmühle (Straßenname: Schloßmühl) übernachtet haben.
Golfen im Heidehof Saar Saarland St.Wendeler Land Nohfelden Eisen Freizeit Sonstiges Der Golfpark Heidehof in Nohfelden-Eisen verfügt neben einer gepflegten und sportlich sehr anspruchsvollen 9-Loch- Golfanlage auch über ein großzügig angelegtes Übungsareal, bestehend aus Driving- Range, Putting- und Chipping- Green sowie drei öffentlichen Spielbahnen. Der Golfplatz Heidehof liegt in herrlicher, abwechslungsreicher Hochwaldlandschaft und ist bequem aus allen Richtungen über die A62 und A1 erreichbar
Kathreinenkapelle in Selbach Saar Saarland St.Wendeler Land Nohfelden Selbach Sehenswert Baudenkmal An der Kreuzung B 269/Primstaler Straße in Selbach (vor dem 0ldenburger Hof) steht die Kapelle St.Katharina, die in den Jahren 1986/87 vor dem Verfall gerettet und restauriert wurde. Der Turm ist wahrscheinlich im 13.Jahrhundert entstanden, während der Kapellensaal im 16. und 17.Jahrhundert erbaut wurde. Neunkirchen/Nahe taucht 1235 erstmals schriftlich auf, als Lehen der Bischöfe von Verdun. Als Unterlehen traten um 1400 die Herren von Sötern auf. Der Kapellenbau ist wohl erst im 16. Jahrhundert entstanden. Der Wehrturm, eventuell auch als Zufluchtstätte genutzt, verlor damit seine Funktion. Ein Wappen über der Eingangstür zum Turm legt Zeugnis ab von der Herrschaftszugehörigkeit zu Sötern mit der Wolfsangel. Bemerkenswert in dieser Kapelle ist der spätbarocke Kreuzweg, der ein einmaliges Kunstwerk in der Gemeinde darstellt. Das älteste Ausstattungsstück der Kapelle ist die durch Inschrift auf das Jahr 1509 datierte Renaissanceglocke, die jedoch schwer zugänglich ist.
Der Hinkelstein Saar Saarland St.Wendeler Land Nohfelden Walhausen Sehenswert Aus der Vorzeit In Walhausen steht der berühmte Hinkelstein. Er lag bis zum 14. Juni 1984 im tiefen Morast im Hinkelborn, in dem sich auch eine kleine Quelle befindet. Am 15. Juni 1984 wurde der 15 Tonnen schwere und ca. 6000 Jahre alte Menhir aus seinem »Bett« gehoben. Er hat bis zu diesem Tage Jahrhunderte dort gelegen. Schließlich wurde er zum »Obelix von Walhausen« getauft. Er stammt noch aus dem Neolithikum (Jungsteinzeit). In dem 655 Jahre alten Dorf Walhausen (es wurde 1333 gegründet) erzählt man sich noch heute folgende Sagen vom Hinkelstein: In der ersten heißt es, daß sich der Menhir in der Mittagszeit einmal um die eigene Achse dreht. In der zweiten Sage wird erzählt, daß an der Stelle, an der der Kultstein Jahrhunderte gelegen hatte, sich die Kriegskasse des Hunnenkönigs Attila befinden soll. Hinkelstein- Wegweiser: An der Hauptstraße inmitten von Walhausen steht die evangelische Kirche. Von dort ist der Weg ausgeschildert.
Die Quelle der Nahe Saar Saarland St.Wendeler Land Nohfelden Selbach Sehenswert Sonstiges Das Quellgebiet der Nahe ist ein umzäuntes Wiesental oberhalb von Selbach. Von der Dorfmitte aus führt der Weg zur Quelle durch die Primstaler Straße, am Gasthaus »Zur Nahequelle« entlang, von dort auf dem Wanderweg weiter zur Quelle. Die Nahequelle wurde im Jahre 1968 eingefaßt und ausgebaut. Sie liegt 460 m über dem Meeresspiegel. Folgt man von dort dem Lauf der jungen Nahe nach Selbach, wo die erste Nahebrücke steht, und von dort weiter zum Weiler Elzenbergermühle, so stellt man überrascht fest, dass der Bach auf den ersten Kilometern bereits merklich breiter geworden ist, gespeist durch mehrere Zuflüsse. Die nächsten Zuflüsse aus dem Hunsrück hat man durch einen Damm gestaut und auf diese Weise den [[Bostalsee]] geschaffen, einen beliebten Freizeit- und Badesee. Bis die Nahe bei Bingen in den Rhein mündet, hat sie eine Strecke von 112 km zurückgelegt, bei einem Höhenunterschied von 380 m. An der Quelle stehen Bänke zum Ausruhen, und etwas unterhalb wurde eine Schutzhütte errichtet. Nicht weit entfernt kann man ein Wildfreigehege besuchen. Um die Nahequelle führen Wander- und Rundwege.
Gemeinde Nonnweiler Saar Saarland St.Wendeler Land Nonnweiler Titel Die Gemeinde Nonnweiler liegt im Nordwesten des Landkreises St. Wendel und gehört dem Naturpark Saar-Hunsrück an. Das Erscheinungsbild ist geprägt durch den Hoch- und Idarwald im Norden und durch die hügeligen Formationen des Prims-Blies-Hügellandes sowie des Oberen Naheberglandes im mittleren und südlichen Teil. Beeindruckend ist das reichgegliederte Relief mit Erhebungen von knapp 700 Metern und Tälern, die bis in die Höhenlage von 310 Metern hinabreichen. Das Gebiet der heutigen Gemeinde bestand schon früh als Amt Nonnweiler. Von den acht Orten gehörten vor 1716 drei zum Kurfürstentum Trier, nämlich Nonnweiler, Bierfeld und Sitzerath. Nach 1716 kamen noch Braunshausen und Otzenhausen dazu, die vorher zur reichsunmittelbaren Herrschaft Eberswald mit Sitz in Sötern gehörten. Schwarzenbach blieb bis 1794 bei der Herrschaft Eberswald, deren Oberlehensherr der Kurfürst und Erzbischof von Trier war. Nur das heutige Primstal, das 1930 durch Zusammenlegung der beiden Orte Mühlfeld und Mettnich entstand, gehörte zur Herrschaft Dagstuhl und Kastel zu der lothringischen Exklave, die bereits 1766, also vor Ausbruch der Revolution, französisches Territorium war. Von überregionaler, vorgeschichtlicher Bedeutung sind die beiden Fürstengräber von Schwarzenbach und das keltische Oppidum ("Hunnenring") bei Otzenhausen. Das Fürstengrab von Schwarzenbach, in dem man eine Goldschale aus dem 5./4. Jahrhundert v. Chr. fand, und die keltische Ringwallanlage am Dollberg bei Otzenhausen stehen in enger Beziehung zueinander. Wahrscheinlich war der Erbauer des Oppidums ein reicher Territorialfürst, der in dem Grab von Schwarzenbach beigesetzt wurde. Das gesamte nördliche Saarland, besonders aber die Gegend im oberen Primstal, war ein Zentrum keltischer Besiedlung, wofür das Vorkommen von Eisenerzen, die Voraussetzung schuf. Die Entstehung einer frühkeltischen Zivilisation während des Übergangs von der Hallstatt- zur Latène-Zeit ist wesentlich gekennzeichnet durch den Dreiklang Eisenerz, Ringwälle und Adelsgräber, welche untrennbar mit dem Keltentum verbunden sind. Das Vorkommen von Eisenerz in Verbindung mit der Gewinnung der Holzkohle und der Nutzung von Wasserkraft schuf die Voraussetzung für die vorindustrielle Gewinnung von Eisen am Oberlauf der Prims und einer frühen relativen wirtschaftlichen Blüte des Gebietes. Im 16. Jahrhundert entstandene Eisenverhüttung verschwand, sobald die industrielle Revolution mit modernen Produktionsformen die Verhüttung von Erzen bestimmte. Heute ist Nonnweiler heilklimatischer Kurort. Mit der Primstalsperre, einem Trink- und Brauchwasserreservoir, wurde gleichzeitig ein Erholungsgebiet geschaffen, das sich durch Natürlichkeit auszeichnet. Idyllisch eingebettet in die Hügellandschaft kann man auf dem 13 km langen Rundweg herrlich wandern oder radfahren. Am Staudamm gibt es heute den Planetenwanderweg, der die Planeten selbst und die Abstände der Planeten voneinander im Maßstab 1:1 Milliarde darstellt. An der Sternwarte am Peterberg kann man seine astronomischen Kenntnisse verbessern. Spass für Jung und Alt bietet die Sommerrodelbahn am Peterberg, die mit 1000 m zu den längsten Bahnen Deutschlands gehört.
Der Planetenwanderweg Nonnweiler Saar Saarland St.Wendeler Land Nonnweiler Nonnweiler Freizeit Wandern Schülerinnen und Schüler der Astronomie AG des Gymnasiums Birkenfeld haben in Nonnweiler einen Planetenwanderweg initiiert und gestaltet. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1996 haben ihn bereits zahllose Touristen und Schulklassen besucht. Der Planetenwander Schülerinnen und Schüler der Astronomie AG des Gymnasiums Birkenfeld haben in Nonnweiler einen Planetenwanderweg initiiert und gestaltet. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1996 haben ihn bereits zahllose Touristen und Schulklassen besucht. Der Planetenwanderweg stellt ein Modell unseres Sonnensystems im Maßstab 1:1 Milliarde dar. Die neun großen Planeten, die Sonne und unser Mond werden im gleichen Maßstab präsentiert wie ihre mittleren Entfernungen untereinander. In diesem Modell werden somit die tatsächlichen Größenverhältnisse unseres Sonnensystems erlebbar. Einzigartig unter allen Planetenwanderwegen ist die gelungene Präsentation der Planeten. Der Planetenweg beginnt mit einer großen Hinweistafel, die dem Besucher die Bedeutung eines Planetenwegs erklärt. Außerdem gibt sie allgemeine Informationen zum Sonnensystem. Neben dieser Tafel befindet sich das Modell der Sonne. Es besteht aus einer gelben Kunststoffkugel (Durchmesser 1,40m) mit zwei halbkreisförmigen Informationstafeln. Eine beinhaltet physikalische Daten über die Sonne, die zweite einen fortlaufenden Text mit allgemeinverständlichen Informationen.  Hauptbestandteil der Planetenstationen sind drei Halbscheiben (Durchmesser 70cm), die jeweils im 120°-Winkel zueinander angeordnet sind. In der Aussparung in der Mitte ist an dünnen Stahlfäden oder Metallstäben das Planetenmodell aus Metall befestigt. Die linke Halbscheibe trägt dann jeweils physikalische Daten über den Planeten, die rechte Halbscheibe einen fortlaufenden Text. Die dritte Halbscheibe auf jeder Seite jeweils ein Farbfoto des Planeten oder eines seiner Monde. Die Tafeln sind aus einer schwarzen Alu-Legierung gegossen, wobei die Schrift hell herausgearbeitet wurde. Diese Darstellungsform der Planetenstationen wurde erst nach vielen Stunden Überlegung von den Schülern entwickelt. Die drei Halbscheiben symbolisieren dabei die Himmelskugel, in deren Mitte jeweils der Planet frei schwebt. Die Schüler mussten dann aus Büchern zur Astronomie die interessantesten Informationen zu den Planeten aussuchen und in 120 Wörtern jeweils zusammenfassen. Außerdem haben sie zu jedem Planeten die physikalischen Daten zusammengetragen und auf eine Tafel geschrieben. Zusammen mit der Tafel zu Beginn des Planetenweges ist also ein kleines Buch von 40 Seiten zum Sonnensystem entstanden. Um es zu lesen muss der Besucher jedoch 6 km weit laufen, nämlich vom Modell der Sonne bis zur Plutostation. Errichtet wurde der Planetenweg entlang des Rundweges um die Primstalsperre in Nonnweiler. Dieser Weg hat eine Gesamtlänge von 12 km, wobei der Planetenweg allerdings bereits nach der Hälfte bei der Planetenstation des Pluto endet. Der Rundweg selbst liegt jedoch in einer sehr reizvollen Landschaft, sodass man gerne die Reststrecke bis zum Ausgangspunkt zurück läuft.
Sommerrodelbahn im Freizeit- und Wintersportzentrum Peterberg Saar Saarland St.Wendeler Land Nonnweiler Braunshausen Freizeit Sonstiges Von April bis Oktober lädt das Freizeitzentrum Peterberg mit der 1.000 Meter langen Sommerrodelbahn zu einem sportlichen Zwischenstopp ein. Sie werden auf den 584 Meter hohen Peterberg hinauf transportiert; selbst Starten, Beschleunigen und Bremsen lautet die Devise - durch Kurven, Bögen, Schwünge und über Jumps. Ein unvergesslicher Freizeitspaß für Alt und Jung.Mehr Informationen:    Freizeit- und Wintersportzentrum Peterberg
Peterbergkapelle auf dem Peterberg Saar Saarland St.Wendeler Land Nonnweiler Braunshausen Sehenswert Baudenkmal Die heutige Peterbergkapelle wurde im Jahr 1982 wieder an der Stelle auf dem Peterberg errichtet, wo man die Fundamente der früheren Kapelle, die im Jahre 1550 erstmals erwähnt wurde, freigelegt hatte. Die bäuerliche Bevölkerung aus den umliegenden Orten hatte hier den Heiligen Petrus vor allem als Wetterheiligen verehrt. Seit altersher fand am 29. Juni eine Wallfahrt zu dieser Peterbergkapelle statt. Seit dem 16. Jahrhundert hielt man hier ursprünglich einen Markt ab, der später nach Sötern verlegt wurde.Auch heute dient diese Stätte der Besinnung und dem Gebet. Etwa 50 m südlich der Peterbergkapelle steht der »Grindbom«, dessen Wasser eine heilende Wirkung bei Hauterkrankungen nachgesagt wurde. Auch hierhin pilgerten in früheren Zeiten sehr viele Kranke, um sich Heilung zu verschaffen.
Der Ringwall von Otzenhausen -Hunnenring Saar Saarland St.Wendeler Land Nonnweiler Otzenhausen Sehenswert Aus der Vorzeit Der "Hunnenring" ist kein Bauwerk der Hunnen, er wird im Volksmund so genannt. Nein, er ist ein keltisches Bauwerk. Heute ist er verfallen und wirft viele Rätsel auf. Archäologen arbeiten seit 1999 am Hunnenring, um ihm alle Rätsel zu entlocken. Der keltische Ringwall, nördlich von Otzenhausen in Richtung Züsch, am Hang des Dollberges gelegen, ist eine der eindrucksvollsten vorgeschichtlichen Befestigungsanlagen in Europa. In etwa birnenförmiger Gestalt umschließt er den südlichen Vorsprung des Berges. In neueren Forschungen geht man davon aus, daß es sich bei dem Ringwall um eine befestigte Siedlungsanlage oder Oppidum, wahrscheinlich um den Stammsitz eines treverischen Fürsten bzw. Stammeshäuptlings handelt. Von Julius Caesar als »murus gallicus« bezeichnet, bestehen die Ringwälle aus Trockensteinmauern, die in Holzgerippe eingefaßt sind. Das Oppidum an dem Dollberg erlebte zwei Bauphasen,und zwar den eigentlichen Entstehungsbau, der in die Zeit um 500 v.Chr. datiert werden kann und die Ausbauphase zu der gewaltigen Befestigungsanlage, wie sich aus den vorhandenen Steinmassen rekonstruieren läßt.Sie fällt in den Zeitraum zwischen 78 und Mitte der sechziger Jahre v.Christus.Das Oppidum könnte Stammsitz des Trevererfürsten Indutiomarus gewesen sein, da es im Anschluß an die Niederlage des Trevererstammes gegen Caesar seit dem Jahr 53 v.Chr. verlassen wurde. Die Grundlinie des Bauwerkes bildet der quer über den Höhenrücken verlaufende Nordwall, der bei einer Basis von 40 Metern eine Höhe von 15 Metern erreicht. Ein Vorwall, der nur im Südwesten mit dem Hauptwall zusammenhängt, umzieht etwas tiefer die Bergnase. Am nordwestlichen Ende des Vorwalls lag das Tor, das man anhand der Pfostenlöscher rekonstruieren konnte. Die von beiden Anlagen eingeschlossene Fläche, in der eine Quelle entspringt, beträgt 19,1 Hektar. Das Oppidum wurde in spätrömischer Zeit wiederbesiedelt, worauf die Fundamente eines Dianatempels hindeuten. Neben den regelmäßigen Führungen zum Ringwall, während der Sommermonate an jedem 1. Samstagnachmittag, lassen sich selbstverständlich auch individuelle Führungstermine mit dem Kur- und Verkehrsamt vereinbaren.Mehr über den Ringwall von Nonnweiler-Otzenhausen oder Das Projekt "Keltischer Ringwall Otzenhausen"
Oberthal Saar Saarland St.Wendeler Land Oberthal/Saar Titel mit zur Zeit rund 6.500 Einwohnern, aus den ehemals selbständigen Gemeinden Oberthal, Gronig, Güdesweiler und Steinberg- Deckenhardt bestehend, liegt in einer der reizvollsten und vor allem waldreichsten Landschaften des nördlichen Saarlandes, in unmittelbarer Nähe des Bostalsees (5 km). Von Momberg, Losen-, Leiß- und Scheuerberg umgeben, wird der größte Teil des Ortes von der noch jungen und klaren Blies durchflossen. Auf gut ausgebauten Straßen erreichbar und in der Nähe der Kreisstadt St.Wendel gelegen, bietet Oberthal neben gut ausgebauten und markierten Wanderwegen eine Fülle lohnender Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, so z.B. das unter Naturschutz stehende Oberthaler Bruch (Hochmoorlandschaft) mit seltenen Pflanzenvorkommen, die Mineralienfundstätte am Leißberg, den Momberg mit seinen Ringwallresten, das romantische Groniger Orletal mit Bliesquelle und Weiheranlagen, die Güdesweiler Wallfahrtskapelle, und Wildfrau´s Häuschen. Der Erholungssuchende findet an den Wanderwegen und Rastplätzen Schutzhütten; auch sind genügend Wanderparkplätze vorhanden. Besonders erwähnenswert ist noch das Jugend - und Freizeitzentrum in der Nähe des Ortsteils Steinberg - Deckenhardt, das sich für Familienurlaub mit Kindern geradezu anbietet. Sport und Freizeit: Rasenplatz und Hartplätze; Tennishalle und Plätze; Kegelzentrum und Kegelbahnen in einigen Gasthäusern; Leichtathletikanlage; Minigolf; Schach im Freien; Badminton; Judo; Tischtennis; Billard; Schützenvereine; Hallenhandball; Freibad und beheiztes Hallenbad mit Sauna und Solarium (5-km). Das Jugend- und Freizeitzentrum Oberthal/ Steinberg liegt in einer der reizvollsten und waldreichsten Landschaften des nördlichen Saarlandes; auf 3 räumlich getrennten Zeltplätzen und in 5 Zelthäusern können ganzjährig ca. 250-300 Personen untergebracht werden; auf den Zeltplätzen und in den Zelthäusern sind Familien mit Kindern, Jugendgruppen und Schulklassen gerngesehene Gäste. Auskunft erteilt der Zeltlagerplatz Steinberg e.V., 6692 Oberthal/ Steinberg, Tel. 06852/260. Desweiteren befindet sich im Ortsteil Gronig ein großer Zeltlagerplatz mit Schutzhütte, fl. Wasser und Toiletten; Auskunft erteilt der Ortsvorsteher des Ortsteiles Gronig, Tel. 06854/1638.
Valentinskapelle mit Gutem Brunnen Saar Saarland St.Wendeler Land Oberthal/Saar Güdesweiler Sehenswert Baudenkmal Die Kapelle auf dem heutigen Friedhof wurde 1761 – 1764 von dem Eremiten Johann Nonninger erbaut. Der Sage nach soll Nonninger als Koblenzer Schiffer Schuld am Ertrinken eines jungen Juden gewesen sein. Die Kapelle auf dem heutigen Friedhof wurde 1761 – 1764 von dem Eremiten Johann Nonninger erbaut. Der Sage nach soll Nonninger als Koblenzer Schiffer Schuld am Ertrinken eines jungen Juden gewesen sein. Er erbaute die Kapelle um seinen inneren Frieden wiederzufinden. Älter als die Valentinskapelle ist die mit einer kleinen Halle überbauten Quelle, der "Gute Brunnen". 1764 wurde die Kapelle zu Ehren der Jungfrau Maria und des hl. Valentin geweiht und damit die Quelle christianisiert. Sie galt im Mittelalter als Wallfahrtsstätte. Das reine Quellwasser galt als Heilmittel gegen Augenkrankheiten. Wer zum Brunnen wallfahrte, trank dreimal aus der Quelle. Dann setzte er die schwere eiserne Krone, die im Kirchlein aufbewahrt wurde, auf seinen Kopf und gab dem Einsiedler, der im Vorraum wohnte, ein Geschenk. Man sagt, dass die Kapelle vom hl. Valentin, dem Patron der Liebenden, selber gegründet sei. Nach der Volkssage finden Mädchen im heiratsfähigen Alter bald einen Mann, wenn sie den vorgelagerten Stein am "Guten Brunnen" betraten.
Millpetersch Haus Saar Saarland St.Wendeler Land Oberthal/Saar Güdesweiler Sehenswert Sonstiges Das Millpetersch Haus im Oberthaler Ortsteil Güdesweiler ist ein Beispiel für die im südwestdeutschen Raum verbreiteten Gehöfte, das "Südwestdeutsche Bauernhaus". Das sogenannte Einhaus, in dem alle Funktionsräume des Wohnens und Wirtschaftens unter einem Dach mit durchlaufendem First untergebracht sind, ist typisch für die Region.Die ehemalige Scheune dient als Atelier für Rötelmalkurse. Außerdem sind die Web- und Spinnstube, eine Schuhmacherwerkstatt sowie eine Korbmacherwerkstatt zu sehen. Im Dachgeschoss des Bauernhauses sind ein Tante- Emma- Laden sowie eine Gold- und Münzensammlung untergebracht. Öffnungszeiten   Auf AnfrageInformationen   06854-76110 oder 06854-6102
Tholey Saar Saarland St.Wendeler Land Tholey Titel In einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete des Saarlandes liegt die Fremdenverkehrsgemeinde Tholey im St.Wendeler Land. Die waldreiche Umgebung gehört zum Naturpark Saar-Hunsrück, in dessen idyllischer Landschaft die größte Erhebung des Saarlandes In einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete des Saarlandes liegt die Fremdenverkehrsgemeinde Tholey im St.Wendeler Land. Die waldreiche Umgebung gehört zum Naturpark Saar-Hunsrück, in dessen idyllischer Landschaft die größte Erhebung des Saarlandes liegt, der Schaumberg. Er wird auch "Hausberg des Saarlandes“ genannt. An seinem Fuße liegt die Gemeinde Tholey mit neun Dörfern. Die Bewirtschaftung durch den Menschen schuf Wiesen und Felder, die den ländlichen Charakter der Region prägen. Die durch unterschiedliche landwirtschaftliche Nutzung und auch durch die Erbfolge entstandenen zahlreichen kleinen Anbauflächen erwecken den Eindruck eines zuweilen farbenprächtigen Flickenteppichs. In dieser sogenannten Teppichlandschaft hat sich die bäuerliche Struktur im Dorf- und Landschaftsbild mit malerischen südwest-deutschen Bauernhäusern gut erhalten. Diese natürlich gewachsene Kulturlandschaft bietet dem Besucher zu jeder Jahreszeit ein abwechslungsreiches Bild. Die neun Dörfer kann man auf dem Gemeinde-Wanderweg, der 38 km lang ist, besuchen und Geschichte sowie Kultur des St.Wendeler Landes erleben. Das Schaumberger Land ist die älteste Kulturlandschaft an der Saar. Spuren menschlicher Besiedelung in Tholey lassen sich bis zur Keltenzeit zurückverfolgen. Zwei wichtige römische Straßen kreuzten sich hier, so dass Tholey ein bedeutendes Handelszentrum war. 1000 n. Chr. wurde die Benediktiner-Abtei gegründet, die 1260 als frühgotische Abteikirche wieder aufgebaut wurde. In ihr findet man eine Oberlinger Orgel mit einem beeindruckenden Prospekt, die als eines der schönsten Kunstwerke Südwestdeutschlands bekannt ist. Die Benediktiner Mönche pflegen heute noch die Tradition der gregorianischen Choräle in dem ältesten Kloster auf deutschem Boden. Von der Jugendherberge leicht zu erreichen ist der Schaumberg-Turm, der erstmals 1930 eingeweiht wurde und auf dem 571 m hohen Berg einen unbeschreiblichen Rundblick über das Saarland bietet. In ihm befindet sich eine Kapelle, die die deutsch - französische Freundschaft symbolisiert. Auch für Aktivurlauber bietet Tholey mit seiner Umgebung eine Fülle von Möglichkeiten. Zahlreiche Wanderrouten bieten sich an. Direkt neben der Jugendherberge befindet sich das Schaumbergbad, ein Hallenbad mit Freibecken, Aktivbereich und einer Wasserrutsche von 103 Metern Länge. Für Surfer und sonnenhungrige ist der nahe [[Bostalsee] sehr zu empfehlen.
Historisches Museum Tholey Saar Saarland St.Wendeler Land Tholey Tholey Sehenswert Museum Historisches Kantonsgefängnis der Oberamtsstadt Tholey mit einer original restaurierten Gefängniszelle und Sonderausstellungen zu Leben und Werk der Musikerin Olga Schwindt (musica antiqua) und Albrecht Meydenbauer, Wegbereiter der Photogrammetrie in Deutschland. Homepage des Historischen Museums Tholey
Motorrad-Museum Tholey Saar Saarland St.Wendeler Land Tholey Tholey Sehenswert Museum Saarland,Tholey,Motorrad,Motorradmuseum,Motorrad-Museum,Motobécane,Cockerell,Enfield,Dieselmotor Kleines privates Museum. Hier finden Sie als echte Seltenheit eine Enfield aus Indien mit Dieselmotor. Desweiteren mehrere Fahrzeuge der Marke Motobecane (1924 - 197x), eine Cockerell von 1922 und vieles mehr. Privates Motorrad-Museum     Werner Klees     D-66636 Tholey     Metzer Str. 40     Tel. 06853-1884,     Besichtigung nach telef. Vereinbarung
Die Abtei Tholey Saar Saarland St.Wendeler Land Tholey Tholey Sehenswert Baudenkmal Die Abtei Tholey (Abteikirche unter dem Patronat des heiligen Mauritius) in Tholey im Saarland ist heute ein Benediktinerkloster und gehört der Beuroner Kongregation an. Bereits im 5. und 6. Jahrhundert nach Christus hatte sich auf den Trümmern einer römischen Bäderanlage eine Klerikergemeinschaft zusammengefunden. Auf Weisung von Magnerich, von 566 bis 600 Bischof von Trier, schlossen sich die Eremiten zu klösterlichen Gemeinschaften zusammen. Einer solchen ersten Gemeinschaft am Fuße des Schaumbergs soll der Heilige Wendelin vorgestanden haben. Die Legende besagt, dass Wendelin gar erster Abt von Tholey gewesen sein soll. Das benediktinische Leben begann in Tholey vermutlich um 750. Ende des 15. Jahrhunderts trat die Abtei der Bursfelder Kongregation bei. 1794 wurde das Kloster durch französische Revolutionstruppen geplündert und gebrandschatzt und im gleichen Jahr aufgehoben. 1798 wurden die Gebäude versteigert, 1806 wurden sie als Pfarrkirche und Pfarrwohnung Eigentum der Gemeinde. Die Abtei wurde 1949 kanonisch wiedererrichtet und 1950 von Mönchen aus St. Matthias in Trier besiedelt. Die Renovierung der Kirche wurde zur Zeit des Abtes Dr. Petrus Borne angestoßen. In dieser Zeit gründete Pater Maurus Sabel die Tholeyer Sängerknaben (1950–1978), einen beachteten Knabenchor. Heute arbeiten die Mönche in der Seelsorge und betreiben Gastwirtschaft, Buchhandlung und Gästehaus.Die Abtei Tholey ist das älteste Benediktiner-Kloster auf deutschem BodenZur Homepage: Abtei Tholey
Hofgut Imsbach Saar Saarland St.Wendeler Land Tholey Theley Freizeit Besuchen Das Hofgut Imsbach, das bereits 1310 namentlich erwähnt wurde, strahlt mit seinen Weiheranlagen und Kastanienwäldchen eine idyllische Ruhe aus. Seit 1987 beherbergt die Anlage das Saarländische Ökologie- Zentrum. Das Hofgut Imsbach, das bereits 1310 namentlich erwähnt wurde, strahlt mit seinen Weiheranlagen und Kastanienwäldchen eine idyllische Ruhe aus. Seit 1987 beherbergt die Anlage das Saarländische Ökologie- Zentrum. Angeboten werden u.a. ökologisch orientierte Seminare. Besucher können z.B. „Solarpfannkuchen" backen, barfuß über Holzbrücken laufen oder durch Bäche waten - ein vielfältiges Programm zum Thema „Energie-Erleben" oder „Natur-Erleben" steht zur Auswahl. Informationen über alle Aktivitäten sowie Anmeldung unter: 06853/91180, Fax 06853/911830. Auch wunderschöne Spaziergänge in der Umgebung des Hofgutes bieten eine reizvolle Abwechslung und - nicht zu vergessen - das Angebot einer hervorragenden Küche ebenso wie Übernachtungsmöglichkeiten im neuen Hotel-Restaurant des Hofgutes Imsbach
Die Johann-Adams-Mühle Saar Saarland St.Wendeler Land Tholey Theley Sehenswert Sonstiges liegt am Rande des Dorfes Theley in einem malerischen Wiesental, unweit des Schaumberges und in unmittelbarer Nähe des Saarländischen Ökologie- Zentrums Hofgut lmsbach. Sie wurde 1589 erstmalig schriftlich erwähnt und 1735 in der heutigen Form errichtet. Die Mühle war ein Fachwerkbau mit Wasserrad, Mahlstube und Wohnbereich. Die Mahlstube reicht in die Zeit der mittelalterlichen Mühlen zurück. Die Johann- Adams- Mühle hatte die Funktion einer Bann- Herrschaftsmühle, in der jeder Dorfbewohner sein Korn mahlen mußte. Unter Strafe war es verboten, eine fremde Mühle aufzusuchen. Viele Verordnungen und Beschwerden, die uns aus der Zeit seit 1778 überliefert sind, spiegeln die Probleme der damaligen zweigeteilten Herrschaftsverhältnisse wider. Ein Teil der Bevölkerung gehörte zum Herzogtum Lothringen und mußte die lmsbacher Mühle aufsuchen. Die zu Kurtrier gehörenden Bürger durften nur in der Johann-Adams-Mühle ihr Korn mahlen lassen. Zwei Müllerfamilien, die zusammen in der Mühle wohnten, teilten sich den Gebrauch der Mühle und so ging alle 14 Tage der Besitz der Mahlstube in die Hand des anderen Müllers über. Anfang des letzten Jahrhunderts gaben die Müller die Mühle auf, die nun ständig verändert wurde und langsam verfiel. Noch 1982 war das Mühlengebäude bewohnt, bis der bauliche Zustand dies unmöglich machte. Die Gemeinde Tholey erkannte den historischen Wert der baulichen Anlage und erwarb 1983 das Anwesen. In der Absicht, ein Stück Mühlengeschichte zu erhalten, wurde mit viel Liebe zum Detail und mit Unterstützung der Arbeitsverwaltung, des Landkreises, des Landes, des Bundes und der Europäischen Union, das Gebäude restauriert. Die Mühle wurde so hergerichtet wie sie im 18.Jahrhundert aussah. Das Gebäude wurde mit Reet eingedeckt das Wasserrad nach vorgefundenen Originalteilen nachgebaut und die Fachwerkwände ausgefacht und mit einem Stroh- Lehm- Gemisch verfüllt. Seit 1995 ist das Mühlenensemble wieder vollständig. Es besteht aus drei Gebäuden: der Mühle, in der sich das Kreismühlenmuseum befindet und regelmäßig nach alten Rezepten Brot gebacken wird, dem Kleintierstall, in dem Seminare, Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden und der Landgaststätte mit Biergarten, wo heute die zahlreichen Besucher bewirtet werden.
Heimatmuseum Neipel Saar Saarland St.Wendeler Land Tholey Neipel Sehenswert Museum Das Heimatmuseum Tholey-Neipel bietet mit seinen Räumlichkeiten Platz für eine Vielzahl an Ausstellungen in den Gebieten Geologie, Vor- und Frühgeschichte, sowie einen Wohnbereich - einen Platz für viele Dinge, die vielerorts vorhanden waren, jedoch zumei Das Heimatmuseum Tholey-Neipel bietet mit seinen Räumlichkeiten Platz für eine Vielzahl an Ausstellungen in den Gebieten Geologie, Vor- und Frühgeschichte, sowie einen Wohnbereich - einen Platz für viele Dinge, die vielerorts vorhanden waren, jedoch zumeist - ersetzt durch Modernes, "Besseres", den Weg zum Sperrmüll schon lange gefunden haben. Ein Heim für all jene Dinge, die man gerne noch einmal dem Enkelkind zeigen und die passende Geschichte erzählen will. ...im Übrigen: Wissen Sie wann das Dorf Neipel elektrischen Strom oder fließendes Wasser bekam? Lassen Sie sich überraschen! Zur sehr sehenswerten Homepage