Das Gebiet der heutigen Gemeinde bestand schon früh als Amt Nonnweiler. Von den acht Orten gehörten vor 1716 drei zum Kurfürstentum Trier, nämlich Nonnweiler, Bierfeld und Sitzerath. Nach 1716 kamen noch Braunshausen und Otzenhausen dazu, die vorher zur reichsunmittelbaren Herrschaft Eberswald mit Sitz in Sötern gehörten. Schwarzenbach blieb bis 1794 bei der Herrschaft Eberswald, deren Oberlehensherr der Kurfürst und Erzbischof von Trier war. Nur das heutige Primstal, das 1930 durch Zusammenlegung der beiden Orte Mühlfeld und Mettnich entstand, gehörte zur Herrschaft Dagstuhl und Kastel zu der lothringischen Exklave, die bereits 1766, also vor Ausbruch der Revolution, französisches Territorium war.
Von überregionaler, vorgeschichtlicher Bedeutung sind die beiden Fürstengräber von Schwarzenbach und das keltische Oppidum ("Hunnenring") bei Otzenhausen. Das Fürstengrab von Schwarzenbach, in dem man eine Goldschale aus dem 5./4. Jahrhundert v. Chr. fand, und die keltische Ringwallanlage am Dollberg bei Otzenhausen stehen in enger Beziehung zueinander. Wahrscheinlich war der Erbauer des Oppidums ein reicher Territorialfürst, der in dem Grab von Schwarzenbach beigesetzt wurde. Das gesamte nördliche Saarland, besonders aber die Gegend im oberen Primstal, war ein Zentrum keltischer Besiedlung, wofür das Vorkommen von Eisenerzen, die Voraussetzung schuf. Die Entstehung einer frühkeltischen Zivilisation während des Übergangs von der Hallstatt- zur Latène-Zeit ist wesentlich gekennzeichnet durch den Dreiklang Eisenerz, Ringwälle und Adelsgräber, welche untrennbar mit dem Keltentum verbunden sind.
Das Vorkommen von Eisenerz in Verbindung mit der Gewinnung der Holzkohle und der Nutzung von Wasserkraft schuf die Voraussetzung für die vorindustrielle Gewinnung von Eisen am Oberlauf der Prims und einer frühen relativen wirtschaftlichen Blüte des Gebietes. Im 16. Jahrhundert entstandene Eisenverhüttung verschwand, sobald die industrielle Revolution mit modernen Produktionsformen die Verhüttung von Erzen bestimmte.
Heute ist Nonnweiler heilklimatischer Kurort. Mit der Primstalsperre, einem Trink- und Brauchwasserreservoir, wurde gleichzeitig ein Erholungsgebiet geschaffen, das sich durch Natürlichkeit auszeichnet.
Idyllisch eingebettet in die Hügellandschaft kann man auf dem 13 km langen Rundweg herrlich wandern oder radfahren. Am Staudamm gibt es heute den Planetenwanderweg, der die Planeten selbst und die Abstände der Planeten voneinander im Maßstab 1:1 Milliarde darstellt.
An der Sternwarte am Peterberg kann man seine astronomischen Kenntnisse verbessern.
Spass für Jung und Alt bietet die Sommerrodelbahn am Peterberg, die mit 1000 m zu den längsten Bahnen Deutschlands gehört.