Eines verbindet See und Gemeinde allerdings: sie sind dem Element Wasser »ganz Nahe«. Wer die umfangreiche Palette an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten im Umfeld des Bostalsees gerade in den warmen Monaten des Jahres in Anspruch genommen hat, wird überrascht sein, daß Nohfelden und seine Ortsteile neben einer Vielzahl an landschaftlichen Reizen kunsthistorische Kleinode aufzuweisen hat, die saison- und wetterunabhängig auf ihre Entdeckung warten. Wer diese ungemein reizvolle Landschaft mit ihren gewachsenen vielfältigen historischen Einflüssen - die zum Teil bis in die Gegenwart reichen - entdecken und erleben will, dessen Wanderung beginnt meist am Bostalsee mit seiner weit gespannten Angebotspalette.
Umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur des Sees und dessen Umfeld waren seit seiner offiziellen Eröffnung im Jahr 1979 nötig, um den heutigen Standard zu erreichen. Ein See allein, wenngleich in einer unberührten Mittelgebirgslandschaft gelegen, genügt nicht: das erkannten auch die Verantwortlichen von Anfang an. Zur Grundausstattung des Sees gehörte deshalb von Anfang an ein gut ausgebauter, rd. 7km langer Rundwanderweg um den See, das Biotop in der Ruhezone, ausgedehnte Badestrände samt großzügiger Liegewiesen und der kreiseigene Segelhafen mit Tretbootsteg. Einhellig sind die Meinungen unter Wassersportlern, wenn es um die Qualität des 120 ha großen Gewässers Bostalsee geht. Rund die Hälfte der etwa 800 saarländischen Tauchsportler nutzt den See mittlerweile als Trainings- und Tauchgefielde. Bei ausgezeichneter Wasserqualität und Wassertiefen bis zu 20 m fanden Tauchsportfreunde von Anfang an hier geradezu bilderbuchhafte Bedingungen vor, um ihrem Sport zu frönen. Insbesondere als Trainingsgewässer für Meerestaucher wird der Bostalsee wegen seiner nicht immer leichten Bedingungen sehr geschätzt.
Der Landesverband Saarländischer Segler (LVSS) hat sein 2000 m2 großes Domizil in der Eckelhauser Bucht bezogen, wo man inzwischen Liegeplätze für 500 Boote und Bretter geschaffen hat.